Martin Luther King


Martin Luther King Jr.
(* 15. Januar 1929 in Atlanta, Georgia; † 4. April 1968 in Memphis, Tennessee)

Nächste Woche am 4. April ist der 40. Jahrestodestag eines der weltweit wichtigsten Vertretern im Kampf gegen die Unterdrückung der Afroamerikaner und Schwarzafrikaner und für soziale Gerechtigkeit.

Es soll nun nicht getrauert werden, dass ein großer Mann für die Gerechtigkeit brutal ermordet wurde, - sondern noch einmal betont werden was seine starken Ziele waren. Ein Zitat aus der Rede vor dem Lincoln Memorial in Washington, 28. August 1963:

Ich habe einen Traum, dass meine vier Kinder eines Tages in einer Nation leben werden, in der man sie nicht nach ihrer Hautfarbe, sondern nach ihrem Charakter beurteilen wird.

Unsere Leidenskraft ist ebenso groß wie eure Macht, uns Leiden zuzufügen. Tut mit uns, was ihr wollt, wir werden euch trotzdem lieben. […] Werft uns ins Gefängnis, wir werden euch trotzdem lieben. Werft Bomben in unsere Häuser, bedroht unsere Kinder, wir werden euch trotzdem lieben.” (aus »Die Kraft zum Lieben« 1963)

Wir haben unzählige Beispiele für Ungerechtigkeit in unserem schönen Deutschland. Ob im Schulsystem (z.B. 1, 2, 3), in der Gesundheitsversorgung (z.B. 1, 2, 3), auf dem Arbeitsmarkt (z.B. 1, 2) oder im Steuersystem zu tun hätten wir eine Menge! Aber wir sind zu sehr beschäftigt mit Geld verdienen und feiern: Es wird sich so nie eine echte Bewegung entwickeln die sich effektiv für Gerechtigkeit und Gemeinschaft einsetzt!

Man sollte alle und jeden kritisieren und ermahnen. Und selbst das beste Beispiel für eine bessere Gerechtigkeit und Gemeinschaft sein.

Die Ideale dieses mannes haben auch viele meiner Ideale geformt. Einer von vielen Großen der Geschichte. Schade das es heutzutage niemanden seines Kalibers gibt.

Martin Luther King war schon ein Großer, leider zu früh von uns gegangen. :smt009 Ob Obama ohne ihn heute da wäre wo er ist?

Ja er hat viel erreicht. Schade das er einem Attentat zum Opfer viel. Ob Obama heute seine ihm Präsidentschaft zu verdanken hat, lässt sich allerdings schwer sagen.

Es ist leider in der Geschichte oft so, dass Menschen, die sich für Minderheiten, bei ihm waren es die benachteiligten Afro-Amerikaner, alle Nachkommen von Sklaven, einsetzen ermordet werden.
Obamas´Sieg bei den Präsidentschaftswahlen 2008 hätte er wahrscheinlich knapp, auch ohne diese Profilierung, bekommen, er wurde ja auch von den Medien und Einflussreichen Leuten aus vielen gesellschaftlichen Ebenen unterstützt. Egal, was ich von Obama halte, jeder gewinnt so in den USA Wahlen.
Martin Luther King war für mich der Gandih der USA, jemand, der ohne Gewalt für seine Ziele kämpft.

Meine Güte. Wo gräbst du denn diese alten Threads aus? :expressionless:
Ja Martin Luther King war einer der Großen US Amerikaner die es wert sind das man sich an sie erinnert.
Und jetzt sollten wir die Toten wieder ruhen lassen.

Der Kerl tangiert mich ehrlich gesagt absolut gar nicht, schließlich bin ich auch kein Schwarzer.

Dann hast du seine Botschaft auch nicht verstanden!!!

Welche Botschaft? Der Kerl labert doch dasselbe wie die Bundesregierung vonwegen Multikulti hier und “Eine Welt” da. Darin erkenne ich nur naives Fehlverständnis und Simplifizierung der Abläufe auf diesem Planeten aber beileibe keine tolle Botschaft…

Weißt du deine Bemerkung lässt darauf schließen das du von Martin Luther King nicht viel Ahnung hast.
Er wuchs in einer Zeit auf wo die Rassentrennung nicht nur in den Köpfen war sondern auch im Gesetz. Auch die USA hatten ihr eigenes System der Aphartheit.
Dieser Mensch hat sich für ein Miteinander unter Schwarzen und Weißen eingesetzt. Und dafür viele Demütigungen eingesteckt. Dabei erlebte er übrigens auch das der Rassenhaß im Norden der USA größer war als im Süden.
Die Protestmärsche und die Aktionen die von ihm ausgingen haben viel zu mehr Gleichberechtigung beigetragen.
Er war ein Idialist und ist für seine Ideen gestorben.
Ich bin kein Freund der Multikultigesellschaft. Oder irgendwelchen Utopien.
Aber auch ich zolle diesen Mann vollen Respekt. Warum?
Er hat es geschafft das sich das allgemeine Denken wenigstens etwas ändert. Und auch das Gesetz.
Dieser Mann hat durch seinen Einsatz wirklich etwas bewegt. Und das ist etwas was nicht viele von sich behaupten können.

Zu Dr. Kings Zeiten bestand die Vision von der Multikultigesellschaft darin, dass Schwarze dieselben Schulen und dieselben Busse auf denselben Plätzen benutzen durften. Gottseidank sind wir heute weiter.

Dont feed the troll.

Jemand der findet das es in Ordnung ist wenn Menschen aus verschiedenen Waschbecken trinken müssen weil sie eine andere Hautfabe haben kann es nicht ernst meinen.
So jemand hat entweder panische Angst vor Allen die anders aussehen als er oder trollt einfach nur.

Der Kerl labert doch dasselbe wie die Bundesregierung vonwegen Multikulti hier und „Eine Welt“ da. Darin erkenne ich nur naives Fehlverständnis und Simplifizierung der Abläufe auf diesem Planeten aber beileibe keine tolle Botschaft…

Selten eine dümmere Äußerung gelesen…

Manche merken nicht mal daß sie Rassisten sind.Weils schön tief eingepflanzt sitzt.

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Welche Botschaft? Der Kerl labert doch dasselbe wie die Bundesregierung vonwegen Multikulti hier und „Eine Welt“ da. Darin erkenne ich nur naives Fehlverständnis und Simplifizierung der Abläufe auf diesem Planeten aber beileibe keine tolle Botschaft…

Ich sag ja du kapierst es nicht.Aber keine Angst,die Welt ist voller Betonköpfe wie du.Deswegen wirds auch nie eine bessere Welt geben.

@HoaX Du hast mich falsch verstanden, das war aber auch einfach, weil ich mich dumm ausgedrückt habe.
Was ich sagen wollte: Das, was viele abschätzig “Multikulti” nennen ist ein natürlicher Prozess, der langsam verläuft. Bei MLK war das Besuchen derselben Schule oder Benutzen desselben Busses etwas, wofür man kämpfen musste. Vor 20 Jahren war es hierzulande undenkbar, dass eine Muslimin Ministerin für Gedöns in NDS wird. Eine Frau als Bundeskanzlerin. Oder denk an die vielen Migranten in der Nationalmannschaft. Filmregisseure, Schauspieler. Insofern sind wir heute viel weiter. Im Alltag ist das natürlich schwieriger, aber das ergibt sich auch noch.

Nobody is perfect. Stimmt wohl eher. :mrgreen:

Martin Luther King ist ein absoluter Held, weil er für etwas von wirklicher Relevanz eingestanden ist und geholfen hat, Menschen aus einem hasserfüllten Umfeld befreien zu können. Dabei richtete er sich, nicht wie die Nation of Islam zu dieser Zeit, nicht nur an die schwarze Bevölkerung, sondern wollte Frieden zwischen allen Menschen stiften.
Er ist die Definition eines wahren Helden, nicht ein ahnungsloser Hippie, der seine eigene Person in den Vordergrund drängen will.