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Folge 35: Peter Nottmeier

Hier kann darüber diskutiert werden!

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Super symphathischer Mensch!
Ich fand vor allem die Hintergründe zu seiner Switch-Zeit hochinteressant. Anders als er selbst, bin ich der Meinung, dass bei einer Neuauflage AUF JEDEN FALL er wieder ins Ensemble gehört.

Als Riesen-Switch-Fan muss ich noch kurz auf einen kleinen Fehler hinweisen: Im Einspieler wird Marcel Reich-Ranicki nicht von Nottmeier sondern von Michael Müller parodiert.

Tolle Folge!

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@Sprechplanet Danke Julian, dass Du meine Frage gestellt hast. Jetzt ist mein Bild über Dieter Wedel komplett :smiley: Ein klasse Interview, ein sympathischer Gast.

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Sehr sympathisch und angenehm , super auch das meine Frage mit einbezogen hasst zum Thema Switch Reloaded

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Meine Güte, ist Peter Nottmeier alt geworden! Aber wenn man als Referenzpunkt im Kopf immer noch 13 Jahre alte Switch-Sketche hat, muss man sich nicht wundern, wenn die Welt sich weiter gedreht hat :stuck_out_tongue:
Ich finde es immer total interessant, wenn gerade Theaterschauspieler Anekdoten aus ihrem Berufsleben erzählen und generell über den Weg und die Einstellung ihrem Beruf gegenüber sprechen. Dabe fällt dann immer auf, dass es in Deutschland Theater eigentlich fast unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfindet, was schade ist, denn Theaterschauspiel stellt doch neben Film und Fernsehen eine eigene Kunst dar, die auch entsprechend gewürdigt werden sollte.

Klasse Folge wieder mit einem wie immer gut aufgelegten Julian. Man merkt jedes Mal richtig, wie sich die Gäste in diesem entspannten Setting wohlfühlen und irgendwann die Kameras vergessen.

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Grob 1/4 der Bevölkerung besucht Theater.

Bin grad nicht sicher wie das „öffentlich betrieben“ zu verstehen ist, ob damit der Staat als Träger gemeint ist. Falls ja, dann würden zu den 20 Mio. ja auch noch die Besucher hinzukommen die in privat betriebene Theater gegangen sind.

20,4 Millionen Besucher ist nicht gleich 20,4 Millionen verschiedene Menschen

Besuche sind nicht Besucher. Wenn man „Kinobesuche“ betrachtet, müsste es 100 Mio. Einwohner geben :wink: Dennoch eine beachtliche Zahl.

Ich wusste das son neunmalkluges Zeuch kommen würde…man man man.

Die Statistik sagte BESUCHER und nicht BESUCHE.

Das es nicht wirklich 1/4 is weiß ich selbst. Die Aussage „unter ausschluss der Öffentlichkeit“ bleibt aber falsch und die Aussage „jeder 4.“ ist „richtiger“.

Ja sorry… wenn man bei so einer Aussage nicht annehmen muss, dass du es nicht besser weißt, weiß ich es auch nicht…

Fragt sich, wer hier zuerst neunmalklug war… da macht jemand eine Randbemerkung (über einen Bereich, der ohne Subventionen tot wäre) und dann kommst Du sofort mit einer Statistik die das widerlegen will. Ist ja sicher nicht so, dass Du die Statistik ohnehin gerade für eine Recherche griffbereit hattest, gell? :wink:

Das die Zahl so hoch ist, überrascht mich tatsächlich ein bisschen, wobei das auch nicht 20 Millionen Individuen sein werden, sondern z. T. auch Abonnement-Besitzer oder generell Menschen, die mindestens einmal im Monat ins Theater gehen.
Ich dachte auch eher an die mediale Öffentlichkeit. Die Öffis würden sich auch keinen Zacken aus der Krone brechen, wenn sie ab und an mal zur besten Sendezeit eine Theaterinszenierung zeigen würden. Stattdessen gibt es das nur gelegentlich mal auf 3Sat. Im ZDF wird, man glaubt es kaum, einmal im Jahr ein Opern-Zusammenschnitt gezeigt, aber das auch nur frühestens um 23:50 Uhr, ansonsten könnten da ja Leute einschalten. Unvorstellbar sowas!!! Im Sendeschluss hat Holger ja mal eine alte Hörzu präsentiert, nach der innerhalb einer Woche von ARD/ZDF sowohl „Don Carlos“ als auch „Emilia Galotti“ gezeigt wurden. Aber Inga Lindström, Rosamunde Pilcher und „Schmuzel-Krimis“ bringen wohl mehr Quote.

Nichtmal da würde ich glaube ich mitgehen. Es ist vermutlich eher so das „wir“ es nicht mitbekommen.

Wenn man mal davon ausgeht das von den 20 mio da die reale Zahl eher so bei 10-15 mio liegt, diese Leute müssen das ja irgendwoher wissen was so läuft und was angesagt ist und so.

Nichts desto weniger gebe ich dir insofern recht als das z.B. ich das letzte mal vor bestimmt über 30 Jahren im Theater war und auch überhaupt keine ahnung davon habe was läuft, wer da was spielt, wer gut ist usw.

Bin vermutlich einerseits einfach noch nicht alt genug und andererseits einfach nicht die Zielgruppe und wohne auch schlicht in der falschen Gegend. Ich würde schätzen das die Besucherzahlen grade in größeren Städten zusammenkommen. In Kleinstädten bzw. aufm Land sind große Theater ja eher selten mittlerweile.

Ist das so? Der Umsatz der Branche liegt angeblich bei knappen 5MRD im Jahr, keine ahnung wieviel da dann tatsächlich übrig bleibt und ob z.B. die großen Theater subventioniert werden oder nur kleinere und wie ist das bei privaten, wir wissen ja nicht wie die Stats da gemeint sind?

Nö, es hat mich einfach grade interessiert weil ich intuitiv nämlich den Aussagen von Dasibert zugestimmt hätte, aber es ist ja wohl doch anders als gedacht.

„unter Auschluss der Öffentlichkeit“ ist wohl wirklich etwas hart ausgedrückt, von den wirklichen Zahlen bin ich echt positiv überrascht. Trotzdem ist es schade, dass wohl nahezu 100% der Bevölkerung Filme konsumieren und dafür auch gerne in die nächste Stadt fahren (weil Inhaber-geführte Kinos gerade auf dem Land auch immer mehr aussterben), das Theater aber zumindest in meinem erweiterten Bekanntenkreis ein absolutes Tabu darstellt und auch im öffentlichen Diskurs so gut wie nicht stattfindet. Das wäre wohl auch eine Aufgabe der Öffentlich-Rechtlichen. Dort gibt es immerhin zwei Kino-Magazine (das eher Arthouse-orientierte „Kinozeit“ und das mainstreamigere „Steven liebt Kino“ unter Mitarbeit von Daniel Schröckert), aber ein Theater-Magazin sucht man weit und breit vergebens.

Man könnte ja mal einen Funk-Kanal, der Non-Binary- und Body-Positivity-Gedöns propagiert, einstampfen und durch ein Format ersetzten, dass junge Theater-Schauspieler auf ihrem Werdegang begleiet.

Sehr lockerer und unkomplizierter Typ, war ein nettes Gespräch. Kenne ihn zwar nur von Switch (und fand ihn in seinen Rollen meisstens nicht am interessantesten) aber richtig netter Mensch, Respekt für all seine Arbeit und Einstellung.

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Sehr sympathischer Gast - werden wir den Rest des Switch-Teams auch mal begrüßen dürfen ? :slight_smile:

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Wer wäre denn besonders spannend davon?

Spontan würde ich Michael Müller und Petra Nadolny nennen

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Martina Hill, aber das wird wohl leider ein Traum bleiben, glaube sehr schwer da überhaupt eine Antwort zu erhalten, aber ein großes Talent.

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Michael Kessler würde mich sehr freuen.

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