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Folge 18: Klimawandel

Hier kann darüber diskutiert werden!

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Schade, ich dachte, es kommt jemand mit Hintergrund, der auch vielleicht wirklich etwas beitragen kann. Aber dann ists doch der Eike-Präsident, dem der Klimawandel auf Grund seines Alters und seiner Verbohrtheit eh egal sein kann. :roll_eyes:

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Mal das Interview bis zu Ende schauen, da geht er auch kurz darauf ein. Und das Argument ist eh total für die Katz.

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Die Idee, zwei Gesprächspartner zu haben und nur moderierend einzugreifen, finde ich sehr gut. Bitte weiterhin versuchen, dies hinzubekommen. Die Gründe für die Absagen finde ich ziemlich schwach… schließlich verirren sich auch ständig Klimaforscher in Talkshows, diskutieren dort nicht mit ihresgleichen und müssen dort auch damit rechnen, Gegenwind zu bekommen (auch wenn dies selten vorkommt).

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Endergiespeicherung? Power-to-Gas! Mit der regenerativen Energie spaltet man vor Ort Wasser in Sauerstoff und Wasserstoff, der gespeichert wird. Bei Energiebedarf kann der mit Sauerstoff reagieren und eine Turbine antreiben. Einziges Abfallprodukt: reines Wasser.

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Wie groß wäre die Energieausbeute? Lohnt sich das?

Ich habe gerade angefangen zu gucken, möchte aber direkt anmerken, dass ich es etwas unangenehm finde, wenn in einem Interview, in dem sich zwei Menschen gegenüber sitzen, ständig ein Achsensprung vollzogen wird. Man hat das Gefühl, beide Personen schauen in die gleiche Richtung. Das ist insbesondere für ein eins zu eins Gespräch etwas gewöhnungsbedürftig.

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Habe die Folge auch gerade erst angemacht, aber eines möchte ich schon direkt anmerken: Ich finde es sehr seltsam, dass es von Seiten der Wissenschaft gar kein Interesse an einer kontroversen Diskussion zur Thematik gibt, weil es einen breiten wissenschaftlichen Konsens dazu gäbe. Ja, das mag sein, aber man muss doch die Inhalte, die man erforscht hat, auch der Allgemeinheit gegenüber mitteilen, denn letztlich geht vieles, was geforscht wird, nicht nur eine kleine Kaste von Wissenschaftlern etwas an, sondern uns alle, gerade bei einem so breit diskutierten Thema wie dem Klima. Wenn sich Wissenschaftler arrogant von der Aussenwelt abkapseln - und das ist eine Beobachtung, die ich immer wieder mache - dann erweisen sie damit ihren oft durchaus ehrenwerten Anliegen einen Bärendienst.

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Also ich würde es verstehen, wenn ein Geologe sich nicht auf eine Diskussion mit einem Flacherdler einlassen würde oder ein Physiker nicht auf die Diskussion, ob es Schwerkraft gibt oder nicht.

Das sind aber Dinge, die wirklich so gut wie unumstritten sind, einige Spinner gibt es halt immer. Beim Klima verhält es sich etwas anders, da geht es um Inhalte, die man der Allgemeinheit gegenüber vermitteln muss. Dies geschieht ohne jede Frage auch, aber nur ohne weitere Begründung auf den wissenschaftlichen Konsens zu verweisen finde ich mit dieser Ausgangslage dann doch etwas gar dünn.

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Die haben das doch begründet!
Stell das doch hier nicht so hin als wären die sich einfach zu fein gewesen.

Exakt. Wie der Klimawandel.

Das sagte Holger bei der Einleitung aber schon richtig: So eindeutig der Konsens in der Wissenschaft ist (und ich bestreite diesen nicht, nur um allfälligen Missverständnissen vorzubeugen), der gesellschaftliche Konsens ist es nicht ganz. Bei der flachen Erde zum Beispiel ist das schon ein wenig anders. Es geht hier aber nicht um eine Diskussion, die ausschliesslich innerhalb der Fachwissenschaften geführt würde, sonden um ein sehr breit diskutiertes Thema, das hier in diesem konkreten Fall in einem Format besprochen wird, das an die Allgemeinheit gerichtet ist. Da klingt das aus meiner Sicht schon ein kleines bisschen nach Diskussionsverweigerung aus Arroganz, aber natürlich hat jeder das Recht, das anders zu interpretieren.

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Aber wenn jetzt viele Leute anzweifeln würden, dass die Erde eine Kugel ist, dann wäre es wiederum diskutierenswert. Ok.

Dann müssten sich die Wissenschaftler dem offensiv stellen, ja.

Und wie definierst du die kritische Menge?

Es scheint mir kaum möglich, eine genaue Zahl festzulegen.

Na eben, wo ist denn dann die Abgrenzung zwischen einer absurden Meinung wie flache Erde und einer nicht weniger absurden Meinung wie „es gibt keinen Klimawandel“? Ich will damit nur sagen, dass für einen seriösen Klimawissenschaftler die Evidenzgrade von „die Erde ist rund“ und „der Klimawandel existiert“ vermutlich nicht besonders weit auseinander liegen, weswegen ich die Absagen durchaus verstehen kann.

Und wenn du dann sagst, die Anzahl derjenigen, die an den mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit wahren Klimawandel, ist entscheidend, dann musst du zumindest einen Korridor definieren können, ab wann dies gilt. Ansonsten muss ich das leider als gefühlte Notwendigkeit betrachten.

Nein, da muss man keine konkrete Zahl nennen. Tatsache ist nunmal, daß der Anteil der Klimawandelleugner groß genug ist, um die öffentliche Meinung zu beeinflussen.
Das könnte der Maßstab sein.
Eine VT behauptet übrigens, daß dieser Zustand des Nicht-Konsens exakt so gewollt ist :wink:

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