Fernsehen und Handwerk

Irgendwie habe ich den Eindruck, dass durch die Computerisierung der Produktion von Fernsehsendungen in den letzten 15 Jahren, das Handwerk verloren gegangen ist.

Ich habe den Eindruck, dass früher eine Vielzahl von Techniken verwendet wurde, um beispielsweise einen Vorspann zu erschaffen.
Ein Beispiel ist der Vorspann von "Peters Popshow"
http://www.youtube.com/watch?v=3x6BfUNExH0
Dort findet sich neben normalen Schnitt und der heute üblichen Computeranimation (die einfarbigen Blöcke) auch Techniken wie Colourizer und DVEs. Man musste damals eine große Zahl an Techniken beherrschen um so etwas machen zu können.

Oder hier, “Spass am Dienstag” mit Zini. Ich bin mir heute noch nicht sicher wie die Zini genau gemacht haben, aber es muss wohl darin bestanden haben, dass man einen Bildmischer, eine Kamera und einen Monitor äußerst unorthodox verschaltet hat.

Heute habe ich den Eindruck, dass solche Sachen einfach nur noch mit normalen Standardlösungen gemacht werden. Man nimmt halt ein 3D Programm und ein Schnittprogramm und modelliert da das was man will. Irgendwie, so habe ich den Eindruck, ist das Handwerk verloren gegangen.

Wie sieht das der Fernsehkritiker?

Naja, der Vorspann von „Peters Popshow“ wirkt schon sehr wie 80er Jahre Trash - die Klötze drehen sich nach links, nach rechts, nach vorn, damit man irgendwie die Jingle-Mucke übersteht…

Zini war mit einfachen Mitteln eine tolle Idee - wir Kinder mochten den immer gern :slight_smile: