Fragen an Ranga Yogeshwar

Der Wissenschaftsjournalist und TV-Moderator Ranga Yogeshwar ist demnächst Gast bei Fernsehkritik-TV!
Hier könnt Ihr Fragen an ihn posten - sie fließen dann, soweit möglich, ins Interview mit ein.

Mich würd von einem Wissenschaftler wie Ranga Yogeshwar interessieren:

Was denkt Ranga Yogeshwar über die Medienhysterie bezüglich des Themas „Klimawandel“?
Glaubt er selbst, dass es einen Klimawandel gibt? Und wenn ja, in wie fern wird er durch den für die Medien bösen Hauptverursacher CO2 und uns Menschen beeinflusst?

Ansonsten freu ich mich schon aufs Interview im kommenden Jahr :wink:

1.) Kennt er andere Wissenssendungen im Fernsehen? Wenn ja, wie findet er sie?

2.) Welche “Wissensendungen” (außer seine eigene) würde er uns problemlos empfehlen und welche nicht?

Was halten Sie davon, wenn sich ARD-Moderatoren von Organisationen und Firmen, denen sie beruflich kritisch gegenüberstehen sollten, kaufen lassen?

Wie erzieht er seine Kinder im Bereich Fernsehen/Medien und was denkt er über die Sendungen, die seine Kinder gerne sehen (alles pädagogisch wertvoll?).

Was halten Sie davon, wenn sich ARD-Moderatoren von Organisationen und Firmen, denen sie beruflich kritisch gegenüberstehen sollten, kaufen lassen?

War jetzt auch mein erster Gedanke :wink: Man sollte ihn was dazu sagen lassen, aber auch vorsichtig sein und ihn nicht zusehr grillen, sonst verliert er am Ende die Lust und sagt gar nichts mehr im Interview.

Ich würde Twipsy’s Frage ggf noch ein wenig ausweiten:

Was halten Sie vom Erfolgsdruck in der Wissenschaft, also dass bei den Ergebnissen (Veröffentlichungen etc.) zumindest teilweise leider eher auf Masse / Popularität denn auf Qualität gesetzt wird? Auch, um den Bezug zu FKTV halbwegs zu wahren, was die Repräsentation in den Medien angeht.

Desweiteren:

Halte Sie Wissenschaft / Forschung in den Medien, vor allem im TV, sowohl angemessen vertreten als auch passend dargestellt?
(also nicht zu trival oder aber auch zu „volksfern“, Sendeplätze u.ä.)

Auf welchem Gebiet / Gebieten erwartet bzw. erhoffen Sie sich in den nächsten Jahren die „größten“ (bedeutendsten) Fortschritte?
(ich weiß, ist keine TV-Frage dafür aber schon eine klassische :wink: )

  • Wie steht er zu diesen falchen Donnerstag/Samszagabend-Quizsendungen, wo er manchmal den Experten geben muss?

  • Was denkt Ranga über das Schulsystem bzw. die Stoffverteilung an deutschen Schulen? Hat jetzt nix mit Fernsehen zu tun, aber er setzt sich ja auch sehr für die Bildung ein. Wie zufrieden oder unzufrieden ist er mit der Bildungspolitik in Deutschland?

  • Frage ihn unbedingt nach den Klimawandel, wie er die ganze Sache sieht. Und gib ihm die Möglichkeit den unsäglichen Gastbeitrag des Solarkritikers auszubügeln. :wink: :mrgreen:

Fragen zu dem Programm von RTL würden mich interressieren?

Eventuell noch Fragen zu den “Wissenschafts” Kanälen oder Programmen der heutigen zeit sei es Galileo,Arte ZDFdoku, usw.

Mich würde interessieren, wie er als Wissenschafter beim Fernsehen gelandet ist. :wink:

Frage:

Schauen sie sich gerne den Computer Club 2 übers Internet an? :ugly

Vielleicht ist diese Frage auch zu kontrovers bzw. zu umfangreich in ihrer Beantwortung. Aber mich würde Ranga Yogeshwars (aktuelle) Meinung zum Them “Killerspiele” interessieren.
Der Grund ist dieser Bericht in Quarks und Co. zum Thema “Wie beeinflussen Medien das Lernen” (Ich habe gerade nur einen Youtube Link: http://www.youtube.com/watch?v=dJRjjTj0mQM ).
Was dabei auffällt ist Herr Yogeshwars recht voreingenommene Meinung zu diesem Thema. Er benutzt Kampfvokabeln wie “Ballerspiele”, “Brutalsequenzen” und “Killerspiele”, ignoriert den Fakt, dass diese Art von Spielen verboten sind für “junge Menschen” und zeigt Artikel aus der “Express” und impliziert damit, dass “Killerpiele” der Grund für Amokläufe sind.
Der Beitrag an sich ist natürlich auch ziemlicher Mist. Zumal die vorgestellte Studie vom Kriminologisches Forschungsinstitut Niedersachsen durchgeführt wurde und damit vielleicht ein wenig verfälschend ist. Denn wir alle wissen, wer dort Direktor ist (Spoiler: Christian Pfeiffer).

