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Philosophischer Smalltalk


#382

Klick doch auf den Link vom IfM :wink:

Bis 9 Mitarbeiter und 2 Mio. Umsatz -> KleinST

edit: ErgÀnzung
*und kein kleinstes Unternehmen
** und kein kleinstes oder kleines Unternehmen

Zum Mittelstand werden KMUs, also Klein- und mittlere Unternehmen gezÀhlt.


#383

Interessant, nach der IFM-Definition bin ich in der Tat ein Kleinstunternehmer - das Finanzamt sieht das aber leider anders.

@FroehlicherProvinzler:
Ich habe keine fest angestellten Mitarbeiter.


#384

Dann vergleiche ich doch einfach mal (Zahlen nenne ich keine, zumal ich Volkers GeschÀftszahlen nicht kenne):

Volker:

  • Eigene LadenrĂ€umlichkeiten
  • Mehrere Angestellte
  • TĂ€glich viele verschiedene Kunden, darunter Laufkundschaft
  • Einsatz von Werbematerial
  • Einkaufsbedingt hohe Materialkosten.
  • Existenzsichernder Verdienst (hoffe ich zumindest)

Ich:

  • Keine eigenen GeschĂ€ftsrĂ€umlichkeiten
  • Keine weiteren Angestellten
  • Wenige ausgewĂ€hlte Kunden im Jahr
  • Kein Werbematerial, Werbung erfolgt ĂŒber Mundpropaganda
  • Geringe Materialkosten
  • Kein existenzsichernder Verdienst, Einnahmen bessern das regulĂ€re Einkommen leicht auf

Siehst du den Unterschied?

(ich hoffe, nichts falsches ĂŒber Volkers Unternehmen geschrieben zu haben, falls doch, bitte ich um Korrektur)


#385

Aber in deinem Laden arbeiten noch andere Leute als du?


#386

Ja, aber halt nur als Aushilfen.
Ansonsten ist Deine Aufstellung aber korrekt :slightly_smiling_face:


#387

ja 
 und? was Àndert das an der IfM-Defintion?


#388

Nichts, ausser dass ich sie fĂŒr Schwachsinn halte.


#389

ich habe sie nicht zur Diskussion gestellt. Die Frage von rldml war, was Mittelstand sei. Ich habe die Definition geliefert. Verstehe das Problem grade nicht.

FĂŒr Einzelunternehmen gelten sowieso wieder andere Regelungen

Unternehmer, deren Gesamtjahresumsatz (inklusive anfallender Umsatzsteuer) 17.500 € nicht ĂŒberschreitet, können von der Kleinunternehmer-Regelung Gebrauch machen, können dann aber auch keine Vorsteuern geltend machen (§ 19 UStG).


#390

Es gibt kein Problem in dem Sinn, nur muss man das Ganze halt differenziert betrachten. Ich rÀume aber ein, dass ich zwischen den unterschiedlichen Rechtsformen gerade nicht unterschieden habe. Die Leute, die diese Statistik erstellt haben, meinen wohl hauptsÀchlich AGs und GmbHs. In diese Kategorie falle ich klar nicht.

Zumindest unterscheiden sich die Berechnungen fĂŒr Einzelunternehmen in der Schweiz und in Deutschland kaum.


#391

Einzelhandel geschÀfte sollten eigentlich unter klein fallen
 Hmmm.
Das wĂŒrde ich mal von einen Experten prĂŒfen lassen. Wenn Du nur einen Laden hast, ist es eher ungewöhnlich das Du eine höhere Klassifizierung bekommst. Außer Du generierst eine ĂŒberdurchnittliche hohe menge an Einahmen.
Dann gĂ€be es aber den Trick die Rechtform fĂŒr dein GeschĂ€ft zu wechseln. In den Gebiet bin ich nun wahrlich kein Experte, aber das soll angeblich bei gewissen Situation sinnvoll sein.


#392

Nach meinem Wissen kannst du versuchen zu tricksen so viel du willst, sobald du mehr als die 17 500 € im Jahr umsetzt wird die Umsatzsteuer fĂ€llig-außer natĂŒrlich du hast gute Freunde in Lichtenstein oder Schweiz


#393

:roll_eyes: Wir haben da ein ĂŒbereinkommen mit der EU, das stimmt so also ned.


#394

Neues Thema, im vollen Bewusstsein, dass ich möglicherweise in ein Wespennest steche, aber in diesem Thread sollte das ja möglich sein: Es geht um das VerhĂ€ltnis zwischen Patriotismus und Lokalpatritismus. Bei mir ist es so, dass ich ausser beim Fussball ĂŒberhaupt nicht patriotisch oder gar nationalistisch veranlagt. Ich sehe zwar ein, dass es besser ist, zwecks besserer Verwaltung ein klar umrissenes Territorium zu haben, damit hat es sich dann aber auch. Gleichzeitig habe ich eine sehr starke emotionale Bindung zu meiner Heimatstadt und meinem Heimatkanton. Ich möchte daraus aber keine nationsspezifische Diskussion machen, sondern die Thematik ganz universell beleuchten. Daraus abgeleitet einige Fragen: Ist es ethisch eher vertretbar, sich zu einer kleiner geographischen Einheit zugehörig zu fĂŒhlen, die man gut kennt, als zu einer grösseren, die man vielleicht nicht so genau kennt? Beginnt staatsbĂŒrgerliches Engagement nicht eigentlich auf der kleineren Ebene oder sollte es das zumindest in der Theorie? Und was soll man fanatisierten SVPlern (beliebige nationalistische Rechtsaussenpartei hier einfĂŒgen), die einem mangelnde “Vaterlandsliebe” vorwerfen, obwohl dieser Vorwurf in so einem Fall ja so ziemlich an seinem Kern vorbeizielt? Ich bin auf Denkanstösse zur Thematik gespannt.

Merke: Es gibt auch Schweizer, die solche Praktiken gar nicht toll finden.


#395

ich meine ja auch nicht die Schweizer Bevölkerung ich meine die Banken-und meine Erfahrung sagt mir den Banken ist die Bevölkerung relativ schnurz.


#396

Die Banken haben ein Abkommen mit der EU.


#397

naja, was soll ich denn dazu sagen? Dass ich mir eher als WĂŒrttemberger denn als Deutscher fĂŒhle, inbesondere angesichts der Tatsache, was in manchen anderen BundeslĂ€ndern ab geht-vor allem in der Bundeshauptstadt mit der man bestraft wird-irgendwo verstĂ€ndlich. ( und ich meine die Regierung der Hauptstadt Berlin-nicht die Bundesregierung).
Vaterlandsliebe hin oder her aber dass ich es nicht so ganz in Ordnung finde, dass Unser SĂŒdwestliches Steuergeld im Finanzausgleich regelmĂ€ĂŸig die VersĂ€umnisse von manch anderen ausgleichen muss und dieser Ausgleich lieber in die Sanierung von OpernhĂ€usern als SchulhĂ€usern gesteckt wird-naja, man kennt doch die Beziehung von uns Schwaben zum Geld.
Und abgesehen davon: ich bin hier aufgewachsen und mit Außnahmen von den Schulen des Ortes in dem ich aufgewachsen bin-dort gibts es nĂ€mlich keine Lehrer sondern eher KZ Aufseher meinen Erfahrungen nach(Mein Schulleben in den ersten 6 Jahren fĂŒhlte sich jedenfalls so an als ich noch DORT zur Schule ging)-kann ich denke ich mit dem was in WĂŒrttemberg in vielerlei Hinsicht gut lĂ€uft durch aus froh sein hier zu wohnen.
Wir sagen ja nicht umsonst: Mir kennet Ă€lles außer Hochdeutsch.
Gut mit der AFD in unserem Landtag kann ich nicht zufrieden sein aber das Problem haben ja nicht nur wir.


#398

Wisst ihr eigentlich was den Menschen vom Tier unterscheidet? Kein Tier ist so grausam wie der Mensch-nicht mal die Schwarze Witwe


#399

Doch. Befass dich mal nÀher mit Schimpansen.


#400

Menschenaffen^^ Was fĂŒr ein zufall.:wink:


#401

Ich liebe solche Vorlagen.

Um ein Rating zu bilden, haben die Wissenschaftler prozentuell die Wahrscheinlichkeit eines Todes durch Gewalt unter einer Spezies ausgerechnet. Was dabei rauskam, ist ziemlich unglaublich: Mit einem Wert von 19.4 Prozent sind die ErdmÀnnchen die weltweit grausamsten SÀugetiere.
Weiter sieht die Liste folgendermaßen aus: die Rotschwanzmeerkatze (18,2 Prozent), der Rote Maki (16,7), der NeuseelĂ€ndische Seelöwe (15,3), das Langschwanzmurmeltier (14,5), der Löwe (13,3), die Zebramanguste (13), der Wolf (12,8), der BĂ€renpavian (12,3) und das Chinchilla (12).

Quelle

Zum Vergleich Tötungsrate im Land mit der höchsten solchen: El Salvador (0,08%); Deutschland (0,001%)