Fast-Food oder Feinkost - SpezialReportage

Habe grad eine hochinteressante Spezial Reportage über die Ernährungsindustrie gesehen.
Lief bei Vox 20.15 bis 0 Uhr
Fast-Food oder Feinkost - wie kocht Deutschland?

An manchen Stellen war ich schon erstaunt und gegen Ende wurde es fast unerträglich noch zu zuschauen, wie Essensindustrie bzw. Chemieindustrie die Kunden an der Nase herumführen.
Ich wusste zwar über die diverse Sachen schon bescheid. z.b der Analog-Käse oder die machmal enthaltenen Aromastoffe in Lebensmittel.
Aber das es Enzyme aus Japan geben soll, die aus minderwertigen Fleisch eine Delikatesse machen sollen, zieht mir echt die Schuhe aus.
SChon erschreckend wie viel Zeit und Kosten die Industrie in die Perfektionierung irgendwelcher Produkte investiert, die Chemiekonzerne beauftragt, ihnen den perfekten Aromaersatz herzustellen und dann den Kunden damit ein rein natürliches Produkt vorgaukelt.

Einer der Experten in der Reportage hat so schön formuliert, wir würden an unserer eigenen Ernährungsweiterentwicklung irgendwann verrecken.

Fand die Sendung sehr interessant. Seit langem mal wieder etwas, wo ich bis zum Schluss dran geblieben bin und nicht gleich die Glotze ausgeschaltet habe. Einziger Kritikpunkt waren die allesamt befragten/eingeladenen Promi-Sterneköche, die natürlich alle ihre Waren superfrisch zubereiten und nie oder nur einmal im Leben eine Currywurst gegessen haben. Das sind natürlich nicht die Leute, die eine breite Bevölkerungsschicht in Sachen Ernährung repräsentieren können. Trotzdem musste ich bei der Dame und dem alten Herren immer herzlich lachen, wie die für die Tiefkühlkost bzw. Fast Food Essen grundsätzlich einen abgrunftiefen Hass empfunden haben.

Wer braucht schon Fleisch. Heutzutage gibt es doch nur noch Vegetarier. :wink:
Haben die eigentlich auch gezeigt, was so in den Burgern bei Mc Donalds und Burger King so drin ist?
Mich würde mal interessieren was alles in diesen Fleischscheiben drin ist.

Zu Beginn haben sie lange über Mc Donald berichtet, auch über die Hamburger-Patties und dass sie aus vorderen Teilen der Milchkühen stammen, was laut Kochexperte der minderwertigere Teil der Kuh ist.
McDonald kam sowohl bei den Promis als auch bei Spiegel TV schlecht weg, was mich als MCD-Gegner sehr freut :smiley:

Über Burger King wurde weniger berichtet. Aber u.a. soll Burger King bei der größten Produktionsfirma von Hühnerfleisch in Deutschland, Forschungen für neue Burger in Auftrag geben.

hier noch ein link
http://www.spiegel.de/video/video-1061769.html#ref=top

Ich als Veganer (ich bin Ess-Legastheniker und esse nur nicht-tierische Produkte) finde Analog-Käse super und McDonalds bleibt auch mit Veggie Burger großer Müll

Ich als Veganer (ich bin Ess-Legastheniker und esse nur nicht-tierische Produkte) finde Analog-Käse super und McDonalds bleibt auch mit Veggie Burger großer Müll

Analogkäse is(s)t Klasse :mrgreen:

mc donalds und burger king sind die meist besuchtesten fast food ketten überhaupt ^-^ wobei ich zur bk fraktion gehöre ^-^ die burger machen dort satt und nich mehr hunger O_O
aber am besten sind die kleinen buden … haben hier im einkaufszentrum nen kleinen fast food stand der riesen hotdogs verkauft… die teile sind lecker… und so vollgepackt… da is kleckern vorprogrammiert XD
nordsee find ich noch klasse :)… ich liebe fisch… und jetz kommt sicher der schocker… in nordsee verkaufen se analog fisch XD

Wenns das alles so weitergeht,können wir uns schonmal auf soylent grün freuen

Ich gehöre auch zur BK- Fraktion und will eigentlich gar nicht wissen, was in meinem LongChicken so genau drin ist. Schließlich ernähre ich mich in der Woche tagsüber von Kaffee, Zigaretten und ab und zu BK- Chickenzeug. :lol:

Ich gehöre zwar nicht zur BK- oder McD-Fraktion, aber dennoch finde ich die Geschichten um sie übertrieben. Es gibt wenige Unternehmen, bei denen die Qualität und Reinheit der Lebensmittel so extrem überwacht wird und überwacht werden muss - schon alleine weil ein Skandel zum einen hochgeputscht werden würde und zum anderen einen wahnsinnigen Imageschaden bedeutet. Siehe bei Kentucky-Fried-Chicken und ihrer Art des Hühnertötens (da kam doch neulich auch was drüber?).
Dass das Pattie-Fleisch aus den vorderen Teilen der Milchkuh stammt, kann man sich auch wirklich denken. Filet und Entrecôte nimmt dafür kein Aas (und wäre auch vom Preis her schwachsinnig), der Großteil der Bevölkerung nimmt für Hackfleisch genauso z.B: Teile des Halses.

McDonald kam sowohl bei den Promis als auch bei Spiegel TV schlecht weg, was mich als MCD-Gegner sehr freut

Naja… zum Glück haben es einige „Promis“ inzwischen auch eingesehen, dass Fast-Food per se nichts schlechtes ist und die Qualität auch nicht so unterirdisch ist, wie sie gerne behaupteten. Es gibt zwar noch die „Ritter gegen McDonalds“ (Jamie Oliver etc.), aber auch viele andere, die genauso wie viele heutige Oecotrophologen der Meinung sind, dass Fast-Food nicht schlecht sein muss. Es ist wie bei allem: die Menge machts. Ein fettiger Schweinsbraten mit Speckkraut von Oma ist vielleicht kein Fast-Food, hat aber das doppelte an Kalorien wie ein BigMac… Wenn ich jeden Tag dort natürlich für 20 Euro essen gehe, wird’s mir irgendwann nicht mehr so gut gehen wie jetzt… das passiert aber auch, wenn ich jeden Tag bei Oma Schweinsbraten esse…

Mal ganz abgesehen davon sind Köche an sich Schweine. Auch diese tollen Chefköche… der Grad der Schweinerei nimmt mit den Sternen des Restaurants ab, aber trotzdem. Das fängt bei kleinen Sachen an (wie dieser „Druckprobe“ um den Garzustand des Fleisches zu testen und was ich widerlich finde), geht über das Mehrfachbenutzen von Löffeln (das GERADE bei Chefs Gang und Gebe ist) und über Späße wie die RumFort-Suppe (Soljanka, heißt so weil „alles rein kommt, was RUM liegt und FORT muss…“) und so weiter… die meisten Sterneköche im Fernsehen sind auch schlicht Klugscheißer, die sich auf ihren Status was einbilden und den lieben langen Tag schwadronieren, man dürfe das Grün der Tomate nicht essen, man müsse spezielles Öl verwenden und überhaupt sei Kochen eine Wissenschaft für sich. Die Realität sieht in den allermeisten Restaurants komplett anders aus…

Da sind mir die behandschuhten Pattie-Wender bei McD doch um einiges lieber als der normale Küchenalltag eines Restaurants…

Just my 2 cent…

Was ich mich frage ist, warum die ganzen Zusatzstoffe (Aromen etc.) überhaupt nötig sind? :smt017
Würde man vorne auf die Verpackung schreiben “Hier ist nichts echt und natürlich, hier finden sie nur künstlichen Geschmack!” schreiben, würde das doch kein Schwein kaufen, wenn man direkt daneben eine natüliche Alternative hat, oder? :mrgreen: Und wenn es nur am Preis liegt, dann läuft meiner Meinung nach was verkehrt :smt012

Das Problem ist, dass sich die meisten Menschen lieber einen riesigen flachen Fernsehen ins Wohnzimmer stellen oder einen teures Auto fahren, anstatt sich natürliche - und etwas kostenintensivere - Lebensmittel zu kaufen. Wenn ich sehe, was sich so mancher in den Einkaufswaagen packt… :roll:

Es gab mal einen Test: Kindern wurde eine selbst gemachte Gemüsesuppe vorgesetzt und eine Tütensuppe. Die Tütensuppe hat ihnen besser geschmeckt. Erschreckend, dass Kindern mit künstlichen Geschmacksstoffen “versaut” werden. Aber wenn die Eltern schon nicht drauf achten, wie sollen es die Kinder dann lernen?

Erinnert an eine Szene in Soulkitchen (http://de.wikipedia.org/wiki/Soul_Kitchen), bei dem die Gäste den Laden verlassen als der 5-Sterne Koch was anderes zubereitet als die bekannten Pommes und Steaks. Zeigt aber auch welche Augenwischerei in Nobelrestaurants betrieben wird/betrieben werdne kann

@Alaster
Ich stimm dir in weiten Teilen zu,
z.B. dass Fastfoodketten besonders auf Hygiene achten müssen, weil ein Imageschaden nicht nur ein einzelnes Restaurant, sondern die ganze Kette betreffen würde.
Und kaum einer ist wohl so naiv zu glauben, dass Chickennuggets ganze Teile aus der Hühnerbrust enthalten. Aber genausowenig enthalten sie akut gesundheitsgefährdendes Gammelfleisch. Da ist die Gefahr in der No-Name-Imbissbude um die Ecke bei weitem grösser, dass einem salmonellenverseuchte Tsatsikisosse auf den Döner geklatscht wird.

Den Vergleich von BigMäc und Omas Schweinebraten fand ich auch sehr treffend. Solange man sich sowas nicht jeden Tag reinpfeift und ansonsten auf eine einigermassen ausgewogene Ernährung achtet, ist gegen beides überhaupt nichts einzuwenden. Wobei ich aber eher den Schweinebraten bevorzugen würde. :mrgreen:
Und man muss auch nicht immer die Oma bemühen, wenn es um gut gemachte Hausmannskost geht. Es gibt auch noch Leute weit unter 60, so wie mich, die in der Lage sind einen leckeren Schweine-oder Sauerbraten, Rindsrouladen oder ein Gulasch zu kochen.

Aber was du hier geschrieben hast, ist ja wohl absolut lächerlich:

der Grad der Schweinerei nimmt mit den Sternen des Restaurants ab, aber trotzdem. Das fängt bei kleinen Sachen an (wie dieser „Druckprobe“ um den Garzustand des Fleisches zu testen und was ich widerlich finde)

Aha.
Du findest es also schon widerlich, wenn ein Koch mal kurz mit seinem Finger auf das Fleisch drückt. :shock:
Was glaubst du denn, womit der Koch das Fleisch in die Pfanne gelegt hat?
Oder womit ein Koch ein Schnitzel paniert, Frikadellen oder Knödel formt, einen Fisch ausnimmt oder Gemüse schneidet?
Mit Gummihandschuhen, Mundschutz und sterilisiertem Besteck?

Zur Erinnerung:
Hier geht es nicht um einen chirurgischen Eingriff am offenen Herzen, sondern um die Zubereitung von Lebensmitteln. Ein Koch arbeitet nicht in einem Operationssaal, sondern in einer stinknormalen Küche.
Da reicht es völlig aus, sich regelmässig die Pfoten zu waschen.

Wenn ich anschließend ein perfekt Medium gebratenes Steak bekomme, kann der Koch von mir aus so oft auf dem Fleisch herumdrücken wie er will. Er darf es meinetwegen auch zärtlich streicheln, falls er glaubt dadurch den perfekten Garpunkt zu erreichen.

Du findest es also schon widerlich, wenn ein Koch mal kurz mit seinem Finger auf das Fleisch drückt.
Was glaubst du denn, womit der Koch das Fleisch in die Pfanne gelegt hat?
Oder womit ein Koch ein Schnitzel paniert, Frikadellen oder Knödel formt, einen Fisch ausnimmt oder Gemüse schneidet?
Mit Gummihandschuhen, Mundschutz und sterilisiertem Besteck?

Ja, genau die Druckprobe finde ich widerlich. In die Pfanne gelegt wird es gefälligst mit einer Fleischzange oder einem Heber und nicht mit den Fingern, das sollte man aber schon aus Selbstschutz machen.
Schnitzel, Frikadellen, Knödel und Fisch werden oft genug auch mit Handschuhen geformt - bei größeren Anlagen (Mensaküchen, Fabriken etc.) ist es meistens so, dass Handschuhe und Haarnetz benutzt werden müssen. Ansonsten werden sie nach dem Berühren noch erhitzt - die Druckprobe findet aber u.U. auch statt, wenn das Steak schon fertig auf dem Teller liegt (da es nachgart).
Ich finde es auch genauso widerlich, wenn bei der Käseherstellung die Kerle mit den Armen, behaart wie ein Werwolf, in der gestockten Masse herumrühren.

Warum das lächerlich sein soll, erschließt sich mir nicht so ganz. Jeder findet ein Haar in der Suppe ekelhaft und es gibt nicht ohne Grund Vorschriften wie eben Handschuhe und Haarnetze für viele Lebensmittel-verarbeitenden Betriebe. Wenn es so egal wäre, würde es diese Vorschriften nicht geben - und dann würde sich auch niemand über ein Haar in der Suppe ärgern sondern drumherum essen.

