Die Hindenburg

von diesem RTL Event bin bisher sehr enttäuscht! Wackelkamera a la Lars von Trier - wirre Schnitte im Sekundentakt und Dialoge die auf Serienniveau sind ! Sorry aber da nützen auch die Computeranimierten Effekte und abgehalfterte Stars nichts!
Werde mir daher den 2ten Teil schenken
Ich empfehle daher die Verfilmung von 1975 mit George C. Scott!

Was hast du erwartet?

Ich habe ca. 10 Minuten reingeschaut und dann wegen der elend schlechten Sychronisation ausgeschaltet. Mein Gott war das furchtbar, so was von “unecht”, dazu kam die schon angemerkte inhaltliche “Qualität” der Dialoge.
Aber die Bild-RTL Maschinerie läuft ja seit Tagen auf Hochtouren, wenn Schauspieler von der “Rolle ihres Lebens” etc. berichten… mal schauen, ob es ein “erfolg” wird (was ja ausschließlich Quotenerfolg bedeutet…).

von diesem RTL Event bin bisher sehr enttäuscht! Wackelkamera a la Lars von Trier - wirre Schnitte im Sekundentakt und Dialoge die auf Serienniveau sind ! Sorry aber da nützen auch die Computeranimierten Effekte und abgehalfterte Stars nichts!

Was erwartest du von einem Film in dem deutsche Schauspieler
a la Heiner Lauterbach
Christiane Paul
Hannes Jaenicke

mitspielen?
Wenn obendrein noch ein deutscher das Buch geschrieben hat?

Da ist doch wieder alles mit drin.
Herzschmerz, Drama, Liebesgeschichte, Verrat und ÄKTSCHN!

Der Film hat wieder alles von allem, und von nichts wirklich was. Und naja - wer behaupten will deutsche Schauspieler könnten Schauspielen… der irrt - die spielen alle sich selbst nur diesmal mit nem schnauzer und nem Mantel um, der zufällig auf einem bald explodierenden Luftschiff rumkurvt…
Aber dummerweise verwechseln viele Menschen Darsteller mit Schauspielern… und ganz dummerweise gibt es nur ca eine Handvoll richtiger Schauspieler gibt…
Sowas wie Alan Rickman, Johnny Depp… von dem Format sind Schauspieler. Da erkennt man deutlich dass der Severus Snape, der Sheriff von Nottingham oder eben Dr Lazarus ganz unterschiedliche Charaktere sind. Beim Lauterbach seh ich immer nur den Lauterbach mit nem Bart, dann mit ner Brille, und wenn er hinterher ein Interview gibt frag ich mich ob er jetzt ‚versucht‘ zu schauspielern oder sowas…

Den Film hätt man sich von anfang an schenken können. Besonders den Part mit der Bombe - lol
srsly… das war ein Unfall, Aufgrund von Konstruktionsmängeln und statischer Entladung. Da braucht man keine Verschwörungstheorie neu zu befeuern… ich dacht das hätten wir langsam abgehakt.

Also bitte, RTL produktionen tun sich nichts mit Sat1 oder Pro7 Produktionen

Die sind alle Auf ARD Volksmusik Niveau :ugly

Schlecht Geschauspielert, Schlechtes Drehbuch, Schlechte Kulissen, die CGIs waren OK, das ist alles… da macht Cobra11 mehr spass, die serie nimmt sich wenigstens nicht mal selbst ernst :ugly

Wisst ihr wer da Fehlt? TIl Schweiger…

Was erwartest du von einem Film in dem deutsche Schauspieler
a la Heiner Lauterbach
Christiane Paul
Hannes Jaenicke mitspielen?
Wenn obendrein noch ein deutscher das Buch geschrieben hat?

auch wenn ein Fernsehfilm bei den privaten läuft, gebe ich die Hoffnung irgendwie nicht auf!

Ich geb’s zu: bin auch drauf reingefallen, weil ich sehen wollte, wo die 10 Mio Euro abgeblieben sind.
Das ist mir immer noch ein Rätsel… Ein paar schöne, opulente Bilder gab’s schon, und eine VT gibt einem Film ja erst die Würze :wink:

Wobei ich nie verstanden habe, was an dem Desaster so seltsam gewesen sein soll - Hallo? Die fliegen mit einem Ballon voller Wasserstoff durch die Gegend, das sich mit O2 zu explosivem „Knallgas“ mischt und wundern sich dann, wenn es knallt :smt021

Aber ansonsten muss ich mich der herrschenden Meinung hier anschliessen.
Leider hat man sich offenbar zu sehr an „Titanic“ orientiert, und stellt erst mal schwülstige Liebesgeschichten in den Vordergrund, und zieht alles dann auch noch unnötig in die Länge…
Der Vergleich zu Titanic liegt auf der Hand, handelt es sich doch in beiden Fällen sozusagen um große Schiffskatastrophen, die dem Glauben an Fortschritt und Technik (und vor allem deren Beherrschbarkeit bzw. Sicherheit) einen schweren Schlag versetzt haben.
Leider hatte das dann denselben Effekt auf mich wie bei „Titanic“ auch: ich schaue mir erst mal den Anfang gerne an, wo das Schiff vorgestellt und in ganzer Pracht gezeigt wird. Dann folgen Stunden an Ödnis und Langeweile, und man möchte am liebsten vorspulen, bis das Schiff endlich untergeht bzw. [-]in die Luft fliegt[/-] explodiert :twisted:

Den Film hätt man sich von anfang an schenken können. Besonders den Part mit der Bombe - lol
srsly… das war ein Unfall, Aufgrund von Konstruktionsmängeln und statischer Entladung. Da braucht man keine Verschwörungstheorie neu zu befeuern… ich dacht das hätten wir langsam abgehakt.

Jau, mir war von Anfang an klar das da irgendwie sowas mit reingenommen wird. Die reale Geschichte bietet halt auch wenig Stoff für nen Super-duper-action-spielfim-knaller :wink:

Langsam bin ich froh den Film nicht gesehen zu haben.

Was ist es denn diesmal für eine Liebesgeschichte?
Wie bei Titanic oder doch nur das 01815 Liebesgedöhns mit zwischenzeitlich eingestreuter Bettszene, wie in jedem deutschen “Katastrophenfilm”?

Wenn es so etwas ist, wie die Liebesgeschichte in “Die Brücke”…dann Gute Nacht! :smt011

Na gut, extra für Dich, da Du ein Anhänger des großen Cthulhu bist :wink:
Ich schwöre übrigens, dass ich die Rezension vorher nicht gelesen habe (ich lese da normalerweise gar nichts), aber es passt ziemlich gut:

…und das nächste mal googelste Dir selber was, fauler Sack :ugly

Ach ja…Google gibt´s ja auch noch. grummelt
:smt019

Noch deutet es sich nur an, aber in der Vorschau zum zweiten Teil war die Bettszene schon zu erkennen.

Wirklich übel ist neben der Synchronisation auch die Musikauswahl, das passt größtenteils gar nicht zu einem 30er-Jahre-Film. Ich verstehe auch nicht wirklich warum man den Film in English drehen mußte, es war ja angeblich ein Zugeständnis für den amerikanischen Markt - besser gesagt kanadischen Markt - aber die müssen den doch auch neu einsprechen, die deutschen Schauspieler sprechen ja sicher kein fernsehtaugliches English und die ausländischen Stars haben die beste Zeit hinter sich oder sind erst gar keine wie die mir unbekannte weibliche Hauptrolle. Das die Story hanebüchen ist, war leider zu erwarten.

Entweder die FAZ und “Die Presse” sind käuflich, oder die Kritiker der beiden Zeitungen schauen sonst nur zusammen GZSZ. Wie sonst kommt man zu solchen Schlussfolgerungen?:

FAZ: Herausgekommen ist eine „Titanic“ der Lüfte, ein Untergang mit Ansage und - was sein muss, muss sein - mit großer, dramatischer, schön anzusehender Liebesgeschichte

Die Presse: Da steht das Ende der „Titanic der Lüfte“ der spektakulären Hollywood-Verfilmung vom Untergang des Dampfers kaum nach.

(Beide Zitate habe ich aus dem Wikipedia Artikel zum Film)

Das können die doch nicht ernst meinen, oder? Ist das ironisch gemeint?

Naja, das einzige was den Film sehenswert gemacht hat war parallel dazu die ganzen Tweets zu lesen. Teilweise waren da schon geniale Kommentare dabei die den Film so runtergemacht haben wie ers verdient hat. ^^

Aber über den Film lässt sich nichts gutes sagen:
Keine richtig etablierten Hauptpersonen die ansatzweise sympathisch sind oder mit denen man mitfiebern könnte. Im Vergleich dazu die Titanic bei der Leo DiCaprio ja ein Gauner ist, aber man mag ihn trotzdem. Punkt geht an Titanic.

Teilweise miese CGIs bei denen man einfach erkennt das es nicht real ist -> ein Zeichen von eben schlechten CGIs, den gute sieht man nicht. Sichtbarer Effekt, beim Schwenk um die Hindenburg wo erkenntlich ist das es sich bei der Bodencrew die den Zeppelin am Boden hält halt doch mit der falschen Kamerabewegung abgefilmt worden ist. Also zu zweidimensional.
Wieder Vergleich zu Titanic. Da ist es Glaubwürdig das es so sein könnte, weil es echt wirkt. Punkt für Titanic.

Die Musik. Teilweise zu laut und an den meisten stellen zu modern. Wieder Punkt für Titanic. Hier wird die Musik doch von der Band auf der Titanic und eben den klassischen Instrumenten beigesteuert.

Ganz mieser Punkt. Die Synchronisation. Haben das die Praktikanten gemacht oder kann es sein das das Drehbuch so schlecht geschrieben ist, das alles noch unwirklicher wirkt. Die Synchro is aber so mies das die frühen Hongkongklatscher Movies besser sind, und die sind nicht mal Synchron. Punkt für Titanic. Die Synchro war erträglich aber da ich Filme eh im OT anschaue, egal.

Größter Kritikpunkt. Die Story. Einer der Hauptcharaktere, der seine schwangere Freundin betrügt wird als erster vorgestellt. Tolle sache, schon am Anfang null sympathie bekommen. Weitere Charaktere werden vorgestellt. Alle sind sie irgendwie auch böse und kriminell aus keinem guten Grund, deswegen unsympathisch. Man kommt als Zuschauer mit keiner Figur auf nen grünen Zweig. Da ist die Familie die die Bombe gesetzt hat. Die Familie mit dem Arschlochkind. Der Quotennazi. Der Käpitän des Schiffs der schlimmer Flucht als ein Rohrspatz und das in einer Zeit in der ich es mir nicht vorstellen kann das ein Offizier der Luftfahrt geflucht hätte. Dann der fette Boardjunge, bei dem nicht klar ist ob jetzt durch sein Gewicht das Luftschiff sinkt oder es kursverzerrungen gibt. Und dann noch das 1:1 Pendant zu Jack und Rose aus Titanic. Mit dem Unterschied das man sie nicht mögen kann. Beide doof.
Lustige Sache, als der Klischeejack auf die Hindenburg gelangen will kommt ne Nazipatrouille vorbei, einer der typen schaut ihn an und geht weiter. Unglaubwürdig weil grade davor ein Suchbefehl nach ihm ausgegeben wurde.

Punkt für Titanic. Man kauft allen ab das sie auf dem Schiff waren und auch mit Roses Erinnerungen übereinstimmen. Billy Zane gibt ein gutes Arschloch ab. Leo DiCaprio spielt gut. Kate Winslet spielt gut. Alle spielen gut. Die Liebesgeschichte erzählt sich. Man ist zuerst bei unserm Haupthelden, etabliert dann die anderen, lässt sie kollidieren und heraus kommt ne 1a Liebesgeschichte.

Ich freu mich auf den zweiten Teil von der Hindenburg wenn dann Quotenjack und Quotenrose vorne aufm Ballon stehen. Sie ihre Arme wie Flügel nach oben hebt und Quotenjack greift ihr an die Hüfte. Oder Quotenjack kommt nach vorne auf der Hülle im Gewitter und schreit: Ich bin der König der Welt… ^^

Bidde… bidde… sach ich doch (Siehe “Til Schweiger Bash-Thread”) , DAS ist der “Deutsche Film”, der jedes mal wieder gerettet werden will und immer wieder an der selben Scheiße scheitert.
Ich habe derweil lieber das Promi-Dinner mif Sarah Dingens gesehen. Auch nicht besser, lief aber sowieso nur im Hintergrund.

Ich freu mich auf den zweiten Teil von der Hindenburg wenn dann Quotenjack und Quotenrose vorne aufm Ballon stehen. Sie ihre Arme wie Flügel nach oben hebt und Quotenjack greift ihr an die Hüfte. Oder Quotenjack kommt nach vorne auf der Hülle im Gewitter und schreit: Ich bin der König der Welt… ^^

Gute Idee! Und daraufhin schlägt der Blitz in ihn ein (was zu erwarten war, weil er sich als Blitzableiter angeboten hat), was zunächst ihn, und dann den ganzen Zeppelin (der mittlerweile in Lakehurst eingetroffen ist) in ein Häufchen Asche verwandelt.
Damit wäre dann auch die VT endlich vom Tisch…

P.S. Gute Kritik, SO was sollte in den Zeitungen stehen, und nicht diese erbärmlichen Lobhudeleien wie in FAZ & Co.

… diese erbärmlichen Lobhudeleien wie in FAZ & Co.

Genau diese „Rettungsversuche“, die sämtliche deutsche Medien am „Deutschen Film“ jedesmal praktizieren, helfen niemanden. Sie machen nur die entspr. Medien nur noch unglaubwürdiger. Wenn dann irgendwann wirklich mal ein guter deutscher Film kommt, glaubt es keiner mehr.

@Hexe: Das ist genau der Punkt!
Man schafft sich stattdessen in Deutschland seine eigene, kleine verlogene Welt mit „Stars“ und „Weltpremieren“ die im Ausland - von wenigen Ausnahmen abgesehen - keine Sau kennt. Das gilt für die gesamte Branche, und ein Filmdebut wie „Das Leben der Anderen“ ist ein seltener Glücksfall, hier glänzte die Regie ebenso wie das Ensemble, allen voran Ulrich Mühe.
Ein Vorposter hat ja schon zu Recht über „Darsteller“ im Gegensatz zu „Schauspielern“ gesprochen, das Thema hatten wir ja schon beim „Til Schweiger bashing“. Leider ging mit Ulrich Mühe ein ganz Grosser dann auch viel zu früh von uns. Der war wirklich ein Star, ebenso Christoph Waltz (ich zähle ihn als Ösi jetzt einfach mal zur deutschsprachigen Filmwelt dazu, er war ja auch oft in Deutschland tätig), der sich relativ zynisch in einem Interview geäussert hat über den Unterschied zwischen amerikanischer und deutscher Filmindustrie (das war glaube ich nach der Oscar-Verleihung):

In Amerika werden Filme wie Kunstwerke gemacht und wie Handelsware verkauft. In Deutschland ist es umgekehrt.

Da musste erst ein Quentin Tarantino kommen und den Mann „entdecken“, das sagt doch alles (dabei war der schon 1993 großartig im ZDF-Zweiteiler "König der letzten Tage"!)
In Deutschland wird das Mittelmaß gehypet, wirkliche Kunst sogar niedergemacht, siehe z.B. Fatih Akin und „Gegen die Wand“ - über die Schmuddelkampagne gegen Sibel Kekilli will ich gar nicht anfangen, sonst explodiert wieder mein Blutdruck schnaub
Und Heiner Lauterbach, den ich in „Männer“ wirklich gut fand, hat seitdem auch nicht wirklich überzeugt. Wer hat den eigentlich zum „Weltstar“ erklärt? Die Queen? Na, immerhin hat er auch einen Oscar (seit 1988!)

Wenn ich mir überlege, dass man gestern zur gleichen Zeit den echten Jack in zwei hochkarätigen Filmen zusehen bekam kopfschüttel. Die Hindenburg ist wie erawrtet typisch deutsches TV-Kino, war ja schon in den GZSZ Trailern erkennbar gewesen. Seien wir ehrlich, so wie man die Charaktere vorgestellt hatte fehlte nur noch “Ich seh in dein Herz…”. Gegen einen Actionfilm ist ja nichts zusagen und auch Romantik und Sex darf ja da sein aber wie man es immer nach dem gleichen Prinzip und das seit was, Jahrzehnten, ablaufen lässt ist mir Schleierhaft. Da doch lieber bis in die Nacht eine Doppelpackung Original-DiCaprio.

@RonnieB666

Waltz ist deutscher Staatsbürger, nur wußte das die Öffentlichkeit nicht, die österreichische Staatsbürgerschaft hat er erst nach dem Oscar erhalten.