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Folge 73: Nochmal Glück gehabt - Gefährliche Erlebnisse

Sonntagsfrühstück Folge 73. Hier kann darüber diskutiert werden!

Eigentlich haben Olli, Mario und Holger schon mal über brenzlige Erlebnisse in ihrem Leben erzählt. Aber irgendwie könnt Ihr davon wohl nicht genug bekommen. Immerhin kann Olli berichten, dass er mal verdammt nahe an einem palästinensischen Terroranschlag war. Und Holger erzählt, wie er seinerzeit fast abgetrieben worden wäre, weil eine Nachbarin schlechten Einfluss auf seine Mutter hatte.

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Am Anfang: Eigentlich haben wir schon alles erzählt
-5 Minuten vor Schluss: Olli bringt so einfach die richtigen Schocker raus

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Puh, solche Pädo Geschichten wie die von Olli, lassen mich auch jedes mal zusammen zucken, gerade weil mir als Kind auch etwas ähnliches passiert ist.

Als Kind kommt irgendwann das Alter, in dem man gerne alleine Zuhause bleibt und keine Lust drauf hat mit den Eltern zum Einkaufen zu fahren, gerade wenn die Alternative ohne Ende TV gucken oder Zocken ist :grinning_face_with_smiling_eyes: Irgendwann klingelte dann jedes mal wenn meine Eltern gerade 2 Min mit dem Auto weg waren, dass Telefon, wirklich jedes verdammte mal.
Wieso ich als Kind dennoch fast jedes mal dran gegangen bin ?? Wohl kindliche Neugier.
Auf alle Fälle war am anderen Ende der Leitung immer nur ein lautes Atmen zu hören, was mir natürlich Angst machte.
Oft ließ ich den Anrufer auch mehrmals klingeln, oder drückte ihn weg, weil ich meine Ruhe haben wollte und ich mir auch schon denken konnte, dass es wieder dieser Spinner sein muss. Leider hab ich meinen Eltern nicht sofort von diesen komischen Anrufen erzählt und da es nur Telefon Terror war, blieb ich dennoch 3,4 mal alleine Zuhause, als meine Eltern zum Einkaufen fuhren. Wäre ein komischer Typ vor unserem Haus rumgeistert, hätte ich bestimmt anders reagiert.

Ich weiß auch noch das ich einmal wütend und heulend dem Anrufer „Hör auf du dummes Arschloch“ ins Telefon gebrüllt habe, da dieser zuvor „ich weiß wo du Wohnst“ ins Telefon flüsterte, vieles ist in den letzten Jahren an Erinnerungen verschwommen, aber ich bin der Meinung es waren die ersten und einzigen Wörter, die der Typ jemals von sich gab. Die etlichen male zuvor sagte er gar nichts oder Atmete eben nur ganz Laut.
Das war mir dann als Kind zu viel, irgendwie war mir selbst als kleiner Knirps schon bewusst, dass der Typ in der nähe Wohnen muss, da er wirklich jedes mal wenige Sekunden nachdem meine Eltern aus dem Haus wahren, zum Hörer griff um mich zu belästigen, aber das „ich weiß wo du Wohnst“ hat mir dann so Richtig Angst gemacht. Meine Eltern waren selbstverständlich wenig begeistert, ihnen erst so spät davon zu berichten, aber Natürlich auch heilfroh das ich es getan habe.
Zu der Zeit zog ich mir auch regelmäßig „Aktenzeichen“ und „X-Factor“ rein, was eventuell meine Sinne schärfte und mir ein paar Wochen später evtl das Leben rettete ??

Meine Eltern riefen die Polizei und die fummelten an unserem Haus Telefon, ich glaub es war eine Anruf Zurückverfolgung, aber so ganz sicher bin ich mir nicht, der Streifenwagen vor unserem Haus, schreckte den Typen anscheinend aber ab, denn er rief nie wieder an.
Ein paar Monate später, hatten wir ein Theater Stück in der Schule aufzuführen, es war irgendwie ne Veranstaltung die Spät Nachmittag/Abends los ging, mein Vater war beruflich Unterwegs und meine Mutter fühlte sich nicht so gut, deshalb waren alle Eltern meiner Klassenkameraden vor Ort, außer meine. Ich bin sowohl hin als auch zurück zu Fuß gegangen, die Strecke von der Schule bis zu mir Nachhause war nicht weit, doch beim Nachhause gehen war es dann doch schon leicht dunkel.

Ich ging meinen gewohnten Weg und war ziemlich gut drauf und Happy gleich Zuhause zu sein, auf einmal bemerkte ich das hinter mir ein Bus fährt, so einen den Handwerker gerne haben, also kein Passagier Bus oder dergleichen. Dieser fuhr extremst Langsam hinter mir her und machte keine Anstalten mich zu überholen bzw an mir vorbei zu fahren.
Sobald ich mein Schritttempo erhöhte, fuhr auch der Bus schneller, ich hatte sofort Kopfkino das es dieser Typ sein könnte, der mich vor einiger Zeit belästigte, als ich diesen Gedankenblitz hatte, ging auf einmal die Schiebetür des Wagens auf, was ich nur noch im Augenwinkel sah, zum Glück kam ich grad an eine Stelle vorbei, wo ich durch einen Waldweg Flüchten konnte, ich war zwar nicht mehr auf dem Gehweg unterwegs, aber durch den Wald war es sogar noch kürzer zu mir Nachhause und er konnte mir mit dem Auto nicht Folgen, was auch ein Vorteil war.
Ich spielte zu der Zeit Fußball und war Konditionell durchaus in der Lage einige Minuten im hohen Tempo zu Laufen. Noch nie im Leben, war ich so schnell den Schulweg Nachhause gelaufen, wie an diesem besagten Tag.
Es muss nicht der selbe Täter gewesen sein, aber es macht durchaus Sinn, dass es der selbe war. Wenn es zwei verschiedene waren, dann könnte man sogar sagen ich hab 2x Glück gehabt.

Jetzt wo ich das nieder geschrieben habe, merke ich grad wieder, wie mich das runter zieht und auch irgendwie immer noch bedrückt, obwohl es schon so viele Jahre her ist. :roll_eyes:

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Krasse Geschichte… :flushed: Was du nicht erzählt hattest:
Wie alt warst du da? :innocent: :sweat_smile: :nerd_face:

Als Kind nimmt man solche Erlebnisse ja in verschiedenen Jahren etwas anders auf. :innocent:

Ich würde darauf tippen, dass du mindestens 2stellig warst? :nerd_face:

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Achja stimmt, also ganz genau weiß ich es leider nicht mehr, da müsste ich meine Eltern fragen, aber ich Tippe auf 10 oder 11 Jahre.

Und du hast Recht, noch jünger hätte mich das womöglich noch mehr mit genommen.

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Ein damaliger Spiegel-Artikel zur City of Poros wenige Tage nach dem Terroranschlag:

Und der erwähnte englische Wikipedia-Artikel:

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Ich habe auch mal ein schräge Geschichte erlebt. Es war Januar 1997 und ich war noch in der Ausbildung. Fast jeden 2. Freitag gab es ein „Heimfahrtwochenende“ und da ich am östlichstens Zipfel von Deutschland wohne, hatte ich das Glück, das ich noch Vormittags gehen durfte. So ging ich Vormittag zum Bus, der mich zum Bahnhof fuhr. Der Bus war überpünktlicb da. Fand ich gruselig, denn wenn ich wegen dem Glatteis nicht noch ehern gehen durfte, hätte ich den Bus ggf. von hinten gesehen und hätte dann ne halbe Stunde dort gesessen. Irgendwie kam das diort oft vor, das der Bus von dieser Linie gerne mal "überpünktlich ist. Fahre also dann mit de Bus zum Bahnhof und dann mit dem Zug nach Hause.

Sonntag ging es wieder zurück ins BBW und komme am Aend dort auch gut an. Sehe, dass das Buswartehäuschen völlig im Arsch war. Später erfuhr ich, das ein kleiner Kastenwagen oder so, wegen Glattteis und etwas zu hohem Tempo dort reingerasselt ist und zwar Freitagvormittag und zu der Zeit, wo eigentlich der Bus gekommen wäre.

Wäre der Bus nicht überpünkltich gewesen oder wäre mal zu spät gekommen, hätte ich das WE im Krankenhaus verbracht…


Eine andere Geschichte war paar Jahre ehern, da ging ich noch zur Schule. Immer nach der Schule fuhr ich mit der Straßenbahn nach Hause und da gibt es beim Tierpark ne Stelle, wo die Straße mehrmals ne Kurve macht und die Straßenbahn dabei immer wieder leicht näher an den Bürgersteig kommt. Das heißt, es wird zwischen Straßenbahn und dem Bürgersteig etwas schmaler, so das ein Motorrad ohne Probleme durch kann und bei PKW wird es je nach Marke etwas eng. So ist es für einen kleinen LKW erst recht, bissl zu eng. Trotzdem versuchte ein kleiner LKW rechts an der Bahn vorbei zu kommen. Er dachte, das er da durch kommt und das auch noch bevor die Straßenbahn die Haltestelle erreicht. Ich saß im vorderen Teil und zwar azuf der rechten Seite, da wo auch der Blinker von der Straßenbahn ist. Ich habe den LKW neben mir gesehen und dachte so bei mir „Na? Kommst du durch oder nicht?“. Dann hörte ich nur ein „kraxx“ und der LKW hat mit seinem Außenspiegel den Blinker zerstört. Hätte nicht viel gefehlt und der LKW wäre in die Bahn reingefahren. Der Straßenbahnfahrer trat auf die Bremse und stieg aus. Er ging zu dem LKW-Fahrer und machte den rund wie’n Buslenker. Der war sowas von angefressen, dagegen wäre „Sascha Fahrnünftig“ die Ruhe in Person.

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Ich hatte mal einen kleinen Schutzengel. In meiner Schule wurde ich eigtlich täglich gemobt , auch nach der Schule an der Bushaltestelle , da waren dann auch keine Lehrer mehr und man war dem Terror oft Schutzlos ausgeliefert. Ich Stand schon oft so mit dem Rücken zur Haltestelle ,das mir keiner in den „rücken fallen“ konnte oder mich zu schubsen. Ich kannte das schon das man mir in den Hintern , Knie kehlen oder Rücken trat ,wahlweise wo man halt gerade im vorbei rennen traf. Weils halt son Spass machte die dicke Sau zu ärgeren und wenn die nicht mal reagierte war noch viel lustiger weiter zu provozieren.

Wenn du gewohnt bist ständigen Menschen Terror zu ertragen ,beobachtet man deren Verhalten ziemlich genau , ich hatte so eine Vorahnung da die Köpfe zusammensteckte , tuschelten lachte und ganz schnell wieder wegsah wenn sie ansah. Ich musste irgentwan halt mal doch nach vorne gehen ,weil der Buss nach Hause kam . Ich kann mich nur noch erinnern wie ein Windzug an mir vorbei ging und ich absichtlich vor den Buss auf die Strasse geschubst wurde. Geistesgegenwärtig ( die zeit läuft dann zeitlupe ab) lass ich mich fallen und ausser ein mal Kratzern an den Händen einen Schock des Todes ist mir nix passiert aber die arme Frau die Vollbremsung gemacht tat mir in dem Moment mehr leid , als was man mir angetan hatte hier.
Und wie halt so bin alles runtergespielt ,weil keine große Aufmerksamkeit machen wollte.

Die Schudigen haben nie wirklich consequence gesehen und ich musste weiterhin jeden Tag den Terror erleben. Danach hat mich meine Mutter Mittags abgeholt wenn ich nicht Radfahren konnte.

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Mein Gott schrecklich was ich da lese. Tut mir sehr leid für Dich , diese schlimme Erfahrung. Macht mich echt wütend solche (Schulkameraden)! :rage::rage::rage:

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Aber sollte noch einmal so ein Thema gewählt werden, bin ich dann wirklich raus. Irgendwann ist auch einfach mal alles auserzählt.

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Wer auch immer dich auf die Straße gestoßen hat, hat eine Straftat begangen.

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War mir damals schon klar , nur keiner wills gewesen sein danach und Zeugen gabs plötzlich auch keine mehr… war ne raue Zeit. Lehrer haben alles Vertuscht.

@marioperez007
Mobbing im Bus war auch tägliches brot, ein tritt hier, kneifen da , an haaren ziehen. Da war ein Tritt gegen den Kopf im Stadtbus auf Weg heim von der Schule ,auch schon mal vorgekommen. Alle lachten sich schlapp und ich war viel zu benebelt für eine Weile, überhaupt zu wissen wers war. Daher wars schwer den Schuldigen zu finden, die Busse hatten noch keine Kameras.

Wollte einfach nur raus an meiner Haltestelle und hab mir nix anmerken lassen wie schwindelig mir war. Hab auch keinem was weiter gesagt wollte meinen Eltern keinen Kummer machen. Mir war den ganzen Nachmittag leicht übel und hatte Kopfweh.
Am nächsten Tag gings weiter wie immer. Heute weiß ichs besser das wohl leichte Gehirnerschütterung hatte aber war damals anders Schmerzen haben war normal und hab mir nix anmerken lassen.

Bisschen Offtopic hierzu ,passt aber : Man „stirbt fast“ Psychisch 1998 -2002 war ne andere Zeit und ich war ein Teenager , ich hab oft um Hilfe gebeten und wusste was die tun ist falsch. es war auch nicht meine Schuld das bin wer ich bin. Ich war für mein Alter schon recht erwachsen und wusste wie wichtig Schule ist fürs weitere Leben und wollte mal studieren etc.( leider ist alles anders gekommen) .

Aber wenn du jeden tag Gewalt aussetzt bist und du weißt niemand wird dir raushelfen , bist eigentlich eh immer alleine, weil dich eh keiner mag. Akzeptiert man das man es nicht ändern kann, somit stirbt ein Teil von dir nur um das nicht mehr zu fühlen zu müssen. Hab mir antrainniert einfach nix mehr zu spüren wenn sie dich immer und immer wieder getretten haben im vorbei rennen. Man gewöhnt sich dran , es wird Teil deines Alltags, ganz normal eben. Man gibt ihnen keine Genugtung mehr sich Aufzuregen, auszuflippen oder Emotionale Ausbrüche zu haben. Einfach ein kalter Stein , das war mein Weg zu „überleben“
Wurde früher paar mal von den Lehrern zusammengefaltet und Versetzungsbedroht genötigt ,weil ich ausgetickt bin vor wut weil mich alle fertig gemacht haben. Dann kam noch Eltern dazu das mich doch bitte zusammenreisen sollte. Ich war ja eine liebe Tochter die es Hast anderen weh zu tun und so habe ich mich dann angepasst , es ertragen und meine Gefühle beherschen /verbergen gelernt. Ist bis heute Segen und Fluch. Erst später ( 30+) wurde klar warum ich so bin wie ich bin.

Ich habe mich jede Pause ,versteckt und versucht so unsichtbar und unscheinbar wie möglich zu machen. Den egal was mal verändert habe wurde direkt als aufmacher genutzt mich zu terrorisieren. Diebstahl , kaputtmachen , dumme Worte und Demütigung.
Die Worte die sie sagten und das mit dem Finger auf dich zeigen sind an mir abgeprallt als ich älter wurde. Man fragt auch nicht mehr nach Hilfe ,denn keinen kümmerte das, ich pack das alleine - ich brauche niemanden. Kurzgefasst in meinem familiären Umfeld wars nie üblich sich Hilfe zu suchen , bis Heute - Zähne zusammenbeissen und durchalten. Gefühle zeigen ist Schwäche.

Das nur ein Auschnitt aus 10 Jahren Mobbing und dem Versagen der Schule und oft gab ich mir selbst die Schuld dran nicht nicht reinzupassen.

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Unfassbar, dass niemand die Eier hatte Dir mal zu helfen, ob im Bus oder auch draußen. :pensive::sleepy:

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Tja , ich habe diese Erinnerungen tief verborgen , manchmal brechen sie durch. Sie tun immer gerade aktuell sehr weh da es mir z.Z nicht gut geht. Es triggert wie man so neudeutsch sagt
Ich komm damit klar inzwischen ,aber man ist krass geprägt dadurch. Es hat mich vorallem stark gemacht das man jeden Tiefpunkt im Leben durchalten kann und man sich nur auf selbst verlassen kann.

Nur kurz angerissen , diese Härte ,leider auch zu mir selbst hat mich beinah zerstört nach der Gesamschule - ich hab alles gegeben , ich wollte nicht versagen und was ereichen , endlich die Ketten sprengen aber nix lief wie es sollte. Die Hölle ging nach der Regel Schulzeit weiter .

Bin dann 2002 mit Burn out in der Schule zusammengebrochen ,ich war erst 18 ( damals sollte ich mich mal nicht so anstellen hiess es) … der Rest ist Geschichte des das war noch lange nicht das Ende.

Ich habe sozusagen „überlebt“ und bin immer wieder verwundert wie es schaffe, mich nicht völlig aufzugeben.

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Das mit Zugtüren hatte ich auch mal, aber in einer Straßenbahn, war so eine hier: https://transphoto.org/photo/13/22/26/1322265.jpg
Wo die Türen eben nach innen aufklappen, hab aus jugendlicher Neugierde/Naivität etwas dran gezogen und plötzlich gingen sie auf.

Zum Glück wars eine langsame Stelle (Kurve auf einer Brücke), aber genau an der Stelle ist wenige Jahre zuvor mal eine entgleist (da lag wohl eine große Schraube in der Schlitzschiene) und halb in den Fluss gestürzt, gab zum Glück keine Toten, aber die Zuggarnitur war schrottreif.

Apropos, im Depot dieser Verkehrsbetriebe wurde bei Wetten, dass…? diese Wette vollführt (ich war weder im Studio (VW-Halle) noch dort vor Ort):

Offenbar hat sich Samuel Koch diese als Vorbild genommen und wollte noch einen draufsetzen…

Ansonsten ein paar Beinaheunfälle mit dem Auto, bin auf der A2 Richtung Berlin und Stau hatte sich aufgelöst, wieder ordentlich Tempo gegeben und plötzlich stand es wieder, habs gerade noch rechtzeitig gemerkt und fast ne Vollbremsung hingelegt.
Im Touran meiner Eltern ging auch schon zweimal der Notbremsassistent los, konnte aber noch selbst bremsen (sonst hätte er automatisch den Anker geworfen), sowie als ich 14 war mal mit dem Fahrrad hinten in ein Auto (hat vor mir gehalten, als ich mich gerade zur Seite umgesehen habe), naja, die Kofferraumklappe war etwas zerknittert, mein Fahrrad noch ganz (nur die Gabel war verbogen, aber ich wollte sowieso mal auf eine Federgabel umsteigen^^) und ich hatte eigentlich nichts, keine Schmerzen, keine blauen Flecken.

Und vor einem halben Jahr hatte ich einen Auffahrunfall vor mir, innerorts Tempo 50 ich war noch über 100 Meter weg und hab vorne gesehen, dass da Teile flogen, ein Polo ist einem A7, der links abbiegen wollte und abbremste, hinten reingefahren, im Polo sind die Airbags aufgegangen.
Ich hab daraufhin dann 20-30m dahinter angehalten und Licht sowie Warnblinker an, um die Fahrspur zu sichern, bin ausgestiegen, zu den Autos gegangen und mich erstmal vergewissert, was dort ist, die vorne sind schon so ausgestiegen, die Fahrerin im Polo war ansprechbar aber offenbar unter Schock, weshalb ich sie habe sitzen lassen und die 112 gerufen, passenderweise war die Hauptfeuerwache nur wenige hundert Meter davon entfernt…

Im Februar bei Schnee hatte ich mal versucht beim Abbiegen zu driften mit ESP aus, hab mich etwas verschätzt und bin in eine Schneewehe am Straßenrand, zum Glück war die weich genug, sodass ich nichtmal einen Blechschaden hatte.

Alles in allem mag ich zwar gewisse Old- und Youngtimer, würde aber eher nicht mehr auf ESP, Notbremsassistent, Totwinkelwarner etc. im Alltagsauto verzichten.

Ein Vorfall ist mir noch eingefallen, ich war dabei mein Schwimmabzeichen Silber zu machen, war gerade beim Streckentauchen und hab dann einen anderen Jungen am Boden des Beckens entdeckt, gleich den Schwimmlehrer alarmiert, der hat ihn dann rausgeholt und er musste reanimiert werden, er hat überlebt, ist aber seitdem schwerstbehindert, er hat sich beim Tauchen wohl übernommen und ist eben fast ertrunken.

Am Seilbahnunglück finde ich übel, dass es nicht das erste in Italien ist, mehrfach wurden die Seile schon von zu tieffliegenden Flugzeugen durchtrennt u.a. 1998:

Und ebenfalls in Cavalese wurden wohl 1976 Zug- und Tragseil durch starken Wind übereinander geworfen und rieben sich dann auf, die Sicherheiteinrichtung, die dafür einen Nothalt auslösen sollte, versagte und es wurde mit 43 Toten der schwerste Unfall…

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Wirklich erschreckend zu lesen wie intensiv und unerträglich das Mobbing bei dir gewesen ist und das du es ertragen musstest. Auch ein gutes Beispiel wie es ausartet wenn allen drum herum es fast egal ist (Insbesondere den Lehrern).

Bei mir an der Schule wurden auch Leute rausgepickt weil sie zu introvertiert waren oder wie bei mir auch aufgrund des Gewichtes aufgefallen sind. Der Höhepunkt war bei einem Klassenkameraden eine schwere Gehirnerschütterung, mit Krankenhausaufenthalt und bei mir ein gebrochenes Handgelenk. Nach diesen Eskalationen brannte aber die Luft und nach einzelnen Schulverweisen und anderen gelang es , zumindest in unseren Jahrgang, das Mobbingproblem ausreichend zu begrenzen.

Lebensgefährliche Situationen hab ich in meinem Leben bisher selbst verursacht.

Einmal als Grundschüler, der ohne zu schauen über die Straße läuft und dabei fast vom LKW erfasst wird, erschrocken zur Seite springt und dann fast von der Straßenbahn erwischt wurde, die auch gerade kam.

Dann auf Klassenfahrt, in der Nähe der Elbquelle, wo der Fluss bereits in einem tiefen Tal floss. Oberhalb des Tals war ein kleiner, nicht immer existenter Wasserfall, der vereist war und der zunächst ein Stück vom Wanderweg weg, über eine kleine Ebene floß und dann, den Hang hinab, in die junge Elbe floß. Natürlich war ich so dumm den Wasserfall fotographieren zu wollen und bin so nah rangegangen, dass der Untergrund auch voller Eis war. Bin weggerutscht und bewegte mich dann unfreiwillig, auf dem Bauch liegend, mit den Füßen voran Richtung Hang und hab es irgendwie geschafft zu stoppen, als meine Füße schon über den Hang waren und hab mich dann auf allen Vieren vom Eis wegbewegt, bis ich wieder sicher aufstehen konnte.

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Oh weia!! Die Rettungsengel im Dauereinsatz… :dizzy_face:🧚🏼‍♀🧚🏻‍♀

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Das mit dem Zug ist wirklich krass. Ich habe so etwas ähnliches als Augenzeuge erlebt.
Fuhr in einer Straßenbahn, die ziemlich voll war, ich stand im Gang und andere standen auch im Türbereich. Eine Kommilitonin lehnte sich rückwärts an die Tür, was eigentlich kein Problem hätte sein müssen, da die nächsten ca. 10 Haltestelle die Tür auf der anderen Seite hätte aufgehen sollen. Aber es kam dann doch so (warum auch immer), dass an einer Haltestelle die Tür zusätzlich aufging, an die sie sich gelehnt hatte (vieleicht durch einen Sensor). Die Leute neben ihr konnten sie noch gut festhalten zum Glück, so dass sie nicht rückwärts ins Gleisbett fiel. Da hätte ja zusätzlich auch noch die Straßenbahn aus der Gegenrichtung kommen könnte. Das war schon ein Schock, ich stelle mich seitdem nicht mehr in den Türbereich.

Ansonsten bin ich mit ca. 4 Jahren fast ertrunken. Ich kann mich noch schemenhaft daran erinnern, wie ich im Freibad ausgerutscht bin, weil ich einem kleineren Kinder Platz machen wollte und dann eine Zeitlang auf einer Treppe saß und irgendwie gar keine Anstalten machte, wieder hochzutauchen…ich weiß nicht warum ich nichts gemacht habe. Meine Schwester hat mich dann zum Glück gefunden, bzw. sie hat einfach nur ein Kind unter Wasser gesehen und es/mich rausgezogen. Danach kam dann erst die Angst und der Schock bei mir.

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Was ich hier so lese, dann lasten die Forenmitglieder und ihre Freunde diese wirklich zu oft aus

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Ich wurde auch öfters mal in der Schule gehänselt oder mich geärgert und da habe ich mich 2x gerächt.

beim 1.) Ich fuhr mit der Straßenbahn nach Hause und es war Winter. So trug ich ne Mütze, damit meine Ohren nicht zu kalt werden, Jemand wollte sie mir von Kopf reißen und ggf. damit abhauen, weil er an der Haltestelle aussteigen wollte. Aber nicht mit mir! Ich habe den „Täter“ fest gehalten und ihn erst losgelassen, als die Türen wieder zu waren und die Bahn weiter fuhr. So musste er eine Station weiter fahren - mit mir - und erst später aussteigen. Er meckerte dann sowas wie „Jetzt darf ich zurück laufen und verpasse den Bus. Da komme ich zu spät nach Hause…“. Ich sagte, das es mir egal sein und er selber die Schuld trägt. Paar andere Fahrgäste haben mir zugestimmt.

Paar Tage später hat er sich in der Schule bei mir entschuidigt. Habe die Entschuldigung angenommen und irgendwann wurden wir so was wie „Schulfreunde“.

beinm 2.) Ich trage - wegen meiner Figur Hosenträger bei Jeans. Es gab immer welche, die an den Hosenträger gezogen haben und einer war besonders extrem. Da habe ich mir Rache geschworen. Als er wieder hinten daran zog, habe ich - ohne das er es merkte - die Klammern vorne geöffnet und gebetet, das sie dem voll ins Gesicht treffen. Es kam für mich sogar besser, denn einer der Klammer traf sein Auge und er rannte dann zu der Lehrerin, die in der „Hofpause“ die Aufsicht hatte und zeige dann auf mich, wegen seinem schmerzenden Auge (glaube es war sogar rot - aber nicht blutig) und ich ging dann zu der Lehrein hin. Ich erzählte, das erwieder an meinen Hosenträger gezogen hat und die Klammer sich gelöst haben und er dabei getroffen wurde. Ich habe der Lehrerin nicht erzählt, das ich die Klammern geöffnet habe. Die Lehrerin sagte zu ihm, das er selber schuld sei, weswegen er noch einen Eintrag ins Hausaufgabenheft bekommt und ich kam frei aus der Sache raus. Das ich aus Rache nachgeholfen habe, wissen die 2 bis heute nicht.

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