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Pasch-TV 198: Spiel des Lebens


#22

Du hast zwar tatsächlich kein Leben, dafür aber meine Hochachtung! Super Grafik! :smiley:


#23

Auch von mir Respekt :smiley: Ja, die 8 ist nun mal meine Glückszahl :wink: (hab ja am 8. Geburtstag)


#24

Hi,

Na da bin ich froh, das ich mir das nicht anschauen muss bzw. kann…

Keine Ahnung wieso ich mir PaschTV immer wieder antue… ist vermultlich die gleiche Motivation RTL2-Trash zu schauen oder sowas. So ein grottenschlechen Murks hätte Holger doch in FKTV in der Luft zerrissen (zurecht) … ich kann immer nur wieder mit dem Kopf schütteln. Die wenigen Lichtblicke die es gab rechtfertigen in keiner Weise diese Sendung. Was mich vor allem “ärgert” ist die Ignoranz gegenüber Spielen die dort gezeigt wird.

PantoffelKinoTV ist so eine tolle Sendung mit der man sich ernsthaft mit dem Medium auseinander setzt und PaschTV ist sowas von … öberflächlich-ignorant… ich verstehe das einfach nicht.

Atti


#25

Das liegt wohl daran, dass die Protagonisten Gesellschaftsspiele glücklicherweise nicht ganz so bierernst nehmen wie du. Pasch-TV soll ja in erster Linie Unterhaltung sein und nicht so verbissen daherkommen.


#26

Die Version von Spiel des Lebens die ich habe ist aus den 90ern. Bei dieser Variante war es wichtig immer genügend Lebensversicherungen zu kaufen da die dann wenn man in Rente geht ausgelöst wurden und das doppelte wert waren. Das hat mir hier gefehlt. Des weiteren gab es bei dieser Version noch den Lebensabschnitt Rente wo man dann kein Gehalt mehr bekam und es dann aber durch die Felder nochmal extrem teuer wurde. Hier halfen auch Statussymbolkarten die man auch vorher kaufen konnte.

Insgesamt liebe ich die 90erVersion. Gehört zu den Spielen die ich am meisten in meinem Leben gespielt habe. Bis vor so 5 Jahren auch regelmäßig noch im Freundeskreis. Und bin jetzt 34.

Die Version die hier gespielt wurde reizt mich garnicht. kommt irgendwie nochmal vereinfacht rüber.


#27

Den RTL2-Vergleich kann ich nicht nachvollziehen, was vielleicht damit zu tun hat, dass ich die Privatsender nicht primär für das niedrige Niveau ihres Programms hasse, sondern zum einen dafür, dass ihr Erfolg auf der systematischen Erniedrigung naiver und kranker Menschen basiert, und zum anderen dafür, dass sie mir mein Menschenbild madig gemacht haben, indem sie mir von klein auf suggerierten, dass letztendlich jede tiefe Gefühlsregung und jedes ernsthafte Interesse an irgendeiner Sache nichts weiter seien als Ausflüsse der überdrehten Triebe lächerlicher Affen.

Auch finde ich Pasch TV alles andere als grottenschlecht. Ursprünglich sollte es wohl tatsächlich mal so etwas wie ein seriöses Testformat für Brettspiele werden, aber es stellte sich bald heraus, dass die Runde damit überfordert war und Partyspiele eh besser ankamen.

Jetzt lautet das Konzept halt meistens: “Vier normale Menschen versuchen sich an Spielen, die sie nicht kennen.” Sieht man von den wirklich ärgerlichen Folgen ab, in denen einzelne Mitspieler alles versauen, weil sie keinen Bock haben (z.B. Galaxy Trucker, Munchkin oder Bang!), ist das keine schlechte Sache, und zumindest ich erwarte schon lange nicht mehr, ein Spiel ausführlich erklärt und verbindlich bewertet zu bekommen, sondern ich erwarte, dass sich die Runde entweder auf eine ansteckende Art vom Spiel mitreißen lässt oder so viel Spaß hat, dass es im Grunde egal ist, was auf dem Tisch liegt.

Trash sehe ich schon deshalb nicht darin, weil es nicht gescriptet ist und sich niemand bemüht, möglichst viele Lacher, Johllaute und Oooohs bei möglichst vielen Zuschauern zu generieren. Was da gezeigt wird, ist authentisch und die Unterhaltung resultiert daraus, dass echte Charakterköpfe so sind, wie sie sind.

Deine Kommentare erinnern mich an einen frühen Gast, der sich hier eine Weile mit Holger zoffte, weil ihm ein viel seriöseres Pasch TV vorschwebte. Es ist nicht so, dass mir seine Vision nicht sympathisch gewesen wäre. Vielleicht wäre es mir sogar lieber, hätte er sich durchgesetzt. Aber leider hätte man dafür eine völlig andere Stammbesetzung gebraucht. Ronny, Lars, Thomas und Holger fest, dazu ein Gast und immer wahlweise Nils oder Mario als Comic Relief. Und das wollte halt keiner.

Die war allerdings schon mal stärker, denke ich.


#28

An diese Version der 90er erinnere ich mich auch, denn die hatte ich und habe ich oft gespielt. Da gab es auch irgendwo ein Feld, wo dein Haus abbrennt, überflutet wird oder sowas, was extrem teuer war. Nur wenn du vorher die Hausversicherung abgeschlossen hattest, konntest du dich davor schützen. Aber die Versicherung war auch sehr teuer. Das war so das größte Risiko in dem damaligen “Leben”. :grin:

Die Plastikteile sahen genauso aus, wie sie damals in meiner Version auch schon waren. Ich finde nicht, dass die billig sind. Der Rad-Nupsi ging auch nie kaputt und auch sonst nichts.

Was allerdings damals schon so war, und das ist mir im Lauf des Spiels wieder in Erinnerung gekommen: Schon damals waren die 3 und die 8 immer die Zahlen, die häufiger kamen als andere und auf die man immer gesetzt hat. Das Rad muss da von seiner Konstruktion her eine Unwucht haben. Seltsam, dass sie das nach über 20 Jahren immer noch nicht behoben haben.


#29

Hallo Holger hat es eigentlich einen grund warum im Kalender nicht mehr drinn steht welches Spiel Ihr spielt oder habt ihr das vergessen?


#30

Es wird teilweise erst kurzfristig entschieden.


#31

Danke für die Antwort :+1:


#32

Auch von mir noch kurz: Tolle Folge, hat mir sehr viel Spaß gemacht. War eine gute Stimmung und zeigt auf, dass Pasch-TV definitiv ohne qualitative Einbußen weiterlebt.


#33

Und es ist im Kalender drin. Es wird nochmal Kuhhandel.


#34

Ach, wollen sie sich diesmal bessere Regeln selbst ausdenken als beim letzten Mal? :grinning:


#35

Eine ganz tolle Folge!

Thomas ist so dünn, dass wenn er sich zur Seite dreht man Ihn nicht mehr sieht, daher wirbt ihn der BND als Spion an. Leider verprasst er sein ganzes Geld, muss mit seiner Frau und den 2 Kindern im Wohnwagen wohnen, als der durch einen Sturm kaputt geht muss er ihn für über 100.000 € reparieren und ein riesen mehrere Tausend Euro teures Heimkino System passt in den Wohnwagen auch noch rein. Ich hab mir als Ich mir das vorgestellt hab fast in die Hose gemacht vor lachen!

Echt tolle Folge!


#36

Welchen Sinn machen die Häuser? Ich habe das nicht verstanden oder wurde da falsch gespielt?

Ich kaufe ein Haus, muss es bezahlen und am Ende wird der Wert dazu gezählt. Da hätte ich auch den Kaufpreis behalten können.

Daher ist das doch ein völlig überflüssiges Spielelement.

Genauso wie Kinder oder eine Frau. Pro Kind gibt es am Ende schlappe 10000. Als wenn diese Summe das Kohl fett machen würde.

Also wie gesagt, teilweise finde ich das Spiel sehr seltsam.

Angucken konnte man sich die Folge aber ganz prima. Vielleicht etwas lang, aber man kann ja nicht einfach aufhören, weil die Folge sonst zu lang ist.

OK, mir fällt gerade ein, das ein Haus beim verkauf evt. ein bisschen mehr wert ist, als beim kauf. Aber auch diese Summe ist so unerheblich, das diese kaum sicher nicht über Sieg oder Niederlage entscheiden. Da entscheidet doch viel viel mehr der Beruf oder sowas wie Schatz heben. Der Rest ist doch Klimbim.


#37

Das Spiel simuliert “das Leben”, was zugegeben sehr konservativ ist. Man beschreitet den Bildungsweg, sucht sich einen Beruf oder studiert vorher. Dann heiratet man und kauft ein Haus für die Familie, unterwegs gibt es die typischen Irrungen und Wirrungen des Lebens. Man bekommt Kinder, verliert den Job, kauft sich Blödsinn, verliert Geld im Casino und was einem noch alles so einfällt.

Am Ende geht man in seinen Altersruhesitz und verkauft dann sein Eigenheim und guckt dann, was man im Leben erreicht hat. Das Spiel lehrt allen Kindern: Am Ende des Lebens zählt nur, wie viel Geld man scheffeln konnte.

Man merkt dem Spiel natürlich an, dass es uralt ist und es hat unglaublich viele Glückselemente. Die alte Version mit Schulden und Versicherungen war auch noch besser, aber das Spiel hat über die Jahre unglaublich viel Charme verloren und geht schon ein bisschen ins Unspielbare.


#38

DAs habe ich schon alles verstanden. Nur sollten diese ganzen Elemente doch einen viel größeren Einfluss auf den Spielverlauf haben.

Wie ich es schon gesagt habe, kann man sich doch z.B. beim Häuserkauf gelangweilt zurück legen, da völlig uninteressant und egal. Ob ich da nun weniger Bargeld liegen habe und dafür den entsprechende Immobilie pleite kann man ja auch nicht gehen.

DAs ganze wirkt so halbfertig, da diese Elemente ja alle einen größeren Einfluss haben könnten und sogar dann miteinander Wirkungen haben könnte. Z.B. ein Haus muss mit einer bestimmten Kinderzahl eine bestimmte Größe haben, aber wird durch die Anzahl der Kinder durch Förderung durch die anderen Mitspieler günstiger. Nur so ein Beispiel.

Ich glaube das nun klar ist, was ich damit meinte. Ich bin mir sehr sicher, das dieses Spiel dadurch wesentlich spannender sein könnte und dem Spieler mehr Freiraum für eine Taktik geben könnte. Der eine wohnt eben im Campingwagen und geht einer freien Kunst nach und der andere wählt den Familienweg, mit großem Haus und fester Arbeitsstelle.


#39

Wir haben vor der Sendung auch gut darüber diskutiert.
In den Regeln dieser Edition stand ja auch, dass das Haus zu einem höheren Verkaufspreis am Ende ausgezahlt wird. Das Haus allerdings hat keinen Verkaufspreis, sondern nur Trautes Heim dass man am Anfang bekommt. Wir haben den Kompromiss getroffen, dass man beim Kauf des Hauses bereits den Verkaufspreis des Trauten Heim bekommt, da man nur eine Immobilie besitzen darf.
Aber natürlich macht es überhaupt keinen Sinn ein Haus zu kaufen, wenn man am Ende sowieso den Verkaufspreis vom Trauten Heim bekommt. Es ist ja generell nur negativ ein Haus zu kaufen, da man das Risiko eingeht kein Bargeld mehr zu besitzen und einen Kredit von der Bank brauch.
Also wenn mir dadurch im Spiel des Lebens vermittelt werden soll, kein Haus zu kaufen, würde ich es ja noch verstehen, aber das ist Unfug.

Übrigens in der digitalen Version The Game of Life von Hasbro ist es tatsächlich so dass Häuser einen höheren Verkaufswert haben. Das Würfelrad entscheidet allerdings 50:50 ob du es zu diesem Preis auch verkauft bekommst. Eine wesentlich schönere Lösung für den Spielverlauf.


#40

Ja, das stimmt. Die Hauspreise könnten ja auch eine Variable im Spiel sein. Mal steigen die Immobilienpreise, mal sinken sie.

Das fehlt dem Spiel einfach. Vielleicht wird es dadurch auch zu kompliziert. Ich weiss es nicht. Wirkt eben so halb fertig.

Sicher macht das Spiel beim ersten mal mehr spass, da man so manches überflüssige oder weniger wichtige nicht als solches erkennt. Beim zweiten Spielen würde ich ja nur auf einen guten Job oder Studium setzten, dann durch VHS das Einkommen steigern und das Spiel dann locker ohne weitere Gedanken bis zum Ende durchspielen. Hin und wieder mal etwas Glücksspiel und das war es dann. Wenn man dann nicht dazwischen entlassen wird, läuft es ja.

Ich gehe aber davon aus, das eine Entlassung auch kein Beinbruch ist? Das kam ja im Spiel nicht vor, aber ich nehme an, das es da wieder Chancen gibt? Für Mario wäre das z.B. das beste gewesen, da er ja nicht gerade den Besten Job mit der besten Bezahlung bekommen hat.


#41

Das ist ja auch der eigentliche Sinn hinter der Mechanik. In der alten Version ist jeder mit Schulden ins Spiel quasi ins Spiel gestartet, einmal weil man eventuell studiert hat und da ein Darlehen brauchte oder beim Häuserkauf, den Keiner aus eigener Tasche finanzieren konnte.

Man soll eben über den Spielverlauf schuldenfrei werden und möglichst noch viel Geld anhäufen. Das Spiel versucht das “Leben” halt nachzubilden, ohne dass hinter jeder Mechanik auch ein tiefer spielerischer Aspekt steckt.

Daher ist das auch wirklich nix, was man beim Spieleabend auspackt, weil es fast ausschließlich auf Glück basiert. Dann lieber nochmal MAD oder Ohne Moos nix Los auspacken.