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Presseartikel und Literatur


#201

Zunächst mal Entschuldigung für die lange Auszeit. (Eigentlich hätte ich mir gewünscht, dass hier mal jemand anderes weiter macht…) Vielen Dank, dass die Eumann-Affäre auch in Fernsehkritik ein Thema war.

Herr Kompa hatte noch diesbzgl. 2 weitere Artikel auf Telepolis

In einer Nachlese hat das Portal Fernsehkritik.tv den Fall dokumentiert und bewertet die Mentalität von Eumann & Co., denen die allgemeine Empörung am Allerwertesten vorbeigeht, als erschreckend. In der Fachzeitschrift Kommunikation & Recht setzt sich der Verwaltungsrechtler Dr. Frederik Ferreau von der Universität Köln kritisch mit dem Verfahren auseinander. Absehbar wird der Mainzer Landtag, der bereits zweimal zum Thema debattierte, das rheinland-pfälzische Mediengesetz nachbessern, um es den Hinterzimmer-Klüngelern vordergründig etwas schwerer zu machen.

Aber ich melde mich aus einem anderen Grund. Die Thematik der Änderung des Rundfunkstaatsvertrags wurde in der Öffentlichkeit zwischen zwei befangenen Medien geführt, nämlich den privaten und den öffentlich-rechtlichen. Umso wichtiger wäre es, die Konsumentenseite zu hören.

Und da macht die Medienstaatssekretärin von RLP, Dr. Heike Raab, einen gewagten Schritt: Sie befragt uns!

Bürger und Medienschaffende sind dazu eingeladen, "aus dem Rundfunkstaatsvertrag einen Medienstaatsvertrag zu machen“, wie es aus Mainz heißt.

Zur Originalseite geht es hier lang:

https://www.rlp.de/de/landesregierung/staatskanzlei/medienpolitik/beteiligungsverfahren-medienstaatsvertrag/kontaktformular/

Es wäre doch schön, wenn sich der eine oder andere fände, dieses Kontaktangebot zu nutzen - auch wenn er die Erfolgsaussichten möglicherweise gering einschätzt. In diesem Thread haben wir ja genug Anregungen gesammelt.

Noch besser wäre es, wenn diejenigen, die dieses Kontaktformular nutzen, einen eigenen Thread gründen, um ihre Anregungen zu dokumentieren, damit diese nicht in der Ablage “P” verrotten …


#202

Erinnerung an alle, die darüber nachdenken, bei der oben genannten Online-Umfrage mitzuwirken:

Rheinland-Pfalz, das die Medienpolitik aller 16 Länder koordiniert, verlängerte die Frist für die Beteiligung im Internet um einen Monat bis Ende September.

Als Begründung nannte Rheinland-Pfalz die große Resonanz und die Komplexität des Themas. …
Viele Bürger bringen nach Raabs Angaben auch Vorschläge zur Reform der öffentlich-rechtlichen Sender ein. Die Länder wollen sie berücksichtigen, auch wenn die Reform nicht Teil der Vorschläge ist, die zur Diskussion stehen.

Also los, in die Hände und Tasten gespuckt!
Der Heise-Artikel verweist auch auf den neuen Medienstaatsvertrag!


#203