Folge 43 - Strom kommt aus der Steckdose!

Hallo Fernsehkritiker,

Ich rate vielleicht ein bisschen mehr zu recherchieren, bevor man solche schwachsinnige Kritiken veröffentlicht, wie jene zu dem kurz eingespielten Interview mit dem Mädchen, das über durch Strom betriebene Fahrzeuge etwas sagt. Das von dem Mädchen Gesagte schien mir zu sehr aus dem Zusammenhang gerissen. Vielleicht bezieht die Familie ihren Strom ja von einem Stromanbieter, der nur regenerative Energiequellen hat?

Welche ökologische Alternative seiht denn der Fernsehkritiker zum benzinverbrennenden Auto??

Es wird in der Zukunft zum Strom-angetriebenen Auto - gewonnen aus regenerativen Energiequellen - keine sinnvolle ökologische Alternative geben, um Autos ökologisch zu betreiben. Weil Wasserstoff- oder Biomassen-angetriebene Fahrzeuge vor allem in Großstädten nicht die Vorteile von mit ökologisch-produziertem Strom angetriebene Fahrzeuge haben.

Ich empfehle folgendes Video ab 1:10:00 anzuschauen. Hermann Scheer, Preisträger des alternativen Nobelpreises, erklärt darin die Problematik:
http://www.youtube.com/watch?v=_z7cdDYP … re=related

Viele Grüße
Stefan

Zum Elektroauto, weil das ein Thema ist, was mich auch beschäftigt.

Hier wird der LKW mit Akku belächelt, allerdings wenn man sich kurz ein bisschen Gedanken macht und ein wenig Bescheid weiß, kommt man auf einen ähnlichen Schluss.
Also was muss ein x-beliebiger LKW können?
Lange fahren. Sagen wir mal der Einfachheit halber 13 Stunden am Stück danach muss der Fahrer 11 Stunden Pause machen. Dazwischen liegen keine größeren Pausen in denen sich das Aufladen lohnen würde.

Also 11 Stunden lang fahren wären 13 x 309 kWh = 4017 kWh oder 4017000 Wh. Bei einem optimalen Lithium-Ionen-Akku (190 Wh/kg) wären das 4017000 Wh : 190 Wh/kg = 21142,1 kg oder 21,1421 t.

Da ich nicht sicher weiß mit wieviel Leistung die LKWs heutzutage auf der Autobahn fahren, was ja auch von Beladung und Verkehr abhängt hab ich das mal hier ein bisschen angenähert. (Laut Einschätzungen meines Vaters, der selbst Fernfahrer war)

75% (Ist quasi die die Obergrenze) = 15,85 t
50% (Ist bei Beladung ein recht guter wert) = 10,57 t
25% (Leerfahrt) = 5,28 t
Die Dieseltanks = 1,4 t (Voll)

Also nehmen wir mal ein Mittel aus 50% und 75% (15,85 + 10,57 : 2 = 13,21 t)
Somit komme ich auf 13 Tonnen für den Akku + 8,5 t Leergewicht sind das dann schon bahnbrechende 21,5 t alleine für die Zugmaschine.(bei 18,5 t Gesamtgewicht)
Abgesehen davon, dass der Akku nach 3 Jahren nur noch 50% Kapazität hat und ein 13 t Akku den Preis eines LKWs vervielfachen würde, ist er auch noch verdammt schwer und groß und die Theorie des “extra Hängers” belegt.

Bei Autos ist das natürlich ein ganz anderer Schnack, da ginge das wohl allerbest in Ordnung, wenn die Atomkraftwerke/Kohlekraftwerke/Gaswerke/Biogasanlagen/Stromkartelle/7 Schwestern nicht wären.

das ist doch mal anschaulich dargestellt - danke :mrgreen:

Bei einem optimalen Lithium-Ionen-Akku (190 Wh/kg) wären das 4017000 Wh : 190 Wh/kg = 21142,1 kg oder 21,1421 t.
Nicht nur anschaulich, auch gut recherchiert. :smt023 Ich möchte allerdings zu bedenken geben, dass aufgrund der technischen Entwicklung davon ausgegangen werden kann, dass die Energiedichte weiterhin steigen wird. Nimm z.B. den bei Dir verlinkten Li-S-Akku, der bringt es momentan schon auf 350-500 Wh/kg, was das Gewicht nahezu halbieren würde. Zukunftsmusik, klar, aber darum ging es ja auch in dem Ausschnitt.

