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Folge 193: Götz George

Die „Winnetou“-Filme waren keine Hauptrollen und sind ja nun auch nicht so besonders hochwertig.
Ich denke schon, dass wir nach den bereits früher besprochenen Filmen in dieser Folge 3-4 weitere Höhepunkte besprochen haben. So viele weitere gibt es meiner Meinung nach dann auch nicht, so dass wir mit leicht obskurer, aber durchaus interessanter B-Ware aufgefüllt haben.

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Gut dass der Film „Aus einem deutschen Leben“ noch vom Gast angesprochen wurde, ich halte ihn ebenfalls für einen sehr eindrucksvollen Film. Hätte auch aufgrund des Datums als Besprechung ganz gut gepasst.

Ein Film der jetzt vielleicht kein großes Meisterwerk ist, mir aber trotzdem ganz gut gefallen hat, ist die Wende-Komödie „Schulz und Schulz“ (wurde kurz vor dem Mauerfall gedreht). Die Nachfolge-Teile kann man sich allerdings sparen. (Ah, wurde ganz am Schluss noch erwähnt :slight_smile: )

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Ich gestehe: Von dem Film habe ich noch nicht mal den Titel gehört bislang… man lernt nie aus!

Zum Superbullen muss man unbedingt auch noch das Cover der Mad-Jo-Veröffentlichung erwähnen. Das ist kaum weniger absurd.

Der Grund wurde ja genannt. Einige Filme wurden schon in einer anderen Sendung besprochen.

Ich hatte vielmehr den Eindruck, dass alle in der Runde Spaß hatten. Außerdem wurden etliche Filme positiv bewertet. Ich fand die Sendung insgesamt sehr stimmig, auch hat sich der Gast gut in die Runde integriert.

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Für mich hat Götz George vor allem eine große Bedeutung, weil die Rolle Schimanski alles überstrahlt. Für mich immer noch der beste TV-Kommissar des deutschen Fernsehens. Nebenbei portraitiert der Tatort-Schimanski das alte Ruhrgebiet, was nostalgische Gefühle in mir auslöst – Pluspunkt. George war ein großartiger Schauspieler, keine Frage. Nur denke ich nicht, dass er vielseitig war. Seine Rollen waren vielseitig – nicht aber sein Schauspiel. Ein großer Unterschied.

Was man George auch hoch anrechnen muss: Er hat jemandem einen Karrierehöhepunkt beschert. Das beste, was Dieter Bohlen je gemacht hat… er als Nebendarsteller in „Moltke“:

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bei 1:37:09 min…auf die frage: es gibt unterschiedliche ausprägungen bei demnz (z.b. die "frontal lappen demenz #MorbusPick.)…da ist gewaltätiges und „unangemessenes“ verhalten, teil der krankheit.und da die patienten desorientliert sind, neigen sie zu „panik“…was im verlauf zu gewalttätigen verhalten führen kann…echt gute folge! ich wünsch euch und allen da draussen eine gute zeit, und das allen das schicksal einer „demenz“ nicht ereilt…lg aus chemnitz

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TOP Folge! Mir hat nur Christian gefehlt. :slight_smile:

Danke Malte für den Vorschlag. Ich habe wirklich einiges nicht gekannt.

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Leider wurde weder „Schtonk“ (großes deutsches Kino), noch der TV- Film: „Zivilcourage“ (sehr sehenswert) erwähnt. Und die „Winnetou“- Filme waren wichtig für seine Karriere- da hätte man ruhig mal einen Ausschnitt zeigen können. Außerdem drehte er ja auch einige Filme mit Christiane Hörbiger. Apropos: Ich habe 24 Jahre alte Menschen gepflegt. „Mein Vater“ ist sehr nah an der Realität- auch was die Hilflosigkeit der Angehörigen betrifft. Man kann sagen, dass Demente mehr oder weniger aggressiv werden. Das sind auch Schübe/ Phasen. Sehr oft auch „im Übergang“: Also, wenn diese noch merken, dass sie vergesslich werden- da resultiert die Aggression sehr oft aus der Verzweiflung, der Hilflosigkeit, und der Angst. Ich kann sagen, dass Menschen, die ihr Leben lang eher gutmütig, gesellig und ruhig waren, weniger zur Aggressivität neigten. Allerdings gibt es auch hier Ausnahmen! Die verlorenen, todtraurigen Blicke, wenn die Menschen im Heim zurückgelassen werden, kann ich leider nur bestätigen. Manche verkraften das nicht, und verfallen schnell…, oder werden erst recht aggressiv. Manche haben Glück: Weil die Angehörigen regelmäßig kommen, das Personal sehr liebevoll und qualifiziert ist, und/ oder wenn sie „die Schwelle“ überschritten haben: Der Zeitpunkt, wo sie nicht mehr wissen, was geschah, wer sie sind, wer sie waren…- diese leben dann in ihrer eigenen Welt, und mit manchen kommt man dann gut zurecht, da sie oft alles annehmen, wie es kommt. (Demente mit Weglauftendenz sind allerdings schwer zu händeln, zu besänftigen, zu beschützen- man braucht wirklich viel Nerven und Geduld). Trotz allem gibt es auch rührende und schöne Momente mit ihnen… man muss für diesen Beruf eben wirklich berufen sein, denn diese Momente sind nicht bei allen, nicht jederzeit, und auch nicht regelmäßig zu erleben. Also wer sich noch filmmässig informieren will, wie es sich realistisch! mit der echten Demenz verhält, der halte sich um Himmels Willen von „Honig im Kopf“ fern!, und schaue sich eben „Mein Vater“ oder „Stiller Abschied“ an- mit Christiane Hörbiger. Sie spielt da (wie so oft) genauso sensationell und berührend wie Götz! (Der Film könnte sogar noch auf YouTube sein).

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Schtonk haben wir schon besprochen

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Hier sind die Links zu den Folgen:

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Wir haben es doch sogar extra in der Folge erwähnt :roll_eyes:

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Was zu der Schimanski-Reihe, die nach dem Tatort kam, gesagt wurde, kann ich nur unterstreichen. Da waren tatsächlich einige sehr gute Filme dabei. Alle 17 Filme gibt es momentan auf Amazon Prime. Es lohnt sich, da mal vorne anzufangen.

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Die Folgen-Nummern auch? Eine Einblendung der Nummer während erwähnt wird, was man nicht nochmal bringt, hätte ich gerne gesehen.

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Nein, aber da hilft ja das Forum (wurde ja gepostet) und zur Not die Community Wiki.

Glücklicherweise postet es jemand und Du rollst die Augen. Oder worauf bezog sich das?

Das bezog sich auf Ruuthi und ihre Bemerkung, dass wir Schtonk nicht besprochen haben.

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Ich finde, dass Ihr bei solchen Sonderfolgen auch Filme, die schon besprochen wurden, trotzdem nochmal- mit Kurzkritik- erwähnen solltet. Imo macht das die Sache einfach rund. Könnt ihr ja dann trotzdem auf die ausführliche Review verweisen. Denn: Ich finde es eher zeitraubend und umständlich wegen einer Review nach einer Folge zu kramen. Da hab ich z.B. nicht die Zeit und Geduld für. :smiley:

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Nein! Die Zeit kann besser in andere Filme fließen. Für Wiederholungen gibt es die Öffis.

:wink:

Unbedingt mal anschauen. Es lohnt sich. :wink:

Hauptrollen waren es nicht, aber es gehört schon irgendwie zu George dazu und statt mit B-Ware aufzufüllen , hätte man ja auch etwas genauer auf seine Tatort/Schimanski - Zeiten eingehen können.

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