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Folge 59 - Kinder bekommen

@marioperez007
Dieses Gefühl hatte ich auch, dass ich doch viel falsch machen kann, aber das hat sich als falsch herausgestellt. Wie heißt es so schön: Man wächst mit seinen Aufgaben.

Bei der Geburt meiner Tochter war ich mir auch nicht sicher, ob ich das packe. Denn ich hatte ein schlechtes Vorbild als Vater. Aber nach und nach lernt man mit dem kleinen Wesen umzugehen. Man sollte einfach nicht krampfhaft versuchen jemand anders nachzumachen. Sei einfach du selbst.

Meine Tochter hat mein Leben postiv verändert und hat mir auch neuen Mut und Kraft gegeben. Wie in der Runde gesgt wurde: Eigene Kinder geben dir da einen massiven Schub und ein Lächeln zahlt alles zurück :smiley:

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Mein bester Ratschlag für Erziehung: Auf keine Ratschläge zu hören. Man weiss selbst was das Beste ist und jedes Kind ist anders. Nicht reinquatschen lassen, höchstens wenn es um Gesundheitstipps geht, kann man da viel lernen von anderen Eltern. Da hat man als frische Eltern überhaupt keine Erfahrungswerte und Instikte

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Richtig. Den einzigen Tipp, den ich bisher bekommen habe, war von der Mutter, als sie sagte: Suche dir was Eigenes, kopiere nicht andere und das hat sehr gut geklappt.

Ich hab mir da ne gute Frau ausgesucht (so als ob sie darauf hingearbeitet hat ^^), die das auf dem FF konnte, was du auf die Gesundheit gezogst

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Das mit Julian war auch für mich ne Dicke Überraschung, dachte immer das man über die MG Mitarbeiter so gut wie alles weiß, aber dem scheint anscheinend nicht so. Sollte aber im Jahr 2020 echt nichts Weltbewegendes mehr sein, war nur echt so ein „Aha“ Moment für mich.

Fand die Gesprächsrunde sehr Angenehm und Interessant, echt Schade das keiner dabei war, der selbst Familie hat, aber Kinder sind im MG Team genauso Rar, wie Leidenschaftliche Auto Fahrer ^^

Eine Folge mit „Perverse Fetische der MG-Mitarbeiter“ fände ich äußerst amüsant :smirk: auch wenn so ein Thema nur mir großer Geldspende verwirklicht wird :crazy_face:
Naja Olli und Holger waren damals ja in der SPD, eventuell ist das schon Pervers genug :wink:

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Wenn du meinst, was ich denke, dann hat Julian da nie ein Geheimnis drum gemacht.

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Lieber Olli,

die Fertilitätsrate in Afrika sinkt, und zwar rapide. Grund ist die stetig wachsende Mittelschicht in den Ballungszentren, bei der beide Elternteile arbeiten und Kinder nicht mehr zur Subsiditätssicherung nötig sind.

Kinderlose extra zu besteuern halte ich für sozialistischen Unfug, denn Kinderlose zahlen bereits jetzt in absoluten Zahlen mehr Steuern, weil sie keine Elternzeit in Anspruch nehmen und auch häufiger Vollzeit arbeiten. Nachhaltig finde ich das umlagenfinanzierte Rentensystem sowieso nicht, aber das wäre jetzt ein ganz neues Thema…

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Auch ich bin da völlig anderer Meinung als Olli. Kinderlose produzieren zwar einen Beitragszahler weniger, aber eben auch einen späteren Rentner weniger. Und der Anspruch auf die eigene Rente bemisst sich eben nicht daran, wieviel mögliche künftige Beitragszahler man selber in die Welt setzt sondern wieviel man in den vergangenen 40-45 Jahren eingezahlt hat. Im übrigen kann man das Problem fehlender Beitragszahler deutlich nachhaltiger durch Zuwanderung lösen. Dass es sich beim Umlageverfahren der gesetzlichen Rentenversicherung um ein unseriöses Schneeballsystem handelt und im Grunde ein Kapitaldeckungssystem wesentlich gerechter wäre ist aber in der Tat ein ganz anderes Thema.

Das musst du uns mal erklären. Angeblich sind Kinder doch „das größte Glück auf Erden“. Wie kann es denn egoistisch sein, wenn man freiwillig auf dieses „Glück“ verzichtet? :grin:

Mal provokant formuliert ist es doch wesentlich egoistischer, angesichts der weltweiten Überbevölkerung unbedingt noch eigenen Nachwuchs zu produzieren?

Indem du deinen jetztigen, bequemen Lebensstil nicht aufgeben willst. Hast nur Zeit für dich, kannst ausschlafen, hast keine Verantwortung, brauchst womöglich nicht zu wählen zwischen Job/Hobby und Familie und so weiter.

Ja, das stimmt. Geil ist es schon! Aber doch kein Vergleich zu dem Glück, das man so als Eltern verspürt? Oder etwa doch… :wink:

Ich finde nicht, dass Olli und Mario schon zu alt für Kinder sind. Beim Abitur des Kindes wären sie über 60. Das geht noch, finde ich. Mit der richtigen Frau könnten sie, sollte die Frau schon in den Wechseljahren sein, ein Kind adoptieren. Oder vielleicht hat die richtige Frau schon ein 6-jähriges Kind, dann spart man sich das Wickeln. :slight_smile:

Für Julian und !CF würde sich eine nicht ganz ernst gemeinte Lösung anbieten: Sollte !CF wirklich nicht mit seinem Kind klarkommen, adoptiert Julian es. :smiley:

In meinem seit der Schulzeit bestehenden Freundeskreis von Personen mit Ende 20 gibt es noch keine Kinder. Bei den meisten könnte ich mir auch nicht vorstellen, dass es in der nächsten Zeit passiert. Meine Kollegen sind im Schnitt 10 Jahre älter und schon bei zwei Kindern angekommen. Ein wiederkehrendes Problem ist der Kindergarten. Mal schmeißt ein Teil der Erzieher hin, mal ist er wegen Schädlingsbefall geschlossen, mal ist die generelle Schließung von Kindergärten wegen Corona angeordnet. Beide Partner müssen ziemlich flexibel sein.

Ich könnte mir schon vorstellen, Kinder zu haben, auch wenn ich nie derjenige war, der unbedingt ein Kind auf den Arm nehmen wollte.

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Es gibt wenig privatere Themen, als die eigene Einstellung zu Kindern. Deshalb Respekt, dass ihr eure Ansichten mit uns geteilt habt, die absolut nicht zu kritisieren oder zu kommentieren sind.

Ich kann allerdings ebenfalls berichten, dass es wenig andere Beispiele gibt, wo Ansichten sich so schnell um 180° ändern können, wie hier. :wink:

Ich persönlich kann mir seit der Geburt unseres Sohnes vor 3 Jahren kein anderes Leben mehr vorstellen. All das worauf man verzichtet, wird meiner Ansicht nach doppelt und dreifach durch das Familienglück aufgewogen, was man fortwährend erfährt.

Das Thema Adoption erlebe ich durch meinen Trauzeugen und seinen Mann gerade direkt mit, daher kann ich berichten, dass das ein langer, beschwerlicher Weg ist, der eigene Kinderwunsch muss dabei sowohl sehr gefestigt sein, als auch muss man bereit sein, sich persönlich komplett gegenüber Behörden zu offenbaren.
Das erfordert ne ganze Menge Durchhaltewillen.

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Also ich bin ja schon seit Anfang an dabei, verfolge bis auf den Podcast alles und er hat es nie angedeutet. Er hat sogar Hella kritisiert, dass sie das immer zum Thema macht. Aber ich hab natürlich kein Problem damit, war nur überrascht

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Muss man es denn heutzutage noch andeuten oder rausposaunen oder kann man nicht einfach sein Leben leben?

Dann wäre aber nebenbei erwähnt der Podcast doch noch interessant für Hardcore-Fans, wenn solche Informationen für einige so wichtig sind^^

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EXAKT!

Who the fuck cares?!

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Was ist denn jetzt dein Problem ?? Wir beide (kkt und ich) waren Überrascht davon, haben beide aber im selbem Atemzug gesagt, das es Natürlich vollkommen okay und in Ordnung ist.
Daraufhin meintest du salopp gesagt „das weiß man doch“ (habs jetzt mal Plump ausgedrückt) und auf die Nachfrage wo man das denn gehört haben will, reagierst du plötzlich so ?? :woozy_face: Versteh jetzt nicht wirklich wo genau da dein Problem ist.

Und jetzt kommen wieder alle mit „Was gehts dich an“ oder „Warum muss man das Kommentieren“ im Prinzip könnte uns auch völlig Schnurz Piep sein, ob ein CF oder ein Olli Kinder haben möchten und trotzdem gucken wir uns alle diese Folge an.
Das Thema wurde eben von Julian mit einem Nebensatz angesprochen und dann hab ich als Zuschauer auch das recht darauf, ein Wort darüber zu Verlieren.
Zumal es nicht mal im Ansatz Böse gemeint war, von keinem.

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Du missverstehst wie ich glaube den Kern der Aussage welcher eine Kritik enthält die sich darauf bezieht das es eigentlich völlig unnötig sein sollte soetwas überhaupt noch erwähnen zu müssen. Es richtet sich nicht gegen dich oder kkt. Diese Kritik richtet sich an die Gesellschaft, Filmemacher, Ewiggestrige, usw. nicht an Julian.

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Ähm, muss man nicht, aber genau du hast gesagt, dass er darum nie ein Geheimnis gemacht hat. Also was denn nun?

Aber ist auch egal, das Thema ist für mich erledigt. Ist für die Sendung auch irrelevant

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Das unterstelle ich auch keinem. Nur, keine Ahnung irgendwie fühl ich mich da grad als wäre ich hier selbst in die Falle getappt, weil man das extra zum Thema macht und wir jetzt hier darüber diskutieren.

Hat er auch nicht, weil er schon mehrfach erwähnt hat, dass er einen Lebenspartner hat. So ganz selbstverständlich, im Gespräch ala „Ich und mein Freund waren letztens im Zoo.“.

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Angenehm auch wie selbstverständlich das so erwähnt wurde. So sollte es eh immer sein! Ich erinnere mich noch, wie Julian einige homosexuelle Charaktere aus der Lindenstrasse unangenehm fand in ihrem Auftreten. Und genau so sehe ich als Homosexueller das auch! (unter den Abonnenten gibt es also auch welche. Hilfe! :wink: ) Ich finde diese übertriebene Art der Darstellung auch nervig, denn „wir“ sind schließlich ganz normal. Jawohl! :wink:
Ansonsten war die Sendung top!

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„Mario und ich wollten halt Familie, aber es hat halt nicht geklappt. Man(n) kann sowas auch nicht erzwingen.“ - Olli, 2020

In der Tat. Zumindest nicht auf natürlichem Wege, wie zuvor schon angemerkt.