Generation Doof

Hi@all

Mich würde interessieren ob hier jemand das Buch Generation Doof in letzter Zeit gelesen hat ?

Ich persönlich finde es gut, es ist leider recht oberflächlich und geht mir net genug ins Detail, jedoch fand ich es Super das dort einiges angesprochen wurde was in unserem Land falsch läuft !!!

was steht denn da so drin?

Niklas glaubt, der Dreisatz wäre eine olympische Disziplin.

Latoya kennt drei skandinavische Länder: Schweden, Holland und Nordpol.

Und Tamara-Michelle hält den Bundestag für einen Feiertag.

Einzelfälle? Mitnichten. Eine ganze Generation scheint zu verblöden. Der Staatsanwalt von nebenan erzieht seine Kinder mit der Spielkonsole. Germanistikstudenten sind der deutschen Sprache nicht mehr mächtig. Eine Karriere als Popstar erscheint dem Bäckerlehrling verlockender als eine solide Ausbildung.

Dieses Buch geht der Frage auf den Grund, wie es wirklich um die Mütter, Väter und Bundeskanzler von morgen steht. Geschrieben haben es zwei Autoren, die mit der Generation Doof per Du sind. Denn es ist ihre eigene.

Klappentext
Supernannys, Stars und Sternchen, Prominente, die am PISA-Test scheitern - Deutschland scheint zu verblöden. Eine Karriere als Popstar erscheint jungen Leuten verlockender als eine solide Ausbildung. Dieses Buch geht der Frage auf den Grund, wie es wirklich um die Mütter, Väter und Bundeskanzler von morgen steht.

Die Autoren versuchen auf amüsante Art und Weise an ein wichtiges Thema ranzugehen. Sie versuchen anhand einiger Beispiele aus ihrem Alltag und ihren Erfahrungen zu schildern wie unsere Generation so durch das Leben geht!

Ich persönlich finde es wie gesagt gut, jedoch müsste für mich ein Fortsetzung dieses Buches Detailierter sein !

ps: Wer bei Raabs Erstwählerchek damals „lachen“ konnte oder sich einfach nur erschrocken hat, wird auch an diesem Buch seine Freude haben!

Zu dem Thema gibts auch ein interessantes Video auf Polylog.

Klick

Danke @Berliner für disen Video Link , kannte ich bisher noch nicht :wink:

Danke @Berliner für disen Video Link , kannte ich bisher noch nicht :wink:

Kein Problem :wink:
Polylog hat immer ziemlich gute Videos parat.
Es gibt auch noch ein Video speziell zum Thema Sprache der ‚‚Generation Doof‘‘, leider habe ich das gerade nicht gefunden…musst du mal suchen :wink:

Ich habe den Beitrag heute erst gesehen, daher eine etwas verspätete Antwort, die daher vielleicht ungehört verhallen wird.

Es mag auf der einen Seite bedauerlich sein, dass die Gesellschaft immer mehr verblödet auf der anderen Seite ist aber auch ein weiterer, auch eher widerlicher, Trend zu beobachten: Die Überheblichkeit der bildungsnahen Schichten.

Diese Schichten organisieren sich gern in kleinen Grüppchen, die sich treffen und gegenseitig versichern, wie klug sie doch, im Gegensatz zum Rest der Gesellschaft sind. Sachen wie DSDS werden aber auch mal geguckt, die BILD gelesen…man muss den Feind ja kennen. Aber, man macht all diese ‘Unterschichtenfreuden’ halt aus intelligenten Gründen.

Für solche Leute sind dann auch Bücher wie “Generation Doof”, der “Polylux”-Beitrag usw. gedacht. Dabei merken sie nicht, dass sie ebenso eingelullt werden wie die vermeintlich Doofen.
Diese werden zu willigen Konsumsklaven, die ihr Geld für Klingeltöne, Videospiele usw. ausgeben. Das Gegenstück, die Schlauberger, konsumieren dann halt die Dinge, die sie in ihrem Weltbild bestätigen, in welchem sie ‘einfach mal die Kings sind und voll viel wissen’.

Zudem, ich gebe es offen zu, ich wüsste jetzt aus dem Stehgreif auch keine drei skandinavischen Städte. Und wenn mir Leute mit Beethoven kommen, dann kenne ich natürlich seine Neunte, aber ansonsten würde ich ihn auch nicht erkennen, wenn mir jemand eins seiner Werke vorspielt.

Niklas glaubt, der Dreisatz wäre eine olympische Disziplin.

Latoya kennt drei skandinavische Länder: Schweden, Holland und Nordpol.

Und Tamara-Michelle hält den Bundestag für einen Feiertag.

:weglol
Oh Mann, diese Zitate sind genauso lustig wie erschreckend. Da fragt man sich doch, ob hier gerade ein großangelegtes sozialwissenschaftliches Experiment läuft, um herauszufinden, wie wenig ein Mensch gerade noch wissen muß, um in dieser Gesellschaft zu überleben. Offensichtlich reicht es wohl aus, wenn man weiß, wie man Klingeltöne runterlädt, SMS-Nachrichten verschicken kann und weiß, wo das nächste Arbeitsamt ist.

Eine gute Freundin von mir unterrichtet Englisch in einer Schule und sie sagt, sie hätte „noch nie so viel Dummheit auf einem Haufen gesehen“. Äh, Entschuldigung für den Ausdruck, aber ist ein Original-Zitat.
Aber ich habe den Eindruck, daß neben diesen ultra-dummen Jugendlichen parallel auch noch eine völlig andere Generation heranwächst, die sich nämlich auszeichnet durch ungemein großes Interesse an Wissen, einem bereits hoch entwickelten Grad an Intelligenz und persönlicher Reife und einem ungewöhnlich ausgeprägtem und authentischem Verantwortungsgefühl gegenüber der Gesellschaft.
Ein Beispiel: Ich war letztes Jahr längere Zeit in einer Klinik und durfte dort 4 jugendliche Mitpatienten aus genau dieser Generation persönlich kennenlernen und ich war schlichtweg beeindruckt. Wenn ich das vergleiche mit meiner Jugendzeit, ich bin übrigens 35, und wie wir damals drauf waren, kann ich nur sagen, wow ! Mit denen hätten wir damals auf keinen Fall mithalten können, und zwar in jeder Beziehung.
Ich sehe das übrigens auch hier im Forum bestätigt. Ich lese mir die Posts durch und dann erfahre ich das Alter der Autoren und denke ‚Wie bitte, Du bist erst 16? Unglaublich‘.
Also, kurzum, vielleicht ist unsere Jugend ja doch noch nicht verloren und es besteht noch Hoffnung. Und ich bin mir sicher, daß alle hier im Forum die obigen 3 Fragen richtig beantwortet hätten. :wink:

Zu dem Thema gibts auch ein interessantes Video auf Polylog.

Klick

Grauenhaft!

Viel interessanter ist, was Stefan Niggemeier zu diesem merkwürdigen Buch geschrieben hat:

http://www.stefan-niggemeier.de/blog/generation-kerner/

Hej!

Ich hab das Buch vor einiger Zeit gelesen und muss sagen, dass ich nach anfänglicher Begeisterung ziemlich rasch die Lust am Lesen verloren habe, eben weil ich mit einigen “Praktiken” der beiden Autoren nicht so ganz einverstanden war.
Zum einen waren da die paar Fragen (“Wer war der erste dt. Bundespräsident? Welche sind die 3 längsten dt. Flüsse, welche Bundesländer durchfließen sie? Wie wird in Deutschland ein Gesetz verabschiedet und welche Instanzen durchläuft es? Wer ist derzeit unser Verkehrsminister?”), mit denen der geneigte Leser testen kann, ob er zur GD gehört oder nicht. Sollte er eine Frage nicht beantworten können (und somit zur GD gehören), muss er sich im vorletzten Kapitel anhören, entweder auf schnellen Sex auszusein oder nur mit seinem Partner zusammen zu sein, um sich geliebt zu fühlen, also, wie die Autoren nicht müde werden zu betonen, extrem egoistische Allüren zu haben, weil man als Kind immer alles bekam, was man wollte. Und natürlicherweise ist man auch erziehungsunfähig.
In meinen Augen wäre das aber eher ein Thema für Psychologen und Beziehungsforscher.
Es gab noch mehr solcher Beispiele, aber ich denke, Leute wie Stefan Niggemeier und co. können das besser rausarbeiten. Und wie gesagt ist es schon ein Weilchen her, dass ich das Buch gelesen habe.

Fazit: Stefan Bonner und Anne Weiss wollten ein Buch schreiben, welches auf belustigende und anschauliche Art und Weise (großes Plus: Die Erfahrensberichte!) erklären sollte, wie wir ticken. Eine sehr gute, im Grunde genommen längst überfällige Idee, nur dass sich die Autoren m.E. damit leider etwas übernommen haben.
Es hat mich ehrlichgesagt auch etwas überrascht, dass jemand wie Hellmuth Karasek das Buch so toll fand, wie ich dem Aufkleber auf dem Buchdeckel entnehmen konnte. Dort war zu lesen: “Der Sound der Generation. Ein bemerkenswertes Buch.” Jedoch fehlte für mich die Distanz zum Erzählten. Leider.

lg Uwe

Den „Polylux“-Beitrag zum Bestseller hatte ich schon mal gesehen. Ich gehöre zu den Menschen, die gerne und viel lesen. Dieses Buch habe ich aber bisher noch nicht gelesen und ich brenne auch nicht besonders darauf. Eine ganze Generation unter Generalverdacht zu stellen, doof zu sein, das finde ich schon sehr doof. Und anmaßend.
Der spektakuläre Titel wendet sich vermutlich an eine Zielgruppe, die gerne über die „Doofen“ lacht. Ähnlich wie bei DSDS. Da sieht sich das Publikum die Sendungen weniger an, weil es talentierte Teilnehmer sehen will, sondern solche, die sich möglichst heftig blamieren. Diese Art von Voyeurismus lässt sich eben gut vermarkten.

Eine gute Freundin von mir unterrichtet Englisch in einer Schule und sie sagt, sie hätte „noch nie so viel Dummheit auf einem Haufen gesehen“. Äh, Entschuldigung für den Ausdruck, aber ist ein Original-Zitat.

Tolle Lehrerin… :wuerg2

Und ich bin mir sicher, daß alle hier im Forum die obigen 3 Fragen richtig beantwortet hätten.

Ohne das Internet oder einen Atlas zu bemühen wüsste ich vllt gerade mal ein oder zwei skandinavische Länder und nun?
Kannst du mir schreiben wie viel „1101 1001“(BCD-code) in Dezimaler Schreibweise umgerechnet ist, ohne das Netz oder Bücher zu bemühen? Nicht?..
Dumm?
In hexadezimaler Schreibweise?
Auch nicht?
Dumm?
Vielleicht in binärer Schreibweise?
Immer noch nicht?
mhh…
Aber Octal geht doch noch?
Auch nicht?
Gott-o-gott…

Das ist doch Allgemeinwissen… :roll:
(Daran war im übrigen rein gar nichts ironisch gemeint. Sowas habe ich in der 9./10. Klasse, im AWT-Unterricht, gelernt und benutze es nun auch bei meiner Ausbildung zum Informatiker).

Oh Mann, diese Zitate sind genauso lustig wie erschreckend. Da fragt man sich doch, ob hier gerade ein großangelegtes sozialwissenschaftliches Experiment läuft, um herauszufinden, wie wenig ein Mensch gerade noch wissen muß, um in dieser Gesellschaft zu überleben.

1.: Diese Zitate sind garantiert Eigenkreationen (was nicht heißt, das es so nicht schon mal vorkommt)…
2.: Ist die Fähigkeit 1 und 1 zusammenzuziehen, finde ich, um einiges wichtiger, als viel zu wissen (wobei das wiederum ein gewisses Maß an Wissen voraussetzt)
3.: Finde ich es erstaunlicher wie leicht einige zu beeinflussen sind…

MfG
Thomas

edit:

Zu dem Thema gibts auch ein interessantes Video auf Polylog.

Klick

Computerspiele als Beweis von Dummheit. Und warum genau, sind die Autoren jetzt besser als die Frontal21 oder Panorama-„Reporter“, die meinen das Ego-Shooter das Zielen mit realen Waffen trainieren? :roll:
Mal Ernsthaft, gehts noch?
Wie ich hier auch schon 1000 mal geschrieben habe: Man wird nicht dümmer, wenn man fernsieht, man wird nicht dümmer wenn man ein Buch nicht liest, man wird auch nicht dümmer wenn man Computerspiele spielt. Wie sollte das auch passieren?
Wenn man Dumm darüber definiert, das man wenig weiß, kann das Fernsehen schon mal nicht schaden, da man danach zwangsläufig mehr weiß als vorher (und sei es nur, das die BB-Bewohner nicht alle Latten am Zaun haben).
Definiert man Wissen über das Zusammenziehen von Fakten (1 und 1 zusammenziehen), kann das alles nur schaden, wenn man es (=fernsehen oder Spiele spielen) dauerhaft betreibt und sonst nichts anderes macht (man wird dann, behaupte ich mal, träge im Kopf).
Aber ansonsten kann ich dem Beitrag teilweise zustimmen, teilweise nicht.

Als Kind war ich ziemlich schlau. Ich las ein Buch an einem Nachmittag, wogegen ein gleichaltriger Freund von mir kaum lesen konnte.

Heute, 20 Jahre später, kann er immer noch kaum richtig lesen, jedoch besitzt er mittlerweile ein Haus und ich hab ne günstige Mietwohnung :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:

Kannst du mir schreiben wie viel „1101 1001“(BCD-code) in Dezimaler Schreibweise umgerechnet ist, ohne das Netz oder Bücher zu bemühen? Nicht?..
Dumm?
In hexadezimaler Schreibweise?
Auch nicht?
Dumm?
Vielleicht in binärer Schreibweise?
Immer noch nicht?
mhh…
Aber Octal geht doch noch?
Auch nicht?
Gott-o-gott…

Hm? Du sucht bei einer Binären Zahl nach der binären Schreibweise.
Also die Binärzahl wäre in dezimaler schreibweise ohne im Internet nachzuschauen 217… oder ich hab mich verrechnet. Naja aber das hab ich ehrlichgesagt das erst mal im Studium kennen gelernt in Informatik als kleines Nebenfach zu meinem Studium.

Naja Ich finde die 3 Fragen sind jetzt nicht übertrieben schwierig und man sollte schon wenigstens 3 skandinavische Länder kennen. zB Schweden, Norwegen, Dänemark das sollte schon bekannt sein.
Natürlich braucht man auch ein Gewisses Mathematisches verständnis, aber etwas Allgemeinwissen und mal eine Zeitung lernen muss schon auch sein.

Und die Lehrerin wird schon ihre Gründe gehabt haben. Also teilweise ist das wirklich schlimm was man in Klassenzimmern so antrift. Selbst in einem Gymnasium.
Ein früherer Lehrer von mir hat mal geklagt dass das fast in jedem neuen Jahrgag schlimmer wird.

Das Buch kenne ich allerdings nicht.

Kann ja sein dass die Schüler wirklich nicht schlau sind, aber ein Lehrer sollte nicht so über seine Schüler denken. Denn schließlich ist der Lehrer auch da um die Schüler zu bilden. Denn wenn die Schüler am Ende ihrer Schulzeit immer noch nicht klüger sind, dann kann das eventuell auch mit den Lehrern zusammenhängen.
Ich selbst zum Beispiel war immer eine stille, schüchterne Schülerin und die Lehrer haben das abgetan als Faulheit. Als ich das später in eine viel kleinere Klasse kam, haben sich meine Noten deutlich verbessert, weil meine Lehrerin erkannt hat dass ich doch nicht so dumm bin und eine andere Behandlung brauche.

Das war jetzt eine Funfrage, das mit dem BCD und binär :wink:

Beim BCD-Code trennt man den Wert jeweils in 4 Bit (1101 = D und 1001 = 9 (BCD->Hex))
D9 (Hex)= 217(Dez) (wie du schon richtig bemerkt hast), das wiederum ist 1128+164+032+116+18+04+02+11 (11011001(Bin)) und 331 (Okt).

