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Folge 161

Ein Outtake von Christian in der Kinoecke ist drin geblieben :smiley:

Das ist ja nicht das erste Mal. Bestimmt Volkers Rache für den Altersspruch :smiley:

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das war meine Schuld, sorry - ich erinnere mich halt nur an meine eigenen Fauxpas :smiley:

Ich muss sagen, dass mich Polaroid im Kino schon sehr rangekriegt hat. Liegt vielleicht aber auch daran, dass es erst mein zweiter Horrorfilm im Kino war, das ist von der Atmosphäre ja schon deutlich extremer als zu Hause^^

Eine Frage an Christian und Mario, weil im “Bandsalat” gesagt wurde, dass André Minninger kein Grusel hinbekäme:

Wie fandet ihr seine bzw. Europas Hörspiel-Umsetzung der “Nightmare on Elm Street”-Filme?
Für mich hat er damals das als erster umgesetzt, für das Oliver Döring von John Sinclair 2000 später gefeiert wurde (“Die Stimmen der Hollywoodstars mit tollen Effekten”).

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Etwas seltsam, dass Christian sagt, er hätte Kathryn Prescott aus Bailey zuvor noch nicht gesehen und keiner erwähnt, dass die doch die Hauptrolle in Polaroid spielt. :grin:

Das ist mir tatsächlich erst beim Schreiben des Artikels zu Bailey ein paar Tage später bewusst geworden. Sie ist so viel besser in Bailey, was zweifellos an der Rolle liegt

Mir hat die Serie (6 MCs) gut gefallen.

Ja, mir auch. Aber da musste er ja auch nur 1:1 den Text aus dem Film übernehmen

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Da gebe ich dir nur eingeschränkt Recht, Christian: Gerade die Nightmare-Filme bauen schon viel auf dem Visuellen (Verwischen zwischen Wirklichkeit und Traum) auf. Das Umzusetzen war sicher nicht einfach und die Tonspuren und Texte wurden ja komplett umgeschrieben (und auch teilweise mit den Sprechern wie im Film besetzt) und nicht einfach wie bei den O-Ton-Hörspielen wie Alf & Co. kopiert.

Zumindest produktionstechnisch waren die Teile ihrer Zeit weit voraus. Schade, dass sie damals mitten in der Handlung aus Jugendschutzgründen nicht mehr weiterveröffentlicht worden sind, obwohl fertige Folgen bzw. Aufnahmen mit Gastsprechern wie Hans Clarin, Gottfried Kramer und Hanni Vanhaiden existieren. Dies wurde von Minninger auch bestätigt.

Ja, wurde neu eingesprochen. Aber Minninger konnte da auf fertige Texte und Szenen zurückgreifen. Bei der Gruselserie musste er selbst erfinden und scheitert leider kläglich an fehlender Atmosphäre und blöden Einfällen.

Auf Nightmare werden wir noch zu sprechen kommen.

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Also ich konnte diesen allgemeinen Hass auf den Robin Hood schon damals im Kino nicht verstanden. Der hat mich gut unterhalten und gut ist. Ich fand es EBEN durch die etwas Steampunkigen Ideen mal was erfrischendes. Klar, der Film ist durchaus nicht fehlerfrei (die Schauspielerin von Marian war echt unterste Kanone und auch der Charakter von Jamie Dornan völlig überflüssig) aber ich fand die Actionszenen waren alle durchaus sehenswert (der Anfang, der Schluss, auch das mit dem Wagen).

Viel besser als John Wick 3, was ich als Fan das 1. Teils als Zumutung empfand. Mir hat schon die völlig bescheuerte Erweiterung des Universums im 2. Teil nicht gefallen, aber hier wurde es ja noch beknackter. Ein Haufen völlig irrelevante neue Charaktere, John Wick hätte gut 30x sterben können, tun die aber nicht, viel zu lang, und dann dieser Schluss. Eine absolute Frechheit. Den 4. Film werde ich echt nur noch ignorieren, die können mich mal.

Wie schon Dirty Harry sagte: Meinungen sind wie Arschlöcher. Jeder Mann hat eines. :slight_smile:
Sorry, aber für mich aber ROBIN HOOD eine unglaublich künstliche Scheiße mit ner Menge schlecht choreographierter Action in künstlich wirkenden Kulissen. Dank Wackelkamera und schnellen Schnitten wurde die miese Choreographie vertuscht. Im Gegensatz zu JOHN WICK 3, wo man mit ruhiger Kamera und langen Einstellungen gearbeitet hat.
Aber jedem das Seine.

Ja, die Kamera war ruhig, deshalb konnte man wunderbar betrachten, wie sichtbar völlig einstudiert künstlich die meissten Actionszenen waren (und meine Fresse, der Kampf am Schluss ging ja ewig). Ausser dem Teil mit den Messern und die Hunde-Action mit Halle Barry (die war noch das interessanteste in diesem Drecksfilm) fand ich die Action echt uninteressant. Bei dieser Szene mit dem Buch zB. Man konnte förmlich die Gedanken lesen, wie die sich an die Choreographie erinnern. Auch die Szene an sich war völlig bescheuert, da war einfach nur die Idee “Komm, einen Buch-Fight hatten wir noch nicht. An das aus dem Bourne Film erinnert sich eh niemand mehr, wir machen das mal”.

Auch wie quasi 99% der Einwohner mittlerweile Auftragskiller sind, finde ich einfach nur affig. Alle skrupellos, aber hey, “Wir sind Ehrenmanner, keine Minute davor dürfen wir dich anfassen”. Auch im 2. Teil wo die sich mehr oder weniger unbemerkt in der Metro sich beschossen haben. Hier in dem Teil bringen die sich ohne alles in eine Menschenmasse um, und keinen interessiert es. Was soll das? Das ist einfach ein so faules Drehbuch, ist echt zum aufregen. Auch seit dem 1. Teil haben die es nicht hinbekommen einen vernünftigen Bösewicht aufzubauen.

Kotzt mich echt an, weil ich den 1. Teil so geil fand und die sich davon völlig verabschiedet haben, mit solch einem Mist wie dieser absurden Schaltzentrale, wo die mit Commodore 64 arbeiten und anscheinend alle mindestens 93 Tattoos haben müssen. Klar, ist ein Stilmittel, aber der 1. Teil hatte mit sowas nichts am Hut, dann müssen die auch nicht damit später anfangen.

Ich erinnere mich an die meisten der hier besprochenen Filme.

“Polaroid” ist ein 08/15-Horrorfilm. Der ragt aus der Masse von Teenie-Horrorschockern in keinster Weise heraus. Das Spannungsniveau hielt sich bei mir entsprechend in Grenzen.

“Abgeschnitten” ist tatsächlich auch so ein durchwachsener Film. Einerseits ist das Spannungsniveau sehr hoch, andererseits ist die Handlung teilweise unschlüssig und vor allem konstruiert, und es sind diese bescheuerten Slapstick-Momente drin, die wiederum zu Lasten der Spannung gehen. Ob die Splatterelemente wirklich hätten sein müssen, darüber kann man streiten. Sie ziehen sich durch den ganzen Film und scheinen keine andere Funktion zu haben, als beim Zuschauer eine Mischung aus Ekel und Faszination zu erzeugen. Aber sie erhöhen teilweise tatsächlich die Spannung, weil sie die Angst des Vaters fühlbar machen, die eigene Tochter als entstellte Leiche wiederzufinden.

