Kritik

Zunächst möchte ich ein Lob aussprechen: Fernsehkritik-TV stellt ein durchaus innovatives, interessantes Konzept dar, dass ein Defizit einer konstruktiven Kritik am immer wieder aufblühendem Pluralismus bemerkt hat.
Dennoch möchte ich auf einige Punkte aufmerksam machen, die meines Erachtens ausbaufähig sind. Die nun folgende Kritik ist also ebenso konstruktiver Natur und bezieht sich vor allem auf Folge 38, neben einigen allgemeinen Kritikpunkten.

Natürlich ist es vollkommen klar, dass die Meinung des Erfinders dieser Sendung im Vordergrund stehen soll, somit also auch eine Subjektivität nicht nur anerkannt, sondern sogar gefordert wird.
Dennoch finde ich, dass diese Meinung oftmals in ein klares Schwarz-Weiß-Muster übergleitet, zu radikal dargestellt, oder temperierende Gegenargumente ausgelassen werden. Häufig wird klar Partei für eine Partei ergriffen und dabei eine Argumentation der anderen Partei vollkommen bei Seite gelassen. In manchen Situationen liegt sogar meiner Meinung nach ein Mangel an Fairness vor.
Hierfür möchte ich zwei Beispiele aufgreifen:

  • Nachhaltige Entwicklung: In der Sendung 38 wurde beispielsweise die Fixierung der Medien auf den CO2-Ausstoß stark kritisiert. So hieß es, sinngemäß, dass die Medien CO2 als Sündenbock benutzten, der Klimawandel zu relativieren sei und von den Medien als Panikmache missbraucht würde.
    Natürlich ist es richtig, dass die Medien in diesem Thema gerne zur Übertreibung neigen. Dennoch muss man sich die Frage stellen, ob dieses Verhalten in der gegenwärtigen Situation zu kritisieren ist. Ein ernstes Problem seitens der nachhaltigen Entwicklung ist nämlich nicht zu leugnen.
    So argumentiert zum Beispiel Hans Jonas, einer der wichtigsten Philosophen des 20. Jahrhunderts, dass die Angst, die allzu oft zu negativ betrachtet wird, das effektivste Mittel sei, den Menschen aus seinem persönlichen Interessen heraus zu locken, und somit eine nachhaltige Entwicklung zu gewähren.
    Natürlich kann man darüber streiten, ob die Medien dazu verpflichtet sind, preziöse Angaben und Schlussfolgerungen zu geben, oder im Sinne des allgemeinen Wohles zu handeln. Deutlich ist natürlich auch, dass die Medien wohl eher persönliche Interessen verfolgen, statt der nachhaltigen Entwicklung an sich.
    Dennoch hätte man sich die Frage an genau diesem Thema zwei Mal überlegen müssen, denn ob diese Kritik konstruktiv für das allgemeine Wohl ist, stelle ich in Frage. Vor allem bei der Vielfalt an Möglichkeiten zu kritisierenden Punkten im Fernsehen sehe ich den der nachhaltigen Entwicklung als den zu unwichtigsten an.
    In diesem Beispiel wurde dann auch leider nur von einer Seite aus argumentiert und die Meinung der anderen Seite vollkommen außer Acht gelassen.

  • Killerspiele: Dieses Thema stellt natürlich eine immer wieder aufsprudelnde Diskussionsquelle dar, und gerade deshalb sollte man sich nicht von der eigenen Subjektivität täuschen lassen. Doch meiner Meinung nach ist das in der Sendung 38 geschehen: s wurde klar Stellung bezogen, ohne rationelle Einsichtnahmen mit einfließen zu lassen.
    Killerspiele wurden in der Vergangenheit sehr oft als Sündenbock ausgenutzt, und auch heute hört man immer mehr Schuldzuweisungen laut werden. Des ist natürlich in diesem Maße unberechtigt. Dennoch kann man sie unmöglich aller Schuld losmachen: Die meisten Killerspieler geben an, dass diese Praktiken keinerlei Gewaltgefühle auslösen und fordern deshalb, dass letztere keine Mitschuld an uns bekannten Dramen erhalten. Aber dieses Argument, meines Erachtens auch das des Fernsehkritikers, kann für eine Gesellschaft nicht zählen. Man kann nicht genau definieren, wie sich diese Spiele auf jeden Menschen individuell auswirken. Es besteht eine potentielle Gefahr der Gewaltförderung, die nicht zu leugnen ist. Es ist ungewiss, welche Folgen die Spiele genau auf den Menschen haben und noch weniger auf die jeweiligen Individuen.
    In der Sendung sprach man aber jede potentielle Mitschuld ab. Ich finde, man hätte wenigstens auf diesen Standpunkt aufmerksam machen müssen, auch wenn es nur kurz ausgefallen wäre.

Ich hoffe, die besagten Beispiele konnten meine Kritikpunkte veranschaulichen und demnach die Sendung möglicherweise sogar verbessern!

Mit freundlichen Grüßen

Gregory Maraite

Sicherlich ist es in manchen Situationen für den Menschen überlebenswichtig Angst zu haben. Doch wovor sollen wir deiner Meinung nach vorm CO2 Ausstoss Angst haben. Das uns das Wasser bald bis zu Hals steht?? (Wie es im Boulevard-Blatt zu lesen ist). Alle Spekulationen und Thesen stützen sich auf Hochrechnungen von Computern (worst case). Womit auch fast jedes Institut zu anderen Ergebnissen kommt. Meiner Meinung nach wird CO2 als Aufhänger genutzt um Gesetze zu erlassen um die persönlichen Grundrechte jeden Bürgers einzuschränken und ihnen das Geld aus der Tasche zu ziehen. Bestes Beispiel und etwas überschaubarer ist doch die Sache mit der Schweinegrippe…was ham die alle für ne Panik gemacht, nur damit irgendwelche Pharmaunternehmen ihren Kurs auf dem Markt wieder kriegen. Am Ende doch nur heiße Luft und keiner lernt was draus.

Hallo Gregory,

ein ähnliches Thema hatte ich nebenan (<http://forum.fernsehkritik.tv/viewtopic.php?f=1&t=1393&start=255#p110056>) angefangen, vielleicht interessiert dich ja, was der Kritiker dort geschrieben hat.

Natürlich ist es vollkommen klar, dass die Meinung des Erfinders dieser Sendung im Vordergrund stehen soll, somit also auch eine Subjektivität nicht nur anerkannt, sondern sogar gefordert wird.
Dennoch finde ich, dass diese Meinung oftmals in ein klares Schwarz-Weiß-Muster übergleitet, zu radikal dargestellt, oder temperierende Gegenargumente ausgelassen werden. Häufig wird klar Partei für eine Partei ergriffen und dabei eine Argumentation der anderen Partei vollkommen bei Seite gelassen. In manchen Situationen liegt sogar meiner Meinung nach ein Mangel an Fairness vor.

Wenn das ganze gut als Schwarz-weiß-Malerei erkennbar ist, habe ich da wenig Probleme mit. Also vorallem, wenn dem Zuschauer klar ist, dass der Kritiker an der Stelle keine Informationen von sich gibt, sondern nur “Unfug” um zu provozieren. Problematisch finde ich halt, wenn es ziemlich ernst rüberkommt und eigentlich als “Provokation” gemeint war.

Hierfür möchte ich zwei Beispiele aufgreifen:

  • Nachhaltige Entwicklung: (…)

Wie ich drüben schon schrieb: Hier wäre weniger mehr gewesen: Nen Teil der Nörgelei über die Patzer hätte man sich sparen können.
Und du hast natürlich etwas Recht: Wenn man net ein wenig mehr Panik als nötig betreibt, passiert garnix. Man sollte es natürlich nicht total übertreiben. Der eine da eben hat mit dem Schweinegrippe-Fall ein nettes Beispiel gebracht, was passiert, wenn man’s total übertreibt.

  • Killerspiele: (…)

Bei der Stelle wollte ich auch erst Kritik üben. Ich hatte nämlich beim ersten Mal schauen (halb nebenher) sogar den Eindruck gewonnen, dass der Kritiker uns sagen wollte, dass die Fernsehsender mit ihrem schlechten Programm an allem schuld sein. Ich hatte dann extra während des Schreibens aufmerksam die Folge nochmal geschaut. Er ist an der Stelle halbwegs differenziert bzw. es ist recht klar, dass er absichtlich schwarz-weiß malt. Und es ist gut, dass er sich da nicht auf die Ursachen-Diskussion einläßt. Die ist alles andere als einfach (ich habe entsprechende Forensik-Vorträge gehört).

