O'Zapf is auf ARD und BR - dafür Zahl ich nicht!

Wie der Thementitel schon sagt, kam heut auf ARD und BR die Sendung O’Zapf is, das Oktoberfest ist freilich eins der größten Volksfeste, aber muss man das denn gleich auf zwei ÖR-Sendern zeigen, auf BR hätte es m.E. gereicht, aber der Anstich von Nürnberg oder einem anderen Volksfest/Kärwa (Kirchweih) wird ja auch net Live gezeigt, wieso dann von München?

Dafür zahl ich nicht! :smt013

Ja sehe ich ebenfalls nicht anders.

vor allem diese dummen Fragen

Warum ist Bier gelb und der Schaum weiß
warum fällt Bierschaum zusammen?

Aber wer 11 Euro für n Brathähnchen und 9 Euro für nen Humpen Bier bezahlt, hat seine Hirnzellen eh schon gegen eine Lederhose und Trachtenhut eingetauscht :smiley:

Dafür will selbst ich nicht zahlen. Und dann noch auf zwei Sendern, wirklich unnötig.

Warum grad München übertragen wird? Ist doch klar - die Wiesn ist beinahe weltbekannt. Davon abgesehen, mag ich den Käse auch net im Fernsehen sehen - genausowenig wie dämliche Karnevalssendungen ab Mitte November (wenigstens ist der Anstich nur einmal im Jahr).

9€ für eine Mass ist aber weniger, als man auf den ersten Blick meinen könnte. Eine Halbe im Lokal kostet auch schon 3,50 oder mehr und auf der Wies’n zahlt man eben für die Stimmung mit. Dagegen hatte ich auch schon mordslangweilige Heinekenplörre in der Disse für über 4€ - und das ist nur eine Preiß’nhalbe :wink:

Ich weiß gar nicht, was ihr habt. Das Sich-Mit-Bier-Betrinken ist in Schland ein Thema von höchster politischer und gesellschaftlicher Bedeutung! Über ein sloches Thema muss man die Zuschauer sämtlicher Sender 24/7 auf dem laufenden halten - egal wieviel es kostet. Wen interessieren denn schon so nebensächliche Themen wie Treibhauseffekt, Armut in der Dritten Welt, Überlaterung der Gesellschaft, Schuldenkrise oder Jugendkriminalität? :ugly

Nein, jetzt im Ernst: Stimmt schon. Es wieder ein guten Beispiel dafür, wie die Rundfunkgebühren sinnlos verschleudert werden. Der Sinn einer solchen Sendung an sich ist schon eher fraglich: Ich weiß nicht, was am Oktoberfest so wichtig sein soll, dass großartig umfangreich und live darüber berichtet muss. Jeder weiß doch schon gut genug, was da passiert: Bier trinken, Bier trinken und… äh, Bier trinken. Und dann auch noch gleich Sendeplätze auf zwei Sendern dafür zu verbraten ist schon wirklich dämlich. Unnötig und eine Geldverschwendung.

Auch der ZDF Fernsehgarten ist heute im Oktoberfest Szenario angekommen.

Verstehe ich absolut nich was daran Kulturgut sein soll das es so ein Standing hat.
Aber das können sicher die Bayern erklären

Auch heute kommt wieder Oktoberfest (irgendein Umzug) auf dem ersten Programm, sprich ARD!

Ich könnte mir 'ne Tüte holen und kotzen gehen :smt013

Es ist ja nicht irgendein Umzug, es ist der Größte weltweit und repräsentiert einen großen Teil unserer Kultur.
Wenn es Dir egal ist sei doch einfach ruhig und schau es dir nicht an.

Gerade zu beleidigend war dagegen das Programm des ZDFs (Fernsehgarten). Keine Ahnung was das mit der Wiesn zu tun hat.

Das ist deutsche Hochkultur! Wer was dagegen sagt, sollte sofort ausgebürgert und verbannt werden!

@ContractHustle
schon mal das Wort Toleranz im Duden nachgeschlagen?
Bayern will doch gerne unabhängig von Deutschland werden, so zumindest gewinnt man den Eindruck wenn man sich den Wahlkampf kleinerer Parteien mal so ansieht.

Es gibt nun mal nur Befürworter und Gegner…

Die Frage ist, wenn sich wegsaufen schon als Kultur gilt, wie weit nach unten kann man das Niveau noch schrauben und das mit “es ist Kultur” noch rechtfertigen?

Aber genau die erzkonservativen CDU/CSU Politiker sind es, die auf Egoshooter schimpfen, aber auf ihren “Kulturfestern” Schießbuden aufstellen, bei denen man mit echten Waffen auf Röhrchen schießt…

Jawohl das ist Kultur - Videospiele hingegen sind nach deren Aussage keine Kultur…

und spätestens hier wirds unglaubwürdig

Nach all den Jahren verdient Roberto Blanco (aka “Der Fluch der Karibik”) eine ehrliche Antwort auf seine Frage:

Was is, was is München onne onne de Mü, onne de onne onne de Wiesn?

Ruhiger, schöner, sauberer, intelligenter, Herr Blanco!

@Ribiku
Hier offenbaren sich schonungslos die Stolperfallen einer rigiden Moderation. Hurz hätte besser auf das Adjektiv “dumm” verzichtet, dann stünde das Wort “Satire” noch dort. :smt006


Aber wer 11 Euro für n Brathähnchen und 9 Euro für nen Humpen Bier bezahlt, hat seine Hirnzellen eh schon gegen eine Lederhose und Trachtenhut eingetauscht :smiley:

Vorsicht, jetz samm scho auf dünnem eis. ^^ Und a packal watschn is schnell aufgrissa.
Man siagt si dann im Hofbräuzeidl auf a guade Maß. :smiley: ^^

haha, da is wohl einer schon abgefüllt :slight_smile:
:mrgreen:

Dann kann man genau so sagen, dass Freunde der elektronischen Musik sich nur mit Pillen berauschen und Wodka saufen.

Alkohol ist in unserer Gesellschaft etabliert und spielt immer eine Rolle wenn wo groß gefeiert wird. Wer die Wiesn dann nur als Sauffest betitelt lebt schon sehr weltfremd, denn dann würde jedes größere Fest nur den Sinn haben sich die Kante zu geben.

Dem wird aber auch auf der Wiesn entgegengesteuert. Es gibt Familientage, die dem Party-Tourismus ein wenig entgegenwirken soll und mit fairen Preisen auch Münchner Familien ermöglichen soll die Wiesen zu besuchen.
Und dann gibt es noch seit letztem Jahr die Historische Wiesn, genau so wie die kleinen Festzelte, die man auch ohne den ganzen Party-Trubel besuchen kann.

Aber das ganze hat eigentlich nur sehr wenig mit dem Trachtenumzug zu tun.

Auch weiß ich nicht welches Gewaltpotential in Luftgewehren liegt. Um Rachefantasien anzuschürren taugen sie nun wirklich nicht. Ganz im Gegenteil, man muss lernen komplett ruhig zu werden und sich alleine auf sich zu konzentrieren.

Und wenn jemanden die Preise auf der Wiesn nicht gefallen, dann gibt es einen Tipp: zu Hause bleiben.
Es ist doch schon sehr Schizophren so über eine Veranstaltung herzuziehen, um am Ende sich dann noch über die Preise aufzuregen.

Wer regt sich denn auf? Ich habe lediglich gesagt, dass die Preise die die Wiesn so veranschlagt kritisch zu betrachten sind. Sonst wird sich bei Preiserhöhungen immer aufgeregt, ob vom Bayern, Schwaben oder Hessen… aber wenns die eigene kulturelle Belustigung untermauert, dann darf man dagegen nix sagen.

Alleine wenn ich mir überlege, 11 Euro für ein Hähnchen… ein halbes…
hallo?
das sind nicht mal 3 Euro Materialeinsatz.
Womit rechtfertigen die solche HOrrorpreise mit über 300% Gewinnanteil?
Vielleicht weil die Leute bereit sind so viel zu bezahlen? nicht etwa weil das Hähnchen so viel wert wäre…

Man darf die Preispolitik doch hinterfragen dürfen oder gehört das alljährliche Besäufnis das sich Oktoberfest nennt, aber im September stattfindet zu den unantastbaren Themen die man weder kritisieren noch hinterfragen darf sondern einfach gutfinden muss?

Das kanns ja auch nicht sein.
Was soll ich überhaupt auf der Wiese? in fremde Vorgärten pissen kann ich auch hier :mrgreen:

Wenn Du in München in einer Wirtschaft isst, bezahlst Du für ein halbe Bier auch schnell mal 4 Euro, für ein Schweineraten 14 Euro. Teuer, das sind aber nun mal die Preise.

Und geh zum Beispiel nach Florenz zum Essen, da wirst Du an den bekannten Plätzen noch mehr zahlen. Sicherlich verdienen sie gut, aber sie können das verlangen (und wahrscheinlich noch mehr).

14 Euro für ein komplettes Gericht ist ja auch was anderes als dieses Fließband Essen…

Naja habt ihr mal die Standgebühren auf dem Oktoberfest gesehen? So nen Großzelt liegt da im Millionenbereich, selbst ne Frittenbude darf da sehr sehr hohe Standgebühren zahlen. Das musst du erst mal reinholen + Personalkosten etc etc

Du bist quasi gezwungen solche Preise zu nehmen weil du sonst die Ausgaben nicht mehr reinholst. Unsere Stadt hat die Standgebühren für die Kirmes in den letzten jahren auch mehrmals(!) Verdoppelt, dass kannst du nur mit höheren Preisen auffangen, denn mehr leute kommen trotzdem nicht …

Zum Kostenfaktor mal zwei Artikel:

Vielleicht treten die ÖR da ja insgeheim als Nebensponsor auf :mrgreen:

Jetzt mal unabhängig von der Kostenfrage auf dem Oktoberfest der zweifelsohne in direktem zusammenhang mit den Standgebühren und der Lage des Standes einhergeht, wäre eine ausreichende Berichterstattung im ÖR-Fernsehen mit einer Livesendung über den Bayrischen Rundfunk mehr als gewährleistet… die ARD sollte sich deswegen nicht unbedingt ebenfalls noch einschalten, bei denen könnte sich die Berichterstattung über die “Wiesn” auf einen Beitrag in den Nachrichten beschränken, so nach dem motto " :smt015 es ist wieder Wiesnzeit wen es interessiert der solle doch BR gucken :smt015 ".

Aber naja nicht mal die ARD möchte einen Quotenrückgang Verzeichnen weil die Bayrischen Mitbürger lieber die Liveübertragung der Wiesn gucken daher wird bestimmt zweigleisig gefahren… :smt005