An Herrn Ranga Yogeshwar:
Wie kann ich als Naturwissenschaftler meine Fähigkeit verbessern, naturwissenschaftlichen Themen dem Otto-Normalbürger verständlich zu erklären?

Ich bin Diplom.-Physiker und promoviere gerade am Max-Planck-Institut für Astrophysik. Immer wieder fragen mich Freunde und Verwandte nach naturwissenschaftlichen Themen, z.B. letztens erst mit den Neutrinos oder Kepler 22b. Ich habe meistens genug Verständnis von diesen Themen um sie einem anderen Naturwissenschaftler zu erklären. Aber es fällt mir immer wieder schwer einen Nicht-Naturwissenschaftlern (also dem Otto-Normalbürger) solche Themen verständlich rüber zu bringen. Sie und Prof. Harald Lesch könnten so etwas dagegen ausgezeichnet und ich bewundere Sie dafür sehr. Ich sehe es als einen wichtigen Auftrag für jeden Wissenschaftler an, die aktuelle Wissenschaft und deren Erkenntnisse dem Otto-Normalbürger nahzubringen. Ich fühle mich dahingegen aber nicht gut ausgebildet und ich sehe auch ein großes Defizit bei vielen meiner Kollegen (leider gerade auch die „Superbrains“ unter uns). Zumindest ich würde gerne mein Defizit in diesem Bereich abbauen. Was würden Sie mir und meine Kollegen empfehlen?

Wie bewertet es Herr Yogeshwar, dass Wissen vor 8 wegen Gottschalk um 80% gekürzt wird?

http://www.dwdl.de/nachrichten/33848/so … _vorabend/

Im Zuge der Debatte um rechte Gewalt interessiert mich ganz besonders diese Frage:
Ist er als Luxemburger schon einmal in Deutschland diskriminiert worden?

Was ist die bescheuerste Frage, die ihm jemals bei einem Interview gestellt wurde (inkl. dieser natürlich)?

Vielleicht ist diese Frage auch zu kontrovers bzw. zu umfangreich in ihrer Beantwortung. Aber mich würde Ranga Yogeshwars (aktuelle) Meinung zum Them “Killerspiele” interessieren.
(…).

Dazu könnte man eventuell direkt noch hinterherwerfen, dass diese Altersklassifikation noch nicht mal eine Rolle spielt, aus wissenschaftlicher Perspektive konnte generell keine Auswirkung festgestellt werden, was ja auch dazu führte dass es in den USA nicht zu einer Gesetzesänderung kam. Gerade von einem Wissenschaftler sollte man ja eine rationale Sicht erwarten, die Wörter wie Ballerspiele und die Verbindung zum kriminologischen Institut eher missen lassen.

SethSteiner, das Thema wurde hier doch schon zu genüge diskutiert. In den USA wurde diesbezüglich einfach sehr viel Lobby-Arbeit betrieben. Das war kein Sieg des mündigen Bürgers, sondern ein Sieg des Lobbyismuses.

Gerade von einem Wissenschaftler sollte man ja eine rationale Sicht erwarten, die Wörter wie Ballerspiele und die Verbindung zum kriminologischen Institut eher missen lassen.

Auch im kriminologischen Institut arbeiten Wissenschaftler.

Auch wenn die Killerspiel-Diskussion an sich natürlich sehr fragwürdig geführt wird. Wie ich finde aber auf beiden Seiten.

Genau. Holger entscheidet ob er die Frage stellt oder nicht. Alles weitere an anderer Stelle :wink:

Dies ist ein Bitte-Kein-OffTopic-Hinweis

Auch wenn diese Frage komisch ist, kann sich aus ihr eine tolle Geschichte entwickelln.

Was würden sie gerne einmal bei einem Interview gefragt werden.

Hallo,

mich würde brennend interessieren.:

Wie beurteilen Sie die Berichterstattung über das Erdbeben in Japan? Würde dort nicht in extremer Weise das Unglück durch Erdbeben und Tsunami einzig und allein auf das Kraftwerk übertragen. In einigen kurzen Schlagzeilen war kaum mehr möglich zu erkennen das die vielen Toten nicht der Kernschmelze geschuldet waren sondern dem Erdbeben und Tsunami.

und

Was halten sie von Joachim Bublath? Für mich waren seine Sendungen früher wirkliche Highlights im TV. Leider kann Harald Lesch die Lücke nicht wirklich füllen. Vielleicht wären sie ja der richtige für Abenteuer Forschung? :slight_smile: