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Folge 160: Y-Kollektiv und Pr0gramm - Sarah-Lee Heinrich - Antisemitin im ZDF

Zum Thema Rassismus:
Ich lese gerade das absolut lesenswerte Buch ´Generation Beleidigt´ von der feministischen Publizistin und Filmemacherin Caroline Fourest. Unter Zuhilfenahme zahlreicher Bsp. spricht Sie unter hier anderem von einer „identitären Linken“, welche letztlich jedwede „Kommunikation“, „Vermischung“ oder auch nur „Inspiration“ zwischen den Kulturen unter dem Deckmantel der ( neu bzw. verkürzt uminterpretierten) „kulturellen Aneignung“ verbietet. Historisch herleiten tut Sie dies aus der amerikanischen Herkunft jener Denkweise, welche sich allein schon durch die (Sklaven- und Rassentrennungs-) Geschichte der Staaten (ganz anderes als im europäischen) legitimiert. Allein, verbietet sich im heutigen Europa schon das bloße Wort ´Rasse´ aus bekannten Gründen spätestens seit dem ende des 2. WK (statt dessen spricht man heute daher z.B. eher von Ethnien), ist es im amerikanischen bis heute nicht nur üblich von von Rassen zu sprechen, sondern ( je nach Einzelfall) werden diese sogar verteidigt und im Namen der p.C. gefördert.
Zusammengefast: sollen lt. der amerikanisch inspirierten Linken die einzelnen Ethnien („Rassen“) von einander getrennt bleiben und so in ihrer Identität bewart bleiben, so hat die Frage nach den Ethnien in der europäischen (´alten´) Linken schon seit langen nur noch eine untergeordnete Rolle gespielt. Natürlich kann und muß ich auch als ´weiser, mittelalter Mann´ von Unterdrückung und Rassismus sprechen können (auch gegen mich ´selbst´). Ein anderes Bsp. ist, wen Kapitalismuskritik pauschal als „Struktureller Antisemitismus“ abgestempelt wird.
Denn wie links kann denn eine Linke überhaupt sein, wenn von ihr so essentielle Themen wie Rassismus und Kapitalismuskritik aus politisch Korrektheiten nicht ein mal mehr verbalisiert werden dürfen?

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Wie ich diese Fernsehleutekinder hasse. Vitamin-B und Gekungel auf Medienevents von RTL-Sport-Mutti und Sohnemann bekommt Kinorollen und Töchterlein Onlinejobs.
Da lobe ich mir Kinder solcher Leute, die unter Künstlernamen selbst weiter kommen wollen.

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Hab‘ den Teil jetzt gerade gesehen und konnte auch nur schwer folgen und habe gefühlt nur die Hälfte verstanden. Ist wohl so, wenn man selbst nichts mit den dort relevanten Plattformen zu tun hat. Oder ich bin mit 36 auch einfach schon zu alt. schulterzuck

Für Neuanmeldungen gibt es sie seit einem Jahr, das hat mit dem Funk-Beitrag also nichts zu tun. Eine Nachkontrolle der Bestandsmitglieder wurde nun in der Tat vorgezogen als Reaktion, war aber ohnehin geplant.

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Gute Mediatheke, auch wenn etwas sehr viel über Rassismus, Diskriminierung und sonstigen Äusserungen von Menschen der Öffentlichkeit, welche zumindest in der Mediatheke kompakt theamtisiert wurden.

Bezüglich Rundfunkbeitrag freue mich mich auf den Tag, wenn man in Deutschland mehr bezahlt als in der Schweiz :wink:

Beitrag Schweiz: CHF 300.00 (Meine Rechnung für das letzte Jahr ■■■■■■ CHF 285.00 aufgrund einer Mehrwertsteuerrückerstattung)

Beitrag Deutschland: bald mal 12x 20 Euro = 240 Euro

warum wird das Wort „b e t ru g“ zensiert?

Ich verstehe was du meinst und im Kontext eines Bewerbungsgesprächs müsste die Frage „Von wo kommst du?“ nicht unbedingt sein.
Andererseits kann ich dir versichern, dass sich diese Frage auch viele gebürtige Deutsche untereinander stellen - insbesondere im Norden im Zusammenhang mit süddeutschen Dialekten. (Übrigens vermute ich mal, dass es Deutsche in der Schweiz da schwerer haben als Schweizer in Deutschland. - konnte jetzt nicht erkennen, wie herum es bei dir ist)
Letztlich ist das Problem mit der Frage ja, dass die Intention des Fragestellers nicht klar ist und die Frage recht persönlich ist. Oft wird da nun versucht irgendein rassistisches Ding darin zu erkennen. Aber auch hier ist es doch so: Wenn sich 2 Asiaten in Köln begegnen oder 2 Europäer in China, dann werden die sich möglicherweise genauso fragen - ist es dann weniger rassistisch als wenn Einheimische das fragen?
Ich persönlich meine es übrigens allermeistens wertschätzend, wenn ich so etwas frage, wie eine Muschel die man am Strand findet und sich fragt, von wo die dorthin fand. Keine Ahnung ob die sich dadurch diskriminiert fühlt, meine Gedanken sind dann aber auch sicherlich nicht „wie schick ich die am besten wieder dorthin wo sie herkommt?“, sondern ich erfreue mich daran.

