Folge 153: Poschardts Peinlichkeit - Nena Schink - Raum & Zeit (2)

ihr lieben …schade, ich bin raus…inzwischen immer nur noch das gleiche(bin hierhergekommen weil ich dachte hier würde Kritik,in mehreren Richtungen geäussert,das war wohl ein Irrtum oder ich hab ne schwierige Zeit( ob nun bei mir …oder euch) erwischt.ich wollte euch sehr gern unterstützen, doch dafür…leider nicht.)…und auch Holger wirkt nur noch schlecht gelaunt…vielleicht sehnwa uns in nem halben Jahr oder so wieder …alles gute

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Mach’s gut Mausi365 - hoffe Deine schwierige Zeit geht vorbei.

Anscheinend bist Du mit den falschen Erwartungen hier aufgeschlagen.
Dass Lars - wie nennt er es immer wieder? Ah ja: „links-grün versifft“ ist, ist nun mal kein Geheimnis und man sollte auch nichts Anderes erwarten.
Die Frage ist halt auch: Welche Presseerzeugnisse soll sich Lars denn ansehen? Vorschläge können ja eingereicht werden.

Holger ist da schon weit mehr konservativ - und „schlecht gelaunt“ kommt er für mich nicht unbedingt rüber. Aber wenn ja: Dann wäre es bei dem Scheiß, den er sich stellvertretend für uns anschaut, auch irgendwie verständlich. :ugly:
Vielleicht interpretierst Du seine Art etwas falsch - wer weis?

Halt die Ohren steif!

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Das Ding ist: Selbst wenn wir jetzt regelmäßig Vorschläge für völlig absurde linksgrün-woke Kolumnen o.ä. posten - Lars würde aus seiner Sicht nichts kritikwürdiges daran finden. Vor einigen Jahren sind ihm zumindest noch extreme Ansichten wie die von Hengameh sauer aufgestoßen. Aber da in woken Kreisen inzwischen anscheinend das Motto „Je extremer desto besser“ gilt, befürchte ich, dass Lars mit Hengamehs Hasspredigten mittlerweile sogar größtenteils einverstanden wäre.

Auch dass in der deutschen Presse Kolumnen veröffentlicht werden, in denen Impfskeptiker zu den Hauptschuldigen für jede neue Corona-Welle und die Überlastung des Gesundheitssystems gemacht werden, ließe sich durchaus kritisch hinterfragen. Vor allem wenn in diesen Artikeln eine Haltung mitschwingt, die stark autoritär und beinahe schon menschenverachtend wirkt. Egal wie man zum Thema Impfen steht - man kann diesen medialen Umgang mit den sogenannten Impfgegnern dennoch kritikwürdig finden. Nur scheint bei Lars die Kritikwürdigkeit meist erst dort anzufangen, wo seine persönliche Haltung nicht mehr vertreten wird. Solange ein Presseartikel sich mit seiner persönlichen Haltung deckt, können Argumentation und Tonfall noch so absurd sein - es juckt ihn wohl schlichtweg nicht. Zumindest ist das der Eindruck, den ich inzwischen habe. Durchaus möglich, dass Lars privat nicht ganz so einseitig drauf ist, aber ich kann ihn nur anhand seiner öffentlichen Beiträge beurteilen.

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Nein.

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Schäm dich! :stuck_out_tongue_winking_eye:

Ich frage mich aber mittlerweile warum du überhaupt gegen Hengameh schießt. Ideologisch steht ihr doch mehr als nur auf einer Seite? :thinking:

Da frage ich mich dann oft, ob wir in der gleichen Realität leben oder ob ihr mich echt nicht so gut kennt oder ob ich nicht so gut nach aussen hin kommuniziere? Inwiefern stehen Hengameh und ich ideologisch auf der gleichen Seite?

Ich sehe zwar ein paar mögliche Überschneidungen was die ein oder andere linke Meinung angeht, so allgemeines Zeug, aber wir sind doch radikal verschieden. Und warum ich gegen Hengameh schieße, habe ich doch in den Videos und Abschnitten, die sich mit dem beschäftigen, was sie so schreibt, ausführlich erklärt - und das scheint ja auch allgemein gut anzukommen und man gibt mir da recht? Ich verstehe nicht, dass einige Menschen offenbar glauben, es gäbe tatsächlich so ein großes linkes wokes Konglumerat wo alle die gleichen abstrusen Meinungen haben wie die, die am lautesten schreien und den größten Unsinn erzählen.

Konservative Forumsuser distanzieren sich von Nazis, ich distanziere mich von Hengameh.

