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Folge 59 - Kinder bekommen

„Mario und ich wollten halt Familie, aber es hat halt nicht geklappt. Man(n) kann sowas auch nicht erzwingen.“ - Olli, 2020

In der Tat. Zumindest nicht auf natürlichem Wege, wie zuvor schon angemerkt.

Ich hätte schon gerne Kinder, aber ich nehme gelegentlich exzessiv Drogen, und ich weiss, dass sie irgendwann mal mein Schicksal werden. Dazu gibt es Zeiten, wo ich einfach für mich sein muss, gerade wenn ich affig bin. Ich kann mir vorstellen, dass ich ein sehr schlechter Vater wäre, von dem her lasse ich es bleiben, da Kinder doch ein glückliches Leben verdient haben. Ich weiss nicht, ob ich das bieten könnte.

Mit Kindern komme ich aber trotzdem gut klar, solange ich sie den Eltern wieder zurück geben kann. Ich habe während meinem Zivildienst in einem Kindergarten für schwerbehinderte gearbeitet und es war wirklich eine sehr schöne Zeit. Windeln wechseln habe ich da auch gelernt und wie man verkackte Ärsche sauber bekommt :D. Wobei das nicht so schlimm ist, wie ich finde.
Schlimmer ist es wenn du deinen heulenden todkranken Vater der ordentlich ins Bett gemacht hat säubern musst. Das geht hart an die Nieren.

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Ich bin jetzt 36 und froh, dass ich keine an der Backe habe :smile: :smile: Die Verantwortung den ganzen Tag möchte ich nicht haben und fühle mich oft bestätigt wenn ich Kinder in meinem Freundeskreis einige Zeit erleben darf :smile: :smile: Die Gespräche im Bus von Halbwüchsigen ( Ich f… deine Mudda bis zum Blinddarm ) zu erleben reicht dann oft auch schon.

Die ersten Wochen zu wickeln ist eigentlich gar nicht so schlimm…wenn man ein Stillkind hat. Solange es nur „Milchschiss“ gibt, ist es noch ok. Eklig wirds wenn Beikost dazukommt :smiley:

Ich hätte mir auch gewünscht, dass Ronny (oder hat noch jemand ein Kind, von dem wir nichts wissen?) mit in der Runde gewesen wäre, hätte das ganze sicher bereichert.

Meine 2 Cents zum Thema: Nur weil man selbst Kinder hat, heißt das ja nicht automatisch, dass man Kinder mag. Ich finde fremde Kinder meist auch mega nervig und wenn es darum geht, dass unsere Kinder andere Kinder einladen wollen, dann springe ich nicht vor Freude an die Decke.
Ich war auch nie ein Typ, der gut mit Kindern konnte. Bevor K1 auf der Welt war, hatte ich glaube ich 2 oder 3 Mal ein Baby auf dem Arm (Kinder von Cousins) und war froh, wenn ich die wieder los war.
Es ist wirklich ein ganz großer Unterschied, ob es das „eigene“ (nicht auf die Gene bezogen) ist oder nicht. Man ist ja von Anfang an sehr stark verbunden und dementsprechend eng ist natürlich die Beziehung.

Thema Freundschaften: Ja, einige Freundschaften sind nicht mehr existent, weil glaub ich beide Seiten nicht genügend Empathie für die andere Seite hatten. Ansonsten sind wir eigentlich immer noch die einzigen mit Kindern im engeren Freundeskreis. Bin mittlerweile sehr unsicher, ob sich das noch großartig ändern wird.

In eurer Runde wurde ja auch kurz angesprochen, dass es bei manchen trotz Wunsch leider nicht klappt (abgesehen davon, nicht den richtigen Partner gefunden zu haben). Da das in unserer Familie auch der Fall ist, werde ich auch leider nie die Erfahrung machen können, Tante zu sein. Das ist auch schade, aber nicht zu ändern.

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Was mir noch zum Thema unerfüllter Kinderwunsch einfällt, ich hatte mal gelesen, dass der Körper sehr stark auf Stress reagiert und bspw. die Chance schwanger zu werden bei Frauen sinkt, wenn sie sich selber unter Druck setzen.

Daran ist damals die Beziehung von einem gutem Freund von mir zerbrochen, weil die Frau nach 2 Jahren immer noch nicht schwanger war und sie ihm quasi die Schuld dafür gegeben hat und ihm einreden wollte, dass er zeugungsunfähig sei.

Ende vom Lied, beide haben mittlerweile neue Partner, er ist 3facher Vater und sie immer noch Kinderlos^^

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EHRENMANN JULIAN :heart: Mögen weitere Mitarbeiter seinem Beispiel folgen- „Das ist gut so“! :pray:t3::heart::pray:t3:

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@Sprechplanet:
Bestes Format, bester Mann.
Bin seit Jaydio-Zeiten Fan.
Egal, in welcher Runde/welchem Format er dabei ist - er hat ein solch entspannte und angenehme Art, dass man sich immer perfekt unterhalten fühlt. Auch bei Themen/Gesprächspartnern, mit denen man selbst nicht viel anfangen kann.

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Interessante Diskussion mit vielen nachvollziehbaren Argumenten und (im Fall von Mario) emotionalen Einblicken.
Bei mir persönlich stellt sich die Frage längst noch nicht, sollte ich mal eine Freundin haben und eine längerfristige Beziehung eingehen, wäre ich Kindern aber nicht abgeneigt.
Ich bin auch niemand, der besonders viel mit fremden Kindern anfangen kann, kann mir eigene Kinder jedoch gut vorstellen, wenn die Situation passt und vor allem die Partnerin auch dafür ist.

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Gehöre auch zur Gruppe derer, die sich eigne Kinder mal gewünscht hatten, aber verschiedene Entwicklungen im Leben das bisher nicht ermöglicht haben und für die nähere Zukunft auch nicht ermöglichen werden. Sollte sich bis Mitte 40 nichts ergeben haben, dann ist es halt so und würde ab da auch eher aktiv auf Kinder verzichten, von unvorhergesehen Dingen mal abgesehen. Das der Wunsch aber da ist, hab ich unter anderen durch Träume gemerkt, bspw. wo ich im Traum mal Vater war, meine unter 1jährige Tochter im Arm hielt und nach dem Aufwachen das größte Gefühl von Geborgenheit und Zufriedenheit hatte, an das ich mich erinnern konnte.

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Ich habe hier mal eine ganz andere Ansicht zu Kindern, als in den Beiträgen schon erwähnt wurde: Ich bin der Meinung, dass man dem Gedanken der Evolution folgen und keine Kinder in die Welt setzten sollte, wenn man selbst von Erbkrankheiten betroffen ist - besonders, wenn man weiß, dass die Erbkrankheiten von Generation zu Generation weiter verbert werden.

Eine dieser Erbkrankheiten hat mich letzte Woche in den OP gebracht und ich kenne keinen Verwandten (30+), der diese Erbkrankheit nicht hat, weshalb ich froh bin, keine Kinder damit bestrafen zu müssen.

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Kinderlose zahlen aktuell mehr bei der Pflegeversicherung

Kinder nerven! :wink:

Ich glaube auch das Märchen nicht, das wir diese für die Rente brauchen. Der Staat und die Industrie braucht diese eher!

Ein Kind müsste doch erstmal zum Netto-Steuerzahler werden um dann vielleicht mal ein Gewinn für die Gesellschaft zu sein. Da müssen dann aber erstmal alle Kosten wieder rein kommen. Von Kindergeld, bis Kosten für die Schulen und den Steuervorteil der Eltern… das muss erstmal alles refinanziert werden.

Heute leben so viele von Stattskohle, das ich es bezweifle, das unsere Gesellschaft von Kinder profitiert. Wie gesagt, hilft es nicht wenn aus einem Kind ein Steuerzahler wird. Erstmal müssen auch alle anderen die es nicht sind mitfinanziert werden und auch muss das Kind so viel Steuern zahlen, das es eben mehr zahlt, als es auf der anderen Seite (Mietzuschüsse, Niedriglohnbereich, ergänzendes ALG2 etc.) auf der andern Seite bekommt.

Kinder sind Privatvergnügen und daher sollte Kindergeld und sonstige Steuervermeidungsprogramme durch Kinder restlos gestrichen werden. Das ersparte Geld braucht man dann in Zukunft für die Rentner und sollte man sparen.

