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Folge 14

Hier kann darüber diskutiert werden!

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Danke für diese wundervolle Ausgabe vom Comictalk, die mir wieder mal sehr viel Freude bereitet und meine Wunschliste bei Amazon um einige Titel erweitert hat! Der Indienschwindel (was für ein meisterhafter Zeichner!) und das Staubsauger-Epos werden auf jeden Fall noch gekauft. Auch das Boxer-Drama und die Lebende Tote haben durchaus Interesse bei mir geweckt.

Bastian Bielendorfer (den ich bislang nur vom Umschlagbild seines Buches kannte) war ein sehr amüsanter Gast von dem ich nun gerne mehr sehen und hören möchte. Cristin Wendt hat sich im Vergleich aber leider nur wenig geäußert, war aber sehr sympathisch.

Auch wenn der Comictalk nicht oft erscheint, freue ich mich auf jede Ausgabe! :smiley:

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In der Youtube Beschreibung dieser Folge wird Lucky Luke angeteasert. :thinking:
Ein Copy&Paste von Folge 13?

Mein lieber @Eldorado! Die Aussage, dass man es beim typischen Bundesligaspieler nicht unbedingt immer mit den hellsten Kerzen auf dem Kuchen zu tun hat ist nicht haltbar. Das ist bei allen Fußballern so, nicht nur in der Bundesliga.

Ansonsten: eine sehr schöne und sehenswerte Folge vom Comic-Talk. Und sehnlichst erwartet. Vierteljährlich ist zu wenig! Bitte mehr Comic-Talk!

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Gefühlt bieten Sprechplanet und Comictalk mit den gleichbleibend hohen Qualitäts- und Unterhaltungswert. Während aber Sprechplanet dazu veranlasst bei YT Erinnerungen aufzufrischen, und über zu kurze Videoschnipsel und Werbeunterbrechungen zu fluchen, so schmälert Comictalk auch sporadisch meinen Geldbeutel oder legt zumindest die nächsten Pflichteinkäufe im Printmedienbereich fest.
Hatte ja gehofft mit den geordneten ausmisten alter Romane der digitalisierten Unterhaltung etwas näher zu kommen.
Comictalk - Verlangsamt die Digitalflucht schlimmer als ein Festplattencrash ohne jüngeres BackUp.

Zur Folge. War anfangs skeptisch das es nur zwei Gäste gab und später froh darüber. Die Dynamik hat gestimmt, und es gab nicht das gefühl das jemand sich deplaziert fühlte.

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Tja, was soll man dazu sagen? Vielleicht: stimmt! War gestern zum ersten mal im Augsburger Comicladen Comic-Time und … äh … ich hatte nicht vor, so viel Geld dazulassen …

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The Kitchen fand ich eigentlich ganz gut. Im Sinne von unterhaltsam. Mitunter gerade wegen der Kritikpunkte, die angeführt wurden. Der Comic ist eine Art Äquivalent eines Grindhouse-Films. Das muss gritty sein und blutig, und ein bischen holprig. Dazu passt dann auch, dass es keine liebenswerten Figuren gibt und die Frauen die Geschäfte noch brutaler weiterführen, als ihre Männer. Das ist eine Geschichte, die nicht gefallen will. Ich werde mir sicherlich auch den Film anschauen.

Da Tim und Struppi und der Rassismus noch mal erwähnt wurde. Denis Scheck hat Tim und Struppi in seinen Kanon der Weltliteratur aufgenommen und begründet das auch recht gut.

Die ersten drei Alben von „Tim und Struppi“ zeigen die Geburt eines unsterblichen Comic-Helden – und gleichzeitig eine widerwärtige Kontamination durch Rassismus und Kolonialismus, Antisemitismus, Antikommunismus und Antiamerikanismus – ja selbst Tims Verhältnis zum Mitgeschöpf Tier ist zunächst überaus prekär. „Tim im Land der Sowjets“, „Tim im Kongo“ und „Tim in Amerika“ atmen den Ungeist jenes stockreaktionären katholischen Konservativismus, in dessen Kampfblatt „Le Vingtième Siècle“ Tintin 1929 das Licht der Welt erblickte. Erst die Begegnung mit einem chinesischen Austauschstudenten in den 30er-Jahren ließ Hergé umdenken und führte ab „Der blaue Lotus“ zu einer ressentimentfreieren Darstellung fremder Kulturen.

War Hergé ein Rassist? Nach heutigen Standards unbedingt. Aber nehmen wir uns mit unseren kümmerlichen Einsichten und Erkenntnissen doch nicht zu ernst. Zeigen wir ein wenig Demut vor dem ethischen und moralischen Fortschritt, der nach uns kommen wird. Besitzen wir die Größe, die Größe Hergés zu feiern, ohne seine Verfehlungen zu verschweigen.

Neben Tim und Struppi hat er außerdem als Comic die Peanuts und Die Wette von Carl Barks aufgenommen.

Zeigen wir ein wenig Demut vor dem ethischen und moralischen Fortschritt, der nach uns kommen wird.

Ich hoffe, dass wir allen Grund zur Demut haben!

Ethischer Fortschritt? Man könnte meinen, Hergé hätte VOR Moralphilosophen wie Kant oder Mill gelebt.

Klar, war damals nicht gesellschaftlicher Konsens, aber wie moralisch bin ich, wenn ich nur nach Staatsvorgaben handle

Ach ja, die Folge hab ich noch nicht gesehen. Vooolker, welcher Comic der Folge ist am ehesten was für mich?

Hm, am Ehesten vielleicht sogar „Die lebende Tote“. Der kam bei uns zwar nicht so gut an, , aber es gab dann Meldungen aus dem Publikum die da mehr drin erkennen und rausziehen konnten als wir auf der Bühne.

Dazu eventuell noch die Geschichtsstunde vom „Indien-Schwindel“, und die Biographie eines schwarzen, homosexuellen Boxers in „Knock Out“. Weiß nicht, ob Du Tarantino magst, falls ja wäre auch „Shooting Ramirez“ was.

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Aber wirklich „mehr“ war das doch nicht. Denen gefällt halt scheinbar einfach die Atmosphäre.

Vllt ist die Kombi „Monster, Frankenstein und Sci-Fi“ einfach ne nicht ausgesprochene Kritik an biotechnologischer Forschung.

Also ich guck jetzt doch mal die ganze Folge