Freiheit

So hab ich den Thread gewechselt^^

Hier mein Standpunkt noch mal kurz zusammen gefasst:
Freiheit, die Loslösung von äußeren(Kirche, Feudalherrschaft) und inneren Zwängen(außer Essen, Schlafen und Sex)^^ ist die größte Menschheitsleistung überhaupt.
Während z.B. Tiere ihren eigenen Zwängen erliegen, kann der Mensch frei entscheiden und denken.
Das mancher sich wieder zum Schimpansen zurückentwickeln wollen, kann ich ehrlich gesagt nicht verstehen.
Ja okay ich weiß das die Schlaumeier mich volllabern, dass die Reichen die Freiheit ausnutzen und… bla bla.
Für mich ist aber Freiheit im positiven Sinne mit der Vernunft verknüpft und ideell, soll heißen: das es auf unsere Erde nie einen vollkommen freie Gesellschaft geben wird.
Wobei man auch die positive Wirkung von natürlichen Zwängen/Abhängigkeiten nicht unterschätzen darf, denn manche Zwänge(Gewissen, Moral, Verantwortung gegenüber anderen Menschen) sind notwendig und geben unseren Leben Struktur und Sicherheit, blosse Freiheit ohne Struktur wär ja Anarchie.

Mein Problem:
Das Freiheitsideal sehe ich Deutschland zunehmend in Gefahr. :expressionless:
Meines Erachtens ist die Angst vor der Freiheit ein erhebliches Defizit in unserer Gesellschaft.
Und wenn sich so sehe, wie sich die Spaßpartei FDP als liberal brüstet und die meisten Deppen glauben die freie Marktwirtschaft hätte uns die Wirtschaftskrise eingebrockt, verstehe ich warum Deutschlands Wirtschaft vor sich her dümpelt.

Alle fordern lauthals mehr Staat, wenn in der Wirtschaft die bösen Kapitalistenschweine ihr Unwesen treiben.
Wenn es aber um die eigene Freiheit geht, würde sich Händen und Füßen gegen Onlineüberwachung und Nacktscanner gewehrt. Das Risiko von Kinderpornographie und Terrorismus, welches unbestreitbar ernste Probleme darstellen, wird einfach so vom Gros der Bevölkerung hingenommen.
Dagegen will man die Freiheit der Märkte aufgrund deren angeblichen Auswüchse(z.B.Monopole, Raubtierkapitalismus) möglichst in allen Bereichen zu kontrollieren.
Diese Scheinheiligkeit geht mir so langsam auf die Nerven.
Die Vorteile eine freien Gesellschaft werden voll ausgekostet, aber die Risiken verteufelt, als ob der Belzebub persönlich die Banker aus der der Höhle geholt hätte, um die Menschheit zu verderben.

Das diese Auswüchse versuchen sich stets dem freien Markt zu entziehen und ihn gar zu bekämpfen, scheinen einige Politiker linke Milieus völlig verkannt zu haben.
Naja populistisch Aussagen kommen ja beim dummen Plebs an. :ugly
Mit der Faustformel Freiheit+Kapitalist= Ausbeutung, lässt sich das Wahlvolk am besten um sich scharen.

PS:Den Linken will ich gar kein böse Absicht unterstellen, sie sind für mich einfach nur naiv.^^

Ääääh… Was willst du in diesem Thread eigentlich aussagen? Du vermischst hier Philosophie mit Politik, Sozialkunde und schlechter Meinungsmache…
Redest du über Freiheit in der Politik, in der Marktwirtschaft oder der philosophischen/gesellschaftlichen Bedeutung der Freiheit für den Menschen?

Zu Freiheit an sich: Ist es Freiheit, wenn man ‘sein’ Freiheitsmodell auf alle anderen überträgt? Ist das dann nciht schon wieder das Gegenteil von Freiheit? Meiner Meinung nach entzeiht sich der Begriff einer lehrbuchgemäßen Definierung, jeder Mensch entscheidet anders für sich, was Freiheit ist und was nicht. Für mich bedeutet Freiheit ein Wechselverhältnis von Rechten und Pflichten. Das eine kann ohne das andere nicht existieren, Freiheit ist die Mitte, das ausgewogene Verhältnis von beidem. Losgelöstheit von allem kann nicht existieren, es ist die gleichzeitige Sehnsucht und Unabhängigkeit, die wahre Freiheit ausmacht.