Am Ende kommt dabei mehr rum!

Ist übrigens auch gut für das Klima. Sollte man den ganzen Klimaaktivisten mal näher bringen. :wink:

Aber das ganze ist eine heilige Kuh, so wie viele andere Themen in diesem Land, und werden niemals irgendwo im Ansatz mal diskutiert.

Vielleicht ist das ganze auch völliger Müll! Das will ich durchaus zugeben. Hätte das aber gerne mal von jemanden durchgerechnet, der dieses auch kann. bitte völlig neutral und unpolitisch! Sonst kommt so eine falsche Rechnung wie vor kurzen raus, die uns vorrechnete, das die Migration für Deutschland richtig viel Kohle gebracht hat. Interessant war dann die Korrektur, die aufgezeigt hat, welche Kosten man da alles weg gelassen hat und anschliessend, wie teuer die Migration eigentlich jedes Jahr für Deutschland ist. Aber das ist nun ein anderes Thema. Habe das Thema mit reingebracht, weil uns ja erzählt wird, das wir die Migration brauchen, weil wir zu wenig Kinder bekommen würden.

Ich würde ein Kind als Klotz am Bein empfinden! Da würden auch die Hormone bei mir keine Rolle spielen, die einen was anders vorgaukeln wollen! Am Ende dreht sich doch alles nur ums Kind und sein ganzes Leben ist danach ausgerichtet. Wenn es bei einem anderen Sachverhalt so wäre, würde jeder zustimmen und sagen: „Wie kannst du nur?“.

OK, nun dürft ihr mich richten für meine (falsche?) Meinung

Treffer!

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Punkt eins:
Ich finde es überaus schade, dass weder eine Mutter noch ein Vater gerade in dieser Runde vorkommen. Es schreit alles ein wenig nach „Wiederholung!“
Denn eins habe auch ich gelernt: Kinderlose können oft die tatsächliche Tragweite des Themas nicht in Gänze behandeln oder besprechen.

Punkt zwei:
Ich habe selbst zwei Kinder, vollkommen freiwillig und den Papa gibt’s auch noch. Durch Papas Job bin ich aber zwei Wochen im Monat alleine mit den beiden.
Was habe ich also gelernt aus dieser Situation?
Dass vor allem ich als Frau gebrandmarkt werde:
„Du hast es dir doch so ausgesucht!“
„Das hättest du vorher wissen müssen!“
Usw., usf. kennt sicher der ein oder andere hier. Bloß nicht „sich beschweren“, das ist ein großes Tabuthema nach wie vor.

Aber: Nein, das kann einfach niemand vorher wissen und tatsächlich ist die Ausprägung der Lebensveränderung und des Stresspegels sehr sehr unterschiedlich. Wie z.B. jemand damit umgeht, ganz persönlich. Man lernt sich selbst manchmal erst richtig kennen, wenn man Kinder hat. Man fängt an zu reflektieren, man erinnert sich an sich selbst.
Die Nachbarn sehen nur, dass ein junges Paar gegenüber einzieht. Reden immer mal wieder von Kindern: Wann sie denn kommen, wie viele man will, das wäre ja alles so toll und soviele seien kinderlos.
Ich habe immer gesagt: Ich schließe es nie ganz aus, bin aber vorerst dagegen. 30. Geburtstag wäre für mich Stichtag gewesen, danach hätte ich nicht mehr anfangen wollen. Mein Sohn ist fast ein Jahr später zur Welt gekommen, alles noch im Rahmen.
Was ist also mit den Nachbarn? Die freuen sich, Schoki verteilen zu können! Bei jeder Gelegenheit, egal was zuvor war oder was kommen würde. Der Junge stellt was an? Schoki! Es gibt bald Abendbrot? Schoki! Keiner fragt mal, so wie z.B. bei Hunden. Und da gehen die Konflikte los. Es gibt den Gummibärchen-Nachbarn, den Keks-Nachbarn usw. und wer darf den Stress ausbaden (Aufgedrehtheit, Neid, Ärger)? Die Eltern! Aber hey, sie haben es sich ja ausgesucht und kommen mit klar deswegen!
Mit bestimmten Nachbarn herrscht jetzt also Funkstille, auch aus anderen Kinder-Gründen.
Die Keks-Nachbarn haben mittlerweile zumindest ihre Namen wieder.

Kinder sind immer eine Gesellschaftssache, dazu stehe ich. Die Kita ist nicht ein Abschiebe-Ort für Berufstätige, sondern eine Möglichkeit für die Kinder, sich auszuleben, etwas zu lernen, was man zu Hause nicht lernen oder erfahren kann. Eltern können dann auch mal durchatmen, aber selbst das wird ja dann negativ gesehen: Wie, heute hast du keine Arbeit? Wieso kommt dann dein Kind in die Kita?

Um mal einen Blogtext zu zitieren:
„Es ist ein zu viel und zu oft von allem.“

Von der Gesellschaft wünsche ich mir einfach mehr Hilfe und Anerkennung. Ich bin beruflich eingeschränkt, im Leben allgemein eingeschränkt (schon vor Corona war Kino ein Fremdwort), habe jeden Tag und jede Nacht, auch nach 11h Arbeit, Stress in verschiedenen Ausprägungen (Lärm vor allem, Schlafentzug, vollkommen unlogische Zusammenhänge raffen, Kinderspiele spielen, die Liste ist lang), meine eigenen ganz normalen Bedürfnisse sind dermaßen weit hintenan gestellt, dass es an eine Verletzung der Menschenrechte grenzt und bei alldem muss man in bestimmten Regionen Deutschlands, wie ich mittlerweile erfahren habe, die tolle Mutter mimen, die es total cool findet, dem Nachwuchs den Arsch abzuwischen. Verrückte Welt!

Ich liebe meine Kinder, aber in D Kinder zu bekommen mit den Anforderungen, die gestellt werden, da muss man schon als Manager zur Welt gekommen sein.

Das ist nur ein kurzer, wirklich stark zusammengefasster Abriss. Ich wäre gern beim Gespräch dabei gewesen!

Gruß,
Arokh

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Vielen Dank für den großartigen Erfahrungsbericht und deine persönliche Beurteilung dessen.
Ich wünsche Dir und Euch eine fruchtbare und zufriedene Zeit für die Zukunft, die euch irgendwo erfüllt, trotz aller Hürden, Beanspruchungen und Widrigkeiten.

Statistisch - faktisch wird das nur belegt. Frauen/Mütter verkürzen ihre durchschnittliche Lebenserwartung drastisch mit einer (Vollzeit-)beruflichen Beschäftigung, im Vergleich zu den klassischen, inzwischen antiquierten Hausfrauen. Jede Vollzeitbeschäftigte braucht dafür keine Erklärung, sie spürt es schon, die mentalen und körperlichen Lasten. Das war auch ursprünglich ein maßgeblicher Grund, warum Frauen ursprünglich eine größere Lebenserwartung im Durchschnitt hatten als Männer. Mit Biologie hat das wenig zu tun. Es ist der Lebensstil.

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Ich fand den Erfahrungsbericht auch interessant.

Klar wäre das ganze ein bisschen leichter als Hausfrau. Aber das Dasein als Hausfrau wird ja durch Medien und Co. verhetzt! Eine Frau die diesen Weg für sich wählt, steht dann ständig vor der Herausforderung sich zu rechtfertigen. Liegt eben am derzeitigen Frauen/Männer Bild welches propagiert wird.

Vor einiger Zeit habe ich im DLF ein Interview mit einer Autorin gehört, welche es gewagt hat ein Buch über das Mutter sein zu schreiben. In diesem Buch hat sie natürlich auch geschrieben, wie stark sie ihr Kind liebt, ABER wie sie auch ihr altes Leben vermisst und welche Einschränkungen das Mutter sein eben mit sich bringt. Auch welches Tabu es darstellt, dieses anzusprechen.

Von der Gesellschaft wird einfach verlangt, das Mutter dasein einfach immer nur positiv darzustellen. Ich fand die Autorin sehr ehrlich und habe es bewundert, das sie das offensichtliche mal ausspricht.

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Ja, da hast du absolut Recht. Hausfrau sein, das klingt für die meisten nach Faulenzerei (in D wohlgemerkt!!). Ich werde durch meine Familie (hauptsächlich mein Vater) direkt oder indirekt dazu gedrängt, einen Job zu haben. Und als ich arbeitslos war: Mach doch einen auf selbstständig! Ich finde meinen Job toll, aber gleichzeitig mit den Kindern verzehrt es einen. Hab deshalb auch über Hausfrau sein nachgedacht - und mir schon im Vorfeld über das Gerede und Getuschel Gedanken gemacht… außerdem wäre ich finanziell komplett vom Partner abhängig (Taschengeld), müsste Maßnahmen vom Arbeitsamt/Jobcenter über mich ergehen lassen… Hausfrau ist ja nunmal kein Job! :wink:

Ich mag Vollzeit nicht. Ich bin zum Glück nicht auf VZ angewiesen, aber mein Job gibt es nicht her, „echt“ halbtags zu arbeiten. Ich arbeite also zwei Wochen im Monat voll um auf die Stunden zu kommen - und das reicht mir völlig, wenn ich zeitgleich die Kinder habe.
Freizeit ist für viele ein Fremdwort, vor allem die Gestaltung derselben. Mir ist es auch mit Kindern heilig, freie Stunden zu haben. Gerade mit Kindern brauch man sowas auch: andere Gedanken, andere Eindrücke, Möglichkeiten zum Abschalten. Für beide Elternteile.

Ich bin da mal bei !CF. Kann mit Kindern nix anfangen, bis zum Alter von 10/11 finde ich den Umgang unangenehm, weil ich sie nicht so recht zu händeln weiß.

Bei Kindern aus der Familie ist es etwas anders, dann hat man eine persönliche Beziehung. Es ist schön, sie mal ein paar Stunden zu treffen, aber es ist dann auch schön, sich wieder zu verabschieden.

Mich stört massiv, dass die Entscheidung, keine Kinder zu bekommen, von Dritten oft als „falsch“ oder mit „das wirst du bereuen“ kommentiert wird. Sagt aber keiner, wenn man sagt „ich möchte keine DVD-Sammlung haben“. Mir ist schon klar, dass das für viele emotional was komplett anderes ist, aber dann habt halt Kinder und kümmert euch um euren Kram. :shrugdog: ich betrachte das Thema vollkommen emotionslos und wäge das daher rein utilitaristisch ab, wobei ich zur Entscheidung komme: Die Nachteile überwiegen für mich. Ich habe genug persönliche und berufliche Ziele, so dass ich bis ins hohe Alter genug Beschäftigung haben werde, ohne Erziehung noch zusätzlich zu benötigen.

Interessaante Folge, fand ich sehr spannend! Da ich auch (noch) keine Kinder habe, und Mal wissen wollte, wie es eigentlich ist, habe ich dazu in der Podcast Folge „Offen gefragt: wie ist es, Mutter zu werden?“ meine Schwester und vierfache Mama Svenja interviwet. War echt sehr aufschlussreich, sie erzählt darin von ihren Erfahrungen aus 28 Jahren und ermutigt Mütter dazu, sich gegenseitig zu stärken, selbstbewusst zu sein und auf ihr Bauchgefühl zu hören. Vielleicht ja auch für jemanden hier interessant, der Eltern oder Frauen in der Runde vermisst hat. :blush:

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eine Freundin hat mal ein Baby von einer Bekannten in den Schoß gelegt bekommen und dann wurde ein Foto gemacht. Sie strahlte bis zum Himmel ohne jetzt nähere Bindung zu der Bekannten oder dem Baby gehabt zu haben… es laufen dann einfach automatisch Prozesse ab, die man mit Logik und Verstand nicht erklären kann
in der Zeitung wurde mal ein Vater gefragt: „Sagen Sie mal , sind Kinder nicht laut, nervig und teuer?“ Antwort: „ja das stimmt, aber man verpasst trotzdem das beste im Leben“ :slight_smile:
sobald bzw. eigentlich schon mit der sichtbaren schwangerschaft werden Frauen im besonderen von allen Seiten ungefragt mit Tipps zugeschüttet und nichts ist richtig…das erzeugt Unsicherheit, Angst und teils auch Helikoptereltern als Folge…da würde ich mir mal einen entspannteren Umgang in der Gesellschaft wünschen…

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