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Find ich durchaus sympathisch, dass du realisierst, wie bescheuert es ist, Menschen pauschal in dieselbe Ecke zu stellen, weil sie in ihrer Weltanschauung ein paar mögliche Überschneidungen haben. Ungefähr so: Maßnahmenkritiker = Corona-Leugner/Nazis, Migrationspolitik-Kritiker = Ausländerfeinde/Nazis, Gendersprech-Kritiker = Sexisten/Nazis, Grünen-Kritiker = Klimaleugner/Nazis, Baerbock-Kritiker = Frauenhasser/Nazis, GEZ-Kritiker = Demokratiefeinde/Nazis, Lars-Kritiker = Konservative/Nazis. :sweat_smile: Das Konglomeratsdenken findest du also auch sehr häufig im umgekehrten Fall. Inzwischen wird bspw. die Bezeichnung „rechts“ einfach als Sammelbegriff für alles verwendet: zwischen rechts, rechtskonservativ, rechtsradikal und rechtsextrem werden kaum noch Unterschiede gemacht.

Aber gut, ich glaube dir gerne, dass du zwischen dir und Hengameh große Unterschiede siehst. Deinen ersten Satz muss ich deshalb bestätigen: Ja, einerseits leben viele inzwischen wohl in einer sehr unterschiedlichen Realität und sind von der aktuellen Situation hierzulande sehr unterschiedlich betroffen (weshalb Menschen, die von den Corona-Maßnahmen anders betroffen sind als deinereiner, in der Presse-Bericherstattung Probleme sehen, die dir vielleicht gar nicht auffallen würden). Und ja, andererseits kenne ich dich wahrscheinlich wirklich nicht gut genug. Deswegen betone ich in meinen Beiträgen, dass es sich lediglich um meinen Eindruck aus deinen Sendungen/Kommentaren handelt und ich nicht weiß, wie du privat drauf bist. Dass zwischen der Art und Weise wie man im Internet wahrgenommen wird und der tatsächlichen Person oft riesige Unterschiede bestehen, weiß ich ja selbst gut genug. :innocent:

Kommen wir zurück zur ursprünglichen Kritik: Fehlende Abwechslung bei Pressesch(l)au. Da du ziemlich oft Kolumnen unter die Lupe nimmst, könntest du ja zumindest dort anfangen, etwas abwechslungsreicher auszuwählen. In den allermeisten Fällen sind es bisher Springer-Kolumnisten, die in deiner Sendung landen. Was hältst du davon, diese Kolumnenkritiken künftig immer im Wechsel zu bringen: Wenn du in einer PS-Folge einen eher konservativen Kolumnisten von Springer & Co. hattest, kommt dafür in der nächsten Folge eine Kolumne aus der woken Ecke (taz, Spiegel usw.) auf den Prüfstand.

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Naja es wundert mich vor allem deshalb, weil es im Nachhinein wie ein „Ausreißer“ wirkt, wenn man sich deinen jüngsten Fokus auf ganz bestimmte Themen und Ideologien ansieht.

Die selbe Frage würde ich mir stellen, wenn ein erzkonservativer Journalist, der zu 99% mit heftiger Kritik an linker Ideologie auffällt, plötzlich einen kritischen Beitrag über Friedrich Merz machen würde. Dann würde ich mich auch fragen, wie das eigentlich „ins Bild“ passt.

Ich hab ja mal gedacht, dass du jemand bist, der alle Seiten kritisch betrachtet und der sich über jede Form von geistigem Unsinn lustig macht und es auf humoristische Weise auseinandernimmt. Da hat Hengameh super „ins Bild“ gepasst, weil wie du ja selbst sagst: Wir sind beide links, aber von dem Unsinn den Hengameh von sich gibt, distanzieren wir uns beide wehement.

Ich wollte auch gar nicht sagen, dass es ein „großes linkes wokes Konglomerat“ gibt. Alleine bei dir und mir sieht man ja schon wie krass der Unterschied zwischen dir als woken Lifestyle-Linken(mein Eindruck! Nicht beleidigend gemeint!) und mir als sozialfokusierten Alt-Linken ist :slight_smile: obwohl wir uns beide als „links“ verstehen.

Mir ging es mehr um die Kritik von @BrainFister, der ich mich anschließe. Vor allem diesen Punkt will ich nochmal herausstellen:

Es gibt massenweise „Hengamehs“ auf FUNK und Co. über die du genauso kritisch berichten könntest, fokusierst dich aber eben nur auf BILD, konservative Satiriker und Co. Du ganierst das Ganze dann immer gerne noch mit einem „Was soll ich denn groß zum Thema machen? Ich find da nix passenderes.“ Du bist wie dieser Hund aus dem Meme, der in einem Raum sitzt, der in Flammen steht und sagt „This is fine“ während um ihn herum, auf Twitter, bei der TAZ, bei Vice, auf FUNK und überall wo Jung-Linke zu Wort kommen können, radikaler und unsinniger Mist verbreitet wird. Natürlich nicht NUR. Vieles davon sehe ich ja auch als richtig und sinnvoll an. Aber eben bei weitem nicht alles.