Über die angeblichen Risiken von Terrorismus und Kinderpronografie kann ich nur lachen, von beidem wurde ich noch nie bedroht.

Ääääh… Was willst du in diesem Thread eigentlich aussagen?

Sehr vieles z.B. das manche Menschen nicht wissen was Freiheit bedeutet.
Das in Deutschland Freiheit in der Wirtschaft als etwas Negatives und Schädliches gesehen wird ist doch riesengroßen Problem. Oder was denkst du warum Deutschlands Wirtschaft so am A… ist.
Und wenn ich an die Zunkunft denke, wird mir ganz :smt021 :smt013 :smt010 :smt011
Zudem übt der Mainstream einen so starken äußeren Zwang auf die Menschen aus, dass sie nicht ihren eigenen Kopf benutzen, sondern das Denken lieber anderen überlassen. Sieht man ja z.B. im Fernsehen.^^

Du vermischst hier Philosophie mit Politik, Sozialkunde und schlechter Meinungsmache…

Ich vermische ihr nichts ich hab nur meine Meinung zum Thema zusammengefasst.
Meinungsmache? Wo?

Für mich bedeutet Freiheit ein Wechselverhältnis von Rechten und Pflichten.Das eine kann ohne das andere nicht existieren, Freiheit ist die Mitte, das ausgewogene Verhältnis von beidem.

Du bist mir ja ein Witzbold.
Freiheit ist ein Wechselverhältnis zwischen Rechten und Pflichten, so ein Schwachsinn mit Verlaub hab ich noch nicht gehört.
Da find ich meine Definition schon etwas…hüstel ansprechender.
Trotzdem habe ich mir die Mühe gemacht deiner Argumentation zu folgen.
So erstmal die Definition Recht und Pflicht.
Eine Pflicht ist ein äußerer oder innerer Zwang der von der Gesellschaft(Staates) aus moralischen Bedenken ausgeübt wird.
Rechte sind den Menschen vom Staat/Verfassung zugesichert, beschützen die Freiheit( Meinungsfreiheit), aber haben sonst nicht viel mit Freiheit zu tun. Oder?

Meiner Meinung nach entzeiht sich der Begriff einer lehrbuchgemäßen Definierung, jeder Mensch entscheidet anders für sich, was Freiheit ist und was nicht.

Freiheit ist ein allgemeiner Begriff und nicht etwas Spezifisches.
Sonst könnt ja jeder sagen: Freiheit ist Apfelkuchen mit Streuseln. :ugly

Losgelöstheit von allem kann nicht existieren, es ist die gleichzeitige Sehnsucht und Unabhängigkeit, die wahre Freiheit ausmacht.

Was hat Sehnsucht mit Freiheit zu tun? Ist Freiheit für dich nur eine schöner Traum/Ideal?
Falls du es nicht bemerkt hast, ich habe schon gesagt das Freiheit ein ideeller Wert ist.

Über die angeblichen Risiken von Terrorismus und Kinderpronografie kann ich nur lachen, von beidem wurde ich noch nie bedroht.

Lachst du auch so, wenn diese Risiken genauso lächerlich sind wie in der freien Marktwirtschaft in Anbetracht der Option einer staatlich gelenkten Wirtschaft?^^

Es gibt kluge, kluge Theoretiker des Liberalismus. Du hast dich bis dato nicht als einer dieser Riege geoutet. Dafür ist deine Argumentation zu inkonsistent.

Du spielst das Freiheitsbedürfnis der Menschen in einem Sektor gegen das angeblich nicht vorhandene Bedürfnis in anderen aus; namentlich (Online)Recht versus Wirtschaft. Dies sei verlogen und überhaupt: Weil Kinderpornos und die bösen Terroristen ja nun wirklich eine ganz dolle Gefahr darstellten, würde der Freiheitsbegriff hier zu weit gehen. Wie borniert, wenn man dann nicht mal mehr für das freie Spiel der Märkte eintreten würde.

Ich möchte dich in erster Linie für diesen Querschluss kritisieren. Wenn du für die liberale Weltidee werben willst, fang nicht bei den achso dämlichen Heuchlern an, die einen gläsernen Staat fordern und ihn nicht auf dem Altar einer angeblich globalen Terrorgefahr opfern wollen.

Natürlich wird sich die Kritik in diesem Thread wieder vornehmlich auf die freie Marktwirschaft selbst beziehen. Zu recht, ist einer ihrer größten Kritikpunkte doch eben jener, dass eben keine Chancengleichheit auf den Märkten gewährleistet und (in letzter Konsequenz) ein Freiheitsgefälle entsteht. Aber das erachte ich hier für weniger wesentlich. Hättest du ein Plädoyer für eine durchgängig freiheitlich geordnete Welt gehalten, wer wäre ich, dein puristisches Ansinnen ausgerechnet bei der Wirtschaft in Frage zu stellen? Durch eine reißerische Rhetorik fährst du jedoch eben jenen an den Karren, die sich mit dem Grundgedanken des Liberalismus positiv stellen und dessen philosophische Utopie für erstrebenswert halten. Kurz: Piraten sind keine Kommunisten.

Aber naja, meine Argumentation ist ja schon deswegen keine relevante, da ich zum dumm-verblendeten Plebs gehöre. Immerhin hast du für diesen Rhetorikkniff die Dienste eines aussagekräftigen Smilies hinzugezogen. :ugly

@pessimist.
Was willst du von mir?
Bist du nicht frei? Hast du das Gefühl, du steckst in einem metaphorischen Käfig und man nimmt dir deine Freiheit? Ich meinte meine Aussage nicht wortwörtlich, aber ich glaube, dass Freiheit etwas ist, mit dem der Mensch gar nicht umgehen kann. Ist Freiheit nicht auch nur etwas, was man sich erwünscht, wenn man es nur begrenzt genießt? So ist es doch mit allem, man will immer das, was man nicht hat. Ich bin zum Beispiel frei, meine Zwänge halten mich nicht davon ab, mich frei zu fühlen. Ist Freiheit nicht ein Lebensgefühl?

Würdest du dich frei fühlen, wenn du alles machen kannst und nichts machen musst und den ganzen Tag irgendwo rumliegst, weil du keinerlei Ansporn(Ehrgeiz/Pflicht/Zwang) verspürst, etwas zu machen? Ist das in deinen Augen Freiheit (die komplette Strukturlosigkeit, wie du schon sagtest und mit Anarchie verglichst)
Oder ist es eher für dich Freiheit, wenn wir zu unserem eigenen Schutz eingekerkert werden, damit uns nichts passiert? Kommt bei dir die totale Durchstrukturierung eher an den Begriff Freiheit ran? Keine Rechte, nur Pflichten, überall und immerzu ohne Anonymität, jede Zelle deines Körpers ist auf Wunsch abruf- und kontrollierbar? Du bist abhängig von der Willkür des Systems, ist das in deinen Augen Freiheit?

Aber ich weiß immer noch nicht, worum es in diesem Thread geht und wieso ich überhaupt hier reinschreibe…
Ich meinte meine Aussagen so, dass vollkommene Strukturlosigkeit (das Losgelöstsein von allen Zwängen) nicht existiert, bzw. es nicht geben kann/darf und auch die vollkommene Kontrolle nichts mit Freiheit zu tun hat. Es ist das Wechselverhältnis, das wahre Freiheit ausmacht, aber von den meisten nicht erkannt wird, oder nur ordinär als “leben” bezeichnet wird. Freiheit wird nicht als Freiheit wahrgenommen, wenn sie gelebt wird. Ist jemand, der im Gefängnis sitzt, frei? Manche würden sagen, dass derjenige freier ist als andere, die draußen Tag für Tag hart schuften müssen, um ihre Geld zu verdienen. Er selber sagt vielleicht etwas anderes, dass gerade die anderen frei sind. Du selber sagst, Freiheit sei nichts spezifisches und doch drückst du es in eine spezifische Form, die dir für deine was-auch-immer-Aussage gerade passt.
Ich möchte dir noch genauer erklären, was ich meine: Als der japanische Mönch Ikkyu seine erste Erleuchtung erlangte, erkannte er, dass das Streben nach Makellosigkeit und vollkommener Losgelöstheit sinnlos ist, da das Streben selber ein Makel ist und verhindert, sich von allen Dingen lösen zu können. Gleichgültigkeit ist die wahre Makellosigkeit. Wer aber gleichgültig ist, kann nicht leben, da man sich um nichts kümmert, nichts muss, alles kann, aber nichts tut (Freiheit, wie sie von allen gesehen wird). Um also in wirklicher Erleuchtung zu leben, muss man das richtige Verhältnis zwischen Verderbtheit (das Leben in Sünde und Abhängigkeit) und Freiheit (Unabhängigkeit und Losgelöstheit) finden und so leben. Freiheit ist nicht die totale Gleichgültigkeit und Möglichkeit alles jederzeit zu tun, das gibt es nicht, sondern Freiheit ist die richtige Portion Sünde (genieß das Leben, das gehört zur Freiheit! Man ist doch nicht frei, wenn man nicht tut, worauf man Lust hat!) und genug Arroganz um über den Dingen zu stehen (binde dich nicht unnötig an zu viele Dinge, sie belasten dich nur. Sei ein Vogel).

Und ich widerspreche dir vehement, Freiheit ist eine Lebenseinstellung, entweder ist man frei, oder man ist es nicht. Und wer unnötig darüber nachgrübelt, ob er frei ist, oder nicht, oder was Freiheit ist, ist nicht frei.

Noch was zur Online-Überwachung und Online-Scanner:
Menschen haben ein Recht auf Anonymität. Und das hat jeder Mensch. Willst du, dass Menschen wissen, auf welchen Internetseiten du dich rumtreibst, oder wie du unter deinen Klamotten aussiehst? Es ist egal, wie vertrauenswürdig diese Personen sind, es geht ums Prinzip. Und verstehst du es als Freiheit, die persönlichen Freiheiten/Rechte (Recht auf Anonymität) einzuschränken, weil man einem wilden Vogel hinterher jagt? Glaubst du, ohne die Nacktscanner fällt eine Armee von Terroristen ein, die uns alle umbringen wollen? Mir fällt nicht mal ein Szenario ein, was passieren könnte, wenn wir die Internetsperren nicht einführen, helf mir da mal auf die Sprünge. Wird dann in jedem Forum Kinderpornografie vertrieben, weil es keiner beobachtet? Freiheit durch Überwachung, das ist echt beschränkt…

Wieso schreibe ich hier überhaupt… Das wirft letzten Endes auch kein gutes Licht auf mich… -_-

@deissler

Klarstellung

Wenn es aber um die eigene Freiheit geht, würde sich Händen und Füßen gegen Onlineüberwachung und Nacktscanner gewehrt. Das Risiko von Kinderpornographie und Terrorismus, welches unbestreitbar ernste Probleme darstellen, wird einfach so vom Gros der Bevölkerung hingenommen.

Diese überspitzte polemische Aussage habe ich gemacht, um zu provozieren und polarisieren.
Ich bin nicht für Nacktscanner oder Onlinedurchsuchungen.^^
Und genau eure Statements zum Thema habe ich auch erwartet.(alles andere wäre ja auch schlimm gewesen)

Es gibt kluge, kluge Theoretiker des Liberalismus. Du hast dich bis dato nicht als einer dieser Riege geoutet. Dafür ist deine Argumentation zu inkonsistent.

Du spielst das Freiheitsbedürfnis der Menschen in einem Sektor gegen das angeblich nicht vorhandene Bedürfnis in anderen aus; namentlich (Online)Recht versus Wirtschaft. Dies sei verlogen und überhaupt: Weil Kinderpornos und die bösen Terroristen ja nun wirklich eine ganz dolle Gefahr darstellten, würde der Freiheitsbegriff hier zu weit gehen. Wie borniert, wenn man dann nicht mal mehr für das freie Spiel der Märkte eintreten würde.

Ich möchte dich in erster Linie für diesen Querschluss kritisieren. Wenn du für die liberale Weltidee werben willst, fang nicht bei den achso dämlichen Heuchlern an, die einen gläsernen Staat fordern und ihn nicht auf dem Altar einer angeblich globalen Terrorgefahr opfern wollen.

Natürlich wird sich die Kritik in diesem Thread wieder vornehmlich auf die freie Marktwirschaft selbst beziehen. Zu recht, ist einer ihrer größten Kritikpunkte doch eben jener, dass eben keine Chancengleichheit auf den Märkten gewährleistet und (in letzter Konsequenz) ein Freiheitsgefälle entsteht. Aber das erachte ich hier für weniger wesentlich. Hättest du ein Plädoyer für eine durchgängig freiheitlich geordnete Welt gehalten, wer wäre ich, dein puristisches Ansinnen ausgerechnet bei der Wirtschaft in Frage zu stellen? Durch eine reißerische Rhetorik fährst du jedoch eben jenen an den Karren, die sich mit dem Grundgedanken des Liberalismus positiv stellen und dessen philosophische Utopie für erstrebenswert halten. Kurz: Piraten sind keine Kommunisten.

Aber naja, meine Argumentation ist ja schon deswegen keine relevante, da ich zum dumm-verblendeten Plebs gehöre. Immerhin hast du für diesen Rhetorikkniff die Dienste eines aussagekräftigen Smilies hinzugezogen. :ugly

Ich finde deine Kritik durchaus berechtigt, aber anstatt mit Argumenten meine These zu widerlegen, versuchst du indirekt (cleveres Kerlchen) mich als puristisches Deppen darzustellen.
Ich meine du hast ein Recht mich als solchen zu bezeichnen, aber bitte vergiss deine eigenen Argumente nicht.
Ich meine auf andere rumzuhacken ist auch einfacher als selber meine These zu entkräften.
Außerdem hab ich nicht gesagt, dass es in der Wirtschaft keine Freiheit gibt, ich sehe sie nur auf langfristige Sicht bedroht und das ist meine Meinung und ich will hier auch keine Theorien über die Freiheit aufstellen.
Und wenn meine Polemik dich so stark verletzt, dann will ich mich hier noch ausdrücklich entschuldigen.

Meine These:
Das heutige Freiheitsideal in Deutschland könnte man gut als exaktes Gegenteil zu Preußen bezeichnen.
So gab es in Preußen damals ein starkes Freiheitsideal in der Wirtschaft, während die Gesellschaft die Freiheit des Individuums verpönt war. Diese Diskrepanz ist in der Bundesrepublik in das andere Extrem umgeschlagen.

Das dass gemeine Volk kein Interesse nach Freiheit in der Wirtschaft hat ist für mich klar wie Kloßbrühe, wer will wenn aufkosten irgendwelcher Freiheiten seinen Job verlieren.
Die Sicherheit den Job zu behalten ist für den Arbeitnehmer aus verständlichem Eigeninteresse seine höchste Priorität.
Ich finde es einfach nur scheinheilig mit dem Finger auf die Banker, Manager zu zeigen und gleichzeitige eigene Freiheiten einzufordern, unter den Vorwand man selber sei doch sowieso ständig der Knecht der anderen.
Natürlich sind die Banker nicht nur die Sündenböcke, aber aus diesem Grund starke Freiheitseinschränkungen zu fordern halte ich für keineswegs zielführend.
Wenn man den Trend in Deutschland sieht, die verständliche Wut vieler Menschen auf die Finanzwirtschaft, wird man meines Erachtens am Ende genau das falsche tun, nämlich den staatlichen Einfluss vergrößern, die dem Markt die Freiheit entziehen.
Und bei diesen Punkt habt ihr meine Argumentation nicht verstanden.
(oder seid einfach darauf nicht eingegangen)
Es wird häufig Monopolkapitalismus als Ursache der freie Markt fest gemacht.
Das mag ja stimmen Freiheit ist stets auch mit Risiken verbunden.
Deswegen hatte ich auch den krassen Vergleich angeführt.
Nur diese Auswüchse Risiken wie Monopole versuchen ja den freien Markt zu bekämpfen und dabei wird kräftig von Seiten der Politik mitgeholfen. Die Freiheit ist also von Seiten des Kapitalismus und des Staates bedroht.

Am liebsten würden doch viele die Globalisierung rückgängig machen.Oder?^^
Wenn in der Wirtschaft durch Subventionen, hohe Steuern den Markt die Freiheit genommen wird, kräht kein Hahn danach. Ich meine das ist kein Wunder schließlich will man ja möglichst viel Sicherheit(soziale Absicherung), wenn auch auf Kosten der Freiheit und die wird mir einfach zu leichtsinnig geopfert.

Das dass gemeine Volk kein Interesse nach Freiheit in der Wirtschaft hat ist für mich klar wie Kloßbrühe, wer will wenn aufkosten irgendwelcher Freiheiten seinen Job verlieren.( ich jedenfalls nicht)
Die Sicherheit den Job zu behalten ist für den Arbeitnehmer aus verständlichem Eigeninteresse seine höchste Priorität.
Ich finde es aber nur scheinheilig mit dem Finger auf die Banker, Manager zu zeigen und gleichzeitige eigene Freiheiten einzufordern, unter den Vorwand man selber sei doch sowieso ständig der Knecht der anderen.

PS: Mit der Chancengleichheit geb ich dir vollkommen recht.

Nimms mir nicht übel, aber ich sehe es ähnlich wie Neverman…

Du vermanscht zu viele Themen, dass dein kompletter Text absolut unkonstruktiv wirkt und man deine eigentliche Intention nicht mehr erkennt. Ich für meinen Teil weiß nicht, worauf ich in deinem Text eingehen soll…

Dito.
ICh weiß nicht, was dein Text soll, worauf du hinaus willst, was du willst, dass wir hier beitragen oder ob ich auf dieses Trolling überhaupt eingehn soll. Ganz offensichtlich besitzt du in keinem einzigen Themengebiet, das “Freiheit” beinhaltet, genügend Kompetenz, um eine inhaltlich anregende oder ergebnisreiche Diskusion zu führen. Du scheinst weder von Wirtschaft, noch von Recht noch von Psychologie und Soziologie eine Ahnung zu haben. Alter, was willst du eigentlich?

Ich steuere an der Stelle einmal ein Zitat bei, dass die Diskussion vielleicht wieder von Vorwürfen gegen pessimist weg bewegen könnte:

“Niemand ist mehr Sklave, als der sich für frei hält, ohne es zu sein.”
(Johann Wolfgang von Goethe)

Wie recht der Mann doch hat…

Rudy Mentaire

Erstmal danke für eure konstrutive Kritik. :wink:
Ich weiß, dass ich kein rhetorisches Genie bin und dazu neige wirr zu formulieren.

Warum ich das schreibe?
In Zeiten von Spaßpartei FDP und Finanzkrise scheint man vergessen zu haben das eine freie Wirtschaft keine Last für die Gesellschaft ist, sondern eine wichtig Errugenschaft der Demokratie ist.
Ein freier Markt ist als solche reine Demokratie. Eine Demokratie kann nicht ohne freien Markt bestehen.
Die freie Marktwirtschaft wird systematisch von Monopolen und der Politik zerstört.
Aber anstatt das Problem zu erkennen wird es totgeschwiegen.

@Tear
PS: Ich bin nicht dein Alter.

Eine “freie” Marktwirtschaft oder eine Demokratie oder der Kommunismus, wie er erdacht
wurde kann nicht funktionieren, solange der Mensch ist wie er ist.
In gewisser hinsicht egoistisch und opportunistisch. Auf seinen eigenen Gewinn/Luxus aus
egal, wer schaden davon nimmt. (Bei der einen Person schlimmer oder weniger schlimmer ausgeprägt)
Meinst du etwa die Finanzkrise ist rein zufällig entstanden ?

Der allgemeine menschliche Zeitgeist macht nur sehr langsame Fortschritte und
wenn ein System eingeführt wurde, hat man es erfolgreich korrumpiert.

Daher muss es eine Institution geben, die das Geschehen kontrolliert und dann
eingreift, wenn ein erheblicher Schaden in Sicht ist, damit wirklich ein Staat
oder die Wirtschaft laufen kann.
Aber selbst das ist keine Garantie dafür und kann im schlimmsten Fall eher
zu Last werden.

