Massengeschmack-TV Shop

Folge 211: Poker


#41

Bereits nach ziemlich genau 12 Minuten sieht man den ersten kleinen Fehler, als Clemens laut Anzeige eine Karo 6 hat, die Karo 6 aber offen im Flop liegt. Kann natürlich passieren, dass bei 1 1/2h Video sich der eine oder andere Fehler einschleicht, wenn man letztlich immer vier Hände abgleichen muss.


#42

Klar, ich will da auch gar nicht Holger kritisieren, der sich dann noch den Hintern voll Mühe gemacht hat, das alles nachzubearbeiten. Wo gehobelt wird, da fallen Späne, wie es so heißt, und ich bin da sehr dankbar für die professionelle Qualität - auch was den Dealer anging, der so auch im Casino arbeiten könnte. Ich wollte nur darauf hinweisen, damit das evtl. noch später korrigiert werden kann.


#43

Ja sorry, wenn sich da 1-2 Fehler eingeschlichen haben - es war halt viel Grafik-Gewusel. :fearful:


#44

Ich glaube um Skat wirklich tiefgreifender beurteilen zu können, muss man das Glück oder die Gelegenheit gehabt haben mit den richtigen Leuten und dem entsprechenden Niveau einen oder besser mehrere richtige Skat Abende erlebt zu haben. So daß das Spiel in einen Flow kommt.
Dazu muss man aber schon ein paar Mal spielen.
Erst wenn man einen gewissen Überblick hat und zwischen all den Optionen auch bewusst entscheiden kann weil man weiss Welche Konsequenzen sich daraus ergeben.

Das dauert halt doch ein paar Abende mehr.
Schach macht ja auch nicht unbedingt gross Spass wenn man noch völliger Anfänger ist…
Und die Mispieler und ihr Können machen wie gesagt auch viel aus. Die richtige Mischung macht’s…

Skat ist beides. Ein Teamspiel und genauso kein Teamspiel. Je nach dem spielt man ja auch alleine oder im Team. Meist 2 gegen 1er oder auch jeder gegen jeden.

Wie manche schrieben meinten sie nach dem geben wäre eh alles entschieden. Man müsste eh “nur” bedienen…

Ich denke den Eindruck hat man verstärkt am Anfang wenn man noch nicht so fit im Spiel ist.
Es ist auch ein unt3rschied ob ich das reizen Gewinne und erstmal bestimme oder ob ich im Gegen-Team Lande und natürlich dann mehr bedienen muss…

Wen Skat nicht “gehookt” hat (sagt man doch so?! :upside_down_face:) der war noch nicht so weit oder hatte noch nicht die zu ihm passenden Mitspieler im Team…

Übrigens hab ich ne Zeitlang auf ner Skat-App (Skat Lite) gespielt. Die ist mittlerweile Recht aufwendig gestaltete und macht eigentlich auch laune. Gerade zum lernen scheint mir die gut, da für Anfänger gewisse Hilfen dabei sind die einem das Spiel näher bringen…
Die Gegner kloppen sogar die typischen Skatweisheiten raus :grinning:


#45

Na ja … Mit der Pokerliteratur kannst du ganze Bücherregale füllen. Die Dynamik des Spiels ist schon dadurch riesig, dass jeder Spieler schon preflop seine Ranges an die der Gegner anpassen muss. Ich glaube kaum, dass du, wenn du online Skat spielst, nebenbei Statistikprogramme mit hundert Kategorien laufen lassen kannst, die besagen, welcher Gegner in welcher Position und welcher Situation seine Hände wie spielt.
Beim Skat hast du gegen andere erfahrene Spieler, wenn überhaupt, nur geringe Vorteile, beim Poker ziehe ich Tische ab, an denen die Leute schon Jahrzehnte Erfahrung haben - einfach dadurch, dass ich mich in das Spiel viel mehr vertieft habe als sie und mehr Geduld und Selbstbeherrschung mitbringe.

Daher ist es wohl nicht zu gewagt zu sagen, dass da eher umgekehrt ein Schuh draus wird …


#46

Mal ne ganz andere Frage…
Ich habe als Kind im Winterurlaub durch andere Kinder im Hotel ein Kartenspiel gespielt das unglaublich Laune gemacht hatte…

Leider weiss ich aber so gut wie nichts mehr von dem Spiel, also die Regeln etc. Nicht Mal welches Kartenspiel verwendet wurde bin ich mir sicher.
Glaube aber das 52er Blatt.
.
Letztlich weiss ich nur noch den Namen und das war’s. Und der Name kann ja bei spielen regional völlig eigen sein.

Ich lass es aber trotzdem Mal auf einen Versuch ankommen…

Wer hat schon Mal von “Chinesisch Bridsch” gehört?
Ähm… oder Bridge? Halt das bekannte Bridsch…
Nichrmal Google hatte mir damals ein Ergebnis geliefert…


#47

Wo nun ein Schuh draus wird ist eigentlich irrelevant. Skat-Fans werden lieber Skat spielen und denken das ist ein strategisches Meisterwerk, wobei auch dort ein Glücksfaktor enthalten ist, wie in jedem Spiel wo man nicht mit gleichen Voraussetzungen startet und unterschiedliche Starthände zugelost bekommt. Beim Skat ist das zugegeben bei seinem 32 Karten geringer als beim Texas Hold 'Em.

Ich mag z.B. beim Skat nicht das ich zwangsweise mit einem Partner spielen muss. Oft erlebt das da irgendein Tryharder sitzt, der jeden Zug von mir kommentiert hat. Da kam dann schon Lust auf den hart ins Gesicht zu treten.

Beim Pokern bin ich für mich selbst verantwortlich. Ich entscheide wie ich jede Hand spiele und ob ich sie überhaupt spiele. Dazu muss man Gegner lesen lernen, Odds berechnen, Bankroll-Management wäre auch nice, ab und zu rein limpen, usw. usw. Für mich steht fest welches Spiel der beiden genannten den größeren Strategiefaktor hat. Aber wie schon gesagt ist das egal. Hauptsache jede Fraktion hat Spaß an ihrem Spiel. Ich kann nur nicht stehen lassen, wenn die Skat-Anhänger denken sie müssten Poker als reines Glücksspiel abstempeln. Die haben sich dann nämlich genauso rudimentär mit Pokern beschäftigt, wie manche umgekehrt mit Skat.

Für beide Gruppen gilt im Grunde nur eine Regel. Und die wünsche ich euch abschließend.

Gut Blatt!


#48

Nein :slight_smile:
Für mich macht Pokern so einen Pseudo-Elitären Eindruck. Alle sitzens da hübsch abgezogen.
Abundzu wird aufn Tisch gehaun, dann irgendwelche Englischen Begriffe reingesagt.
Das machts für mich sehr unsympathisch (Also das Spiel, nicht die vier am Tisch).

Warum am Ende !CF nicht gewonnen hat, begreife ich nicht.


#49

Holger hatte ein Paar mit 7ern. !CF hatte nix.


#50

Danke.
Dachte Ass, zwei, drei ist mehr wert.