Was eine dumme Aussage, zumal der Sohn als Schauspieler durchaus Talent hat. Zudem wäre es ja fahrlässig die Kontakte der Mutter nicht zu nutzen

Und was ist mit all den Leuten mit mehr Talent, die nicht entdeckt werden und nicht vermittelt werden, weil Promikind den Job kriegt?

naja… holger sieht es ja als rassitisch gegen weisse, was heinrich da sagte. ich ebenso.

rassismus gegen weisse, in bezug auf hautfarbe existiert kaum. komm mir jetzt nicht mit südafrika. man hätte auch die neger aus kenya geplündert und ausgeraubt hätten die eine apartheid eingeführt.

rassismus hat viele hässliche fratzen:
rassismus gegen die „jugos“. in den 90er flohen viele von denen in die schweiz. mittlerweile leben die secondos in guten verhältnisse. dazumal haben die schweizer nicht differenziert. heutzutage, gibt es viele „jugos“ aus ehemals hoch intellektuellen kreisen. eltern rebellierten gegen die diktatur in kosovo etc. sind nicht alle so schlecht. öffnete mir die augen als bald 40jährige, die mit ehemaligen flüchtlingen mehr zu tun hat als in den 90er. diese gechichte führt zu weit.

rassismus gegen weisse, aufgrund hautfarbe gab es dazumal nicht. weder gegen italiener noch gegen die „jugos“. im vordergrund stand mehr, Italiener = macho, südländer, Tschingg = gefahr. bei den „jugos“ ähnlich. da war nicht die hautfarbe im vordergrund, sondern es wurden negative verhaltensweisen mit der nationalität verbunden. „jugos“ wurden nie als schwarze „gelesen“.

Der name genügte und schwupps, konnte ein kluger junger mann der „jugo“ ist kaum eine lehrstelle finden.

genau das was ich beschrieb ist rassismus. rassismus ist keine einbahnstrasse zwischen weiss und schwarz.
Rassismus hat verschiedene facetten (Nationalität = bestimmtes verhalten, Hautfarbe = entsprechendes verhalten).

Siehe nach Nordirland. ist ein ethnisch religiöser konflikt unter weissen.

gruss

naja… holger sieht es ja als rassitisch gegen weisse, was heinrich da sagte. ich ebenso.

rassismus gegen weisse, in bezug auf hautfarbe existiert kaum. komm mir jetzt nicht mit südafrika. man hätte auch die neger aus kenya geplündert und ausgeraubt hätten die eine apartheid eingeführt.

rassismus hat viele hässliche fratzen:
rassismus gegen die „jugos“. in den 90er flohen viele von denen in die schweiz. mittlerweile leben die secondos in guten verhältnisse. dazumal haben die schweizer nicht differenziert. heutzutage, gibt es viele „jugos“ aus ehemals hoch intellektuellen kreisen. eltern rebellierten gegen die diktatur in kosovo etc. sind nicht alle so schlecht. öffnete mir die augen als bald 40jährige, die mit ehemaligen flüchtlingen mehr zu tun hat als in den 90er. diese gechichte führt zu weit.

rassismus gegen weisse, aufgrund hautfarbe gab es dazumal nicht. weder gegen italiener noch gegen die „jugos“. im vordergrund stand mehr, Italiener = macho, südländer, Tschingg = gefahr. bei den „jugos“ ähnlich. da war nicht die hautfarbe im vordergrund, sondern es wurden negative verhaltensweisen mit der nationalität verbunden. „jugos“ wurden nie als schwarze „gelesen“.

Der name genügte und schwupps, konnte ein kluger junger mann der „jugo“ ist kaum eine lehrstelle finden.

genau das was ich beschrieb ist rassismus. rassismus ist keine einbahnstrasse zwischen weiss und schwarz.
Rassismus hat verschiedene facetten (Nationalität = bestimmtes verhalten, Hautfarbe = entsprechendes verhalten).

Siehe nach Nordirland. ist ein ethnisch religiöser konflikt unter weissen.

gruss

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Zu dem, was Trittin zu Heidenreich bei Lanz sagt: Seiner Behauptung nach werden Menschen mit Migrationshintergrund auf Ämtern ständig mit „Woher kommst du?“-Fragen belästigt. Zunächst mal hätte mich interessiert, worauf genau er sich damit bezieht und inwiefern diese Personengruppe von Behörden häufiger dazu genötigt wird, solche persönlichen Informationen preiszugeben. Gibt es zu diesem Phänomen irgendwelche Zahlen oder Studien? Mir ist diesbezüglich nichts bekannt.

Eher das Gegenteil ist der Fall: Wenns um die Feststellung herkunftsbezogener persönlicher Daten geht, ist die Handhabung in Deutschland ziemlich lasch und nachlässig. Das fing schon bei der Abschwächung des Asylverfahrens 2015 an und ging bei der behördlichen Feststellung des Asylstatus in Deutschland weiter. Selbst wenn etwas so wichtiges wie das Alter der Person festgestellt werden sollte, wird darüber schon ewig diskutiert, weil das ja diskriminierend und sogar Körperverletzung sei:

Dabei hängen vom Alter viele wichtige Bürgerrechte ab und es ist deshalb völlig legitim, die Feststellung so präzise wie möglich durchzuführen. Natürlich auch mit medizinischen Mitteln. Mit der bisherigen Wischiwaschi-Handhabe sind dann letztlich nur faule Kompromisse entstanden, die eine Manipulation der Altersfeststellung und somit auch einen Missbrauch des Sozialsystems erleichtert haben:

Zuguterletzt müsste sich Herr Trittin aber auch fragen lassen, was er denn in seiner Regierungszeit aktiv dagegen getan hat, dass der ganze heutige Behördenwahnsinn überhaupt erst entstehen konnte. Schließlich war es doch die von ihm mitgeführte Rot-grüne Bundesregierung, die uns die Hartz-Reformen eingebrockt und damit ein bürokratisches Monstrum erschaffen hat. :thinking:

Also dafür dass du den Beitrag noch gar nicht gesehen hast, weißt du ja echt schon einiges darüber. Bzw. glaubst, es zu wissen. Man könnte fast meinen, deine Einschätzung dazu wäre eher einseitig positiv. :wink2: Finde ich etwas schwach argumentiert. Zu pauschal und wenig stichhaltig.

schön. das sprach ich aber nicht an. das ist mir egal.

Was das Thema Werbung bei den ÖR angeht, die Auswahl von „Experten“ ist manchmal auch auffällig. So in letzter Zeit oft Verivox. Verbunden mit Einspielern, in denen jemand Preise vergleicht - gut sichtbar bei Verivox. Durch die Platzierung in den Nachrichten Magazinen, schafft man eine Seriösität dieser Plattform. (Ich weiß nicht ob verdient.)

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Was er wohl meint ist, dass die Frage beim Bamf sowie der Ausländerbehörde kommt, da Identitäten oft unklar sind und Pässe „verloren“ wurden. Da kommt die Frage aber zurecht. In anderen Fällen ist die nationale Identität wichtig z. B. beim Bezug von Sozialleistungen, da nicht-EU-Bürger von einigem ausgeschlossen sind. Immer fachlich begründbar. Aber mit rechtsstaatlichen Vorgängen fremdeln manche Grüne bekanntermaßen.

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Die ÖR sind echt peinlich. Jeder Satz von Rechten muss kritisiert werden, selbst wenn es nichts zu kritisieren gibt. Genau diese peinlichen Passagen wurden nach meinem Eindruck bei Feroz gelöscht. Dadurch wurden natürlich auch die Szenen gestrichen in denen Feroz Treffer setzt und der ÖR Reporter dämlich wirkt.

Meine Frau (Griechin) wurde von einer Türkin gefragt, ob sie auch aus der Türkei kommt. Echt rassistisch diese Ausländer.

Ich hatte mal ein fieses blaues Auge. Jeder zweite auf der Arbeit hat mich damals gefragt, wie es dazu gekommen ist. Scheiß Rassisten (wenn es eine Rasse mit blauen Augen gäbe).

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Kurz zum Thema: „Wo kommst du denn her?“ Ich bin selbst Migrant, was man mir vielleicht nicht sofort ansieht. Spätestens aber beim Namen fällt es halt auf, dass ich nicht zwingend in Deutschland geboren wurde. Nicht nur, dass es mir nichts ausmacht oft danach gefragt zu werden, ich finde es zeigt sogar Interesse an mir und meiner Person, was sehr positiv ist. Was ich aber leid bin: Wenn dann irgendwelche Menschen ohne Migrationshintergrund dann behaupten, dass es „uns“ ja was ausmachen würde. Hört auf für mich zu sprechen, ich kann das alleine. Wenn etwas herablassend mir gegenüber ist, ist es genau dieses besserwisserische Gutmenschentum. Ich brauche keinen Trittin oder Holger, der sich für mich einsetzt, im Gegenteil. Und wenn andere Migranten damit ein Problem haben, dann ist es ihr Problem, nicht meins. Danke! Und nein, ich komme nicht aus Kuba :wink:

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nicht? Oh!

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Naja, aber nach dem Namen zu fragen ist ja wieder was anderes. Die Frage „welche Sprache ist das / sprichst du da / woher der Akzent“ hatte ich in den USA auch häufig. Bzw sich ggf zu erkundigen, wie man den vollen Namen richtig ausspricht wird sicher auch nicht als negativ wahrgenommen.

Außer den native americans ist doch ohnehin dort jeder Immigrant oder deren Nachkömmling :tipping_hand_man: