Richard Hammond's invisible worlds

Schon jemand diese Sendereihe mal gesehen? Die ist meiner Meinung nach ein Tiefpunkt britischen Fernsehens. Die Macher haben sich schon fast auf das Niveau von “Galileo”, “Planetopia” oder Discovery Channel Dokus im ZDF heruntergelassen.
Ein Beispiel:
Man sieht Aufnahmen von Stromleitungen mit offensichtlich gephotoshopten Korona-Entladungen. Der Sprecher, Richard Hammond, behauptet jedoch, dass man sie mit einer Spezialkamera gefilmt hat, welche Wellenlängenbereiche aufnimmt, die das menschliche Auge nicht wahrnehmen kann. Damit endet die Ausführung kurz vor der Information. Welche Wellenlängenbereiche.
Am Anfang stellte er noch vor, dass wenn man eine Klaviatur so weit verlängern würde, dass sie den gesamten elektromagnetischen Frequenzbereich darstellen könnte, sie was weiß ich was wie oft zur Sonne und zurück gehen müsste. Dazu gab es noch eine, für BBC Verhältnisse, billige Animation. Wenn man das mal schnell nachrechnet und von 1 Hz bis 10 EHz geht, es gibt streng genommen keine Grenzen, so kommt man auf 123 Oktaven. Ein Klavier mit 123 Oktaven wäre sicherlich ungewöhnlich groß, jedoch bei Weitem nicht so groß.

Irgendwann hab ich dann abgeschaltet, das war einfach nicht mehr zu ertragen. Zum Trost kann man sagen, dass diese Sendung wirklich, für britische Verhältnisse, sehr billig war. Die hat bestimmt weniger als 100 Millionen gekostet.

Ach ja, und nichts gegen Richard Hammond, der macht großartige Unterhaltungssendungen. Man denke nur mal an Top Gear.

Ich kann zu der Sendung selbst jetzt nicht viel sagen, aber da sie offenbar mit deutschem Fernsehen nicht allzu viel zu tun hat halte ich sie für eine Thematisierunn nicht unbedingt gut geeignet.

Aber in Deutschland schaut doch niemand mehr deutsches Fernsehen, oder?