Folge 41: Anno Domini

[QUOTE=Mokelet;417479]Mit deiner Annahme gehst du davon aus, dass bei zwei Karten (“Urknall” und “Erfindung des Fernsehers”) die Wahrscheinlichkeit bei 50% je Spiel liegt, dass die Karten in der falschen Reihenfolge liegen. Da würde ich aber gerne gegen dich spielen ^^

Das bei sieben Zahlen ein Dreher drin sein kann, ist natürlich nicht ausgeschlossen, aber die Wahrscheinlichkeit ist deutlich höher als 0,0198%, dass die sieben Karten richtig ausgelegt wurden.[/QUOTE]
Zumal ich nicht behauptet habe, dass man bei zwei Karten anzweifeln sollte!
Nein, die Wahrscheinlichkeit ist nicht höher als 0,0198% (Rundungen Ausgenommen)!
Die Karten, die gelegt werden sind nun mal [B]“Unbekannte Größen”[/B], die wiederum von jedem Mitspieler anders [B]geschätzt[/B] werden.

Ich muss auch nicht beweisen, dass das eine oder andere sowieso von irgendjemanden falsch eingeschätzt wird, seht euch die Sendung dazu an!

Das ganze Problem ist hier einfach jenes:
MATHEMATISCHE vs. MENSCHLICHEASPEKTE

Das Menschliche Aspekte immer, immer, immer, wieder in der Vergangenheit gescheitert sind, ist einfach nicht von der Hand zu weißen! Menschliches Versagen liegt doch in der Natur der Sache!
Die Mathematik ist jedoch (sofern sie richtig angewendet wird) immer wieder auf der Richtigen Seite.

Ich als Mathematiker gebe somit einen Sch___ auf menschliche Aspekte, die mir mehr als Fremd sind.

Für mich hat es auch keinen weiteren Sinn mehr, mich diesbezüglich zu äußern, da ich mich meiner Meinung nach bereits ausführlich dazu geäußert habe und mich nur mehr im Kreis drehe…

[QUOTE=Chris93;417481]Zumal ich nicht behauptet habe, dass man bei zwei Karten anzweifeln sollte!
Nein, die Wahrscheinlichkeit ist nicht höher als 0,0198% (Rundungen Ausgenommen)!
Die Karten, die gelegt werden sind nun mal [B]“Unbekannte Größen”[/B], die wiederum von jedem Mitspieler anders [B]geschätzt[/B] werden.

Ich muss auch nicht beweisen, dass das eine oder andere sowieso von irgendjemanden falsch eingeschätzt wird, seht euch die Sendung dazu an!

Das ganze Problem ist hier einfach jenes:
MATHEMATISCHE vs. MENSCHLICHEASPEKTE

Das Menschliche Aspekte immer, immer, immer, wieder in der Vergangenheit gescheitert sind, ist einfach nicht von der Hand zu weißen! Menschliches Versagen liegt doch in der Natur der Sache!
Die Mathematik ist jedoch (sofern sie richtig angewendet wird) immer wieder auf der Richtigen Seite.

Ich als Mathematiker gebe somit einen Sch___ auf menschliche Aspekte, die mir mehr als Fremd sind.

Für mich hat es auch keinen weiteren Sinn mehr, mich diesbezüglich zu äußern, da ich mich meiner Meinung nach bereits ausführlich dazu geäußert habe und mich nur mehr im Kreis drehe…[/QUOTE]

Wie kann man bei einem Gesellschaftsspiel die menschlichen Aspekte komplett ignorieren?
Die reine Wahrscheinlichkeitslogik kann man beim Lotto anwenden, da dort alles “dem Zufall überlassen ist” (mehr oder weniger). Bei diesem Spiel spielen halt viel mehr Faktoren eine Rolle. Ansonsten wäre Anno Domini ja ein reines Glückspiel und ich würde IMMER bei drei Karten anzweifen, da dann die Wahrscheinlichkeit, dass die Reihenfolge falsch ist, immer deutlich höher wäre.

"Wie kommt ein Mädchen, dass wahrscheinlich unattraktiv ist, darauf sich Vaseline und Kohlenstaub ins Gesicht zu schmieren?"
Sorry, Nils, aber wie kommst du darauf, dass sie unattraktiv ist? Viel kritischer zu sehen wäre vielleicht, dass ein Mädchen ist und dass man in unserer Gesellschaft von klein auf als Mädchen darauf getrimmt ist, sich hässlich finden zu müssen (in Presseschlau hatte Ricke vor kurzem einen Bericht darüber).
Daily Sexism at its best.

[QUOTE=Chris93;417481]Die Mathematik ist jedoch (sofern sie richtig angewendet wird) immer wieder auf der Richtigen Seite.

Ich als Mathematiker gebe somit einen Sch___ auf menschliche Aspekte, die mir mehr als Fremd sind.

Für mich hat es auch keinen weiteren Sinn mehr, mich diesbezüglich zu äußern, da ich mich meiner Meinung nach bereits ausführlich dazu geäußert habe und mich nur mehr im Kreis drehe…[/QUOTE]

Gerade als Mathematiker solltest Du ganz genau wissen, unter welchen Voraussetzungen die Gleichverteilung sinnvoll ist und wann nicht bzw. unter welchen Annahmen die Folgerungen aus der Gleichverteilung auf ein reales Problem angewendet werden können. Mit 22 war mein mathematischer Horizont aber auch noch nicht so weit gereift wie am Ende meines Mathematikstudiums. Das ist nicht böse gemeint, Mathematik muss sich setzen und das dauert mehrere Jahre.

Mir erscheint Mario zuletzt immer öfter extrem passiv, während Nils die treibende Kraft ist.
Ich persönlich würde vorschlagen dass Nils die Führung übernimmt (also die Regeln erklärt) und Mario mit anderen (z.B. Adam und Oli) in Rotation geht.

Hi,

Anno Domini ist wirklich ein sehr kurzweilige, lockeres Spiel was wir seit vielen Jahren (weit > 10) immer wieder gerne auf den Tisch bringen. In geselliger Runde kommt das Spiel allermeistens gut an.

Die unterschiedlichen Editionen sind vielfältig genug, das man es auch nicht “durch” spielt (wenn man immer die gleiche Edition spielt, kennt man im laufe der Zeit viel Karten - zugegeben, man muss es wirklich sehr oft spielen, aber da es so flott geht, sind an einem Abend durchaus auch mal mehrere Partien drin.

Sehr lustig übrigens wie Nils sich anfangs beschwert, das er ja kein Fehler gemacht hat. Natürlich hat er das, denn wenn man eine Karte ablegt, dann behauptet man damit, das die ausliegende Timeline korrekt ist. Und das ist nunmal ein Fehler den der Spieler macht, der die letzte Karte gelegt hat. Das Spiel wäre anders auch völlig witzlos.
Umso erstaunlicher das Nils das Spiel so gut gefallen hat.

Atti

Für Karten zum Themengebiet Filme hättet ihr die Edition Showbizz kaufen müssen.

Nicht uninteressant, das Spiel. Auch wenn ich es vorerst (noch?) nicht kaufe - ich habe ja schon so viel angeschafft dank Eurer Sendung :smiley:

@ Nils bzw. @ Beyermacher: Bei der Sache mit dem Gerät, das Jugendliche mit hohen Tönen vertreibt, sprachst Du davon, daß Du wegen Deines alterbedingten eingeschränkten Hochtonhörens keine High_End-Lautsprecher kaufen würdest. An dieser Stelle muß ich einhaken. Die Töne, die sich aus Deinem Hörvermögen verabschiedet haben (bei mir gilt etwas verzögert das Gleiche, ich bin 37), sind in der Musik weniger wichtig. Bis 20 kHz oder höher gehen heute auch fast alle weniger teuren Lautsprecher locker. High-End-Lautsprecher zeichnen sich eher durch Präzision, Tonauflösung und Räumlichkeit sowie einen möglichst linearen Frequenzgang im Hörbereich, besonders im Mitteltonbereich aus, wo unsere Ohren besonders empfindlich sind. Den Unterschied kannst Du auch noch hören, wenn Du doppelt so alt bist.
Zudem habe ich meine High-End-Lautsprecher auch wegen des Tiefgangs gekauft. Vorher hatte ich 13 Jahre lang kleinere der selben Serie, jetzt habe ich mir dieses Jahr die großen gebraucht für 450 € geholt, die gehen noch eine Oktave tiefer runter und durch die Mitteltöner spielen sie auch räumlicher und präziser als die kleineren.