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Folge 17

Hier kann darüber diskutiert werden!

ERSTER!! :smiley:

Das ist die Episode, die ich mit Abstand am meisten genossen habe. Ich habe, wenn schon nicht alle, so doch die meisten Episoden aller Star-Trek-Serien gesehen.
Ineressanterweise habt ihr, wenn ich mich recht entsinne, die neueste “Enterprise”-Serie komplett ausgespart. Eine Gemeinheit, die sie auch verdient hat. :mrgreen:
Und ich freue mich schon auf die beiden neuen, die ihr hier vorgestellt habt. Auch wenn ihr “Discovery” überwiegend kritisch gegenübersteht, bin ich dennoch neugierig, was ich da zu sehen bekommen werde. Auch wenn der Trailer eine actionlastige Serie nahelegt und ich inzwischen aus dem Krachbumm-Alter raus bin und mehr Wert auf gut entwickelte Stories und originelle Ideen lege.
“The Orville” sehe ich wiederum eher skeptisch, weil ich Slapstick in der SF nicht wirklich mag. Wenn also die Serie auf Humor und Gags geeicht ist, dann sollte da schon eine Menge Fleisch dran sein, sprich Hintersinn und Tiefe. Billige Lacher kriege ich in Marvel-Filmen genug zu sehen, und bei denen weiß ich nicht, warum ich die überhaupt noch gucke.
Und wieder einmal habe ich mir vorgenommen, doch endlich mal die Serie “Firefly” zu gucken. Ob das noch mal was wird in diesem Leben? Danke, Wolfgang, dass du es geschafft hast, mir wieder ein schlechtes Gewissen einzureden. :wink:

[QUOTE=Megabjörnie;498498] Interessanterweise habt ihr, wenn ich mich recht entsinne, die neueste “Enterprise”-Serie komplett ausgespart. Eine Gemeinheit, die sie auch verdient hat. :mrgreen: [/QUOTE]

Genaugenommen haben wie “Enterprise” nicht wirklich ausgespart, sondern sind auf das von Diane Warren geschriebene und von Russell Watson eingesungene Titellied “Where My Heart Will Take Me” eingegangen, das unter dem Titel “Faith of the Heart” vorher bereits von Rod Stewart auf dem Soundtrack zum 1998 veröffentlichten Film „Patch Adams“ veröffentlicht wurde.

[QUOTE=Megabjörnie;498498]Ineressanterweise habt ihr, wenn ich mich recht entsinne, die neueste “Enterprise”-Serie komplett ausgespart. Eine Gemeinheit, die sie auch verdient hat. :mrgreen:[/QUOTE]

[QUOTE=Beyermacher;498501]Genaugenommen haben wie “Enterprise” nicht wirklich ausgespart, sondern sind auf das von Diane Warren geschriebene und von Russell Watson eingesungene Titellied “Where My Heart Will Take Me” eingegangen, das unter dem Titel “Faith of the Heart” vorher bereits von Rod Stewart auf dem Soundtrack zum 1998 veröffentlichten Film „Patch Adams“ veröffentlicht wurde.[/QUOTE]
Wenn ich mich recht erinnere, haben wir auch noch ausgesagt, dass die bei “Enterprise” in Uniformen rumgelaufen sind, die aussahen wie etwas aus “Hör mal, wer da hämmert”. :slight_smile:

[QUOTE=Filmhistoriker;498503]Wenn ich mich recht erinnere, haben wir auch noch ausgesagt, dass die bei “Enterprise” in Uniformen rumgelaufen sind, die aussahen wie etwas aus “Hör mal, wer da hämmert”. :)[/QUOTE]

Von der Erwähnung des “Roten Alarms”, dem Nachfolger des “Taktischen Alarms”, der von Lieutenant Malcolm Reed auf der Enterprise erstmals entwickelt wurde, um die Waffensysteme zu aktivieren, die Hüllenpanzerung zu polarisieren und dafür zu sorgen, dass die Crew sich auf die Gefechtspositionen begibt, mal ganz abgesehen. :wink:

Großes Lob von mir an den/die Serienkiller.

Die Reise durch das StarTrek-Universum habt Ihr sehr unterhaltsam aufbereitet (nebenbei: Gibt es die Fernsehzeitung Gong noch? Unabhängig von der Antwort: Nicht Cobra, sondern Lars übernehmen Sie !!). Danach Rezensionen auf einem qualitativ gewohnt hohem Niveau. Ihr habt mir richtig Appetit auf “The Orville” gemacht, weil ich auf genau so albernen Humor abfahre und Seth MacFarlane sehr mag.

Der Abschluss mit dem HoaxMaster war eine schöne Überraschung. Wie hat sich die Zusammenarbeit in gerade der doch ungewöhnlichen Form eigentlich ergeben?

Nils, ich und der Hoaxmaster sind einander sehr sympathisch und wollten schon lange mal sowas zusammen machen. Wir wussten natürlich, dass Alexander ein großer Firefly-Fan ist. Und als Wolfgang M. Schmitt dann ausgerechnet diese Serie besprochen hat, haben wir Alexander gefragt, ob er nicht Lust hat, am Ende der Sendung für so einen Cameoauftritt hinzuzukommen.

Da er am Drehtag in Lübeck war und erst am Abend kommen konnte, führte das zu einem durchaus ungewöhnlichen Tagesablauf. Normal: Kulisse aufbauen, Killer drehen, Kulisse abbauen, Killer schneiden (in der Zwischenzeit können im Studio andere Sendungen gedreht werden, wie z. B. desöfteren Hoaxilla-TV). Ablauf diesmal: Kulisse aufbauen, Killer drehen, Kulisse bleibt stehen (nach uns waren an diesem Tag keine weiteren Aufzeichnungen geplant), Killer schneiden, Hoaxmaster kommt, Abspann drehen, Rest-Killer schneiden, Kulisse abbauen.

Schön, dass alle da so wunderbar mitgespielt haben. Dank vor allem an Alexander, der nach einem langen Arbeitstag noch zu uns gekommen ist, und an Chris, für den es durch diese Umstände ein längerer Arbeitstag wurde als sonst üblich (und der uns dann am Ende der Sendung auf so wunderbare Weise “weggebeamt” hat).

Eine schöne Folge!

Der Kritik zu Discovery kann ich nur zustimmen. Unabhängig davon, ob es nun eine echtes Star Trek ist oder nicht, wirkt das doch alles sehr holprig. Die Geschichte wirkt fadig, nichts was man nicht schon mal irgendwie woanders hatte, die Dialoge sind oft steif und die Charaktere bieten dem Zuschauer nicht wirklich etwas, wo man “andocken” könnte.
Andererseits sollte man vielleicht auch einfach mal bis zum Ende der S1 warten. Die Star Trek Serien waren in ihren ersten Staffeln oft nicht wirklich gut und z.B. die S1 von Next Generation tut schon fast ein wenig weh.

Zu Orville: Mir ging es ähnlich am Anfang, dass ich nicht so recht wusste, ob mich das jetzt packt oder ob mir das nicht doch alles zu albern ist. Das Gefühl geht aber nach ein paar Folgen schnell weg und die Serie fängt an zu begeistern. Außerdem machen fast alle Charakere Spass. Die Optik finde ich übrigens eher schlecht. Das ist für mich nicht hell/positiv, sondern doch eher etwas steril. Es stört mich aber schlussendlich nicht wirklich, da der Rest passt.

Firefly seufz… da gibt es eigentlich wenig zu ergänzen, wobei mir die Kritik etwas zu emotionslos ausgefallen ist. Neben all dem gesagten, was so stimmt, ist es einfach auch eine Serie mit viel Humor und sehr symphatischen Rollen. Es macht schlichtweg eine Menge Spass der Crew zuzuschauen. Eine echte Schande, dass da schon nach einer Season Schluss war. :frowning:

Echt eine super Folge.
Ich freue mich, dass ihr jetzt auch mal eine reine Science Fiction Folge gemacht habt.
Den Teil zu ST Discovery habe ich grötenteis übersprungen, eben weil ich noch nicht auf dem aller neuesten Stand bin.
Ich habe mich auch total gefreut, als ich gesehen habe, dass Firefly jetzt auch ein Teil des Serienkiller-Universums ist.
Für mich eine der besten SF-Serien überhaupt. Nett war auch der Cameo-Auftritt vom Hoaxmaster.

Jetzt fehlt euch eigentlich nur noch die beste der großen Science Fiction Serien: Doctor Who
Aber ihr werdet doch bestimmt nächstes Jahr, wenn wir die ersten Abenteuer der neuen Doctress (nennt man das so? :D) erleben dürfen, etwas zu der Serie machen, oder? :wink:

Ich bin zumindest großer Doctor-Who-Fan.

Bei Nils bin ich mir da nicht so sicher, aber Nils ist auf jeden Fall England-Fan.

Ist natürlich eine Riesenaufgabe, das Whoniverse einigermaßen angemessen zu behandeln. Machen wir ja vielleicht ähnlich wie bei Star Trek, mal sehen. Auf die Doctress freue ich mich jedenfalls.

Es war mir eine große Freude und Ehre, beim Serienkiller dabei sein zu dürfen. Ich schätze Olaf und Nils außerordentlich und habe mich sehr darüber gefreut, dass sie beim Thema Firefly an mich gedacht haben!

Star Trek Discovery fühlt sich für mich so an wie die Biff-Zeitlinie im 2. Teil von “Zurück in die Zukunft”.
Ich will gar nicht, dass sich da was weiter entwickelt.

Ich habe die Hoffnung auf Besserung schon längst verloren. Die Autoren scheinen nicht arg viel Ahnung von Star Trek zu haben. Ich glaube auch nicht, dass ihnen noch ein genialer Kniff einfällt um die Klingonen zu erklären. Ist das Augment-Virus wieder mutiert oder wurde daran schon wieder herumgepfuscht. Oder haben die Autoren einfach die 4. Staffel von “Enterprise” irgendwie verpennt. Ich hab da so ein ungutes Gefühl…

Und wieso bekommt man keine weiblichen Heldenfiguren mehr hin? Bei Alien hat das doch auch geklappt und das schon 1979. Warum muss man dem Publikum ständig erzählen wie toll die weibliche Heldin ist? Warum zeigt man es nicht einfach? Und warum benimmt sich diese geniale Heldin in den meisten Situationen wie ein trotteliges Kind? Fragen über Fragen.

[QUOTE=Beyermacher;498504]Von der Erwähnung des “Roten Alarms”, dem Nachfolger des “Taktischen Alarms”, der von Lieutenant Malcolm Reed auf der Enterprise erstmals entwickelt wurde, um die Waffensysteme zu aktivieren, die Hüllenpanzerung zu polarisieren und dafür zu sorgen, dass die Crew sich auf die Gefechtspositionen begibt, mal ganz abgesehen. ;)[/QUOTE]

Die ENT ist halt ein Forschungsschiff von Anfang an. Ich fand das eigentlich ziemlich gut, dass gezeigt wurde, wie es dazu kam. Wenn auch viel zu spät und auch zu dünn (nur eine Folge!) dargestellt.

Insgesamt sollte man mal darauf gucken, was für ein Schlemihl Reed überhaupt ist - Mine durch den Fuß; lässt Gegenstände auf unterentwickelten Planeten zurück; schießt daneben, sodass ein Crewmitglied stirbt; verfasst sein Testament viel zu früh; wird von Shapeshiftern in Frauengestalt reingelegt usw usf.
Ich hatte damals das Gefühl, dass die Schreiber die Figur hassen, so viel Mist, wie er fabriziert. Hatte mich seinerzeit total rausgerissen, da es kaum eine Folge gab, in der er nicht komplett unfähig erschien. Und dann auch noch der total erzwungene Geheimdienst-ENTverräter-quatsch…
Wobei ich ENT keinesfalls verteidigen will. Es hatte aber richtig gute Momente - Vulkanierlore, erste Erstkontakte, interessante Einzelfolgen, wie Archer im Knastraumschiff; Brent Spiners triple Folge oder Folgen wie die, als Archer zuerst ohne Universalüberserzer auf einem Planeten agierte oder die obskure Folge, in der Archer sich bei einem Volk entschuldigen musste, weil sein Hund eine Statue angepinkelt hatte. Oder die Zombievulkanierepisode. Imho gabs da schon einiges Gute. Gehasst habe ich größtenteils den Xindi-kladderadatsch.

Bzgl DISC full ack. Ich gucks, aber finds doof. Will eigentlich nur wissen, ob es sich noch dreht. Die zweite, inzwischen bestätigte Staffel, reiße ich noch ~drei Folgen lang an und lass es dann, je nachdem, endgültig sein.