Aber zurück zum Thema: Meine Aussage dahinter war eigentlich, das für mich Allgemeinwissen was anderes ist, als für andere und für die ist das Allgemeinwissen von anderen wieder anders…
Kurzum: Es gibt niemanden der sagt „Dies und jenes MUSST du wissen“ (das trifft auf das Grundschulwissen eventuell nicht zu). Ich könnte auch einfach mal in den Raum werfen, was ist das Von-Neumann Prinzip/wie ist ein Von-Neumann-Rechner aufgebaut, was ist der Unterschied zwischen einer Gleichrichter- und einer Zener-Diode (Z-Diode), was ist der Unterschied zwischen einem NPN-/PNP- und einem Feldeffekt-Transistor, der Unterschied zwischen Fajin und Fali, zwischen einen kopf- und einer fußgesteuerten Schleife zwischen Yin und Yang, zwischen Karate und Boxen, zwischen Feuer und Wasser.
Vieles davon wird man mir ohne Google nicht beantworten können, warum sollte man es auch beantworten sollen? Fragt doch niemand ernsthaft danach.
Für mich sind das alles Dinge die ich zu meinem Allgemeinwissen zähle, ich finde es jetzt blöd zu behaupten, jeder sei dumm weil er das nicht kennt…
Ich habe keine Ahnung von Geographie, warum ist das so? - Weil ich es schlicht nicht brauche und nie gebraucht habe und auch nicht wissen will. Dafür will ich andere Sachen wissen (auch wenn ich sie nicht brauche).

Einer meiner Lehrer sagte mal das, dass Problem mit den Jugendlichen darin liege, das sie einfach nichts mehr Interessiert, dadurch entsteht die vermeidliche „Dummheit“ der Jugendlichen.

MfG
Thomas

Nun gut, ich finde, es gibt wirklich Sachen, die man wissen sollte. Dazu gehören mit Sicherheit einige politische Dinge. Immerhin leben wir in einer Demokratie und es ist aus meiner Sicht unangebracht, diese unsere Verantwortung durch Unwissenheit mit Füßen zu treten. Man sollte schon wissen, wer gerade Bundeskanzler ist und was die einzelnen Parteien voneinander unterscheidet (wenigstens die paar großen). Republik kommt ja auch von „res publica“, also „Sache des Volkes“, wobei gerade unter Jugendlichen das Interesse an Politik immer weiter schrumpft, was sich auch in der sinkenden Wahlbeteiligung manifestiert.

Also, um mal zum Ende zu kommen (sonst wird das heute nix mehr :wink: ):
Das, was für jeden von uns von Bedeutung ist, sollte jedem von uns bekannt sein.

lg Uwe

Es mag auf der einen Seite bedauerlich sein, dass die Gesellschaft immer mehr verblödet auf der anderen Seite ist aber auch ein weiterer, auch eher widerlicher, Trend zu beobachten: Die Überheblichkeit der bildungsnahen Schichten.

Wie wahr…

Aber mit irgendwas müssen die Leute sich eben „fühlen“.
Kann da auch nen gutes Beispiel aus meinem Leben geben: Da gibt es z.B. diese Lehrerin, die sich für sehr gebildet hält (ist sie ja auch^^). Naja, jedenfalls nutzt sie so ziemlich jede Gelegenheit um jemanden richtig dumm dastehen zu lassen, wenn er mal z.B. nicht weiß, was die Ableitung einer Wurzel ist, obwohl wir das ja vor 'nem halben Jahr in unser Regelheft geschrieben habe… Anstatt es nochmal in 5 Sekunden zu wiederholen wird er erstmal minutenlang schön runtergemacht, das sei ja toooootal peinlich, wenn man das nicht weiß und ne 6 gibt’s obendrein auch noch dazu. :smt018

Und man sieht es doch relativ oft, dass anstatt kurz aufzuklären erstmal sowas kommt wie „Ouh man, das weiß doch jedes Kind.“ „Man bist du blöd!“ usw… :smt009

Es geht mir sehr auf die nerven, wenn Leute sich - aus welchen Gründen auch immer - für etwas besseres halten! :evil:

@ThomasR04IG: Wusste alle deine Fragen aus dem Kopf, bin selber in 'ner IT-Ausbildung. :mrgreen: angeb :smt016

Wissen aus beruflichen Gründen ist wohl das Letzte, mit dem man angeben sollte.
Generell ist jede einzelne Person, die sich mit einem Vorrat an Pseudowissen brüsten will eine arme.