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Folge 73: Nochmal Glück gehabt - Gefährliche Erlebnisse

Bei mir hatte es immer mit Autos zu tun. Mehrmals habe ich erst kurz vor dem drohenden Aufprall bemerkt, dass jemand vor mir stehengeblieben war. Zwei oder drei Mal gab es Probleme mit Glatteis. Einmal davon waren wir zu zweit im Auto und konnten nur abwarten, ob uns die Leitplanke bremsen würde oder nicht (wenn nicht, wären wir einen Abhang hinuntergeflogen). Es ist interessant, wie in solchen Situationen immer die Zeit stehen bleibt.

Im vergangenen Sommer hatte ich irgendwelche Reifenprobleme, die ich aber nicht ernst nahm, weil am Display keine Warnung erschien. Mitten auf der Autobahn gab es dann einen Schlag und ich sah meinen linken Vorderreifen über den Mittelstreifen auf die Gegenspur fliegen, während ich in aller Ruhe den Standstreifen ansteuerte. Die Panik kam erst, nachdem ich den ADAC und die Polizei gerufen hatte. Jedenfalls hatte ich Glück, dass die Autobahn relativ leer war und der Fahrer des Kleinlasters, den mein Reifen traf, mit einem Schock davonkam.

Ach ja, und als Jugendlicher habe ich mal einen Schaukasten mit der Hand eingeschlagen, Pulsadern nach vorne. Es blutete wie verrückt, also band ich ein Taschentuch drum und soff weiter.

Und als ich ein Kind war, hatten ich und mein bester Kumpel die Angewohnheit, alle Blumen, die wir fanden, zu probieren. Rein zufällig war keine davon giftig.

Und als Kleinkind rannte ich mal direkt aus dem Auto meiner Eltern auf eine belebte Straße und wurde gerade noch rechtzeitig zurückgezogen. Irgendwann um die Zeit bin ich auch mal kopfüber die Marmortreppen hinuntergeflogen und hab mir eine Gehirnerschütterung geholt, weil ich versuchte, wie ein Hund auf allen Vieren vorwärts hinunterzulaufen.

Da kommt schon einiges zusammen, wenn man genau nachdenkt.

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