Darum passt im Nachhinein „Hengameh“ nicht (mehr?) „ins Bild“, weil Kritik an Hengameh für mich auch eine allgemeine Haltung gegen übertriebene und unsinnige Wokeness vermuten lies, die bei dir aber scheinbar ja leider doch nicht vorhanden ist oder nicht mehr. Daher auch meine verwunderte Frage :wink:

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So, Folge endlich gesehen, hier mein Feedback:

Peinliches von Poschardt und Ärgernis Nena Schink: Ich weiß nicht, da fängt jetzt wieder das gleiche an, warum ich Pressesch(l)au eine weile lang nicht geschaut habe. Die Ausgabe 152 fand ich überwiegend ziemlich gut und erfrischend. Aber nun habe ich den Eindruck, dass Lars sich wieder überwiegend an Personen aus dem Springer-Verse abarbeitet. Nachdem Julian Reichelt weg war wurde das kurz besser, jetzt scheint das gleiche bei neuen Zielscheiben weitergehen. Bitte immer an ein Zitat denken, was Eleanor Roosevelt zugespochen wird:

Great minds discuss ideas. Average minds discuss events. Small minds discuss people.

Noch mehr Zeit & Raum: Das fand ich eigentlich ganz lustig.

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Ist ja leider ein Problem in beide Richtungen oder? Also die Wahrnehmung der anderen politischen Richtung als angeblich homogene Masse.

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Peace Leute.

Ähm… Wo gab es hier denn Zoff? Richtig: Nirgends. :laughing:

Ist bisher ne friedliche, konstruktive Diskussion, die für beide Seiten einige Missverständnisse aus dem Weg räumen konnte und am Ende vielleicht sogar ein bisschen frischen Wind in Pressesch(l)au bringt. Mit der neuen Rubrik „Hängdichauf mit Hengameh - Kolumnen für Menschen ohne Lebensfreude“. :woozy_face:

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Bezog sich auf den Beitrag von Lars :slight_smile:

Presseschlau ist einer der längsten Formate hier.

Macht doch mal konkrete Verbesserungsvorschläge ohne Unterton. Eventuell wollt ihr einfach nur meckern^

Stimmt, so gesehen liegt Pressesch(l)au im MG-Schwanzvergleich ziemlich weit vorne.

Fazit: Die Sendung braucht unbedingt wieder mehr Peniswitze! :relaxed:

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Ich muss mir den Schuh nicht anziehen. Ich habe mehrfach konstruktive und ausführliche Kritik gebracht. Ob diese halt auch umgesetzt wird, hängt aber an Lars selber.

Also bevor du behauptest, es würde hier nur gemeckert, vielleicht erstmal das Gesamtbild und alle Fakten betrachten :wink:

Hab einfach die mehrzahl genommen weil ich mir hier nicht ales durchlese. Wenn du dies gemacht hast ist doch alles gut.

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Schade, dass du deinen Beitrag mit dem Edit verschlimmbessert hast. Anscheinend hattest du also wirklich einfach nur Lust, ein bisschen pauschal rumzumeckern. Mit fidelem Fingerschwinger-Unterton, aber ohne konkrete Beispiele, worauf genau du dich damit eigentlich beziehst. :relaxed: Martis magischer Verbesserungsvorschlag: „Bitte lasst uns doch endlich wieder zu den Zeiten zurückkehren, als hier in den Pressesch(l)au-Threads ungefähr so viel los war wie in einer dieser Western-Geisterstädte, deren menschenleere Straßen nur noch von einsamen Strohballen bevölkert werden!“ Genial! :exploding_head:

strohballenromantik

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Dann mache ich das doch mal, denn ich hab die letzten Tage wirklich drüber nachgedacht, welche Folgen von Pressesch(l)au mir gut gefielen und welche nicht. Ich glaube das Format wäre richtig gut, wenn in jeder Folge folgende Komponenten dirn wären:

  • Vorstellung von etwas Anspruchsvollen, zum Beispiel ein Artikel aus Zeitschriften wie Bahamas oder Hohe Luft. Etwas was den Zuschauer mit anderen, aber ausgefeilten Weltsichten konfrontiert.
  • Etwas schönes und lustiges, wie in der 152 die Geschichte mit der Elternzeitung oder dem Rentner-Bravo Special, damit man sieht, dass die Welt nicht nur schlecht ist.
  • Schlechter Journalismus, etwas zeigen wo schlecht recherschiert wurde. Wichtig ist es hier aber sich am Inhalt und nicht an Personen abzuarbeiten
  • Etwas kurioses, etwas was nicht schlecht ist, aber irgendwie merkwürdig
  • Ein kleiner obligatorischer Springer-Rant, denn seien wir ehrlich, Lars mag das Springer-Verse absolut nicht und ich glaube den kleinen Rant braucht er.

Ich glaube bei der Mischung würde Pressesch(l)au wirklich eine breite Zuschauerschaft ansprechen.

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Vielen Dank für diese Klarstellung - wir können jetzt Deine Anmerkungen viel besser einordnen. (Tüdelüüüü… Flöt… und weg…)

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