Die Burg - Badewasserszene

Hallo. Verfolge schon seit einiger Zeit die Sendung und bin jedes mal begeistert. Wollte mich schon lange mal registrieren, nun hab ich auch einen Grund. Der ein oder andere kann sich doch bestimmt noch an die grenzdebile Sendung “Die Burg” erinnern, die vor Jahren auf Pro7 gelaufen ist. Da gab es eine bestimmte Szene, in der dieser Pöbelprinz ins Wasser der Loth uriniert hatte. Daraufhin kam es irgednwie zum hangemenge usw. Und da ist mir heute durch Zufall was begegnet: http://www.technolex-anwaelte.de/index. … 251&bpid=9

Daraus zitiere ich einfach mal

Der Schmerzensgeldanspruch stehe ihr zu, weil sie nicht damit habe rechnen müssen, dass der Kläger in ihr Badewasser uriniere und sie tätlich angreife, wodurch sie vor einem Millionenpublikum erniedrigt worden sei. Dies sei besonders schwerwiegend, weil sie, die Beklagte, von ihrem positiven Image lebe.

Der letzte Satz ist doch der absolute Brüller. :mrgreen:

Die kommen reichlich spät, aber der Satz hat mir gerade noch den Tag versüßt

Jaja, der letzte Satz ist ein echter Kracher! :lol:
Ein positives Image hat die doch nie gehabt, oder? :smt021

Aus dem Text:

Leitsatz d. Red.:

Ein Schmerzensgeldanspruch wegen Urinierens ins Badewasser in einer TV-Serie besteht nicht, wenn das ganze Sendeformat erkennbar darauf angelegt ist, dass sich die Teilnehmer zur Belustigung des Publikums bloßstellen und zum Teil entwürdigen.

:shock:

Der Kläger meint, der Schmerzensgeldanspruch bestehe nicht. Sie habe mit ihrer Teilnahme an der Sendung „Die […]“ eingewilligt, lächerlich gemacht zu werden. Durch das Urinieren in das Badewasser habe, wenn überhaupt, er sich selbst diskreditiert, da er von der Hintenansicht mit heruntergelassener Hose gezeigt worden sei. Während seiner Bestrafung habe ihn die Beklagte nach Herzenslust beschimpft und verspottet. Die Beklagte könne aber auch im Hinblick auf ihre vergangenen Auftritte in der Öffentlichkeit nicht eine Geldzahlung verlangen, weil sie der Lächerlichkeit preisgegeben worden wäre. So sei sie für die Sendung „Die […]“, ein ähnliches Sendeformat, freiwillig in einen Bottich voller Gülle gestiegen. Aber auch die übrigen Tätigkeiten in der Sendung „Die […]“ seien derart entwürdigend, dass die streitgegenständliche Handlung nicht ins Gewicht falle, da es nämlich an der Tagesordnung gewesen sei, sich an „Hexenverbrennungen“ zu beteiligen, sich wechselseitig leicht bekleidet zu teeren und zu federn, da sich eine Teilnehmerin die bloßen Brüste habe kneten lassen, die Teilnehmer mit Essensentzug und unwürdigen Lebensbedingungen bestraft worden seien, in einen Käfig gesperrt, aneinander gekettet, sich teilweise nackt gezeigt hätten, beim Gang zum Plumpsklo und beim Schlafen gezeigt worden seien und vor einem Millionenpublikum über intime Dinge wie persönliche Erfahrungen mit Viagra, Sex, Brüsten u.ä. gesprochen hätten.

Made my day :-o

Aus dem Text: [quote]Leitsatz d. Red.:

Ein Schmerzensgeldanspruch wegen Urinierens ins Badewasser in einer TV-Serie besteht nicht, wenn das ganze Sendeformat erkennbar darauf angelegt ist, dass sich die Teilnehmer zur Belustigung des Publikums bloßstellen und zum Teil entwürdigen.

:shock:[/quote]
Auf deutsch: Ihr Geld bekommt sie nicht, weil sie genau hätte wissen müssen dass einer der Mitbewohner ihr ins Becken pinkelt, da die ganze Show darauf ausgelegt ist die Bewohner in der Burg zu demütigen und zum Affen zu machen.
Wie so ein sachlicher Text doch so viel Wahrheit enthalten kann :shock:
Zwar spät aber trotzdem is das absolut geil :wink:

Wissen die Teilnehmer das denn nicht im vorraus??? :roll:

Wissen die Teilnehmer das denn nicht im vorraus??? :roll:

Doch, aber was tut man nicht alles des schnöden Mammons Willen…
:slight_smile:
Die wissen dass natürlich, aber wie schon der legendäre Fernsehkritiker sagte:

Die C-Promis müssen in jede noch so peinliche Show, damit sie nicht in Vergessenheit geraten und für das bisschen Kohle…

Äh, genau wars das nicht, aber so in etwa…