(p.s.: Für den Inhalt verlinkter Seiten übernehme ich keine Haftung)

Zur ersten Antwort : Dass die Zahlen der Institute verschieden sindm ist ja völlig normal, schließlich handelt es sich ja um sehr komplizierte Berechnungen mit einer Vielzahl von verschiedenen Einflüssen. Es würde mich eher beunruhigen, wenn sie alle gleich wären …
Dennoch ist ein Klimawandel in einem gewissen Grad (geringer als der Grad, den die Medien darstellen) nicht zu leugnen uund mit einem Minimalaufwand an Recherchen leicht beweisbar.
Ebenso erwiesen ist, dass der Mensch zu großen Teilen daran Schuld trägt (Es existiert zwar ein natürlicher Klimawandel, wie auch in der Sendung angedeutet, allerdings ist dieser proportionell nicht im Vergleich zu bringen mit dem menschlich verursachten Klimawandel)
Das sollte sich jeder, selbst Kritiker, eingestehen.
In welcher Hinsicht CO2 als Sündenbock benutzt werden kann, um daraus finanziell Nutzen zu ziehen, sehe ich nicht ganz. Das Beispiel der Schweinegrippe hat meines Erachtens das Thema verfehlt, da ein derartiger Vergleich mit CO2 noch nicht ansatzweise möglich ist.

Aber es ist doch zu einfach, jede Verantwortung des Menschen weg zu schieben, und anschließend den Medien (TEILS unberechtigt) Dramatisierung vorzuwerfen.

Zur zweiten Antwort : Meiner Meinung nach sollte eine KRITIK aber grade nicht Schwarz-Weiß-Malerei betreiben, und ihr vordergründiges Ziel sollte sein, so genau und rationell wie nur möglich zu argumentieren, wobei Provokation als Folge vorkommen kann, jedoch nicht als Mittel.

Wenn das Hauptziel von Fernsehkritik-TV Provokation ist, sollte der Name geändert werden …
Allerdings kann und darf ich an dieser Stelle nicht ohne die Meinung des Fernsehkritikers weiter argumentieren.
Diese Meinung würde mich jedoch sehr interessieren, vor allem im Bezug zu meinem ersten Beitrag.

Gregory Maraite

Also zunächst mal zwei Dinge grundsätzlich:

  1. Polemik ist ein zulässiges Mittel der Kritik - und nicht zuletzt deshalb ist ja Fernsehkritik-TV auch ein SATIRISCH-kritisches Magazin

  2. Deine Schreibweise und Art der Formulierung (sofern du sie dir nicht herausgequält hast) wirkt sehr intellektuell - und da muss ich klar sagen: Für Leute wie dich ist Fernsehkritik-TV nicht gemacht. Natürlich ist mir jeder willkommen, aber wer das Fernsehen bereits kritisch (im geisteswissenschaftlichen Sinne kritisch) betrachtet, dem kann ich nicht mehr viel erzählen. Und ich verstehe, wenn dir vieles möglicherweise als zu oberflächlich und zu wenig in die Tiefe gehend erscheint. Aber ich mache dieses Magazin, weil ich gerade auch Menschen erreichen möchte, die einen allzu unkritischen Blick auf dieses Medium haben.

Und nun konkret:

  1. Auch ich leugne den Klimawandel nicht - was ich ja übrigens auch deutlich betone. Aber mich erstaunt eben schon, wenn die Sonnenaktivität offenbar wenig Beachtung findet, obwohl doch deren Wert sehr eindrucksvoll zu den Entwicklungen passt. Klimawandel wird mir im Fernsehen zu einseitig und zu massenkonform diskutiert. Die intellektuelle Version dessen was ich sagen wollte hat übrigens das 3SAT-Magazin KULTURZEIT jüngst gezeigt.

  2. Auch hier leugne ich nicht, dass Killerspiele möglicherweise ihren Beitrag zur Verrohung leisten. Aber immer wieder zu suggerieren, ein Verbot solcher Spiele würde Amokläufe verhindern, ist schlichtweg Volksverdummung. Und dass das Fernsehen sich selbst hier als Teil des Ganzen nicht hinterfragt, ist doch wohl Tatsache - oder hast du im Zusammenhang mit den Amokläufen irgendeinen selbstkritischen Bericht auf einem TV-Sender gesehen? Ich nicht!

Für Leute wie dich ist Fernsehkritik-TV nicht gemacht. Natürlich ist mir jeder willkommen, aber wer das Fernsehen bereits kritisch (im geisteswissenschaftlichen Sinne kritisch) betrachtet, dem kann ich nicht mehr viel erzählen. Und ich verstehe, wenn dir vieles möglicherweise als zu oberflächlich und zu wenig in die Tiefe gehend erscheint. Aber ich mache dieses Magazin, weil ich gerade auch Menschen erreichen möchte, die einen allzu unkritischen Blick auf dieses Medium haben.

Vielleicht ist die Sendung nicht für Leute wie mich gemacht, dennoch kann ich großen Nutzen aus der Sendung ziehen. Ich werde auf viele Dinge aufmerksam gemacht, die mir sonst sicherlich nicht aufgefallen wären.
Aber dennoch nochmal eine Zusammenfassung meiner Kritik (die ja konstruktiver Natur ist, und somit wenn überhaupt, die Sendung möglicherweise in geringem Maße verbessern möchte): Die zwei Beispiele sollte mein Hauptargument, die “Schwarz-Weiß-Malerei”, veranschaulichen. Diese zwei kleinen Eingeständnisse, die gerade oben deine Gegenargumente eingeleitet haben, habe ich in der Sendung vermisst.
Mit einem Satz mehr pro Beitrag könnte die Sendung meiner Meinung nach an Objetivität gewinnen, und es würde wohl nicht mehr so radikal (wie in manchen Fällen) und unfair der Gegenpartei gegenüber rüberkommen.

Vielleicht kam das alles auch etwas zu negativ rüber, als es ursprünglich gedacht war.
Deshalb möchte ich dir zu diesem tollen Konzept und Gestaltung der Sendung gratulieren! Ich werde die Sendung auch weiterhin mit viel Interesse und Spaß verfolgen.

Gregory Maraite

Aber ich mache dieses Magazin, weil ich gerade auch Menschen erreichen möchte, die einen allzu unkritischen Blick auf dieses Medium haben.

Das ist sicher ein gutes Anliegen,jedoch drängt sich die Frage auf,ob diejenigen Menschen die das heutige Fernsehen fast ungefragt konsumieren überhaupt Bedarf an Fernsehkritik haben,ergo ob sie überhaupt wollen,das IHR Medium kritisiert wird. Ist es nicht erstens eher so,das sich hier Leute einbringen die eh schon Abstand zum Medium Fernsehen haben und zweitens ist es ratsam,dem Wahnsinn im TV hier noch eine Plattform zu geben,sei sie auch negativ.
Ich bin der Meinung(wie ich sie hier schon an anderer Stelle schrieb),das das Fernsehen nicht mehr satirisch angreifbar ist,weil es sich selber ständig als ad absurdum führt.

Dazu möchte ich gerne etwas beitragen, da ich vor Fehrnsehkritik-TV nicht über das Fehrnsehen nachgedacht habe. Es mag sein, dass es auch daran lag, dass ich lange kein Fehrnsehn geschaut habe, doch auch ich sahs hin und wieder an einem Donnerstagabend vor RTL und habe mich gewundert, warum solche Deppen bei DSDS auftreten können und wie es sein kann, dass kaum bis keine durchschnittlichen Sänger dabei sind… Aber wirklich gedanken habe ich mir um den Dreck nie gemacht. Wieso auch?

Da hab ich durch zufall Fehrnsehkritik-TV geschaut und alles über die Vorcastings erfahren. Seit dem schaue ich nur noch sehr kritisch Fehrnsehen. Ich meine, wenn man aufs Korn genommen wird, dann sollte man es zumindest wissen.

Ich denke, dass der Fernsehkritiker damit wohl zumindest mir die Augen geöffnet hat. Danke dafür!

DSDS war übrigens nur ein Beispiel von vielen.

MfG

Also ich schon. Und ich schaue eigentlich gerne Fernsehen. Ich war eines der Kinder, die nie durften, aber immer eine Möglichkeit gefunden haben. Dieser Aufwand würde sich heutzutage aber leider nicht mehr wirklich lohnen.Und ich als Fernsehliebhaber finde es äußerst wichtig, dass über das Programm reflektiert wird. Einfach ein geliebtes Medium aufgeben ist für mich keine Lösung.

Sehe ich ähnlich. In meinem Freundes- und Bekanntenkreis gibt es leider auch viel zu viele Leute, die sich tagtäglich von dem sinnlosesten Müll im TV berieseln lassen. Versuche diese Leute über die Hintergründe aufzuklären wurden nur mit Kopfschütteln und sinnlosen Gegenargumenten entgegnet.

Meine Erfahrungen bestätigen dies zumindest, dass man schon einen gewissen Abstand zum TV haben muss. Und zufälligerweise wird es immer schwieriger diese Leute zu “bekehren”, je näher sich deren IQ der Zimmertemperatur nähert.

[…]
und zweitens ist es ratsam,dem Wahnsinn im TV hier noch eine Plattform zu geben,sei sie auch negativ.
Ich bin der Meinung(wie ich sie hier schon an anderer Stelle schrieb),das das Fernsehen nicht mehr satirisch angreifbar ist,weil es sich selber ständig als ad absurdum führt.

Irgendeine Plattform benötigen doch wenigstens die Leute, die sich noch kritisch mit dem TV auseinander setzen wollen.
Ich vergleiche deine Frage auch ein wenig mit den Nachrichten:
Ist es ratsam weiterhin in den Nachrichten über das Unheil in der Welt zu berichten, obwohl wir alle doch ohnehin wissen wie schlimm sie ist?
Definitiv ja, es muss nur relevant genug sein. Das gilt auch für dieses Forum: solange die Themen relevant sind, können sie auch angesprochen werden.

Hallo Fernsehkritiker,

den allergrößten Teil Deiner Sendungen finde ich sehr gut.
Es gibt eine Kleinigkeit, die mir immer mal wieder auffällt, und die ich etwas anders machen würde.
Du zeigst irgendeine groteske Szene und kommentierst sie dann höchstns davor, aber nicht mehr nicht mehr danach. Ist ja auch nicht unbedingt nötig, denn gewöhnlich erübrigt sich ein Kommentar ja eigentlich.
Und dennoch gehört für meinen Geschmack da am Ende nochmals was drauf. 8)

Beispiel Folge 39:
Etwa gegen 35:50 zeigst Du einen Ausschnitt aus den RTLII, wo es seine kommenden Nachrichten mit zwei Top-Themen anpreist:
Ein Anschlag, bei dem Dutzende Menschen mit Säure verletzt wurden ist das eine Thema. Und der zweite Reißer besteht darin, daß irgend ne Ex-Gespielin von Lothar Matthäus jetzt wieder auf eine Party geht.

Gut, das braucht man eigentlich wirklich nicht kommentieren. Aber irgendeine spöttische oder sarkastische Bemerkung am Schluß fände ich dennoch wohltuend. Einfach nochmal ein Nachschlag. :smt021

Hallo Fernsehkritiker

Deine Sendung gefällt mir. Du machst auf vieles aufmerksam und gibst mir immer wieder einen Grund warum ich mir das Fernsehn fast abgewöhnt habe. Außerdem kann man anhand der einzelnen Serien sogar den Verfall des qualitativ hochwertigen Fernsehprogramms in den letzten 2 Jahren gut beobachten. Natürlich finde ich Fernsehkritik TV nicht perfekt. Denn es allen vollkommen recht zu machen ist eine Kunst die man nicht beherrschen kann.
Denoch fallen mir immer wieder verschiedene Dinge auf.
Zum ersten wäre da die bereits oben behandelte Schwarz- Weiß Malerei.
Weiterhin fällt mir auf, dass du dich in verschiedenen Sendungen über die Namen von Personen kurz lustig machst. Für seinen Namen kann man selten etwas. Daher finde ich derartige Scherze eher schlecht. Obwohl es natürlich als Satyriker dein gutes Recht ist hier anzugreifen.
Mir fiel außerdem auf dass du in einer Folge bei “Kurz Kommentiert” die Geschichte mit Brief Gold, bei dem man alten Goldschmuck u.ä. versenden kann und dafür Geld bekommt, kritisch kommentiert hast. Etwas später kommt ausgerechnet eine derartige Anzeige in der Werbesparte auf dieser Internetseite. Sicherlich wirst du nicht unbedingt für den Inhalt der Werbung verantwortlich sein, aber denoch ist es interessant.
Zuletzt noch ein Programmvorschlag. Statt auf Talkshows, Call-in TV-Spiele oder die üblichen Themen der öffentlich -Rechtlichen (langweiliges Programm, ständig nur Volksmusik, usw.) versuch mal wieder etwas anderes.
Zum Beispiel Wissenssendungen wie Gallileo auf Pro 7. Wo einstmals interessante Reportagen und Erklärungen an der Tagesordnung waren finden sich jetzt Wiederholungen von Altgebackenen Themen und Experimente von zweifelhaftem Wert und Nutzen. Von den merkwürdigen Gewinnspielen am Ende der Sendung vom Format einer Britt Talkshow ganz zu schweigen.
Ein Blick auf die deutsche Comdylandschaft wäre ebenfalls angebracht. Denn wo noch vor einigen Jahren guter Humor zu finden war ist heute eine Wüste. Da wäre Stefan Raab der sich eigentlich schon selbst überlebt hat und auf alles geht nur um seine Sendung zu füllen. Oder Mario Barth der uns Dinge erzählt die wir ohne ihn nie gewusst hätten. Und der mit dem völlig neuartigen und innovativen Klischee der komplizierten Frau ernsthaft denkt er wäre lustig.
Michael Mittermeier der meiner Meinung nach regelmäßig den Witz in seinen Erzählungen vergisst. Er der als Meister des Offensichtlichen Humor machen will, scheitert meist an seiner eigenen Weltanschauung.
Dirk Bach der heute nur noch peinlich ist und wohl nur noch deswegen auftritt weil er das Geld braucht. Die Lust am Humor ist bei ihm wahrscheinlich nicht mit aus dem Ruhestand zurückgekehrt.
Und viele andere mehr.
Sei wieder kreativer und versteif dich nicht auf die selben Themen!
Ansonsten weiterhin alles Gute für deine Sendung.

Zuletzt noch ein Programmvorschlag. Statt auf Talkshows, Call-in TV-Spiele oder die üblichen Themen der öffentlich -Rechtlichen (langweiliges Programm, ständig nur Volksmusik, usw.) versuch mal wieder etwas anderes. Zum Beispiel Wissenssendungen wie Gallileo auf Pro 7. Wo einstmals interessante Reportagen und Erklärungen an der Tagesordnung waren finden sich jetzt Wiederholungen von Altgebackenen Themen und Experimente von zweifelhaftem Wert und Nutzen. Von den merkwürdigen Gewinnspielen am Ende der Sendung vom Format einer Britt Talkshow ganz zu schweigen.
Ein Blick auf die deutsche Comdylandschaft wäre ebenfalls angebracht. Denn wo noch vor einigen Jahren guter Humor zu finden war ist heute eine Wüste. Da wäre Stefan Raab der sich eigentlich schon selbst überlebt hat und auf alles geht nur um seine Sendung zu füllen. Oder Mario Barth der uns Dinge erzählt die wir ohne ihn nie gewusst hätten. Und der mit dem völlig neuartigen und innovativen Klischee der komplizierten Frau ernsthaft denkt er wäre lustig.

Du scheinst nicht alle Folgen von Fernsehkritik-TV zu kennen, denn diese von dir vorgeschlagenen Themen habe ich alle schon durch :wink:

Ansonsten wüsste ich nicht, wo ich mich über die Namen anderer Menschen lustig gemacht hätte und wo und wann ich genau Schwarzweißmalerei betreibe - da solltest du dann bitte mal konkreter werden!

Ich habe mir die Programminhalte der bisherigen Sendungen kurz durchgesehen. Tatsächlich hast du vieles kurz behandelt oder angeschnitten. Besonders im Bereich Comedy. Bei den Wissensendungen kam bisher aber nur Gallileo vor. Und die Sendung mit der Maus wurde kurz angesprochen. Es gibt doch aber noch andere Sendungen wie zum Beispiel Wissensfaktor X, Welt der Wunder(wenn es denn noch gesendet wird) oder diverse Sendungen auf DMAX. Warum nicht auf die mal eingehen?
Zu der oberflächlich von mir angesprochenen Schwarz- Weiß Malerei. In Folge 38 kommentierst du einen ARD Beitrag über das Thema Killerspiele. Hier bekommt man das Gefühl das du das Thema etwas verharmlost. Dazu vorneweg ich vertrete ebenfalls die Meinung das der Auslöser von Amokläufen und ähnlichen Taten vielschichtige Ursachen haben. Bei Computerspielen sollte man zuletzt anfangen derartige Ursachen zu suchen. Dennoch ist eins nicht ganz zu verleugnen. Computerspiele können bei bestimmten Personen helfen in einigen Situationen zu verrohen und Leid und Elend einfach hinzunehmen. Das ist allerdings ein Prozess der vor allem durch das Fernsehen begonnen und vorbereitet wurde. Daher ist es auch Tatsache das in US Kasernen gespielt wird. Allerdings aus zwei Gründen. Erstens soll mit wesentlich geringeren Kostenaufwand Manöver und Gefechtssituationen geprobt werden. Zum zweiten sollen sie den Soldaten zumidestens teilweise auf die typischen Gefechtssituationen vorbereiten bei denen es nicht vordergründig ums töten geht sondern um den Stress, den Lärm, die Hektik und das Chaos was entstehen kann. Damit man eine Vorstellung davon hat was einen erwarten kann. Wer zum erstenmal Tote und Verletzte mit richtig schweren Verletzungen sieht wird das ohne Vorbereitung meist schlecht wegstecken.
Außerdem fällt mir auf das einige Fernsehsender immer wieder kritisiert werden wie ARD und ZDF. Einige andere kommen vergleichsweise glimpflich davon oder wurden noch garnicht behandelt. Ich spreche hier vor allem von WDR, Super RTL, Kabel 1, Nick, HR, ARTE, Tele 5 und N24. Natürlich ist es deine Sache wir du deine Programminhalte zusammenstellst. Und ich kenne nicht alle deine Folgen. Denoch wird zumindestens bei mir der Eindruck erweckt das Fernsehsender wie ARD und ZDF übertrieben als die schlimmsten Fernsehsender dastehen. Während der Rest entweder nicht existiert oder nur zeitweise negativ aufschlägt. Natürlich hast du eine knappe Sendezeit und die 41. Folge wird denke ich mal auch nicht die letzte gewesen sein.
Zuletzt noch die Namen. Als Beispiel Folge 6. Beim Top 10 Ranking. Auf Platz 10 die Talkshow Unter dem Linden.
"Dies ist Hartman von der Tanne. So merkwürdig wie sein Name ist auch die Sendung die er moderiert."
Vielleicht übertreibe ich hier aber ich finde es passt nicht zur sonst recht gut gelungenen Kommentierung der TV- Ausschnitte. Außerdem kann ich bei Bedarf noch sämtliche Sendungen auf weitere konkrete Beispiele durchsieben.

Sehr geehrter Fensehkritiker,
Warum reden Sie immer wieder so herablassend über ehemalige Promis, die jetzt schlechte Sendungen machen. Ich meine für die Sendungen können die ja nichts, sondern nur die Produktionsfirmen.
Und das Showgeschäft ist eh das härteste Geschäft. Da ist man heute berühmt und gehört schon morgen zum alte Eisen.
Ich persönlich empfinde eher Respekt für viele dieser ehemaligen Schlagerstars. Sie haben sich selbst nach gravierenden Rückschlägen nicht in den Alkohol getröstet oder sind zum Sozialamt gegangen. Sie sind aufgestanden und haben gesagt: “Ich will arbeiten, auch wenn der Job schlecht ist.” Es gibt Frauen, die in die Prostitution gehen, nur damit sie wieder Arbeit haben.
Die Zeiten sind nun mal hart. Da muss man nehmen, was man kriegen kann. Und ich bin mir sicher, dass ein 45 jähriger ehemaliger TV-Moderator, der 20 nur im Fernsehen beschäftigt war, so schnell etwas anderes findet.

Ich hoffe (gespannt) eine Antwort zu erhalten

P.S.: Die Smilies hier sind süß :shock: :roll: :twisted: :smt014 :smt024 :smt025 und mein Favorit :ugly

Guten Morgen “Fernsehkritiker”,
habe noch ein paar Minuten um “meinen Senf” dazu zugeben.
Vorab, ich finde die Sendung gut, kritisch und (für mich ein Punkt, welcher…) unterhaltsam.
Danke für Deine Arbeit und den Mut für diese Art der Aufklärung.
Ich gebe Dir Recht, dass ab einer gewissen Intelligenz, niemandem mehr auf “Schwachsinn” in den Medien die Augen geöffnet werden muss, aber es ist doch beruhigend zu wissen, dass es weitere Leute gibt, welche das Gleiche beim Einschalten empfinden. Nämlich vom Kopfschütteln ( für wie blöd wird das deutsche Volk gehalten ?!) bis zum Würgereiz.
Unterhaltsam ist TV-K schon deswegen, weil man kaum noch Fernsehen konsumiert und durch dich gerafft mitbekommt, was ich nicht verpasst habe.
Ich bin ein rechtes Greenhorn in diesem Forum und zu Deinen Sendungen gekommen, wie der Blinde zur Ohrfeige, ungewollt und durch Zufall.
In diesem Forum ist es wie immer, positive Kritik mit sinnvollen Vorschlägen, Feedbacks auf Deine Anstöße, Dankbarkeit für Mut…
Aber klar, auch so etwas:
Und das Showgeschäft ist eh das härteste Geschäft. …
Ich persönlich empfinde eher Respekt für viele dieser ehemaligen Schlagerstars. Sie haben sich selbst nach gravierenden Rückschlägen nicht in den Alkohol getröstet oder sind zum Sozialamt gegangen…
Null Kommentar !

Aber leider eben so, schon fest verankerter, durch Medien suggerierten Blödsinn, welcher als Argumente gebracht werden, falls man an diesen “…wie jeder weiß…” , “…wie allgemein bekannt ist…” , “…Tatsache ist…” beginnenden Schwachsinn zweifelt.
Wo die Tatsache an sich und im Ursprung nicht mehr hinterfragt wird, sondern Kritikthemen sich auf die Wege der Abstellung, Auswirkung, Belastungen und natürlich hauptsächlich auf die wenigen mutigen Kritiker beschränkt.
Sie bekommen “Feuer”, wenn sie es wagen, an dem Ursprung ansich zu zweifeln.
Typisch u.a. der “demografische Wandel” und eben die “Klimaerwärmung” .

Ein ernstes Problem seitens der nachhaltigen Entwicklung ist nämlich nicht zu leugnen.

Da wird schon mal vorausgesetzt was hinterfragt werden sollte…nachhaltigen Entwicklung
Ich unterbreche aus Zeitgründen.(etwas nachdenklich, wie weit es schon in die Köpfe gehämmert wurde)

Nur noch (weil typisch…), die Sendung (Folge vergessen) mit dem Austrocknen des Baikalsees, Schuld …? Klar, der Klimawandel.
U.s.w., u.s.w…
Weiter so, Fernsehkritik-TV …
Gruss M

Eine Lüge kann einmal um die Welt wandern bevor die Warheit die Stiefel angezogen hatt.
.zitat Terry Pratchet

Aber wehe wen die Wahrheit ihre Stiefel anzieht und zutritt…

Wer Angst und Panik als verbündeten Ruft der sollte sich im Medialen Zeitalter nichtmehr in der
Sicherheit sullen das dies auch den gewünschten Effekt hatt.
Siehe Schweinegrippeimpfung, Irakkrieg, Afghansistan usw usw usw…
Die allgegewärtige präsenz dieses Werkzeuges erschaft in unserer Gesellschaft aus meiner sicht ein
durchgängiges Misstraun zu wichtigen Themen … egal wie hoch der Warheitsgehalt der dazu präsenten Aussagen zu werten ist.
Wer seine Glaubwürdigkeit durch emotionale tricksereien und halbwahrheiten erstickt braucht sich nicht über eine einsetzende gleichgültigkeit zu diesen sensiblen Themen beschweren.
Ich hoffe sehr das immer mehr Menschen aufwachen und politisches und mediales mehr und mehr hinterfragen.

Glaubwürdigkeit ist das was fast allen Medien und auch Politikern fehlt , aber durch nichts zu ersetzen ist.

Also nun mal ohne ausfallend zu werden…
Ich finde es schon ein bisschen lächerlich wie sich hier leute über diese Themen unterhalten.
Als erstes ist mir der etwas stark hochgestochene Ton aufgefallen… würdet ihr etwas weniger von eurer (nicht?) vorhandenen Fachkompetenz durchstrahlen lassen würdet ihr uns allen einen gefallen tun.
Es ist intressanter die Gebrauchsanweisung einer Toilette durchzulesen als euren Texten zu lauschen …

So nun meine Meinung dazu…
Ich finde Fernsehkriker hat zu 50% recht ;).

also das postive:

  • Das mit den Killerspielen stimmt. Ich muss nichts mehr hinzufügen
  • Du siehst die Probleme (siehe Erderwärmung) von mehreren Blickwinkeln
  • Dein Humor ist einfach klasse :smiley:

so nun zu dem was mir eher negativ ausfällt…:

  • Obwohl du zwar die Klimaerwärmung von mehreren Aspekten siehst ist die ‚‚Panikmache‘‘ von den Fernsehsendern … Richtig … Warum? Es ist wichtig das wir den Co2 austoß verringern - den auf die Sonnenaktivität haben wir keinen Einfluss… Daher ist es wichtig das die Bevölkerung versteht das sie sich ändern muss … Wie heißt es so schön? Allein der Gedanke zählt.´
  • Zu den Gastbeiträgen: Eine super Sache! Jedoch finde ich das sie dennoch ein wenig Inhalt haben sollten (hatten Sie in einigen Folgen bereits erwähnt) … Einige dieser Beiträge bereitet mir allein beim zuhören schon Kopfschmerzen… :stuck_out_tongue:

Mehr negatives hab ich bis jetzt nicht gefunden ;D

Also bis zur nächsten Folge … :wink:

P.s. wehe dem einer nörgelt an meiner Schreibweiße rum :smiley:

Wusstest du, dass ein astronomischer Großteil der Treibhausgase durch Massentierhaltung kommen? Und wann hat mal ein Sender da etwas gegen gesagt?

P.s. wehe dem einer nörgelt an meiner Schreibweiße rum :smiley:
Nö, das ist ja nicht das Schlimmste. Einerseits jemand hochgestochene Texte vorwerfen (was meinst Du damit: Auf Rechtschreibung achten?) und andererseits hier den Oberschlaumeier versuchen raushängen zu lassen finde ich persönlich weitaus lächerlicher.