Global Policy Council - Bertelsmann Stiftung

Zwiegespräch zwischen Henry Kissinger und Helmut Schmidt zum Thema “Global Power and Order”

Beim Global Policy Council der Bertelsmann Stiftung diskutierten Helmut Schmidt (Bundelkanzler a.D.) und Henry Kissinger (US-Außenminister a.D.) die Konsequenzen der weltweiten wirtschaftlichen Erschütterungen und zeichneten erste Konturen für eine neue Architektur der internationalen Politik auf. In der Beschreibung der Ursache waren sich beide einig: Der Urheber für die gegenwärtige Wirtschaftskrise ist der internationale Finanzkapitalismus der Wall-Street. Die Folgen der Krise würden weitreichender und internationaler sein, als die aller Wirtschaftskrisen des 20. Jahrhunderts. Denn anders als noch während des Ost-West-Konfliktes habe erst die Globalisierung der vergangenen 20 Jahre tatsächlich allumfassende Weltmärkte geschaffen. Und durch das liberalisierte internationale Finanzsystem, das kein wirkliches politisches Korrektiv mehr besitzt, werde diese Krise alle Länder erfassen. Während die Wirtschaft sich umfassend globalisiert habe, hätten die politischen Ordnungssysteme nicht Schritt gehalten. Um der Krise Herr zu werden, müsse daher als Gegengewicht das internationale politische System der Zusammenarbeit weiter entwickelt werden.

[video]http://www.youtube.com/watch?v=4SxCeCrvxHU[/video]

Bitte nicht schon wieder.

danke für den hinweis :smt006

es geht aber viel mehr um das gesagte in diesem video, nicht spezifisch um die wirtschaftskrise
im video wird wesentlich mehr beredet als die krise.

ja, ich weiß, aber ich fürchte, dass es wieder auf genau diese diskusion hinauslaufen wird, gerade weil hier über politische systeme und gesellschaftliche und finanzsysteme gesprochen wird. :roll: Drum sag ichs gleich vorher. Vielleicht kannst du die Diskusion ja gleich in eine bessere Richtung lenken mit einem Statement und einer Einführung, was du mit diesem Thread besprechen möchtest?