Massengeschmack-TV Shop

Folge 3


#41

irgendwie witzig, hugo. Du hast ein MG Abo aber scheinbar hast Du nichts dazu gelernt.
Du findest irgendeine dubiose Seite und glaubst einfach was dort steht.
Hast Du nichts gelernt aus Netzprediger und FKTV?


#42

Hier √ľbrigens eine Stellungnahme von Feliks: https://de.wikipedia.org/wiki/Benutzer:Feliks/wiki9

Mir persönlich zu lang (bzw. zu uninteressant), aber vielleicht interessiert es ja jemanden.


#43

Ich kann nicht widerstehen, sorry.

Wer sich als erfolgloser Landschaftmaler an die Spitze eines Staates aufgeschwungen hat und die Welt mit Hass und Krieg √ľberzogen hat‚Ķ der verdient Respekt. Ob einem das nun gef√§llt oder nicht, bedenklich ist daran absolut gar nichts!


#44

Irgendwie vorhersehbar. Nicht einmal eine gute Pointe. Dennoch sei angemerkt: Ich ziehe die Kreise selbst, innerhalb derer ich ‚ÄúRespekt‚ÄĚ definiere und anwende. Mehr muss ich dazu wohl nicht sagen.


#45

Sehr kurzweilig und unterhaltsam! Vor allem wurde der Gast bestmöglich durch die Fragen an sich vorgestellt, die sich auf externe Quellen bezogen. Das sollte so immer gemacht werden, auch wenn jemand von den Rocketbeans o.ä. kommt.


#46

Bibys Beauty Palace und Serge Menga lösen sowas doch bei vielen hier aus oder etwa nicht?

Das war bei RTL 2 Schrott in FKTV nicht anders. Deshalb rede ich der Notwendigkeit in der Mediatheke zwar das Wort. Aber wichtig ist f√ľr mich Holgers Kommentar dazu. Das war in dieser Folge perfekt austariert.


#47

Ach so meintest du das. Mir erschloss sich der Zusammenhang erst nicht.

Ja ist richtig.


#48

Der Grat ist sehr schmal und immer schwierig zu treffen. Zeigt man zu wenig, k√∂nnen wir Zuschauer nicht folgen. Zeigt man zuviel also zu lange, f√§llt es der Mediatheke auf die F√ľ√üe.

Deshalb kritisierte ich das bisher. Erkenne es dann aber auch an, wenn es wie in dieser Folge gepasst hat.


#49

5 Millionen Abonnenten! Die Zahl der Views pro Video recherchiere ich jetzt nicht, obwohl es interessant w√§re. Das sieht jedenfalls schon ziemlich nach ‚Äěfast alle‚Äú aus. Es sei denn, die 30-99 J√§hrigen w√ľrden es auch gucken. Da gehen wir ja wohl nicht von aus.


#50

Wo du das grade so sagst, kann man eigentlich irgendwie herausbekommen wie ‚Äúbelastbar‚ÄĚ diese Zahl ist? Ich meine Doppelaccounts, Fakeaccounts, etc. abziehen, was bleibt da an tats√§chlichen Zuschauenr √ľbrig? Wenn es wirklich 5 mio w√§ren sollte man ja annehmen k√∂nnen (da ihre Vids sich quasi immer gleichen und daher immer alle einschalten w√ľrden) ja jedes Video von ihr auch ca. 5 Mio Views haben sollte. Das dem nicht so ist ist ja klar. Es pendelt eher so um 2 mio. Davon ziehen wir dann noch Bots, Journalisten usw usw ab. was bleibt da wirklich √ľbrig? Das habe ich mich in Bezug auf Youtube schon immer gefragt. Ein Viewcounter ist irgendwie nicht das selbe wie ein gesicherter Zuschauer und der Klick den sie jetzt z.B. durch mich bekommen hat weil ich schauen wollte wie die Viewstats so sind, kann ja nicht gez√§hlt werden und von denen w√ľrde ich sagen gibt es eine Menge.


#51

Starte die letzten 10 oder mehr Videos, addiere die Zuschauerzahlen und errechne den Mittelwert. Ich mache das nicht. Das ist mir die Dame nicht wert.

Edit: Du hast noch erg√§nzt. Somit ist mein Beitrag obsolet. Allerdings √ľbersch√§tzt Du die Aufrufe durch Neugierige wie Dich gerade.


#52

Harald, genau das f√ľhrt ja meiner Meinung nach nicht zu einer belastbaren Zahl, da v√∂llig unklar ist wie die Views zustandegekommen sind und wer davon ‚Äúechter‚ÄĚ Zuschauer ist.

Nachtrag: Naja, das ist ja quasi genau die Frage inwieweit oder ob ich das √ľberhaupt √ľbersch√§tze und in dem Zusammenhang w√§re noch die Frage was √ľbersch√§tzen in dem Fall meint. 10.000, 100.000 dr√ľber? Wenn z.B. 10k Views rausgerechnet werden m√ľssten (allein f√ľr die ‚ÄúNeugierigen‚ÄĚ) w√ľrde das immerhin bedeuten das es 10k jugendlicher M√§dchen gibt die keinen an der Waffel haben. :smiley:

Davon abgesehen gibt es dann ja auch noch die Frage wieviele Views ich alleine z.B. erzeugen könnte. Welches Zeitfenster ist nötig um mehrfach gezählt zu werden usw usw.

Alles in allem ist das ‚ÄúGewicht‚ÄĚ das immer auf Views und Abonennten gelegt wird meiner Meinung nach viel zu hoch angesetzt, unabh√§ngig von der Bibi Thematik und es w√§re mal interessant da wirklich belastbare Zahlen zu haben die nicht nur quantitativ sondern auch qualitativ aussagekr√§ftig w√§ren.


#53

Beachte bitte meinen Edit.


#54

Die Doku ‚ÄúDie dunkle Seite der Wikipedia‚ÄĚ von Markus Fiedler l√§uf auf dem YouTube Kanal von Ken Jebsen. Dieser ist doch durchaus eine umstrittene Pers√∂nlichkeit. Wie ganeu passt das jetzt ins Bild?

Markus Fiedler wiederum macht jetzt zusammen mit Dirk Pohlmann die Reihe " Geschichten aus Wikihausen" die wiederum eine Art Weiterf√ľhrung von ‚ÄúDie dunkle Seite der Wikipedia‚ÄĚ ist‚Ķ


#55

Pohlmann:

So schlimm wie bef√ľrchtet war es nicht. Klar, nat√ľrlich f√§llt ihm, wenn er an Verst√∂√üe gegen die Menschenrechte denkt, zuallererst der Judenstaat ein, aber das geh√∂rt wahrscheinlich zu den Berufsanforderungen deutscher Journalisten. Und nat√ľrlich ist er ein Agent des Guten, Wahren und Sch√∂nen. Er ist auf jeden Fall bei Els√§sser und Jebsen genau richtig und hat sich auch seinen Psiram-Eintrag redlich verdient. (Ich war nie Psiram-Fan und wei√ü jetzt auch, warum, aber selbst Herr B. liegt nicht immer falsch.) Was an seiner Kritik an Wikipedia dran ist, kann ich nicht beurteilen, aber die Kommentare hier und auf YT(!) deuten darauf hin, dass er ein bisschen √ľbertrieben haben k√∂nnte. Insgesamt w√§re er bei VETO besser aufgehoben und warum er gleich die halbe Sendezeit bekam, ist mir schleierhaft. 15 Minuten h√§tten f√ľr die Botschaft gereicht.

Wolfgang M. Schmitt:

Der hat mich heute √ľberrascht. Den Jargon herunterzufahren, war eine gute Idee. Nun klingt er wie ein normaler Mensch und nicht mehr wie die Karikatur eines Intellektuellen und hat diese f√ľrchterliche Bibi knackig, kurz und treffend abgefr√ľhst√ľckt. In dieser Form kann er gerne √∂fter auftreten. Apropos:

Oh ja. Danke, dass du das so deutlich aussprichst. Mir geht es genau so.

WDR:

Erbärmlich. Also der WDR.

Webvideopreis:

Das habe ich mir jetzt drei Mal angesehen und weiß immer noch nicht so recht, was ich davon mitnehmen soll. Aber es ist ein sehr kurzer Beitrag, also egal.

Kanal der Woche:

Also ich halte Serge Menga eigentlich schon deshalb f√ľr einen ‚Äúwunderbaren Neger‚ÄĚ (J.Herrmann), weil er sich gerade nicht instrumentalisieren l√§sst. W√ľrde er sich mit vergleichbarer Verve als Opfer inszenieren, w√§re ihm eine Anstellung beim √∂ffentlich-rechtlichen Rundfunk sicher und er w√§re der Liebling des Establishments. Stattdessen steht er zu seinen √úberzeugungen und nimmt in Kauf, dass die Linke in ihm einen dummen Schwarzen sieht, der eine Marionette sei und nicht begreife, was er da mache, und die Rechte seinetwegen in Gewissensn√∂te kommt, weil er ein wandelnder Lackmustest ist, den sie immer wieder verliert. Das ist lustig. Nicht lustig ist, was er im ersten eingeblendeten Video sagt, und deshalb finde ich jetzt nicht mehr so wunderbar. Ich kann mir vorstellen, dass er und Pohlmann sich sp√§testens nach dem dritten Bier bestens verstehen w√ľrden. Kritikkritik: Die AfD ist nicht die NPD und bisher beabsichtigt nicht einmal H√∂cke, alle Dunkelh√§utigen auszuweisen.

Themenauswahl:

Keine Klagen. Die Breite hat gestimmt. Daran ändert die m.E. unpassende Themengewichtung nichts.

Fazit: Die letzte Folge hat mir besser gefallen, aber im Gro√üen und Ganzen war auch diese nicht schlecht. Ich werde mein Abo weder zur√ľckstufen noch k√ľndigen - und das ist doch letzten Endes das gr√∂√üte Lob, das man in diesem Forum aussprechen kann, ohne sich der Speichelleckerei verd√§chtig zu machen.


#56

Ich m√∂chte auch etwas zur Folge sagen, besonders m√∂chte ich mich dabei auf zwei Beitr√§ge konzentrieren. Allgemein kann ich zur Folge sagen, dass ich sie als gelungen empfand. Die Mediatheke scheint sich in die richtige Richtung zu entwickeln. Dazu muss ich auch anmerken, dass ich einer derjenigen bin , die nicht in der Youtube-Blase leben und f√ľr die dieses Format daher wahrscheinlich eher ein Mehrwert darstellt. Das ist nicht ganz un√§hnlich zu FKTV, da erfuhr ich auch (fast) alles Nennenswerte √ľbers Fernsehen, ohne dass ich mir pausenlos RTL und Konsorten antun musste.

Sehr gut finde ich die Idee, das Hauptaugenmerk der Folge auf Wikipedia zu richten. Ich war selber gut drei Jahre aktiver WP-Mitarbeiter und habe daher durchaus eine Innensicht auf das Projekt gewinnen k√∂nnen. Die Idee, die hinter Wikipedia steckt, finde ich immer noch grossartig, aber es gibt diverse Faktoren, die ich als problematisch einstufe. Die H√ľrden, als neuer Autor einzusteigen, sind inzwischen sehr hoch geworden, Neulinge werden mit einer Vielzahl von teils schwer verst√§ndlichen Richtlinien √ľberh√§uft, dazu sind in den vergangenen Jahren zahlreiche neue Formatierungen hinzugekommen, was das Bearbeiten von Seiten deutlich erschwert hat. Auch der im Beitrag genannte Umstand, dass viele Artikel seit Jahren nicht mehr betreut werden und daher nicht mehr auf aktuellem Stand sind, betrachte ich als gewichtiges Problem, wobei man dazu auch sagen muss, dass viele fr√ľhere Autoren inzwischen rausgeekelt wurden. Die Wikipedia besteht heute aus einem harten Konzern von Leuten, die zumeist √ľber zehn Jahre dabei sind und die quasi alle Entscheidungen unter sich ausmachen. Neue Autoren k√∂nnen nur noch in geringem Ausmass gewonnen werden, was bei dem Umgang, der dort gepflegt wird, kaum ein Wunder ist. Der Diskussionston ist oftmals ausgesprochen rau bis geh√§ssig, was √ľbrigens eine Spezialit√§t der deutschsprachigen Wikipedia ist - in keiner anderen Sprachausgabe gibt es so viel Streit, Gez√§nk und f√ľr Aussenstehende kaum zu durchschauende Endlosdiskussionen.

Ich bin jedoch der Meinung, dass nicht der richtige Gast eingeladen wurde. Er scheint einen umfassenden Privatkonflikt gegen die Wikipedia zu f√ľhren, zumindest im Gespr√§ch war er aber nicht in der Lage, das Projekt angemessen zu kontextualisieren und eine Gesamtsicht einzunehmen. Es scheint mir viel mehr gekr√§nkt zu sein, dass in seinem Artikel Dinge standen, die ihm nicht genehm waren. Dazu hat er oft sehr ausufernd und ohne Punkt und Komma geredet. Hier w√§re es besser gewesen, wenn Holger ihn h√§ufige unterbrochen h√§tte. Ich weiss, dass er die Leute gerne ausreden l√§sst und daran ist aus nicht grunds√§tzlich etwas Falsches, aber bei manchen Leuten scheint es angebracht, sie in ihrem Redefluss zu unterbrechen. Pers√∂nlich h√§tte ich mir lieber einen internen Kritiker der Wikipedia gew√ľnscht (ja, auch die gibt es), das w√§re wahrscheinlich f√ľr die Meisten aufschlussreicher gewesen.

Richtig gut fand ich wieder einmal Wolfgang M. Schmitts Beitrag. Einfach köstlich, wie er Bibis Videos zerlegt hat! Bitte mehr davon.


#57

Eine sehr kurzweilige und schöne Folge. Das Format mausert sich schneller als gedacht.

Langsam bekomme ich das Gef√ľhl die Mediatheke k√∂nnte ein fester Bestandteil von meinem Samstag werden. H√§tte nicht gedacht das es so gut wird.

Ich freue mich wirklich √ľber diese Sendung. Eigentlich k√∂nnte man sagen das FKTV schon lange aus erz√§hlt war. :wink:
Die Mediatheke ist ein w√ľrdiger und guter Nachfolger.

gez. Don


#58

Es gibt keinen Grund anzunehmen, dass ein Thema nicht noch ein weiteres Mal aufgegriffen wird, wenn Holger Leute findet, die eine zus√§tzliche Perspektive in die Thematik einbringen k√∂nnen. W√ľrde mich wundern, wenn es in der Mediatheke anders zuginge als bei FKTV, was das betrifft.


#59

Super Interview, sehr interessant!


#60

Jetzt Mal Ernst, ich glaube, die Sache mit dem Ton betrifft nur Holger, Hr. oder Fr. Ton mag Holger nicht :slight_smile: Beim Gast war alles gut, ebenso in den Einspieler. Klasse Folge!!