Da reicht es völlig aus, sich regelmässig die Pfoten zu waschen.

Das reicht bei weitem nicht aus - es gibt zu Recht mehr als genügend Vorgaben für die verwendeten Materialien der Schneidbretter, Kochlöffel etc, für Handtücher, Geschirrtücher, Temperaturbereiche und so weiter und so fort. Nur durch Hände waschen ändert man oftmals gar nichts, da die anderen Bestimmungen nicht eingehalten werden (abgetrennter, extrem sauberer Waschbereich der auch nur für die Küche da sein darf, separate Handtücher mit kurzer Verweildauer, oft noch Desinfektion). Das alles findest du in kleinen Betrieben so gut wie nie und es achtet auch keine Sau darauf.

Wenn ich anschließend ein perfekt Medium gebratenes Steak bekomme, kann der Koch von mir aus so oft auf dem Fleisch herumdrücken wie er will.

Sicher, besser draufrumdrücken und man bekommt das, was man wil, als andersherum. Allerdings braucht man für die Druckprobe nicht unbedingt einen Finger, sondern kann das zum einen mit Erfahrung nahezu gänzlich sein lassen - oder man nimmt eine Zange dafür, was fast genauso funktioniert.

Da fällt mir die 5-Sekunden-Regel in manchen Küchen ein: Alle, was nach spätestens fünf Sekunden aufgehoben wurde, ist nicht runter gefallen… :x

Du meinst das mit der Druckprobe also tatsächlich ernst. Ist ja wirklich unglaublich.

Das reicht bei weitem nicht aus - es gibt zu Recht mehr als genügend Vorgaben für die verwendeten Materialien der Schneidbretter, Kochlöffel etc, für Handtücher, Geschirrtücher, Temperaturbereiche und so weiter und so fort. Nur durch Hände waschen ändert man oftmals gar nichts, da die anderen Bestimmungen nicht eingehalten werden (abgetrennter, extrem sauberer Waschbereich der auch nur für die Küche da sein darf, separate Handtücher mit kurzer Verweildauer, oft noch Desinfektion). Das alles findest du in kleinen Betrieben so gut wie nie und es achtet auch keine Sau darauf.

Das alles ist mir bekannt. Ich hab mir übrigens schon bei meinem letzten Beitrag überlegt, ob ich das alles erwähnen soll. Bei den von dir genannten Punkten geht es aber in erster Linie um eine potentielle Gesundheitsgefährdung und natürlich auch um die Überschreitung von gewissen Ekelgrenzen, die aber nicht zwangsläufig gesundheitsgefährdend sein müssen. Aber auch ich habe etwas dagegen wenn ein Koch mehrmals den gleichen Löffel zum Abschmecken benutzt und mir dabei in die Suppe sabbert.

Meine Kritik bezog sich aber einzig und allein darauf, dass du dich anscheinend vor einem Koch ekelst, der mit vorschriftsmässig gewaschenen Fingern ein Stück Fleisch berührt, wie z.B. die Sterneköche in diversen Kochshows.
Aber wer, wenn nicht die, kennt sich mit der Lebensmittelhygieneverordnung bestens aus?
Deswegen finde ich deine Einstellung in der Tat ziemlich lächerlich.

Wurdest du schon mal von Freunden zum gemeinsamen Kochen eingeladen und hast dazu Gummihandschuhe mitgebracht?
Hast du schon mal auf einer Party irgendeinen selbstgemachten Nudelsalat gegessen?
Der wurde garantiert nicht mit Gummihandschuhen zubereitet und spätestens ab 12 Uhr nachts ist der sicherlich schon mindestens 5 Stunden bei Raumtemperatur herumgestanden und es haben mindestens ein dutzend besoffene Typen darin herumgestochert und von denen hat hundertprozentig kein einziger darauf geachtet, nach jedem Bissen seine Gabel abzuspülen.

Sicher, besser draufrumdrücken und man bekommt das, was man wil, als andersherum. Allerdings braucht man für die Druckprobe nicht unbedingt einen Finger, sondern kann das zum einen mit Erfahrung nahezu gänzlich sein lassen - oder man nimmt eine Zange dafür, was fast genauso funktioniert.

Das hätte Edward mit den Scherenhänden nicht besser formulieren können. :roll:

da gibts ne tolle stelle aus meinem lieblings anime zu ^-^

3 sekunden regel ^-^ alles unter 5 sekunden ist nicht runtergefallen… wobei se nich immer in kraft tritt ^-^

Trotzdem musste ich bei der Dame und dem alten Herren immer herzlich lachen, wie die für die Tiefkühlkost bzw. Fast Food Essen grundsätzlich einen abgrunftiefen Hass empfunden haben.

