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ROCO-Insolvenz herbeigeführt durch Raiffeisen

Hallo Holger, vielleicht ein Thema für die Mediatheke oder aber auch für Veto, etc.

Ums kurz zu fassen:

ROCO (beheimatet in Österreich) war nach Märklin Platz 2 im Weltmarkt der Modelleisenbahnhersteller.

Der deutsche Peter Mägdefrau hat diese Firma damals von der Gründerfamilie übernommen, immerhin mit 800 Mitarbeitern an mehreren Standorten international, um die Firma voranzubringen.

Um neue Maschinen (vor allem teure Spritzgussformen) kaufen zu können, lieh er sich von der Raiffeisen-Bank im Salzburger Land Geld, etwa 28 Millionen Euro.

Kurze Zeit später stellte die Bank diesen Kredit über Nacht fällig, die Folge: sofortiger Konkurs der Firma. Die Bank erwarb via Stiftung die Firma und versuchte diese zu verkaufen um einige Raiffeisen-eigene Manager und deren Kinder in finanzielle Sicherheit zu bringen für die Zukunft. Mägdefrau hingegen kämpft bis heute und hat den Rechtstaat am Hals, der ihm Insolvenzverschleppung vorwirft und daher Vermögenswerte pfändet, u.a. das eigene Haus in Freilassing. Pikant dabei, vom Banker bis zum Richter, alle Beteiligten kennen und schätzen sich. Gustl Mollath lässt schön grüßen!!

Er hat versucht an die Öffentlichkeit zu gehen über ORF, etc… Bisher hat 2008 nur ZDF Frontal 21 reagiert, aus Österreich niemand.

Er sucht wirklich als ehrlicher Unternehmer nun die Öffentlichkeit und auch Leute die ihn anhören. Vielleicht ist das ja was für dich…

Anbei ein recht interessantes Video (er macht momentan viel „PR“ über Youtube in der Hoffnung, das ihm sein Unternehmen wieder zurückgegeben wird). Es wird einem schlecht, wenn man hört, was möglich ist in einem EU-Land. Er hat noch andere Videos auf dem Kanal und scheint Journalisten absolut nicht abgeneigt zu sein. Vielleicht kann man da mal tätig werden…

Ich finds jedenfalls eine himmelschreiende Ungerechtigkeit…