Folge 42 - Postecke: Schnittprogramm

Postecke: Schnittprogramm

Wo wir gerade bei diesem Thema sind, wie wäre es mit einer FAQ auf der Homepage? Fragen, die dich immer wieder erreichen, könntest du dort doch beantwortet sammeln. :wink:

Ich hätte noch eine andere Empfehlung was Schnittprogramme angeht: Blender.

Es ist nicht nur ein Programm für Animationen, (Physik-) Simulationen und Modelling, sondern auch für Compositing und Videoschnitt. Es kostet nichts, ist OpenSource und für alle Platformen verfügbar, für die es kompiliert wird und wo es OpenGL gibt. Ich hörte an anderer Stelle, es sei das beste OpenSource/kostenlose Videoschnitt-Programm auf dem Markt.

MfG
Thomas

Ich kann persönlich Magix Video Deluxe empfehlen. Das ist mit rund 100 Euro erschwinglich und für private Sachen überaus geeignet. Man hat je nach Version bis zu 100 parallele Kanäle, diverse Effekte (Sound als auch Videomaterial), eine etwas eingeschränkte Keyingfunktion, einen recht guten Entwackler und noch ein paar andere Feinheiten wie z.B. Bild-in-Bild sachen mit beliebig vielen Kanälen.

Kann ich also nur wärmstens weiterempfehlen, wenn man keinen vierstelligen Betrag ausgeben möchte.

Ich hätte noch eine andere Empfehlung was Schnittprogramme angeht: Blender.

Der Schwerpunkt bei Blender liegt aber bei 3D-Modellieren und Rendering/Animation. Eine echte Videoschnitt-Software ist es nicht. Da gibt es einfache weil praktische Lösungen aus der Open-Source-Welt. Zum Beispiel http://www.kdenlive.org/, http://www.kinodv.org/, https://sourceforge.net/projects/jahshakafx/ oder http://www.openshotvideo.com/. (Huch jetzt habe ich vergessen das es diese Programme nicht für Microsoft Windows gibt - bis auf Jashaka.)

Falsch. Zu jedem guten Animationsprogramm gehört auch ein genauso gutes Schnittprogramm und auch Compositing darf dabei nicht fehlen. Blender bietet all das in einem Paket und übertrifft dabei diverse andere Software-Pakete die man zu einem drei bis vierstelligen Betrag erwerben darf.

Es sei erwähnt, dass man Blender 2.5 nahezu komplett via Python-Script bedienen kann, was den Funktionsumfang in nicht anzunehmende Ausmaße erweitert (wenn man es kann).