Am besten du beschäftigst dich (zumindest grob) mit der Geschichte und deren Wandel bis hin zum jetzt.
Dann solltest du selber erkennen, dass deine Gedanke eine reine Utopie ist.

Wie Definiert man schon Freiheit?

Freiheit ist wie Schönheit, sie liegt im Auge des betrachters.

Freiheit kann für einen sein, nichts zu tun einfach baumeln lassen und sich jeder Verantwortung zu entziehen. Freiheit kann aber auch für eine Familie sein, Zeit mit den Kindern zu verbringen (sprich sich einfach die Zeit zu nehmen) und sie aufwachsen zu sehen.

Die Freiheit an sich versuchen zu verallgemeinern wäre daher meiner Meinung nach falsch. Ich für meinen teil sehe Freiheit als den teil der mir noch bleibt zu entscheiden was das richtige ist für meine begriffe und was nicht. Nicht zu verwechseln mit der Freizeit, denn oft genug ist es schon so gewesen das die Definition von Freiheit auf Freizeit umgemünzt worden ist.

Kurzum: Für mich ist Freiheit, das zu tun was mir spaß macht und mich an allen dingen des Lebens zu erfreuen.

Freiheit gibt es nicht, es ist unmöglich, frei zu sein. Zeige mir einen freien Menschen, und ich zeige dir, dass seine Freiheit nur eine Farce ist.
Der Mensch kann nicht frei sein. Frei ist man durch Unabhängigkeit. Und der Mensch ist immer abhängig, und wenn’s nur die Luft oder die Nahrung ist. Freiheit bedeutet lösgelöst zu sein von allem, sich dorthin bewegen zu können wo man will, ohne durch Gesetze behindert zu werden. Und damit meine ich nicht mal die von Menschen gemachten Gesetze.

Freiheit bedeutet lösgelöst zu sein von allem, sich dorthin bewegen zu können wo man will, ohne durch Gesetze behindert zu werden. Und damit meine ich nicht mal die von Menschen gemachten Gesetze.

Also wäre das einzig wirklich freie Wesen das tote Wesen! Wenn man das als Frei deklarieren möchte!

Nicht direkt, da du als totes Wesen keine Bewegungsfreiheit hast :slight_smile: Als wirklich frei bist du also nur, wenn du sozusagen unabhängig vom Universum existierst und trotzdem lebendig bist. So ist zumindest meine Definition, die müss ihr natürlich (und werdet ihr wohl auch nicht :P) mit mir teilen.

Ha ha ha ha ha :smt005 sauber. Nein finde die Definition an sich gar nicht so schlecht. Die passt mir ins gemüt :slight_smile:

…Nirvana?

…Nirvana?

Hm, ich weiß nicht, ob Nirvana der richtige Begriff dafür ist. Gewissermaßen könnte man es schon so nennen, wobei Nirvana ja auch heißt, dass man die „Wahrheit“ erkannt hat und eins mit dem Universum ist. Also als „geist“ praktisch im Universum integriert ist. Aber könnte es wirklich fast so nennen. Ha, darüber hab ich bisher noch gar nicht nachgedacht :smiley:

Ha, darüber hab ich bisher noch gar nicht nachgedacht :smiley:

Ist eigentlich auch eher überflüssig :wink: denn dein erster Kommentar reicht schon völlig. Ich denke auch, wir sind nicht frei, wir sind von so vielen Faktoren abhängig. Viele wünschen sich zwar „Freiheit“, das ist aber eine Illusion.
Also falls keiner das Nirvana beweisen kann, wüsst ich nich was es sonst noch geben sollte :stuck_out_tongue:

Das erinnert mich an Braveheart… „orginal Zitat: Freeeeeeeeeedome“ und zack tot, der war dann sowas von frei sag ich euch :). Einer meiner Lieblingsfilme. Okay soviel zum Thema ironischer beitrag :mrgreen:

Ich weiß, war nicht sehr produktiv, aber letztenendes definiert jeder Freiheit für sich selbst. Manch einer ist schon frei, weil er sich ohne zustimmung der eltern ins komma saufen kann. Und ich… ich werd niemals frei sein, weil meine Gedanken mich sogar am Einschlafen hindern. :stuck_out_tongue:

Mfg
Chris