Unabhängig von der eigentlichen Aussage dieses Berichts ist mir auch ein netter Fehler unseres Fernsehkritikers aufgefallen. Er sprach davon, dass dieser Beitrag in der Sendung “Aktuelle Kamera” des WDR gezeigt wurde. Dies war aber die Nachrichtensendung der DDR. Die Sendung des WDR heißt “Aktuelle Stunde”.

Für mich ein unbeabsichtigter Lacher!

Zukunftsmusik, klar, aber darum ging es ja auch in dem Ausschnitt.

Apropos Zukunftsmusik. Wenn wir mal in eben jene schauen, sehe ich dort den Tod für Autos ohne perfekte Akkus: Fusionskraftwerke.

Mit diesen Dingern wird Energie quasi gratis, da sie eine so unglaubliche Energieausbeute haben. (Kleines Beispiel: Wenn unsere Sonne aus Kohle wäre, wäre sie beim derzeitigen Output in 5000 Jahren aus, sie hält aber noch 4 Milliarden Jahre [Aus der Welt der Wunder])

Dann wäre auch der Energieverlust der Wasserstoffproduktion egal und Wasserstoff ist einfach besser zu handhaben als Strom wenn die Energiepreise egal sind.

Man sollte diese Diskussion in eine Zeitkapsel stopfen und in 50 Jahren noch mal einen Blick drauf werfen :wink:

Ich habs ja im anderen Thread schon geschrieben, aber hier gerne auch nochmal: den LKW mit dem riesen Akku hinten dran brauchts gar nicht, denn wozu haben wir die EISENBAHN? Die Entlastet unsere Straßen und mit Strom fahren tut sie noch dazu. Allerdings bemühen sich weder Wirtschaft noch Politik ausreichend sie sinnvoll auszubauen… die meisten Gelder gehen immer noch in Straßen.

Noch ein Quote aus dem Kkmt-thread.

Hab die Klammer mal weggelassen und der erste Satz macht dann keinen Sinn. Du meintest wohl: und loslösung von …
Da bist du aber sehr optimistisch.
Wind ist 1. regional bedingt und kann der Mensch nicht beinflussen. Der Bau neuer Windräder und der Ausbau des Stromnetzes sind temporäre Arbeitsplätze und keine permanenten. Das betrifft generell alle Fälle.
Der Wirkungsgrad zwischen E_kin und E_el ist schlecht.
Solarenergie ist eine Sackgasse. Der Wirkungsgrad zwischen E_therm und E_el ist der ziemlich mieseste die Sonne betreffend.
Wie oben erwähnt ist die Halbleiterindustrie in einer Sackgasse, das sagen die Dozenten meiner Uni ziemlich explizit und die Nachfrage in dem Bereich bzw der Zulauf hält sich in Grenzen.
Wasser lässt sich ebenfalls nur extrem schlecht nutzen.
Verbrennungskraftwerke sind in der Regel auch nicht gut für die Umwelt.
Erdwärme hat in der Theorie einen höheren wirkungsgrad zwischen E_therm und E_el, aber das Problem ist es so tief vorzustoßen in Gebieten mit plattentektonischer Aktivitätet denkbar ungeeignet und selbst bei möglicher aktivität nicht gut.
Ein weiteres Problem ist es einen guten Wärmeleiter, der nicht schmilzt und einen Wärmeisolator zu finden um Wärmestrahlungsveluste zu vermeiden.

Die einzige schadstoffausstossfreie Lösung ist also Atomkraft.
Das einzig Große Problem ist eben der Atommüll und ggf der GAU, falls wie in Tschernobyl geschlammt und eingespart wird.

Fusionskraftwerke.

Das wird es nie geben, lies mal nach was Kernfusion ist und was man braucht um viel Energie zu bekommen.

Es gibt noch die myon-Kernfusion, diese schaffte es aber nie über einen Schritt herraus.

Wasserstoff findet derzeit nur in der Brensstoffzellenentwicklung beachtung.

Zu den LKWs.
Überleg dir mal wie oft die LKW Fahrer nachladen müssten, wenn sich nicht um gigantische Fahrzeuge handeln sollte. Dann kommt noch das Problem, dass sich bestimmte Akkus halt mehr oder weniger schnell aufladen lassen.

Ich habs ja im anderen Thread schon geschrieben, aber hier gerne auch nochmal: den LKW mit dem riesen Akku hinten dran brauchts gar nicht, denn wozu haben wir die EISENBAHN? Die Entlastet unsere Straßen und mit Strom fahren tut sie noch dazu. Allerdings bemühen sich weder Wirtschaft noch Politik ausreichend sie sinnvoll auszubauen… die meisten Gelder gehen immer noch in Straßen.

Nun ja. Es gibt Regionen bei denen die Bahn einfach zu unwirtschaftlich wäre, weil sie einfach sehr umständlich zu erreichen sind. Es müssten also lange Umwege oder Tunnel gebaut werden.
Ein weiteres Problem wäre, dass man beachten muss, wer die Schienennetze besitzt und ob er ggf mitspielt reine Zivilbahnnetze freizugeben.

Bei bestimmen Distanzen wird sicherlich noch ein LKW verwendet.

Leider muss ich sagen das mir der Kommentar zu diesem Beitrag überhaupt nicht gefallen hat.
Ich muss sogar sagen, er war reichlich unqualifiziert.

Wenn meine Vorschreiber schon aufgeführt haben, sind E-Autos die Zukunft.
Was mir aber viel mehr aufstößt ist die Aussagen (und vor allem die Geste mit der Hand) das es Blödsinn ist was das Kind erzählt.
Man muss sicher vlt erstmal Gedanken darüber machen welchen Bildungsstand ein Kind hat und das es, im gegensatz zu Erwarchsenen, noch kaum gepolt wurden. Das bedeutet sie kennen viel weniger Grenzen als wir das tuen.
Es mag deshalb auch so sein das uns Aussagen von Kinder als dumm oder naiv vorkommen aber:
Das Frauenhoferinstitut arbeitet mit Schulen zusammen um Fragestellungen aus der Forschung von Schüler bearbeiten zu lassen, da diese oft Wege oder Möglichkeiten aufzeigen die von den Wissenschaftler aufgrund ihrer schon festgefahrenen Herangehensweise nicht beachtete werden.
Außerdem sagt das Kind ja nichts falsches.

Also in Zukunft besser über solche Kommentar nachdenken.

PS: Der erste Porsche war eine Elektroauto.
Warum wir Benziner fahren haben wir dem 2. Weltkrieg zu verdanken.

Also ich bin auch dafür den gesamten innerdeutschen Verkehr mit Elektromobilen zu bestreiten.
Akkus verbrauchen kaum Ressourcen, sind leicht umweltfreundlich herzustellen und zu entsorgen.
Und für das bißchen Stromverbrauch mehr, reichen zwei drei Windkrafträder auf der Lüneburger Heide

Und für das bißchen Stromverbrauch mehr, reichen zwei drei Windkrafträder auf der Lüneburger Heide

Vielleicht reicht schon eins, denn du musst bedenken, wir bräuchten dann ja weder Tanklastzüge, noch müssten wir weiterhin 5 unterschiedliche Spritpreise an der Tankstelle beleuchten, das spart auch einen Haufen Strom.

genau, ich würde sogar soweit gehen, dass ich sage, ein kleines Windrädchen von 30cm Höhe verbunden mit einem Fahrrad-Dynamo würde ausreichen um die LKW´s in Deutschland zu versorgen.

@phelan
1.ich sehe in dem beitrag deines Vorschreibers, keinen Einzigen Hinweis darauf, dass E-Autos die Zukunft sind. Er hat nur gesagt, dass wir uns nicht von LKW´s losreisen können, und einfach auf die Bahn umsteigen können.

  1. Das Problem ist ja, dass die Meinung die das Kind vertreten hat, öffentlich im Fernsehen gezeigt wurde, und dazu noch nicht kritisiert wurde. Es hat nichts damit zutun, dass das Kind dumm dargestellt werden sollte. Ach und wenn du dir den Beitrag nochmal ansiehst wirst du vielleicht erkennen, dass das Kind nur Falsches sagt. :wink:

Und ich sage:

Sprengt doch das Bodenblech raus und macht’s wie Fred Feuerstein. :mrgreen:

Immer wieder die selbe Leier mit der Atomkraft als einzige umweltfreundliche Alternative, da ja alles andere angeblich so unfassbar ineffizient ist. Die komplette Welt ist (oder “wird” viel mehr) so krass fixiert auf diese veraltete Technik mit ihren zahllosen Risiken, dass alles andere ausgeblendet wird und Alternativen nur ein Minimum an Aufmerksamkeit gegönnt wird. Vor 80 Jahren hat noch niemand überhaupt was von Atomkraft gehört und jetzt ist sie einer der Hauptenergielieferanten in den Industrieländern. Viele der Techniken zur Stromgewinnung aus regenerativen Quellen sind jedoch nicht älter als 10-20 Jahre, stecken noch in den Kinderschuhen und im Bereich der angewendeten Forschung überhaupt nicht mit dem billionenschweren Siegeszug der ach so tollen Atomenergie zu vergleichen. Also, wieso jetzt genau bei ner risikoreichen alten Technik stehenbleiben, anstatt mal massiv (!) weiterzuforschen?

Und wenn ich schon höre: Erneuerbare Energien sind ja so standortabhängig und sowieso sind natürliche Quellen wie Sonne und Wind so unberechenbar, dann sag ich mal was berechenbar ist: Der Bestand der Mineralöle und des Urans. Und wenn verschiedenste Quellen sagen (wahrscheinlich aus Forschungsarbeiten unterstützt von RWE und e.on), dass Uran angeblich unendlich vorhanden sein soll, kommt was viel unberechenbareres als Mutternatur auf uns zu und zumindest ich frag mich wohin denn noch alles Atommüll gestopft werden soll (Gerade im Hinblick darauf, dass China und Iran immer geiler drauf werden und hunderte von Kraftwerken planen). Ich würd vorschlagen je eine Tonne in die Gärten von Leuten die schreien “Atomkraft? Ja bitte!”.

Ich würd vorschlagen je eine Tonne in die Gärten von Leuten die schreien „Atomkraft? Ja bitte!“.
Alternativ könnte man sie als Freiwillige einsetzen, um Asse II leerzuräumen. :smt002

schön und gut aber möchtest du mir mal erzählen wovon du den Energiebedarf decken willst solange die erneuerbaren Energiequellen noch in den Kinderschuhen stecken?

man kann nicht sagen wir schalten in 10 Jahren alle AKW ab, wenn wir noch nicht mal wissen ob wir bis dahin soweit sind, dass wir den Bedarf mit Erneuerbarer Energie decken können.
Ich hab nichts gegen erneuerbare Energie, aber wie du selbst gesagt hast steckt sie noch in den Kinderschuhen und wir wissen nicht wielange sie das noch tun wird.
Und nebenbei, es wird weitergeforscht an neuen Energiequellen, wir bleiben nicht stehen.

und ich würde mal bei jedem den Strom abstellen der laut schreit: “Atomkraft, nein danke!”

@yoshi1991

Warum ist es ein Problem wenn die Meinung eines Kindes im Fernsehen gezeigt wird? Offensichtlich nimmt es der kritiscche Zuschauer ja eh nicht ernst also muss es seine Aussage ja nicht noch kritisch betrachtet werden.
Ich hab auch nicht gesagt, dass diese Sendung das Kind dumm darstellen sollte…

Es ist ein Problem, weil der Durchschnittszuschauer nicht kritisch ist, sondern alles so hinnimmt wie er es vom Fernsehen vorgesetzt bekommt.

Die aktuelle Politik lässt es nicht zu, dass die Atomkraftwerke eine verlängerte Frist bekommen oder eben alte Atomkraftwerke auf den neusten Stand gebracht und danach zugeschaltet werden.

Was ja auch richtig ist, da Atomkraft Unmengen an Geld verschlingt und man trotzdem keine Lösung für das Atommüllproblem hat

Da bist du aber sehr optimistisch.
Wind ist 1. regional bedingt und kann der Mensch nicht beinflussen. Der Bau neuer Windräder und der Ausbau des Stromnetzes sind temporäre Arbeitsplätze und keine permanenten. Das betrifft generell alle Fälle.

Achso und Wartung ist kein permanenter Arbeitsplatz? Oder was machen die Menschen in den AKWs? Ich denke für die ~500 >3MW Mühlen, die ein AKW rein leistungstechnisch ersetzen kann man schon in etwa eine AKW-Besatzung als Wartungstruppe rechnen.

Solarenergie ist eine Sackgasse. Der Wirkungsgrad zwischen E_therm und E_el ist der ziemlich mieseste die Sonne betreffend.

Nun, das kann ja sein, aber wenn du nun Solaterme Kraftwerke nimmst. Die sind billig und die Flächen stehen sowieso leer. Außerdem kannst du dort die Sonnenstunden berechnen. Das Problem ist derzeit, dass man so auf Photovoltaik geht, was meiner Meinung nach Mumpitz ist, da die alles andere als Umweltunschädlich ist.
Die Solarthermik braucht nen paar Quadratkilometer Spiegel, Metall und bissl Öl oder eine andere Flüssigkeit.

Die einzige schadstoffausstossfreie Lösung ist also Atomkraft.
Das einzig Große Problem ist eben der Atommüll und ggf der GAU, falls wie in Tschernobyl geschlammt und eingespart wird.

Ich nehme mal an, dass du geschlampt meinst. Nun, ich würde sagen Atommüll kann man schon in die Sparte „Schadstoff“ einordnen. (Manche Rüstungsfetischisten würden es auch Kampfstoff nennen)
Ich meine das Zeug ist echt giftig und das noch die nächsten 100 000 Jahre, also in etwa 50 Mal solange wie unsere Zeitrechnung. Naja „schadstoffaussstossfrei“ :roll:

Fusionskraftwerke.

Das wird es nie geben, lies mal nach was Kernfusion ist und was man braucht um viel Energie zu bekommen.

Fusion von Deuterium und Tritium. Man braucht Deuterium, Tritium, Hitze, Druck und einen Reaktormantel, der möglichst wenig strahlt nachdem man ihn benutzt hat. Und warum wird es das jetzt nie geben?

Zu den LKWs.
Überleg dir mal wie oft die LKW Fahrer nachladen müssten, wenn sich nicht um gigantische Fahrzeuge handeln sollte. Dann kommt noch das Problem, dass sich bestimmte Akkus halt mehr oder weniger schnell aufladen lassen.

Naja, der Fahrer muss schon ne Pause von 11 Stunden machen. Da wäre genug Zeit, wenn die Ladestation das hergibt. Das Problem ist halt die Größe des Akkus, der ja wie ich oben sagte in etwa 13 Tonnen wiegt. Aber ich meine, das Ende der Fahnenstange bei den Akkus ist ja noch lange nicht erreicht, von daher sehe ich in der Zukunft dort eine Zukunft.
Es sei denn wir beziehen auch dann noch den Strom aus AKWs, das wäre dann weniger sinnvoll, da bei der Nutzen*Umweltverträglichkeit/Kosten Rechnung ein zu kleiner Wert rauskommt.

€:Kaputtes Quote-Tag gefixt

Vielleicht bezieht die Familie ihren Strom ja von einem Stromanbieter, der nur regenerative Energiequellen hat?

Völlig belanglos. Es geht hier darum, dass es jeder/viele machen sollten. Kennst Du den Strommix? Deutschland baut aktuell auf Kohlekraftwerke. Sie ist die billigste Möglichkeit für Deutschland im Gesamten und wirklich nicht die dümmste Idee für Deutschland.

Welche ökologische Alternative seiht denn der Fernsehkritiker zum benzinverbrennenden Auto??

Benzin ist eine der saubersten Verbrennung.

Bezüglich der Frage zu Ökonomisch: Es ist interessant wie subjektiv das Wort ökonomisch ist. Nehmen wir mal den Fall Toyota Prius. Er gilt nach deutschen Richtlinien als sehr ökonomisch. Darunter wird auch der Schallpegel gemessen und je nach wem wie viel CO2 er während der Fahrt emittiert.
Bei den Amerikanern war der Hummer sogar ökonomischer als der Prius. Sie fixierten sich nicht auf irgendwelche Eigenschaften, wo ein Hybrid sowieso gewinnen muss, sondern zählten den gesamten Energieverbrauch zusammen(Herstellung, Benutzung, Abwracken) und da sah er einfach nicht mehr so gut aus. Ich persönlich schämte mich für die deutschen Richtlinien. Die USA_Richtlinien sind für mich die einzige ökonomische Betrachtungweise.

Es wird in der Zukunft zum Strom-angetriebenen Auto - gewonnen aus regenerativen Energiequellen - keine sinnvolle ökologische Alternative geben, um Autos ökologisch zu betreiben.

Keineswegs werden die sogenannten ökologische Alternative über ihr Nischendasein hinauskommen. Das liegt an der Natur ihrer Sache. Da hilft auch kein beten. Speziell Strom-angetriebenes Auto. Mal erkundigt, wie es bei nicht optimalen Umstände zu handhaben ist? Z.B. im Winter? Dass die Energiedichte der Akkus sehr von der Außentemperatur abhängig ist. Zuzüglich zu dem zusätzlichen Energieverbrauch für das Heizen.

Weil Wasserstoff-

Von A-Y nur Probleme hat. Das einzige Gute ist Z. Das, was es emittiert: Wasser.
A: Es hat je Volumen eine extrem geringe Energiedichte.
B: Um eine interessante Energiedichte je m³(Tank. Pipeline etc.) zu erzielen muss man es verdichten. Verdichten kostet eine Menge Energie.
C: Es verdammt gut diffundiert. Ist ja nur das kleinstmöglichste Molekül: H2. Um das abzubremsen benötigt man viel und gut verarbeitetes Material, dass der Tank allein mehr als 200 Kilogramm wiegt. Sogar bis zu einer Tonne wiegen kann. Mehr geht immer.
D: H2 wird rein synthetisch Hergestellt. Jegliches Verfahren bedeutet Verluste.
E: Um effizient H2 zu gewinnen, wird nicht Wasser, sondern häufig Gas(z.B. Methan CH4, meistens Erdgas) und Strom von Kraftwerken vorgezogen. Was bezüglich Punkt D seinen schildbürgerlichen Scharm hat. Energetisch ist es natürlich besser, sofern man nicht an Perpetuum mobile glaubt ist es einem gleich klar, sofort das Gas zu verbrennen.

F: Zur Gewinnung benötigt man Platin. Für die Brennstoffzelle benötigt man Platin. Eine absolute Umstellung auf Wasserstoff bedeutet paar Kilos Platin für jeden.
G: Es ist sehr gefährlich. Ein schöner Fall zeigt die LZ 129. Mit Helium wäre es nämlich nicht passiert. Diese Gefahr spielt bei Pipelines eine große Rolle.
H: Und wenn ich nicht gestorben bin…

oder Biomassen-angetriebene Fahrzeuge vor allem in Großstädten nicht die Vorteile von mit ökologisch-produziertem Strom angetriebene Fahrzeuge haben.

Was ist an Biokraftstoffe ökonomisch?
A: Landwirtschaft verursacht weitaus mehr ökonomischen Schäden als die Industrie und Mobilität zusammen. Prof. Josef Helmut Reichholf weist immer daraufhin, aber nur wenige hören ihm zu, obwohl er recht hat und sachlich argumentiert ohne, wie in der Wissenschaft immer mehr üblich, in Katastrophenszenarien zu verfallen. Ein Wissenschaftler alter guter Schule.
B: Es benötigt Land, viel Land. Um ein Kernkraftwerk zu ersetzen nur die Größe von NRW. Für eine Vollversorgung der westlichen Länder reicht das Land der Erde nicht. Wir müssten in die Ozeane tief eintauchen.
C: Und konkurriert somit der Land(Nahrung)- und Forstwirtschaft, und vor allem dem der Naturgebiete.
D: Pflanzen haben einen Wirkungsgrad von 2%.
E: Ethanol wird rein synthetisch hergestellt.
F: Selbst wenn einem das alles egal ist, weil man fossile Brennstoffe aus irgendwelchen Gründen hasst. (Ist ja schon ein modernes und sonderbares Phänomen. Ihnen haben wir nur die industrielle Revolution zu verdanken und somit unserem Wohlstand. Sie gaben uns die Voraussetzung dafür.) Muss man zur Kenntnis nehmen, dass für die Gewinnung von Ethanol weitaus mehr fossile Ressourcen benötigen werden als man in Form von Energie letztendlich gewinnt. Jede Studie zeigte, dass wir mit Ethanolgewinnung unter dem Strich noch abhängier von f.R. wurden. Der Witz mit Ethanol.

G: Lichtblick zu diesem Kapitel ist nur die älteste Energieressource: Holz. Es sorgt hauptsächlich dafür, z.B. in der Energiebranche und Verbrennungstechnik, dass die Biokraftstoffe zu anderen “ökologischen Alternative“ statistisch gut dasteht.
H: Was auch interessant ist, es handelt sich um gespeicherte Energie, die man gezielt einsetzen kann. Leider ist die Gewinnung, außer bei Holz, schlicht nur ein Desaster.

Ich empfehle folgendes Video ab 1:10:00 anzuschauen. Hermann Scheer, Preisträger des alternativen Nobelpreises, erklärt darin die Problematik:
http://www.youtube.com/watch?v=_z7cdDYP … re=related

Viele Grüße
Stefan

In der Fachwelt nimmt ihn keiner ernst. Es geht nicht, weil er schlicht phantasiert. Er ist ein absoluter Lobbyist seiner Solarbranche (Die teuerste, ineffiziente aller “ökologischen Alternative“ vertretet er). Schade, dass er nicht zusammen mit Ypsilantie Hessen runter wirtschaften konnte. Echt schade. Wäre zwar schlimm für die Einwohner Hessen gewesen, aber es hätte die gesamte Welt davor geheilt, auf solche Leuten zu hören. Seine Idee, die er in Hessen verwirklichen wollte, habe ich gelesen. Lachte herzlich, schüttelte den Kopf und war dann gespannt, ob die SPD mit den Linken zusammenarbeitet. Ich glaube nicht, dass ein Energielaie ahnen konnte, wie sehr ich ab und zu um die Bürger Hessen bangte. Und ich bin kein Freund von Koch. Das ich mal für ihn halte, hätte ich zuvor nie gedacht.