Orville liebe ich. Nur zu wenige andere Menschen. Die Zuschauerzahlen sind ja leider kagge. Liegt evtll tatsächlich daran, wie oben erwähnt, dass die Optik mitunter strapaziert.

Zu Firefly nur dieses:
Ich mochte es gerne sehen. Auch der Film war ganz in Ordnung. Aber wer weiß schon, ob eine zweite Staffel ebenso gut geworden wäre. Ich für meinen Teil glaube in diesem Fall an eine gewisse Glorifizierung…

ceterum censeo:
Mega Folge, die mich gehookt hat. Selten ein MG-Format gesehen, bei dem ich mich am liebsten ins Studio gebeamt hätte. Habs direkt als mp3 gespeichert und werds mir garantiert noch ein paar mal unterwegs anhören. Als podcast funzt diese Ausgabe für moch wirklich gut, da man so einiges Revue passieren lassen kann.
Also nochmals: Thumbs up. Mitten ins SciFi Herz

[QUOTE=2910;498535]Die ENT ist halt ein Forschungsschiff von Anfang an. Ich fand das eigentlich ziemlich gut, dass gezeigt wurde, wie es dazu kam. Wenn auch viel zu spät und auch zu dünn (nur eine Folge!) dargestellt.

Insgesamt sollte man mal darauf gucken, was für ein Schlemihl Reed überhaupt ist - Mine durch den Fuß; lässt Gegenstände auf unterentwickelten Planeten zurück; schießt daneben, sodass ein Crewmitglied stirbt; verfasst sein Testament viel zu früh; wird von Shapeshiftern in Frauengestalt reingelegt usw usf.
Ich hatte damals das Gefühl, dass die Schreiber die Figur hassen, so viel Mist, wie er fabriziert. Hatte mich seinerzeit total rausgerissen, da es kaum eine Folge gab, in der er nicht komplett unfähig erschien. Und dann auch noch der total erzwungene Geheimdienst-ENTverräter-quatsch…
Wobei ich ENT keinesfalls verteidigen will. Es hatte aber richtig gute Momente - Vulkanierlore, erste Erstkontakte, interessante Einzelfolgen, wie Archer im Knastraumschiff; Brent Spiners triple Folge oder Folgen wie die, als Archer zuerst ohne Universalüberserzer auf einem Planeten agierte oder die obskure Folge, in der Archer sich bei einem Volk entschuldigen musste, weil sein Hund eine Statue angepinkelt hatte. Oder die Zombievulkanierepisode. Imho gabs da schon einiges Gute. Gehasst habe ich größtenteils den Xindi-kladderadatsch.[/QUOTE]

Als ich die Serie geguckt hab, war ich noch in einer Phase, in der ich Star Trek aus Prinzip gut finden wollte. Aber das in dem Fall einfach nicht geschafft hab.
Die Art und Weise, wie auf die mauen Quoten reagiert wurde, ist symptomatisch für die Einfallslosigkeit der Macher: Da haben sie also analysiert, dass die Leute immer dann eingeschaltet haben, wenn die Erde direkt angegriffen wurde. Und was machen sie? Sie schicken eine Attentätersonde, die 9/11 noch mal in großem Stil wiederholen soll. Schlimm, das mit den sieben Millionen Todesopfern. Wer da nicht dranbleibt, der hat kein Herz. Und dann wurde auch noch mal eben die Delphic-Ausdehnung aus dem Hut auf die Star-Trek-Galaxiskarte gezaubert. Wohin genau, ist mir ein Rätsel. Aber wen interessiert schon Kontinuität? Ach, die ist am Ende verschwunden? Siehste, passt wieder.
So richtig geholfen hat das mit den Xindi-Fabelwesen aber anscheinend nicht. Denn die vierte Staffel wurde noch schlimmer.
Wenn Autoren richtig verzweifelt nach zündenden Ideen suchen, was machen sie dann? Na? Richtig, sie machen eine Zeitreise zu den Nazis. Ganz ehrlich: Muss man dazu noch irgendetwas sagen? Nur soviel: Eine Serie, die sich mit Nazis behilft, hat den Zeitpunkt, an dem sie hätte eingestellt werden sollen, vermutlich schon lange hinter sich.

Ich hab mich schon so oft in Foren über Discovery aufgeregt, sodass ich es lieber künftig bleiben lasse und die Serie als das sehe was es erträglich macht: Eine durchschnittliche SF-Seifenoper dessen Darsteller allesamt jeder Zeit sterben können um die Dramaturgie ins Unerträgliche zu steigern. *seufz
Ok, es funktioniert doch nicht.
Ich denke ich sehe es mir deshalb in sehr großen Abständen an und das nur um darüber im Bilde zu sein. Wer weiß, vielleicht entwickelt es sich doch noch zu einer Star trek Serie und ich bekomme es gar nicht mit. :shock:

Orville ist ja auch nicht perfekt, aber im Gegenzug zu Discovery wird es von Folge zu Folge besser. Wenn die Hauptcharaktere sich nur vor dem ersten Kontakt etwas mehr informieren könnten hätte ich nichts zum Meckern. Mir gefällt auf jeden Fall der Stil, dieses [B]Familien[/B] Gefühl wie ihr es nennt. Orville mag nicht Star trek sein, aber sie kommen Beide aus einer utopischen Welt. Weniger Gewalt, kaum Blut und interessante Themen. Auch gibt es hier nicht wirklich “den” Hauptcharakter. In den bisherigen Serien(bis auf ToS) war jedes Crewmitglied ein Teil des Ganzen.

Bei Firefly hätte man mehr auf die Charaktere eingehen können. Sie waren immerhin ein Teil was die Serie so einzigartig gemacht hat, ebenso wie die an Western angelegte Welt. In den früheren 80ern gab es Zeichentrickserien wie Bravestar oder Saber Rider die Science Fiction und Western miteinander vermischt haben. Heute kann man sich diese Serien aber nur mit der Nostalgiebrille ansehen.

Jedenfalls gut gemachte Folge. Danke! 8)

[QUOTE=Megabjörnie;498538]Als ich die Serie geguckt hab, war ich noch in einer Phase, in der ich Star Trek aus Prinzip gut finden wollte. Aber das in dem Fall einfach nicht geschafft hab.[/QUOTE]

Ging mir genauso und habe dies Prinzip bei DISC nach den ersten zwei Folgen verworfen. ABER, wie gesagt, imho gab es ein paar schöne Momente - ebenso wie bei DISC. Nur reicht mir das nicht, um zu sagen “Gute Serie!”.Wie Kytana, gucke ich es auch in Abständen, um im Bilde zu sein.
Bin weder hater noch fanboy, aber nachdem mich die Prämisse schon nicht vom Hocker riss, hat mich die Entwicklung bisher überhaupt nicht positiv überrascht. Aber hatte dazu im StarTrek-thread schon geschrieben.
Vllt liegts daran, dass ich mit Picard, Janeway und Sisko groß wurde und deshalb auch die neuen Kinofilme nicht so toll finde.

Ist jedoch Offtopic nu.

Grandiose Folge! Leider fehlt mir die Wortgewandheit um das Lob angemessen auszudrücken.

Ich finde es sehr schade, dass Discovery überall so verissen wird, da ich den neuen Erzählansatz extrem mutig finde und er immer mehr zum tragen kommt. Ja, die Einführung der Charaktere war extrem holprig. Ja, das Makeup-Budget für die Klingonen ist zu hoch skaliert und ja, die Serie ist enorm düster, aber ich liebe es. Da kommt so eine richtige Endzeitstimmung auf. Besonders gut besetzt finde ich den Captain der Discovery mit einem fiesen berechnenden Jason Isaac(mir bekannt aus Der Patriot).

Da hoffe ich mal, dass die Serie nicht schon nach der 2. Staffel abgesetzt wird, das fände ich genauso schade wie bei Stargate Universe (Firefly traue ich mich mal nicht zu sagen, die spielt dann doch mindestens eine Klasse höher).

Danke auch nochmal an den Hoaxmaster für den Einsatz und Herrn Schmitt für die superangenehme Reszension (demnächst darf es aber gerne wieder ein schadenfroher Veriss werden :mrgreen:).

Die Enterprise Serie hatte einige gute Ansätze; so wie die Geschichte der Vulkanier,
die alle Völker kontrollieren wollen. Zudem war die 4. Staffeln durchaus interessant;
aber da hatte die Serie bereits die meisten Zuschauer verloren; was an der furchtbaren
3. Staffel lag. Da ging es um die Superwaffe, die die Erde vernichtet hat, und die
Enterprise begibt sich auf einen Rachefeldzug; und dann manipuliert sie die Zeitlinie,
damit die Erde nicht vernichtet wird. In einer Folge hat Captain Archer einen Gefangenen
gefoltert um an Informationen zu kommen. Sowas funktioniert nur im Film, nie in der
Realiät, weil man unter Folter alles sagt was man hören will. Zudem ist das kein Star
Trek, wenn ein “Held” jemanden foltert. Das war zu sehr den Amis schmackhaft machen,
dass man nun selbst zu Nazis geworden ist mit Konzentrationslagern (Guatanomo) und
das Foltern nun “schick”.

Die erwähnten Sience Fiction Themen in The Orvile sind typisch bei Star Trek. Scheinbar
in einer Sience Fiction Umgebung, halten sie der aktuellen Realität den Spiegel vor.
Z.B. mit der Aliens die Weiß/Schwarze Gesichter haben. Aber die einen sind links weiß,
und damit viel wertvoller, als die anderen die rechts weiß sind. Und das Problem des
Rassismus ist bis heute nicht gelöst in den USA; im Gegenteil es ist schlimmer geworden.

Ein interessantes Thema wären noch die Fanprojekte wie z.B. Star Trek Continues.
Die Serie setzt nach den 3 Jahren der alten Serien an, und sollte 13 Folgen
enthalten. Nun sind es 11 geworden, und damit wurde ein guter Abschluss zur alten
Serien gefunden. Die Serie kann man sich auf Youtube ansehen.

Die Drehbücher sind exelent, und es sind auch richtige Schauspieler am Werk;
was diese Serie deutlich von anderen Fanprojekten unterscheidet.

Auch hier hat man aktuelle Bezüge in Sience Fiction verpackt. Ein Planet hat sich vom
Nachbarplaneten abgeschottet, um der “Überfremdung” her zu werden. Doch die Leute kommen
trotzdem mit kleinen klapprigen Raumschiffen angeflogen; was viele auch nicht überleben.
Was keiner ahnt, es leben bereits einige Aliens unter ihnen. Auf dem Planeten sieht man alles
in schwarz/weiß. Sobald die Enterprisecrew dem Planeten geholfen hat wird alles bunt; dadurch
werden die Aliens erkennbar. Autsch, das tut allen AFD Wählern weh. :wink:
Gaststar ist in der Folge übrigens der Schauspieler von “Q”.

Enterprise ist bis jetzt die einzige “Star Trek” Serie die ich nicht bis zum Ende gesehen habe. Es war mir teils zu langweilig und optisch war es damals schon zu modern. Auch die Crew war teilweise beliebig austauschbar. Wie Ds9 scheint sie sich erst später weiterzuentwickeln und das war auch der Grund warum ich bei Sisko und co dann doch durchgehalten und bis zum Ende geschaut habe. Jetzt finde ich sogar ist sie bis jetzt die beste Star Trek Serie für mich. Kurz danach kommt Orville.
Nein Scherz. :mrgreen:
Also vielleicht sollte ich Enterprise auch noch eine Chance geben.
Discovery hingegen hat sie schon verspielt. :twisted:

Übrigens fand ich das die letzte Folge von Orville eine der Besten bis jetzt war. Keine Crewmitglieder die genervt haben oder sich nicht zuvor informiert haben bevor sie sich bei einem fremden Planeten hinunterbeam… eh fliegen. Diese Folge war rundum gelungen.
Bis auf die Kinder vielleicht, aber besser zwei Unerzogene als Wesley. :ugly
[video]https://media.giphy.com/media/3o7aD5Nh5p8xznxaeI/source.gif[/video]

Und Ich dachte noch so, Firefly, Moment mal, da gabs doch mal so nen komischen Podcast in den Ich da reingehört habe von so einem Alexander oder so … und schwups war er da. Jetzt hab Ich noch mehr Lust auf die Serie bekommen.

Ja, schöne Folge. Die neue Star Trek Serie hab Ich noch nicht gesehen. Ich hänge noch in der Mitte von TNG, will mir das alles mal chronologisch ansehen.

Alles in allem, eine schöne, ausführliche, Folge, toll gemacht!

Weiter so!