Folge 323: Disney-Filme

Pantoffelkino Folge 323. Hier kann darüber diskutiert werden!

Malte hat sich wieder einmal ein Thema gewünscht, diesmal im Rahmen des Sommerkalenders - und sitzt wie gewohnt auch mit in der Runde. Es geht um Disney-Filme. Christian, Lars und Rike sitzen mit dabei und haben sich u.a. „Schneewittchen und die sieben Zwerge“, „Mulan“ und „Der König der Löwen“ ausgesucht.

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Sehr unterhaltsame Folge. Bitte eine Fortsetzung in Betracht ziehen, noch so viele tolle Filme übrig.

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Ah… wie ich mir dachte, ging es nicht wirklich um „Disney Filme“ sondern um die „Meisterwerke“-Filmreihe . Dass jetzt keine DtV-Filme gewählt wurden: Danke.

Dennoch wäre es mal interessant mal Filme außerhalb der „Meisterwerke“-Reihe zu betrachten.
„Nightmare before Cristmas“, „Die tollkühne Hexe in ihrem fliegenden Bett“, „Verwünscht“, die Mupptes-Filme, die Herbie-Filme , „Kapt’n Blackbirds Spuk-Kaschemme“, „Der Drachentöter“, „Die Insel am Ende der Welt“, „Tron“, Davy Crockett-Filme… fallen mir da so ad hoc ein.

Ansonsten: Schöne Auswahl. Vor allem freut es mich, dass Basil & Atlatins & Schatzplanet positiv erwähnt wurden - auch ich finde B&B im Känguruhland unterhaltsamer als den ersten Teil - dennoch fehlt mit Libellchen in dem Film.
Gerade Wilburs Landung in Australien schlägt für mich alles :joy::

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Onkel Remus Wunderland fehlt leider :stuck_out_tongue_winking_eye:

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Schöne Auswahl. Schneewittchen als Kind eine Zeit lang ständig geguckt und Heiho immer brav mitgesungen.

Ich bin mir eigentlich relativ sicher, dass die Herzkönigin und die Karten im ersten Buch vorkommen.

Edit: Mulan hab ich damals auch zweimal im Kino gesehen und ist bis heute wohl auch mein liebster Disney-Film. Das Frauenbild war aber imo später noch schlechter als im damaligen China, zumindest ist man erst später auf so perverse Ideen wie das Füßebinden gekommen.

Tolle unterhaltsame Folge!:clap:t2: Danke an @HannibalSmith und die Runde.
Würde mich auch über eine Fortsetzung freuen:

Was Alice im Wunderland angeht, ist m. E. die Verfilmung von Jan Švankmajer (1988) nicht zu toppen.

Letztes Jahr war Schneewittchen ganz allgemein in der MeToo-Debatte, weil man den Kuss des Prinzen als sexuellen Übergriff gewertet hat. Die Frage ist halt ob man an Märchen unbedingt den gleichen Maßstab anlegen muss wie an die Realität - ich persönlich glaube das nicht, aber es ist schon interessant wohin die gesellschaftlichen Debatten gerade gehen.

Nebenbei, einer meiner Lieblingsfilme (den ich als Kind geliebt habe) ist „Taran und der Zauberkessel“; scheint irgendwie ein eher unbekannter Disney-Film* zu sein und die wenigsten denken bei Disney-Prinzessin an Eilonwy - eigentlich schade, weil sie ein wirklich mutiger, bezaubernder und gelungener Charakter ist.

  • Ok, ich sollte zuerst die Sendung sehen und dann kommentieren. Der Film war wohl leider nicht erfolgreich. Sei es drum, dann bin ich wohl einer der wenigen, der den Film abfeiert.

Gut, dass auch darüber mal gesprochen wurde. Den Wünschen nach einer Fortsetzung kann ich mich aber nicht anschließen. Ich finde vieles doch sehr albern und anstrengend.

Als Kind mochte ich zwar auch ein paar Disney-Filme, aber eher weil mich die jeweils zugrundeliegenden Geschichten (Alice im Wunderland, Die Hexe und der Zauberer, Robin Hood) fasziniert haben, als dass mich die spezielle Disney-Machart besonders angesprochen hätte. Und ich mochte Dumbo tatsächlich ganz gerne, der ja die tolle Halluzinationssequenz mit den rosa Elefanten hat. Ich mochte aber auch gerne die Herbie-Filme sowie vor allem die Robin-Hood-Realverfilmung von 1952, die leider kaum bekannt und hierzulande nicht auf DVD zu haben ist, da Disney ja generell mit Veröffentlichungen eher geizt.

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Mit albern und anstrengend geht es mir inzwischen bei Disney auch. Etwa mit dem Holzhammer wir müssen lustig sein und viele der sprechenden Tiere finde ich nervig.

Alice im Wunderland habe ich als Kind bestimmt 100 mal angeschaut. Ein wahres Meisterwerk.

Dumbo fand ich aber auch sehr gut und er ist auch heute noch sehenswert und irgendwie knuddelig. Heutzutage würd ich das doch eher albern finden, aber für kinder unter 10 ist das ein Fest.

Da hast du Recht. Die Herzkönigin stammt aus dem ersten Teil (ebenso wie die Spelkarten); in „Alice hinter dem Spiegel“, das ja (sehr!) lose an eine Schachpartie angelehnt ist, gibt es aber entsprechend eine weiße und eine schwarze Königin und Alice wird am Ende selbst zu einer solchen, da kann man leicht dureinanderkommen :wink:
Auch aus Teil 2 stammen u. a. Dideldum und Dideldei und, anders als von Lars erinnert, der Jabberwocky.

Sehr ansprechend finde ich übrigens die Musikremixe verschiedener Disney-Filme von Youtuber „Pogo“.

Was „modifizierte“ Disney-Songs (bei denen zwischen Arielle und Mulan eigentlich fast alle richtige Banger sind, da kann ich Lars nur zustimmen) angeht, finde ich ja die Parodien des YouTubers PAINT ganz großartig: Wahnsinnig kreativ und wunderbar schwarzhumorig :star_struck:

An sich gute Folge, aber wie lautete denn die Vorgabe? Weil das waren ja jetzt praktisch nur Disney-Animationsfilme, kein Pixar, keine Realfilme.

Weil aus letzterer Kategorie habe ich vor einer Weile mal „Das schwarze Loch“ gesehen, kam nach Star Wars und bedient sich auch ein wenig davon, aber hat eine durchaus eigenständige Geschichte und ist für Disney sehr düster, mit Anthony Perkins, Maximilian Schell und Ernest Borgnine auch recht gut besetzt.

Die meisten anderen habe ich irgendwann mal gesehen, aber wirklich aktuell nur Atlantis und ich fand ihn gut, den Schatzplaneten muss ich mir auch mal wieder anschauen, aber fand dessen Stil/Setting recht originell, so eine Steampunkige SciFi-Adaption der Schatzinsel, die haben Raumschiffe, die noch buchstäblich Segelschiffe sind und Laser-Steinschlosspistolen, die Besatzung besteht aus diversen eher außerirdischen Wesen, John Silver hat kein Holzbein sondern ist ein halber Cyborg, hat was von nem T-800 usw.

Die Neuverwurstung von König der Löwen lohnt nicht, bis heute kein Verlangen gehabt, mir den anzutun, an sich wäre er evtl. ja noch in Ordnung (wobei z.B. vor 10 Jahren auch eine 3D-Konversion des Originals kam), aber man hat ihn ja um gut eine halbe Stunde verlängert und diese erweiterten Szenen mitsamt Songs sind wohl den Reviews nach buchstäblich Filler, die dem ganzen keinen Mehrwert geben.

Von den Prequels/Sequels waren einige Pixar-Filme aber auch nicht so die großen Würfe, hab da bspw. letztens ein Recap zur Cars-Trilogie gesehen und der zweite ist ja totale Grütze wenn man mal etwas weiter als von der Tapete zur Wand denkt (und auch die Synchro, Finn wird im Original von Sir Michael Caine gesprochen und in der deutschen aber nicht von Jürgen Thormann sondern Dietmar Wunder, also die deutsche Stimme von Daniel Craig, wobei dieses Agentenauto halt schon etwas an den DB5 erinnert, ist aber ein DB4 GT Bertone Jet) :wink: vor allem ignoriert der wieder recht gute dritte den zweiten praktisch komplett.

Es ist sehr interessant, die Synchronfassung von „Schneewittchen und die sieben Zwerge“ aus dem Jahr 1994 mit denen von 1938 und 1966 zu vergleichen. Mir persönlich gefällt die Fassung von 1938 am besten, aber ich habe sowieso eine Vorliebe für solche alten Sachen (egal ob Film oder Musik). Erschütternderweise wurden einige Sprecher der ersten Synchronisation in Konzentrationslagern ermordet: Dora Gerson, Otto Wallburg, Kurt Lilien und Kurt Gerron.

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Ich hab mich in den letzten Tag auch mal schlauer gemacht, was die deutschen Synchronfassungen der Disney-Filme betrifft und die Ermordung einiger Sprecher der ersten deutschen Fassung von Schneewittchen und die sieben Zwerge macht schon betroffen.

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Hey,
Ich hatte schon Zeichentrickfilme vorgegeben. Es hätten aber auch Animationsfilme und auch gerne Pixar genommen werden können. Nur Realfilme wie Fluch der Karibik (die Reihe hasse ich wie die Pest ganz nebenbei) star wars , Marvel usw. wollte ich nicht.
Ich hoffe dir hat die Folge trotzdem gefallen

Das ist tricktechnisch beeindruckend, aber auch leicht verstörend. Die 1999 erschienene Fernsehverfilmung von „Alice im Wunderland“ (in der auch Whoopi Goldberg mitspielt, wie Rike bereits erwähnt hat) mochte ich als knapp siebenjähriges Kind sehr gerne. Švankmajers „Alice“ wäre mir in diesem Alter zu unheimlich gewesen.

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