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Folge 36: Gruselige Erlebnisse

Das ist natürlich nur ein audiovisuelles Brechmittel, rezeptfrei.

Sehr spannende Folge… Vor allem finde ich es schön, dass ihr nicht sofort alles als Spinnerei abtut, und tatsächlich offen für solche Themen seid. Besonders !CF kommt mir sehr angespannt rüber, und er macht den Eindruck, als ob ihm dieses Thema sehr wichtig ist, und am Herzen liegt. Auch mal schön, ihn so zu sehen :slight_smile:
Das hätte ich gar nicht erwartet, weil ihr mir sonst immer sehr rational vorkommt. Aber nur weil man Dinge erlebt hat, die man nicht versteht oder erklären kann, heißt das ja auch nicht, dass man sofort an die ganze Bandbreite von Mystery glauben muss. Spannend ist dieses Thema auf jeden Fall immer wieder, egal; ob und was da nun hintersteckt. Gerne mehr in diese Richtung!

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Danke für den Tipp Holger :rofl:

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Wer ist dieser dünne Thomas-look-alike?

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Mir ist mal 2002 etwas ähnliches passiert. Ich erinnere mich gut daran weil es während der WM passiert ist. Ich war damals noch auf der Grundschule. Meine alleinerziehende Mutter ging noch nach ihrem regulären Job privat bei einer Familie putzen um ein bisschen Geld zu verdienen. Normalerweise wäre ich um die Zeit bei meiner Oma gewesen, aber da die gerade nicht da war musste mich meine Mutter mitnehmen.
Ich hab mich ziemlich gelangweilt und bin ums Haus der Frau geschlichen für die meine Mutter geputzt hat. Aus Langeweile hab ich mir dann den Schlüssel geholt und mich ins Auto gesetzt und hab am Lenkrad ein bisschen gespielt.

Da kam plötzlich ein Mann auf mich zu und klopfte an die Scheibe, woraufhin ich sie ein Stück herunter gelassen hatte. Er meinte er würde im Gebäude gegenüber arbeiten und er und seine Kollegen hätte mich hier alleine sitzen sehen und er wollte mich nur fragen ob ich nicht mit ihm kommen möchte damit wir zusammen das Deutschlandspiel ansehen könnten.
Ich hab damals nicht realisiert wie gefährlich das hätte sein können, hab aber zum Glück gesagt „Nein danke, Fußball interessiert mich nicht so sehr und wenn kann ich mir das Spiel hier ja im Radio anhören“

Der Mann ist zum Glück einfach gegangen und ich hab nicht weiter drüber nachgedacht.
Erst Jahre später ist mir das wieder eingefallen wie unheimlich das ganze war.
Ob das jetzt echt ein gewöhnlicher Typ war der sich nichts dabei gedacht hat oder ein Verbrecher der weiß Gott was mit mir angestellt hätte könnt ich heute nicht mehr sagen.

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Dieser Sonntagsfrühstück ähnelte schon fast einer X-Factor Episode :smiley: Hätte nicht gedacht, dass ihr so viel da rausbringt.

Highlight die Geschichte am Schluss mit dem Junkie. Das war so gut erzählt, ich konnte das Ganze förmlich vor mir sehen. Echt schlimm.

Könnte Olli mal diesen Link zu dieser Tat posten?

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Wurde bereits getan.

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Der Film wird auf Wikipedia als Horrorkomödie bezeichnet.

Ist das KuchenTV?
Auf jeden Fall ein gruseliges Erlebnis.

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Schön, dass ihr bei dieser Thematik so offen seid.

Ich muss in der Hinsicht an eine noch nicht ganz so alte Story denken:

Mein Vater ist leider sehr schnell und unerwartet an Krebs verstorben. Kurz vor seinem Tod bat er uns, gut auf seine über Jahrzente gesammelten Bilder aufzupassen und diese auf keinen Fall wegzugeben. Einige Wochen später - als wir uns über ihn unterhalten haben - viel urplötzlich sein Lieblingsbild (und es hängen etliche Bilder an der Wand) inkl. Rahmen komplett in sich zusammen, der Nagel und das obere Holz des Rahmens blieb dabei in/an der Wand hängen.

Auch hier könnte man von Zufall reden. Aber genau dann? Nach über 40 Jahren? Ausgerechnet das Lieblingsbild? Auf jeden Fall ein sehr spannendes Themenfeld.

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Jo, vergleichbar mit dem Schalter der Leselampe… man möchte es nicht glauben, aber ein reiner Zufall fühlt sich auch komisch an… :roll_eyes:

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Es gibt Dinge auf der Welt, die wir Menschen rational nicht erklären können, besonders im Bezug mit dem Jenseits. Alleine so Situationen z.B. wenn man zu einem Ort fährt, wo man definitiv noch nie gewesen ist und plötzlich das Gefühl hat schon dort gewesen zu sein, ja man erkennt sogar örtliche Gegebenheiten wieder. Alleine die ganzen Berichte von Leuten, die klinisch Tod waren und felsenfest davon überzeugt sind was gesehen zu haben (Den eigenen Körper von oben. helle Tunnel etc.).

Das Thema ist so vielschichtig, dass man daraus glatt ein eigenes Format machen könnte. Bisher gibt es ja kein entsprechendes seriöses Format (bis auf irgendwelche gestellten Geistergeschichten etc.).

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Hoaxilla-TV?? Bzw Ihr Podcast? :wink: :smiley: :stuck_out_tongue_winking_eye:

„KÖNNTE“ man rational erklären, einfach über „visuelle Erkennung“ kombiniert mit „falscher Erinnerung“. Oftmals erkennt man einfach nur einzelne Details eines bisher unbekannten Ortes, ohne das man diesen neuen Ort mit einem einem alten Ort in Verbindung bringt, an dem man schonmal gewesen ist. :thinking: Dies führt dann dazu, dass man meint, an einem Ort schonmal gewesen zu sein, obwohl nur die eigenen Erinnerungen „vertauscht“ worden. :innocent::thinking:

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Na Hoaxilla beschäftigt sich ja mit Verschwörungstheorien, altertümliche Irrglauben usw.
Ich rede ja von einem Format, was sich mit Nahtoderlebnissen beschäftigen würde. Sprich Gespräche mit Menschen führen, die klinisch Tod waren. Gruselige Ereignisse erlebt haben usw. Hoaxilla haut da doch in andere Kerben :wink:

Ich war als Jugendlicher selbst mal sehr interessiert an diesen Dingen. Es gab Ende der 80er und Anfang der 90er regelrecht einen Boom an Fernsehsendungen zu diesen Themen. Zu besten Sendezeiten… und auch in den Öffentlich Rechtlichen. Ich erinnere mich auch noch an eine entsprechende Heftreihe im DeAgostini-Verlag. Bücher zum Thema habe ich auch verschlungen. Nur irgendwann stellte sich dann doch heraus, dass Du damit den Spinnern und Esoterikern der Nation die Tür öffnest. Und natürlich Menschen, die die Komplexität und die Fähigkeiten der menschlichen Psyche als Erklärung für bestimmte Phänomene unterschätzen. Rückblickend betrachtet war es sehr gute Unterhaltung. Was ich heute wirklich noch spannend und vertiefenswert finde ist der Ansatz von Walter von Lucadou. Ich würde mir wünschen, wenn sich nicht nur leichtgläubige Menschen, die ohnehin empfänglich für derlei Dinge sind, damit auseinandersetzen würden, sondern skeptische Wissenschaftler, die mit ihm in den Dialog treten. Nur: Wenn Du dich z.B. als Physiker (oder auch als Journalist) damit beschäftigst und jemandem wie Lucadou auf Augenhöhe begegnest und ihn ernst nimmst, dürftest Du es im akademischen (oder medialen) Umfeld mit Blick auf deine Karriere schwer haben.

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Doch, eigentlich schon.

Nur mit Hilfe von Zirkelschlüssen. Früher oder später stößt man immer auf ein dogmatisches Axiom. Dieses lautet „Materie erzeugt Bewusstsein“ und ist eine Antwort auf eine unbeantwortbare Frage, die nur dann zwingend erscheint, wenn man voraussetzt, dass sie stimmt. Die Logik, die diese Annahme begründet, gründet zugleich darauf, also ist die Argumentation bereits im Kerne fehlerhaft.

Kannst du vergessen. Da steckt buchstäblich der Teufel im Detail. Es wird immer entweder ein „Oh mein Gott, ist das alles heilig/gruslig/mysteriös!“ draus oder ein „Ist alles Quatsch, weil es auch anders gewesen sein kann, aber die Leute sind halt doof“. Letzteres hatten wir mit Hoaxilla schon, Ersteres muss genauso wenig sein.

Letzten Endes gehören diese Fragen ins stille Kämmerlein.

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Ich muss gestehen, dass ich diesem Thema sehr ungläubig gegenüberstehe. Allerdings scheint es, was das Studio betrifft, doch Dinge zu geben, die jenseits unserer Vorstellungswelt liegen. Warum sonst würde ein rationaler Geist wie Professor Manfred Spitzer von einem „spooky Studio irgendwo in Hamburg (Veto: 3:19)“ sprechen? Was hat er gesehen? Mörderpuppen? Den Geist des Horrorclowns? Wer oder was spukt im Studio? Ein Rätsel…

Allerdings könnte ich mir vorstellen, dass das Studio, wenn schon spooky, ein Ort wie Willoughby ist - ein Ort, an dem es nur nette, entspannte Menschen gibt :slight_smile:. Spitzer wird das bestimmt genauso empfunden haben…

Ich stimme dir komplett zu. Der Glaube an sich, an was auch immer, ist mit die persönlichste Angelegenheit, die es gibt. Da braucht es kein Format, dass einem erklärt, was man zu glauben hat, und was nicht.
Entscheidend ist, bezogen allgemein auf Übernatürliches, ja auch die Frage, was es Demjenigen „gibt“, der zB an Geistererscheinungen glaubt. Wenn es etwas Tröstendes hat, dass der Opa sich verabschieden wollte, dann kann das sehr bereichernd sein.
Wenn es allerdings Richtung Psychosen geht, brauchen diese Menschen Hilfe.

Ich fand bei Hoaxilla immer sehr angenehm, dass sich eben NICHT über Menschen lustig gemacht wurde, die dieser oder jener Verschwörung (ein wenig) anhängen, sondern sehr sachlich und fundiert erläutert wurde, warum dies oder jenes seeeehr wahrscheinlich Unwahr ist und vor allem, was die Motive und Denkweisen sind, die hinter der Verschwörungstheorie stecken.