Massengeschmack-TV Shop

Folge 16: Prostitution

Ja, aber nichts was mich wirklich ansprechen wĂŒrde.

Das GesprĂ€ch ĂŒbrigens war recht interessant. FĂ€nde das Thema durchaus spannend, wie so das Leben in dem Beruf ist. War ja mal geplant, dass Sprechplanet auch normale Leute mit aussergewöhnlichen Berufen einlĂ€dt, das wĂ€re mal ein guter Vorschlag

2 Like

Was willst du mir jetzt damit sagen? Kapitalismus ist scheiße? C’est la vie!

1 Like

Schau mal ab etwa Minute 5. Beatntwortet das die Frage?

@Naked_Snake: Wozu eigentlich diese “Hihi”? Sowas kann man auch ganz sachlich fragen.

1 Like

Das “Hihi” deswegen, weil das so eine typische Frage ist, die ja Oscar auch gestellt hat und im Interview beantwortet wurde.

Schau dir mal die Callboys an, die bumsen auch keine jungen, hĂŒbschen Weiber, sondern alte Schachteln. Es ist ein Job, da geht es ums Geld und nicht um AttraktivitĂ€t. Daher erĂŒbrigt sich die Frage fĂŒr mich, weil das eine Standardfrage ist. Interessanter wĂ€re gewesen, wie man sich vor gewalttĂ€tigen Freiern schĂŒtzt o.Ă€.

1 Like

Oder die Frage wie man Beruf und Familie zusammen bekommt. Ich meine sie hat zwar gesagt das sie sich nen offeneren Umgang wĂŒnscht und sich deswegen die Frage nicht stellen wĂŒrde wenn es so wĂ€re. Aber gerade die Frage wie schwer es eigentlich ist dann eine Beziehung zu finden, Freundeskreis etc. wĂ€re sicherlich spannend.

Mal angenommen die Gesellschaft wĂ€re so offen das ein Kind in der Schule auf die Frage hin was die Eltern beruflich machen tatsĂ€chlich sagen könnten: “Meine Mama, mein Papa sind Sexarbeiter” - glaube ich einfach das Kinder dies fĂŒrs Mobbing nutzen wĂŒrden - egal wie aufgeklĂ€rt.

Ich empfand die Dame aber wirklich als angenehmen Gast und stimme ihr auch in fast allen Punkten zu. Es ist ein beruf wie viele andere auch und doch anders
 wie viele andere auch.

Bei der Frage nach dem Geld muss man auch beachten, dass sie SelbststĂ€ndig ist und somit sicherlich 50% der Einnahmen an den Staat, private Altersvorsorge und private Krankenvorsorge abfĂŒhren darf. Gerade die Krankenversicherung dĂŒrfte gut was Kosten, sicherlich wird der Job als Risikogruppe gefĂŒhrt.

Holger kann ja dazu mal was sagen wie viel % der Einnahmen bei SelbststĂ€ndigen ca. abgehen. Als Angestellter weiß ich das zu meinem Gehalt etwa die gleiche Summe nochmal an den Staat gezahlt wird. Denke das bewegt sich da auch in dem Rahmen, sodass ich ihr ein gutes mittleres Einkommen durchaus glaube.

2 Like

Gehen wir mal davon aus, dass sie nicht verheiratet und kinderlos ist, also Steuerklasse 1. Dann kannste mal gerade 50% abziehen.

1 Like

So kannst du bei SelbststÀndigen nicht rechnen. Falls sie das richtig als Gewerbe angemeldet hat (wovon ich ausgehe) wird erstmal die Umsatzsteuer (19%) und ab einem gewissen Betrag die Gewerbesteuer fÀllig.
50% AbzĂŒge hat man bei Weitem nicht - dafĂŒr ist es halt ein Job ohne Netz und doppelten Boden.

1 Like

Gewerbetreibende sind aber auch Vorsteuerabzugsberechtigt. Der Kauf von UnterwĂ€sche beispielsweise ist eindeutig eine Betriebsausgabe und man kann sich das zurĂŒck holen. Auch Make-Up oder Ă€hnliches.

Mich reizt es etwas mal eine Bilanz zu sehen.

1 Like

Ja natĂŒrlich - ich gehe mal davon aus, dass sie einen Steuerberater hat :smiley:

1 Like

Sehr schönes Thema, :slight_smile: DANKE dafĂŒr! VETO ist echt mein Lieblingsformat, nach der Mediatheke, NatĂŒrlich! :smiley: :heart:
Meine Anmerkungen: ^^

Das kommt dann auf seinem Pornhub-Profil! :wink: :smirk:

Aha
 :stuck_out_tongue: :smirk:

Warum die AnfĂŒhrungszeichen? :thinking:

So viel zu “Jedermannhypothese”!? :thinking: Welche Arbeitslosen oder Studenten etc. können sich solche Begegnungen leisten? (und wie man sein Geld dort lassen kann, wenn man ne Familie durchzufĂŒttern hat, versteh ich auch nicht) :roll_eyes::unamused:

FĂŒr Verbrecher gibt es Heilmaßnahmen/Geschlossene Psychatrien! :wink: Eine “ideale Gesellschaft” ist durchaus möglich, wie man an bisher kleinen Communities sieht! :wink: :slight_smile:

“Jedermannhypothese” Wer kann sich sowas leisten
? :unamused: :angry: Es wĂ€re ja schön, wenn jede/r sich das leisten könnte! #Freiheit

Und wenn nicht, gibt es auch spezielle Unterbranchen in dieser Branche! :wink: :smirk: (Dark Room, Glory Hole, 
 ) :wink: :smirk:

C’est la Vie, ja, aber ohne Kapitalismus! :stuck_out_tongue:

Das stimmt, aber warum wĂŒrde ich einen Job fĂŒr Geld machen wollen? :stuck_out_tongue: :roll_eyes:

HĂ€tte mich auch interessiert, aber: Einfach mit Kampfsport? Welchen GĂŒrtel (oder Dan) hat die gute Frau? :wink:

Nein, fĂŒr Verbrecher gibt es GefĂ€ngnisse. Die wenigsten StraftĂ€ter sind krank.

3 Like

Was sollen denn GefĂ€ngnisse bringen, außer VerdrĂ€ngung/Verschiebung des Problems? ALLE(!) Verbrecher sind krank, rational denkende Menschen haben doch keinen Grund anderen Menschen zu schaden!?! :thinking: Solchen Menschen muss/sollte man helfen, anstatt Sie sich selber zu ĂŒberlassen. :wink:

Warum nicht? Lust, Gier, Rache, Eifersucht - kommt mir alles wahnsinnig menschlich vor.

1 Like

Ich war mal so ehrlich, wohl wissend, dass ich der Einzige sein werde
 es ist doch ziemlich blöd, immer von “ich habe gehört” zu sprechen. Ich könnte jetzt auch wieder einschrĂ€nken und sagen, wann und unter welchen UmstĂ€nden und so weiter
 aber das hĂ€tte wieder etwas von Rechtfertigen. Und so lange man nicht Paolo-Pinkel-mĂ€ĂŸig unterwegs ist, muss man(n) sich da fĂŒr nichts rechtfertigen.

Weil ich es fĂŒr einen bigotten Akt halte, auf der einen Seite streng religiöse Rituale zu pflegen und innerhalb der Familie auch eine strenge Sexualmoral zu praktizieren, besonders gegenĂŒber den eigenen Frauen, und auf der anderen Seite in den Puff zu gehen, um sich dort das zu holen, was einem die eigenen Frauen nicht bieten (woran man wiederum selbst schuld ist
).

Gut aufgepasst. Ich wollte nur zwei Typen benennen, aber ich bin mir sicher, dass auch das ein oder andere Fahrrad vor dem Puff steht. Ich habe keine Sozialstudie durchgefĂŒhrt – aber sei Dir sicher: Im Bereich Prostitution gibt es fĂŒr JEDEN Geldbeutel das passende Angebot und es kann sich JEDER leisten. Die Frage ist, wie oft. Und wenn man ins untere Regal greift, sind wir dann auch schnell in der Diskussion um Prostitution, die man verwerflich finden kann. Aber auch in einem Laufhaus, in dem es sauber zu geht, wird der Student fĂŒr 30 Euro das bekommen, wonach er sucht.

1 Like

Lust ja, aber nur einvernehmliche. :thinking: Die anderen 3 sind nicht menschlich und sollten therapiert werden. :thinking:

Sollte auch nicht rechtfertigend gemeint sein. Ist ja ok. :wink:

Deine Meinung. Ok. :wink: :smiley: Obwohl man eigtl. nie aus niederen GrĂŒnden in ein Bordell gehen sollte. :stuck_out_tongue: :thinking: Davon abgesehen, ist es ok, im Ramadan am Tag darauf zu verzichten.
(Btw, als verheirateter sollte man eine Ehe fĂŒhren, wo die Frau, wenn Sie vllt schon nicht alles fĂŒr Ihren Mann, oder umgekehrt, macht, zumindest das Wissen ĂŒber diese Besuche haben sollte! :stuck_out_tongue: ReligiösitĂ€t ist ok.)

Dann kenne ich die nicht, tut mir leid
 :thinking: Bzw. habe andere Erfahrungen gemacht! :wink:

Ich kann nur vom Ruhrgebiet sprechen, da mag es regionale GefĂ€lle geben. Die 30 Euro wĂ€ren dann allerdings auch keine volle Stunde. Aber als Student muss man dann auch mal die AnsprĂŒche runter schrauben :grin:

1 Like

Ist halt gegen Gleichberechtigung dann! :stuck_out_tongue: :roll_eyes::unamused: #GleichesRechtFĂŒrAlle

Tolles Interview.
Genau wie der Gast empfinde ich es auch als problematisch, hier wieder ein weiteres bĂŒrokratisches Überwachungsmonster heranzuzĂŒchten, das die Rechte der Menschen beschneiden soll. NatĂŒrlich wieder wie immer unter der falschen Behauptung, irgendjemanden zu schĂŒtzen. Wir sind erwachsen und uns sollte erlaubt werden, selbst ĂŒber unser Leben zu bestimmen.

Diese furchtbare Überwachungsdenke fĂŒhrt dazu, dass die Leute auf die Strasse gehen und letztendlich zur Ausbeutung der Menschen durch die fetten BĂŒrokratien.

Danke fĂŒr diese Veto Folge. Nachdem der Inhalt mehrfach angekĂŒndigt wurde war ich recht gespannt wie es ablaufen wĂŒrde. Bei entsprechenden thematischen Gelegenheiten gab es vom Fernsehkritiker stets eine distanzierende und warnende Meinung gegenĂŒber der Prostitution.

Erstaunlich wie gelassen, ruhig und ohne ausgreifende Gegenoffensive auf vorverurteilende Kontra-Thesen, einseitig bekannter Quellen, reagiert wurde. Das diese auch gar nicht alle Bierernst und unkritisch vorgetragen wurden war ein weiterer Pluspunkt. Ein paar Thesen waren so allgemein formuliert, dass sie selbst auf Zwangslage von HilfsbedĂŒrftigen, gemĂ€ĂŸ der Agenda 2010, angewendet werden können. Andere erinnerten an die hervorragenden Hoaxilla-Folgen mit der Kriminalpsychologin als Gast, deren Äußerungen dazu verwendet werden könne um eine VorwĂŒrfe in Frage zu stellen.

(?)einseitige BĂŒrokratie mit mangelnden internen Kontrollen

Viele Bereiche wĂŒrden von weniger, dafĂŒr aber strikterer umgesetzter und kontrollierter, BĂŒrokratie profitieren. Insbesondere im Umfeld Überwachungsstaatlicher Maßnahmen wie sich erst kĂŒrzlich mit den NSU 4.0 Pressemeldungen zeigte. Der Missbrauch zwangserhobener Daten ist weiterhin erschreckend und wird wohl noch zu zahlreichen Skandalen fĂŒhren, womöglich folgenlos fĂŒr die zustĂ€ndigen Stellen. Immerhin sind selbst Fortschritt- und Technikfeindliche Personengruppen hĂ€ufig fĂŒr eine Ausweitung der Überwachung, zumindest musste ich das bisher so im eigenen Umfeld beobachten.

Es ist unabdingbar das Dienstleister mit direkten Körperkontakt vorbildlich Hygienisch arbeiten. Das Prostituierenden entsprechende Vorschriften auferlegt werden erscheint sinnvoll. Sind sie auch verhĂ€ltnismĂ€ĂŸig? Trotz zahlreicher Skandale um die MRSA-Keime in KrankenhĂ€usern und Skandale bei BettlĂ€gerigen Senioren fĂŒhrten eher zu interne Regelungen. Nicht zu akribisch kontrollen von außen. Das diese, teils hochqualifizierten und staatlich subventionierten, Dienstleistern trotz Skandale in diesem einen Detail mehr Freiheiten haben lĂ€sst den gezielten Einsatz der BĂŒrokratie im schlechten Licht erscheinen.
Zumal deren Kundschaft i.d.R. wohl deutlich hilfsbedĂŒrftiger ist und die VorgĂ€nge im Detail womöglich weder erfassen noch verstehen kann.

1 Like

Es ist wirklich schön, dass die Dame (noch) keine schlechten Erfahrungen in ihrem Beruf gemacht hat und so selbstbewusst damit umgeht und auftritt!

Zum Thema Zwangsprostitution kann ich nur diese absolut sehenswerte GesprÀchsrunde empfehlen, die einen erschreckenden Blick hinter die Kulissen wirft: https://www.youtube.com/watch?v=blkBAOON-HQ&list=PLqcJ1tIeqh4jIJiA4ubCLf6qLE5k5FXSi&index=4

Und dann noch Hagen Rethers Vorschlag zum Thema: