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Philosophischer Smalltalk


#442

Sie sind Linke, sie sind durchgeknallt
Sie sind durchgeknallt, sie sind Linke

Ne, beides keine Implikation :thinking:


#443

Ich hatte schon mal einen Antinatalisten fĂŒr Veto vorgeschlagen. Das wĂ€re tatsĂ€chlich sehr interessant, die Leute meinen das echt ernst.


#444

Naturschutz ist schon ein eher typisch linkes Thema, vor allem historisch. Bei den Rechten findet sich maximal ein Heimat/Landschaftsschutz.

Und eine starke Kritik gegen die Menschheit insgesamt findet sich auch eher bei den Linken, außer sie ist religiös geprĂ€gt.


#445

In der Tat, der Unterhaltungswert der entsprechenden Veto-Folge wÀre wohl recht hoch. Wer vertritt eigentlich deren Positionen, wenn die alle selber ausgestorben sind?


#446

Das scheint alles wenig durchdacht :smiley:


#447

Ach, auch das haben sie schon fĂŒr sich vereinnahmt.

Veganismus, Tierschutz , Bio, das nimmt auch in der neuen Rechten zu.

Stichwort Nipster.

Vegane nazis:
https://www.youtube.com/channel/UCZwFJPW-7DNGYAN8UK0vtJg


#448

Also, die NatĂŒrschĂŒtzer, die ich kenne, wollen die Menschheit auf jeden Fall nicht ausrotten. Im Übrigen gibt es gerade in jĂŒngerer Zeit eine doch einigermassen betrĂ€chtliche Anzahl an Rechten, die Tierliebe und Menschenhass miteinander verknĂŒpfen. Auch eine interessante Feststellung. Dass Gesellschaftskritik sich dahingehend entwickelt, dass alle Menschen (oder zumindest ein grosser Teil von ihnen) auszurotten seien, habe ich hingegen auch schon von linker Seite gehört. Stellt sich dann eher die Frage, wie ernst das gemeint ist.


#449

Mir ist schon bekannt, dass es Unterwanderungsbewegungen bei Vegan/Öko gibt. Habe aber das GefĂŒhl, dass das oft eher Tierschutz bzw. eher noch Haustierschutz ist und es da nicht um ökologische ZusammenhĂ€nge geht.


#450

Nebenbei gesagt: Auch linke TierschĂŒtzer können manchmal, sehr, sehr militant und menschenfeindlich sein.


#451

Nebenbei. Ich vermute das Gladiatoren KĂ€mpfe von den meisten Menschen gedultet werden wĂŒrde, wenn die Teilnehmer freiwillig kĂ€mpfen.


#452

Die Empörung damals um die sog. Bumfights, lÀsst eher das Gegenteil vermuten.


#453

Ist ja hier auch verboten. Aber z.b. kÀmpfe zwichen Hooligans, finden viele okay, wenn sie das abseits der Stadt machen. Also hier kenne Ich aufjedenfall eine menge Leute die das nicht so schlimm finden. Also bei freiwilliger gewalt mit Regeln, ist die Toleranz schon viel höher.


#454

Wenn Hooligans einander umbringen, ist die allgemeine Begeisterung darĂŒber mit Sicherheit sehr begrenzt.


#455

Sei dir mal nicht so sicher. Wenn sich zwei Rechte Hooligan Gruppen gegenseitig die Köpfe einschlagen, wird die Empörung bei den meisten wohl sehr klein sein.
Ich sehe schon die comments;)
Das meine Ich. Mit den richtigen Marketing kann man es verkaufen.


#456

Bei Leuten, die ein sicheres und friedliches Zusammenleben anstreben, vielleicht nicht. Bei Leuten, die alles in Zynismus ertrÀnken, vielleicht schon.


#457

Naja man muss sich ja nur die Kommentare zu jeden xbelibigen Assi Youtube anschauen. Die anti fraktion ist da fast schlimmer wie die fan boys. Die wĂŒrden sofort ein 1 vs 1 zwischen zwei Assis unterschreiben



#458

Zum GlĂŒck sind Youtube-Kommentare nicht die ganze Welt.


#459

Kein Wunder. Erhaltung und Schutz sind generell konservative Konzepte. Auch Fortschrittsskepsis ist konservativ. Das macht es nicht schlechter, aber wenn die Ökobewegung versucht, sich als traditionell links darzustellen, dann lĂŒgt sie.

Hier ein Artikel, der den Ökologismus als konservative Ideologie in Schutz nimmt:

Und zwar gegen einen anderen Artikel, dessen Autor so weit geht, die GrĂŒnen zu geistigen Erben der Nazis zu machen:

Also: weder rechtsextrem noch links, diese Vorstellungen.


#460

Dann erzĂ€hlt sie einfach ihre Geschichte. Ökobewegung muss man von einem Heimats- und Traditionsschutz trennen, der wenig etwas mit Naturschutz zu tun hat, sondern einfach sturr einen Status Quo in den Kulturlandschaften bewahren will. (Die armen Heidschnucken!!!) Die Ökobewegung ist jedoch in grĂ¶ĂŸere und auch weltweite ZusammenhĂ€nge zu setzen, die extrem schnell in typisch linke Themen fĂŒhren. Die Verbindung von UmweltschĂ€den und Kapitalismus ist ja auch sehr leicht herzustellen. Ein Blick zu der Geschichte der deutschen GrĂŒnen reicht da schon und Ă€hnliche UrsprĂŒnge dĂŒrften auch die grĂŒnen Parteien in Europa haben. Einzig in der Schweiz gibt es neben linken GrĂŒnen auch eine getrennte eher rechte grĂŒne Partei, iirc.


#461

Ich glaube eher, die Rechten haben gemerkt, dass es im Bereich des Umwelt und Naturschutzes einige Spinner gibt, die sich leicht beeindrucken lassen. Deshalb fordere ich Esst Fleisch gegen Nazis!