Rapidshare.com

Hallo.

Ich wollte mal anfragen, auch weil sich Rapidshare.com momentan scheinbar stark verändert und weil es ja scheinbar das eine oder andere gerichtliche Urteil gab, ob es auch einpaar negative Seiten gibt?

Anders gefragt:
Wie hat sich Rapidshare Datenschutz-technisch verändert? - Bisher wurden keine Kundendaten raus gegeben, zumal auch nichts “wichtiges” protokolliert wurde.
Wird nun mehr mitgeloggt? - Bisher wurde “nur” IP und Datenmenge protokolliert.

Oder allgemein gefragt: Wie sicher ist Rapidshare.com (jetzt und in naher Zukunft)?

MfG
Thomas

Oder allgemein gefragt: Wie sicher ist Rapidshare.com (jetzt und in naher Zukunft)?

Inwiefern denn sicher? Und warum sollte Rapidshare irgendwelche Kundendaten rausgeben?

Sicher im Sinne von „Man kann (runter-) laden und keiner weiß was du geladen hast weil nichts derartiges protokolliert wird und selbst wenn, wird es niemand erfahren weil Datenschutz groß geschrieben wird“. :wink:
Man könnte auch sagen: Sicher im Sinne von weitestgehend anonym gegenüber Dritten.

Und warum Rapidshare Kundendaten raus geben sollte? - Nun weil man hier und dort liest, das jeder verpflichtet ist zu protokollieren wer was wann und warum auf der eigenen Seite macht und gegebenenfalls an die Behörden weiter zu leiten. Im übrigen gab es ja auch die eine oder andere Klage gegen Rapidshare. Könnte doch sein das sie den Druck nachgegeben sind?

Könnte doch sein das sie den Druck nachgegeben sind?

Dann könnten sie den Laden auch gleich dicht machen, denn wenn die einmal das Vertrauen der Nutzer verspielen, kommen die auf keinen grünen Zweig mehr.
Machen wir uns nichts vor, One-Click-Hoster wie Rapidshare machen ihr Geld mit dem Hosten von Warez etc., auch wenn die natürlich konsequent das Gegenteil behaupten. Und auch in der Branche ist der Konkurrenzdruck enorm hoch. Und da gerade die ‚Klientel‘ aus bekannten Gründen enormen Wert auf Datenschutz legt (oder gut daran täte es zu tun) halte ich es für ausgeschlossen, daß sie das Geschäft leichtfertig aufs Spiel setzen.
Jedenfalls ist mir bis heute kein Fall bekannt, in dem sie es getan hätten.

Nichtsdestotrotz sollte natürlich jedem, der auf diese Weise urheberrechtlich geschütztes Material verteilt oder bezieht klar sein, daß sein Handeln gegen das Gesetz ist, und er im Fall der Fälle für sein Handeln zur Verantwortung gezogen werden kann.

Rapidshare ist sowieso der letzte Rotz. Wer da was größeres hochlädt ist einfach nur egoistisch. Ohne Premiumaccount braucht man bei großen Dateien nämlich eine Ewigkeit. Der Premiumaccount kostet 60€ im Jahr. Davon könnten sich schon 3 Personen guten Webspace kaufen und darauf die Dateien hosten, die die User dann kostenlos runterladen könnten. Selbst wenn diese illegal wären könnte man sie trotzdem verschlüsseln, sodass Provider und Behörden nichts mitkriegen und zur Not aus einem Großen Archiv die letzte Datei woander hosten…

Ich unterstütze diese Firma überhaupt nicht, allerdings gibt es viel zu viele, die dort etwas hochladen.

Könnten sie. Das würde nur verdammt wenig bringen, weil niemand von dieser Seite wüsste. Rapidshare ist einer der populärsten Seiten, wo Ottonormalverbraucher „mal eben was saugen“ kann.

„mal eben was saugen“

‚Mal eben‘ kann je nach Datei auch gut ein paar Tage dauern, bei den momentanen Downloadgeschwindigkeiten für Free-User. :lol:

Wer sich bei rapidshare irgendwelche Programme runterläd geht ja auch das Risiko ein, dass es möglicherweise ein Virus, Trojaner oder sonstwas enthält, da es nicht überprüft wird.
Zu den illegalen hochgeladenen Dateien:
Wenn man unbedingt ein Computerspiel braucht, dann gibt es doch genug legale Möglichkeiten.:

  1. Kostenlsose Spiele aus dem Internet runterladen
  2. Demos runterladen
  3. Warten bis die Spiele billiger werden

Und wenn man das Spiel so gut findet, dass man es unbedingt haben will, dann sollte man auch mal etwas Geld investieren.

Bei Filmen kann man sagen, dass da genügend gute im Fernsehen laufen.
Und wenn man den Film wirklich gut findet, dann geht man ins Kino.

Und zu Musik: Es gibt jede Menge Internetradiosender, die man legal mitschneiden kann.

Ja und!? Bei Rapidshare geht es doch auch nur darum, dass man einen Link postet. Beim eigenen Webspace wäre es nicht anders. Ebenso kann man beiden gleich wenig vertrauen.

Danke für die Antworten. :smt023

@byterider:
Ich verweise mal auf einen meiner Threads: viewtopic.php?f=53&t=1529
(Dort geht es ausschließlich um Raubkopien)

MfG
Thomas

rs ist für mich als Hoster ganz geschickt. Ich lade da immer mal wieder kleine Archive von 2-3 MB hoch, da ist für andere User die Download- und Wartezeit nicht allzu hoch und enorm viele Punkte habe ich da auch noch nicht gemacht (seit 1,5 Jahren glaube ich knapp 2.000 Punkte).

Als Alternativhoster kann ich nur shareplace.com oder yourfiles.biz empfehlen. Da habe ich auch schon einiges hoch geladen und der Speed ist wirklich gut (bei shareplace sogar zur “Primetime”, also abends gegen 6e).

Wenn ich bei Rapidshare Dateien hochladen will muss ich aber gar kein Geld ausgeben. Ein Collectors Account ist nämlich kostenlos.
Die 60€ zahlt man dafür, dass man schneller von Rapidshare downloaden kann.
Außerdem hab ich ein weitaus größeres Risiko, Probleme zu bekommen, wenn ich Illegale Dateien auf meinem eigenen Webspace hochlade.

Wer garantiert, das die Leute wirklich ihre Adresse angeben? Ein Emailkonto ist schnell mal erstellt, und prüft Rapidshare wirklich die Adresse? Nicht, das ich selbst gemacht habe. Aber ich denke es mir mal, denn es ist oft mal passiert. Das Leute Adressen abgeben haben, die nicht ihre sind. Wo sie auch ganz genau wissen, wo ein WLAN ungeschützt sind. Der Trick ist aufwenig, und man könnte von den Nachbaren erwischt werden. Und das war doch diese Vorratspeicherung, die Industrie wird sich bei Schäuble bedanken.

Die 60€ zahlt man dafür, dass man schneller von Rapidshare downloaden kann.
Außerdem hab ich ein weitaus größeres Risiko, Probleme zu bekommen, wenn ich Illegale Dateien auf meinem eigenen Webspace hochlade.

Eben deswegen sind die Uploader absolut egoistisch. Auf dem eigenen Webspace kriegt man übrigens genau so schnell Probleme mit illegalen Dateien wie auf Rapidshare. Nur, dass diese eben nicht von einem RS Admin gelöscht werden, sondern vom Provider. Solange man genug Gripps besitzt die Dateien halbwegs gut zu bennen und zu verschlüsseln merkt ohnehin niemand was.

Beschwerst du dich gerade über eine Gratis-Probe?
Geh mal bitte in ein Kaufhaus und sag der Frau mit den gratis Käse- oder Wurst-Häppchen das es eine Unverschämtheit ist das die Stücken nur so klein sind und das es egoistisch ist die großen Stücke für zahlende Kunden aufzubewahren. :smt017

Die 60€ zahlt man dafür, dass man schneller von Rapidshare downloaden kann.

Nicht nur. Da steckt noch wesentlich mehr dahinter z.B. 500GB privater Webspace.

MfG
Thomas

Aber genau! Das ist mit Autos genauso blöd realisiert - die Dinger kosten ein Schweinegeld, aber gerade die, die dringend einen fahrbaren Untersatz brauchen, haben meistens keine Kohle… :smt005

Ach, lästern macht so viel Spaß! :wink:

-Catboy

Ich finde nciht dass man bei RS ne weigkeit braucht, man kann doch nebenher laden, und wenn da steht dass man erst 15 Minuten warten muss weil das DL-Limit erreicht ist genügt ein re-connect zum ISP, weil man mit ner neuen IP sofort weiter laden kann :smiley:

Es werden zwar nicht direkt Daten des Klientels herausgegeben. Mir ist da aber schon der ein oder andere Fall bekannt, das Rapidshare zumindest mit gewissen Firmen kooperiert hat um den upload illegaler Dateien einzuschränken bzw. zu bekämpfen. Die Firma ProMedia z.B. (die hautpsächlich auf Musik spezialisiert ist) erhält von Rapidshare die Möglichkeit (wahrscheinlich gegen gewisses Entgelt), RS-links mit illegalen Inhalten direkt zu löschen. Allerdings betrachte ich diese Vorgehensweise als Kampf gegen Windmühlen. Und ich schätze mal RS ist wahrscheinlich darauf eingegangen, da sie vermutlich ganz gut daran verdienen. Desweiteren mögen diese „Dritten“ mit den Löschrechten der Warez-Community lediglich wie „lästige Mückenstiche“ vorkommen. ProMedia hatte inzwischen sogar schon mal versucht an Userdaten des Klientels heranzukommen, was daraus geworden ist, weiß ich allerdings nicht. http://www.gulli.com/news/rapidshare-di … 008-02-21/

Hier mal zwei Videos dazu (jeweils, die letzten 3 Minuten):

http://planetopia.de/archiv/2007/planet … swahl.html
http://www.youtube.com/watch?v=F98yFFgaeeQ

Hm, ich hatte mal bei einem anderen Bericht eine detailliertere Erklärung gesehen, wie das genau mit RS funktioniert, ich weiß aber leider nicht mehr welche Sendung das war.

Als weiteres „Riesenproblem“ neben den Tauschbörsen bezeichnet Rasch den Hostingdienst RapidShare. Eine proMedia-Mitarbeiterin sei allein damit beschäftigt, Links auf illegal dort eingestellte Songs und Alben zu löschen. In ihrer Mailbox treffen täglich eine ganze Reine von Hinweisen auf entsprechende Angebote von Mitgliedern des weltweiten Dachverbands der großen Labels, der IFPI, ein. Seit etwa zwei Jahren hat RapidShare zum sofortigen Löschen solcher Links – Rasch spricht von 27.000 in einem Monat – proMedia eine eigene Eingabemaske zur Verfügung gestellt.

Quelle:
http://www.heise.de/ct/Hausbesuch-bei-d … dung/86685

ist zwar schon älter, aber das wird immer noch auf diese Weise betrieben.

Das Chaosradio hat mal eine mehrstündige Sendung zum Thema Raubkopieren gemacht und da wurde auch umfangreich über RS berichtet. Wenn ich mich recht erinnere, kam da auch die genannte Firma zur Sprache - oder es war eine Firme, die der selben Tätigkeit nachgeht.