Folge 44

Hier kann darüber diskutiert werden! :wink:


Mir hat die Folge gut gefallen, auch wenn das SM-Thema nicht so meins war!
Im Grunde finde ich solche Themenblöcke innerhalb von Pantoffel-TV aber ganz gut!

Das Original vs. Remake hat mir dieses Mal aus allen Folgen am besten gefallen, da ich vom Film Original & Remake kenne und sehr gut finde! Generell hat sich die Kategorie in den letzten 2-3 Folgen meiner Meinung nach gesteigert, da etwas bekanntere Filme auch mal dran waren, wie z. B. „Running Man“.

Bester Spruch von Christian: „…der kuckt ja wie der T-1000!“ (50 Shades Of Grey Rezension) :lol:

Jetzt auch offiziell online!

//youtu.be/1k3r9GibQ2A

Hallo,

Filmisch ist Whiplash sicherlich über jeden Zweifel erhaben.
Was mich aber sofort an dem Film gestört hat, war die Botschaft. Was sagt uns der Film?
[SPOILER]Quäle Deine Schüler, damit Du zum Erfolg kommst?
Es ist gut, Dich an den Rande des Nervenzusammenbruchs führen zu lassen, um Dein Ziel zu erreichen?[/SPOILER]

Mit diesen Fragen beschäftigt sich der Film überhaupt nicht. Es findet zu keinem Zeitpunkt eine Reflexion statt, bzw wenn man möchte, könnte man sogar zu dem Ergebnis kommen, dass genau das o.G. das Resultat einer Reflexion ist.

Das fand ich sehr schade und hat einen ansonsten sehr guten Film für mich zerstört.

Gruß,
Tom.

@Tom: Ich finde, die Frage, ob die Methode des Lehrers richtig ist, wird im Film nicht im Sinne einer “Botschaft” beantwortet. Der Film stellt die beiden Fragen, die du im Spoiler formulierst. Der Zuschauer kann sich darüber Gedanken machen und seine eigenen Antworten finden.

[QUOTE=LiveStraddle;411125]Hallo,

Filmisch ist Whiplash sicherlich über jeden Zweifel erhaben.
Was mich aber sofort an dem Film gestört hat, war die Botschaft. Was sagt uns der Film?

Quäle Deine Schüler, damit Du zum Erfolg kommst?
Es ist gut, Dich an den Rande des Nervenzusammenbruchs führen zu lassen, um Dein Ziel zu erreichen?

Mit diesen Fragen beschäftigt sich der Film überhaupt nicht. Es findet zu keinem Zeitpunkt eine Reflexion statt, bzw wenn man möchte, könnte man sogar zu dem Ergebnis kommen, dass genau das o.G. das Resultat einer Reflexion ist.

Das fand ich sehr schade und hat einen ansonsten sehr guten Film für mich zerstört.

Gruß,
Tom.[/QUOTE]

Achtung Spoiler Whiplash :

[SPOILER]Der Film zeigt dies durchaus wertungsfrei. Klar, durch die Drill-Seargent-Methode hat J.K. Simmons zwar Erfolg bei ihm, zerstört aber das Leben Anderer (der Schüler am Anfang oder die Beiden anderen Schlagzeuger).
Ausserdem bekommt die Hauptfigur zwar seinen Willen, hierfür gibt er aber sein Privatleben (Freundin / Vater) auf.
In kleinen Momenten bereut er dies.
Ich sehe in diesem Film für mich nichts erstrebenswertes, für die Hauptfiguren jedoch schon.
Gerade durch dieses Nicht-Glatte besticht der Film neben seiner grandiosen Erzählweise und seine grossartigen Hauptdarsteller.
Generell wegen seiner guten Darsteller.
Kann man mögen, muss man nicht. :wink: )

[/SPOILER]

Edit : Filmhistoriker war schneller :slight_smile:

[B]50 Shades of Grey[/B]
Danke! Danke! Danke!
Bin genau der selben Meinung. Der Film ist einfach grottig gewesen.
Ihr habt das alles so schön besprochen, dass ich da gar nichts mehr zu schreiben brauche, danke!

[B]Secretary[/B]
Klingt alleine wegen James Spader interessant.

[B]Gewinnspiel[/B]
Oh! Diese Quälerei :lol:

Die Rezension auf “50 Shades of Grey” war für mich ein Quell ewiger Freude! Ich habe schon den Hype um das Buch nicht kapiert und dann ging dieser mit dem Film auch noch weiter. SM ist doch mittlerweile kein Aufreger mehr, sondern vollkommen in der Mitte der Gesellschaft - wie man so schön sagt - angekommen. Vor 20 Jahren hätte ich das verstehen können, aber 2015? Gefühlt hat doch schon fast jeder solche Dinge zumindest mal ausprobiert, da muss ich doch kein Domian dafür schauen. Und dann wird’s noch so dilettantisch gemacht, wie in diesem… ja, Film.
Wie ihr das aufgearbeitet habt, da habe ich vor Freude fast geweint: “Ja! Gib’s ihnen! JA! Ja, von Olaf auch noch!” Dieses Engagement hätte dem Film mal gut getan!

Kurz zu 50 Shades of Grey: Es macht aus meiner Sicht keinen Sinn, wenn vier ältere Herren einen typischen Frauenfilm rezensieren. Wenn statt Holger und Co. nur Frauen den Film besprochen hätten, wäre das Urteil bestimmt anders ausgefallen. Da könnte man genau so gut Frauen „The Expendables“ oder Nils Rap-Musik beurteilen lassen :roll:.

Mir ist natürlich auch klar, dass es Frauen gibt, die den Film nicht mögen, aber als ich im Kino war, waren es nun mal hauptsächlich Frauen, die auf den Kinositzen saßen.

Der Vollständigkeit halber: Ich bin ein Mann und war mit meiner Freundin im Kino und mir hat der Film auch nicht gefallen :wink:

[QUOTE=Mokelet;411165]
Der Vollständigkeit halber: Ich bin ein Mann und war mit meiner Freundin im Kino und mir hat der Film auch nicht gefallen ;)[/QUOTE]

Habe mich bis zur DVD wehren können :mrgreen:

[QUOTE=nix;411166]Habe mich bis zur DVD wehren können :mrgreen:[/QUOTE]

Irgendwann erwischt es jeden :mrgreen:

@ Mokelet :

Habe den Film mit 2 Frauen gesehen und BEIDE haben den Streifen gehasst.
Im übrigen kam bei meinem letzten Auftritt “Wie schreibt man Liebe” mit Hugh Grant dran, den
ich sehr positiv bewertet habe.
Ich denke Männer können durchaus Frauenfilme bewerten.
Einen Haufen Scheisse allerdings kann man nicht positiv beurteilen.
8)

…by the way: ich hab mit HipHop oder Rap, auch deutschem, überhaupt kein Problem, im Gegenteil; ich kann nur diese widerliche, aufgesetzte Gangsta-Scheiße nicht mehr ertragen.

Dann war beim Prezident das „So viel Beck’s gibt’s gar nicht!“ bestimmt auf die depressiven Texte bezogen :mrgreen: :wink:

So in etwa…:wink:

Das ist eine self-fulfilling prophecy & circulus vitiosus in einem: Bähx trinken -> Depressionen bekommen -> noch mehr Bähx trinken -> noch mehr Depressionen bekommen usw. usf. :voegsm:

Nils! Habe dich am Freitag vermisst. Fühlst du dich von Christian und mir gut vertreten?
Hast du „Whiplash“ gesehen? (Und „Shades of Grey“?) :smiley:

Olaf

[QUOTE=Filmhistoriker;411177]Nils! Habe dich am Freitag vermisst. Fühlst du dich von Christian und mir gut vertreten?
Hast du „Whiplash“ gesehen? (Und „Shades of Grey“?) :smiley:

Olaf[/QUOTE]

Hi Olaf,

was „50 Shades…“ angeht, bin ich da ganz bei euch. „Whiplash“ hab ich natürlich auch gesehen und dürfte der wohl beste Jazz-Film sein, den ich kenne. Dramatischer Plot, großartige Besetzung und Schauspielkunst und ein fantastischer Soundtrack. Habt iht gut gemacht. Ihr dürft wiederkommen. :mrgreen:

Gruß
Nils

Das Format rutscht von Ausgabe zur Ausgabe auf meiner Liste nach oben.
Überhaupt Dein Gast der neben dir sass - Ich könnte ihm stundenlang zuhören.
Ich bin auch immer wieder fasziniert wieviel man über Filme wissen kann.

Weiter so - Dafür zahl’ ich gerne!

Etwas Gutes hat der Film „50 Shades of Grey“ ja schon. Jetzt wissen wir Männer, dass Frauen eigentlich genauso Schweine sind wie wir, sie geben es nur nicht gern zu :slight_smile:

Männer gucken Pornos, Frauen lesen Pornos. Pornos konsumieren tun aber beide, auch wenn die eine Seite weniger Probleme hat, das auch ehrlich zuzugeben…

Oder will mir jetzt jemand hier erzählen, dass die ganzen Frauen die ins Kino gerannt sind und vorher evtl. noch in den Buchladen, dass es diesen Frauen um etwas „anderes“ beim Film/Buch ging?

Natürlich schauen und lesen viele Frauen auch Pornos und diejenigen die ich kenne,
haben auch keine Probleme das zuzugeben.

Nur: Mit “50 Shades of Grey” hat das überhaupt nichts zu tun, denn dieses Werk ist kein “Porno”,
weder als Buch noch als Film.

Das ist einfach nur eine Art Light-Version zum Thema oder eben eine Ersatzdroge für all die braven Hausfrauen,
Sekretärinnen oder (hier bitte die biedere Berufsgruppe eigener Wahl einsetzen) ,
in deren Welt und Umfeld der Konsum echter Pornographie tatsächlich als “bäh” gilt und die sich da nie rantrauen würden.
Und die nun meinen sie seien ganz furchtbar mutig und endlich auch mal ein bisschen verdorben, weil sie die “50 Shades” auf dem Nachttisch liegen haben.
Da diese Gruppe ( zu der offenbar auch die Autorin selbst gehört) von der Anzahl her aber tatsächlich den “Mainstream” repräsentiert, erklärt sich halt auch der Massenerfolg dieser Reihe.