“Final Score” werde ich mir nicht geben. Da habt ihr mich von überzeugt. :stuck_out_tongue_winking_eye:

Robin Hood ist aus vielen Gründen als übles Machwerk zu bezeichnen, aber nicht unbedingt wegen der historisch unpassenden Kostümierung. Das ist ein Stilmittel, das bewusst eingesetzt wird und wohl ausdrücken soll, dass die Robin-Hood-Saga auch heute stattfinden kann. Wenn man das als Zuschauer kauft, funktioniert es auch.
Nein, die Probleme des Drehbuchs haben viel mit Unschlüssigkeit bei der Handlung zu tun. Als ob eine Entwicklung, die normalerweise Jahre brauchen würde, auf Gedeih und Verderb auf wenige Tage zusammengepresst werden sollte.
Und dieser plumpen Holzhammer-Verschwörungstheoretikermessage-Mischung, die mich so kunstfertig zu überrollen versucht wie eine Dampfwalze.
Und den ebenso plumpen Dialogen.
Und an der klischeehaften, strichmännchenartig eindimensionalen Charakterzeichnung.
Und dem oberflächlichen Spiel der Darsteller, denen deutlich anzumerken war, dass ihnen das Ganze selbst zu blöd war und sie am Liebsten den Vertrag nachträglich gekündigt hätten.
So gesehen waren der pseudomoderne Look und die rasante Choreographie noch die größte kreative Leistung des Films. Auch wenn sie bestenfalls halb funktionierten.

@kkt:
Nein, das ist kein “faules Drehbuch” sondern halt genauso gewollt.
Das was Dich aufregt und zu Schimpfkanonaden (affig, Mist, bescheuert) verleitet ist eben genau das was vielen gefällt, die John Wick-Reihe so einzigartig macht und aus dem sonstigen Action-Einerlei heraushebt.
Der Ehrenkodex, die Stilisierung und Übertreibung, die eigene völlig unwahrscheinliche Welt voller Auftragskiller und auch die Unlogik. Da braucht niemand einen klassischen Bösewicht.
Als wenn man eine Paralleldimension betritt, in der weder die Regeln unserer Gesellschaft, noch die anderer Filme gelten.
Einfach großartig. :smiley:

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Danke, war wieder schön. Unter den Robin Hood Filmen gefällt mir persönlich die Realverfilmung von 1952 (auch von Disney) am besten. Vor allem die Szene mit dem Mönch (die Älteren unter uns werden sich erinnern).

Sehr schöner Beitrag auch zu Bandsalat. Die Neuauflage “Die fünf Freunde essen glutenfrei” klingt nach einem riesen Spaß. Übrigens beruht die Idee dazu auf einer neuen Buchreihe rund um die 5 Freunde, die mittlerweile 13 Bände umfasst. Da könnte also noch einiges an Fortsetzungen auf uns zukommen, sorry Mario.

Zu eurer Überlegung bei Bandsalat ganz am Schluß, ob die Hörspielsprecher der ersten Generation auch denen der alten Serie entsprechen: Ja, das war tatsächlich so. Und ist damals in den 70ern auch extra auf dem Cover beworben worden. In meiner alten Ausgabe wird übrigens auch schon Karl Ulrich Meves als Sprecher von Tiger-Dan benannt. Ob das wirklich ein Fehler ist, kann ich nicht beurteilen.

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Es ist ein Fehler. Kam bei Europa häufiger vor. Bei DAS DUELL MIT DEM VAMPIR steht als Erzähler zB Günther Ungeheuer, obwohl es Christian Rode war. Gottfried Kramer ist aber auch so unverkennbar, da haben wir uns ganz sicher nicht geirrt.

Das würde ich auch gar nicht bezweifeln. Ihr werdet schon Recht haben.

Das sehe ich eben nicht so. Schau dir den ersten Teil an. Da gab es gerade mal 2 Sachen, der diesen Mikrokosmos darstellte:
-Das Hotel mit seiner Regel
-Die alternative Währung mit der Münze

Da der 1. Teil so erfolgreich wurde, mussten die mit etwas neuem ankommen, was an sich verständlich ist. Diese Sache mit dieser Blut-Unterschrift war ja noch okay, aber dann ging es immer weiter wo es mir leider zu bescheuert wurde. Der Stil wurde auch komplett anders.

Mich würde mal interessieren wie du diesen grauenvollen Schluss fandest

wo Wick 10 Stockwerke fällt und trotzdem überlebt, ebenso Fishburne, der ebenfalls auf wundersame Art und Weise dann doch noch am Leben war und dann dieser achso coole Dialog am Schluss. Meine Güte