Find ich geil, dass jemand Tiefkühlkost ablehnt. Ich mein jetzt auch Gemüse, das gefroren ist und so. Dabei ist den wenigsten bewusst, dass das, was sie auf dem „Bauernmarkt“ an sooooo gesundem Bio-Gemüse kaufen schon mindestens 5 Stunden, bevor sie es einpacken die Mineralstoffe und Vitamine verloren hat, die das Tiefkühlessen noch besitzt. Weil das Tiefkühlgemüse nämlich sofort nach der Ernte Schock-Eingefroren wird und sich somit alles erhält und das Gemüse vom Markt oft Stundenlang in der Sonne an der Luft vor hustenden und plappernden und testenden Menschen herum liegt und alles andere als frisch ist.

@Alaster: Sag mal küsst du eigentlich Menschen? Gibst du ihnen die Hand? Hast du Sex? Denn bei all diesen Tätigkeiten nimmst du wesentlich mehr ihrer Körpereigenen Bakterien und Viren und Keime zu dir und auf dich als bei einem Steak, das einmal mit dem Daumen des Kochs in Berührung gekommen ist und noch dazu so heiß ist, dass die Keime ohnehin keine Überlebenschance darauf haben.

Find ich geil, dass jemand Tiefkühlkost ablehnt. Ich mein jetzt auch Gemüse, das gefroren ist und so. Dabei ist den wenigsten bewusst, dass das, was sie auf dem „Bauernmarkt“ an sooooo gesundem Bio-Gemüse kaufen schon mindestens 5 Stunden, bevor sie es einpacken die Mineralstoffe und Vitamine verloren hat, die das Tiefkühlessen noch besitzt. Weil das Tiefkühlgemüse nämlich sofort nach der Ernte Schock-Eingefroren wird und sich somit alles erhält und das Gemüse vom Markt oft Stundenlang in der Sonne an der Luft vor hustenden und plappernden und testenden Menschen herum liegt und alles andere als frisch ist.

Gut, es gab nicht nur Kritik für Tiefkühlware. Da waren die Sterneköche einer Meinung, dass das schockgefrorene Biogemüse gesünder ist, als das frische Gemüse vom Händler.

Habe auch nix gegen FastFood. Ganz im Gegenteil. Mir geht der Bio/LIght/Zero Trend sowas von gegen den Strich.
Aber inzwischen ist der Einfluss von MCD auf die (WElt)Bevölkerung gerade zu erschreckend. In jedem Dorf glotzt dich so ein Ding an. Die einheimischen Imbissbuden werden vertrieben.
Dabei ist MCD längst nicht mehr billig und die Burger sind dermaßen geschrumpft dass sie letztenendes doppelte Portionen (Menu+2.Burger) einführen mussten. Deshalb steh ich noch mehr zu BK, aber selbst da geh ich nur noch hin, wenn meine Freunde was wollen. Lieber nen Döner oder a Leberkas-Semme’
Das Schlimme ist, früher ging man zu MCD und wusste dass es fettiges aber billiges Essen war, dementsprechend sahen auch die Kunden aus, aber das war gut so.
Heute macht Heidi Klum Werbung für Garten Salate. Man hat es geschafft FastFood „stubenrein“ zu machen und das mit leider großem Erfolg.

Was ist falsch an Gartensalaten (jetzt mal im Vergleich zu den von dir bevorzugten Imbissbuden und Dönern)? Dass sie ihre “Wurzeln verraten”? MCDo hat sich hier einfach der Kundschaft angepasst. Und wenn es nicht konsumiert würde, würden sies nicht verkaufen. Ist doch gut, wenn sie (auch wenns nicht freiwillig passiert ist) eine größere Produktvielfalt anbieten, Kalorienarme und gesündere Nahrung und wenn sie mehr auf die Zutaten achten, Burgerking jedenfalls wirbt nicht unbedingt mit einem Ama-Gütesiegel und österreichischen Zutaten (und das ist im Land mit den strengsten Lebensmittelvorschriften Europas ein Wort). Übrigens gibts noch einen Faktor, den Gewinngetriebene Kundenorientierung mitbringt. Würde keiner mehr Burger essen oder Pommes, würde McDonalds sie womöglich auch bald nicht mehr verkaufen. Was sagt uns das also?