Folge 11 - Galileos Tauschgeschäft

ich weiß nicht, ob ihr das schon hattet. hab nicht alle beiträge gelesen, möchte es aber trotzdem gerne loswerden!
in folge 11 wird angeprangert, dass die tauscherei mit dem bleistift und dem roller bei galileo sicherlich gestellt wurde.
es klingt im ersten moment absurd, aber galileo hat in dieser folge einfach feldforschung betrieben und du hast dich anscheinend nicht richtig informiert, lieber fernsehkritiker!
es hat tatsächlich jemand in kanada eine büroklammer über nen paar umwege in ein haus eingetauscht. siehe hier: http://en.wikipedia.org/wiki/One_red_paperclip
daraufhin hat in deutschland das auch jemand versucht. von einer autogrammkarte zum auto. siehe hier: http://www.spiegel.de/unispiegel/wunder … 05,00.html

wenn jetzt galileo auch eine solche tauscherei versucht, ist erst einmal nicht von bösen absichten auszugehen.
warum wird also von vornherein manipulation unterstellt?
meiner meinung nach ist eine unvoreingenommene sicht der dinge voraussetzung für eine fundierte saubere kritik.

Naja, mit dem Unterschied, dass die von dir genannten Fälle, einen viel längeren Zeitraum in Anspruch genommen haben. So schnell wie bei Galileo ging das alles nicht.

es klingt im ersten moment absurd, aber galileo hat in dieser folge einfach feldforschung betrieben und du hast dich anscheinend nicht richtig informiert, lieber fernsehkritiker!
es hat tatsächlich jemand in kanada eine büroklammer über nen paar umwege in ein haus eingetauscht. siehe hier: http://en.wikipedia.org/wiki/One_red_paperclip
daraufhin hat in deutschland das auch jemand versucht. von einer autogrammkarte zum auto. siehe hier: http://www.spiegel.de/unispiegel/wunder … 05,00.html
wenn jetzt galileo auch eine solche tauscherei versucht, ist erst einmal nicht von bösen absichten auszugehen.
warum wird also von vornherein manipulation unterstellt?
meiner meinung nach ist eine unvoreingenommene sicht der dinge voraussetzung für eine fundierte saubere kritik.

nur weil die Geschichte in Wikipedia steht, muss sie ja stimmen - ich habe da weiter meine Zweifel…
außerdem solltest du schon gut hinhören: ich habe es lediglich für möglich gehalten, dass hier Leute sich eher vom Fernsehen überrumpeln ließen und ohne Kamera vermutlich anders reagiert hätten.
Oder würdest du deine Vespa eintauschen für eine olle Silbervase und eine Kette?
Und dieser Max im „Spiegel“ hat eine Riesenaktion gestartet und jede Menge PR betrieben - auch hier lässt sich mit ziemlicher Sicherheit sagen: im „normalen“ Alltag wäre er nicht mal bis zum Tischgrill gekommen!

  1. die geschichte mit dem spezi aus kanada stimmt!
  2. ich sehe es auch so wie der fernsehkritiker, nämlich dass diese tauschgeschäfte ohne die PR die darum gemacht wird kaum funktionieren würden
  3. ich glaub auch das die geschichte bei galileo gestellt waren, weil solche tauschereien nicht auf der strasse passieren, wiel man sich die vershciedenen “angebote” erstmal durchschauen muss etc. hm also ich sag es war fgestellt aber da kann ja jeder denken wie er will
  1. die geschichte mit dem spezi aus kanada stimmt!

Warum bist du dir da so sicher? Warst du dabei?

  1. ich sehe es auch so wie der fernsehkritiker, nämlich dass diese tauschgeschäfte ohne die PR die darum gemacht wird kaum funktionieren würden

Exakt. Dieselbe Masche im Übrign wie diese ganzen Arbeitsvermittlungsshows mit dem „Happy End.“

Kommt halt immer gut sich als supersozialer Arbeitgeber vor der Makera zu präsentieren. Ob der- oder diejenige dann nach nem halben Jahr immer noch da arbeitet ist und bleibt fraglich. Ich gehe erstmal grundsätzlich davon aus, dass zu ca. 80% im Fernsehen alles Lug und möglicherweise Betrug ist.

  1. ich glaub auch das die geschichte bei galileo gestellt waren, weil solche tauschereien nicht auf der strasse passieren, wiel man sich die vershciedenen „angebote“ erstmal durchschauen muss etc. hm also ich sag es war fgestellt aber da kann ja jeder denken wie er will

Naja, vor allem muß man erstmal dämlich genug sein, zwei im Wert vollkommen unterschiedliche Teile zu tauschen.

@Teerpumpe: nein ich war - wie du dir wahrscheinlich denken kannst^^ - nicht dabei aber ich habe bereits mehrere berichte im TV, im internet und in zeitschriften darüber gesehen/gelesen also bin ich mir dabei doch ziemlich sicher

Und Berichte im Internet machen das Ganze dann glaubwürdig(er) ? Vor allem, weil dann der Medieneffekt eintritt, den der Fernsehkritiker schon erwähnt hat. Kaum ist die Kamera dabei, werden griesgrämige, fiese Dunkelmunkel zu den hilfsbereitesten Optimisten und tun dann auch schon mal was Gutes.

Meine Frage als Dauerzweifler an dieser Stelle: wenn es denn möglich ist, ohne große Vorkenntnisse und Know-How aus einer Büroklammer ein Haus zu machen, warum tut es denn nicht jeder ? Damit würdest du zumindest renditemäßig jede Arbeit in die Tasche stecken.

ich verstehe was du meinst…aber die berichte aus dem internet die ich meinte waren von “seriösen” seiten wie z.b. spiegel online und zu deiner rethorischen frage warum es nicht jeder macht und wenne r es macht nicht schafft: das hat wohl zwei hauptgründe:

  1. man muss viel geschick und geduld haben um so etwas zu schaffen
  2. ohne die “publicity” gehts nicht; soll heißen: wer es nicth schafft darauf aufmerksam zu machen (z.b. über internet) dem wir das nie im leben geling

im fall des kanadiers hat er es über eine website und flyer gemacht, allerdings hatte er keine kamera die ganze zeit hinter sich und die töusche wurden bestimmt nicht wie bei galileo auf der straße gemacht

P.S.: zu dem thema sollte man eine thread aufmachen weil wir uns hier mal wieder vom thema, nämlich der kritik, entfernen

MfG JanniBoi

Als Studentenspiel haben wir sowas mal gemacht. Wir haben nen Apfel und ne Ei bekommen und sollten uns hochtauschen. Am Ende (ca. ein Nachmittag) kamen dann Gegenstände im Wert von vielleicht 25 € zusammen. Bei größeren wurde es dann schwer Tauschpartner zu finden.
Die Leute haben eher aus Freundlichkeit getauscht, aber die hat dann bei Wertvollem ein Ende.

Bei dem Briefklammertypen hats funktioniert, weil er ne Homepage hatte, um diejenigen zu finden, die sich auch gerne freiwillig um größere Summen bescheißen lassen, bzw. den Gegenstand höher schätzen als er eigentlich wert ist. Denn eigentlich weiß jeder, der so einem Tausch vollzieht, dass er damit einen Verlust macht.

Zum Thema Wikipedia: Die Seite lebt davon, dass jeder einen Beitrag erstellen und auch bearbeiten kann. Wikipedia warnt auch davor, dass nicht alles stimmen kann.

Mir stellt sich die Frage, ob auch dort eingestellte Beiträge richtig recherchiert worden sind…

Mir stellt sich die Frage, ob auch dort eingestellte Beiträge richtig recherchiert worden sind…

Nun, Wikipedia hat immerhin in einem großes Vergleichstest (Auftraggeber war seinerzeit der Stern) den Vergleichstest gewonnen…

Hier ein Artikel aus „die Welt“

Brockhaus wehrt sich gegen diesen Vergleich (auch aus „die Welt“)

Als Studentenspiel haben wir sowas mal gemacht. Wir haben nen Apfel und ne Ei bekommen und sollten uns hochtauschen. Am Ende (ca. ein Nachmittag) kamen dann Gegenstände im Wert von vielleicht 25 € zusammen. Bei größeren wurde es dann schwer Tauschpartner zu finden.
Die Leute haben eher aus Freundlichkeit getauscht, aber die hat dann bei Wertvollem ein Ende.

Ahja, ich kannte das bisher nur aus der Jugend, man nannte das hier „Eiertausch“… es dient aber mehr dem Spass, und auch wenn man wirklich zu Tüten voll mit Kram kam, angefangen mit einem Ei, so bezweifle ich sehr das man dadurch reich wird.

Wenn man im Uebrigen mal den Spiegelartikel liest, und sich darueber Gedanken macht was der Student an PR- & Fahrtkosten bezahlt hat, zudem noch der Zeiteinsatz, haette er auf normalem Wege locker das Doppelte verdienen koennen - es diente also auch bei ihm eher dem Spass, statt der Bereicherung.

Ich finde vorallem Fernsehkritikers Argumentation sehr gut, da gerade im Fernsehen die Menschen nun doch sehr „aussergewoehnlich“ reagieren.

mfg
me

Startet doch den Selbstversuch, wenn ihr dem Gallileo-Irrsinn glaubt:
Einen Bleistift hat doch jeder zu Haus: also, viel Glück.

Na, hat jemand Interesse an einem Bleistift?
Schon benutzt und mit gebrochener Miene!

Na, hat jemand Interesse an einem Bleistift?
Schon benutzt und mit gebrochener Miene!

Au ja geht in meine Sammlung, ich gebe dir ähm moment … habe leider nicht viel wertvolles, aber wäre ein City-Roller in Ordnung für dich?

Na, hat jemand Interesse an einem Bleistift?
Schon benutzt und mit gebrochener Miene!

Ich hab ein Auto was ich nicht mehr brauche. Interesse?

oh, sooooo viel Teilnahmebereitschaft!

Da müsst ich ja glatt ne positiv-negativ-Liste erstellen … :wink:

Ich bin schlecht im Entscheidungen treffen!

Naja, die Geschichte mit dem Typen aus Kanada habe ich auch gesehen. Aber die letzendliche Hausübergabe wurde auch von einem riesen Medienrummel begleitet. Der war doch auch schon vorher in Talkshows und dergleichen, von daher hatte doch auch der den Druck der Medien auf seiner Seite.

Alles in allem ist es gar nicht mal so unwahrscheinlich aus einer Büroklammer ein Haus zu machen (mal vom verbiegen abgesehen :smiley: ):
Man muss nur grad zufällig jemanden finden, der unbedingt grad mal eine Büroklammer braucht und einem dafür seinen Teuren Kugelschreiber gibt. Dann muss zufällig jemand vorbeikommen, der dringenst einen Stift benötigt und einem dafür seinen Ring gibt… und so weiter.
Oder aber man hat immer etwas was jemand anderes schon länger haben wollte und einem im Gegenzug etwas gering wertvolleres gibt, was er aber nie zu dem Preis verkauft hätte, welchen der andere Tauschgegenstand hat. Somit wäre er etwas los was er nicht mehr braucht, aber aus Geiz nie veräußert hat und bekäme etwas im Gegenzug was er schon immer haben wollte.

Also prinzipiell ist sowas möglich (Stichwort: Naturalwirtschaft)
Der Knackpunkt ist die Dauer und die is bei der Galileo-Aktion etwas kurz, was eine Beeinflussung seitens der Sendung (in welcher Form auch immer) vermuten lässt.
Es kann also jeder sowas erfolgreich (also Anfangs nen kleinen Alltagsgegenstand, am Ende nen Haus) durchführen.

Es ist, wie so oft, nicht die Frage “ob?” sondern “wann?”…