Deutscher Filmpreis

hi

ich habe grade die neuste Sendung gesehen und da war ja das Thema Preisverleihungen (Echo 2011). Es wurde gefragt: “Auf welche Preisverleihung man sich noch freuen könnte!?”, da kam mir der Deutscher Filmpreis in den Sinn der auch grade erst verliehen wurde.

Die Sendung wurde von Schöneberg Barbara moderiert und war bis auf ein paar Witze die nicht gezündet haben, sehr gut gemacht und auch die Ausgezeichneten Filme sind nicht unbedingt kommerziell sehr erfolgreich gewesen (aber auf einen sehr guten Niveau).

Besonders nett waren auch die kleinen Witz von Frau Schöneberg über sich selbst (ich konnte bei den meisten lachen).

Vielleicht könnte man ja auch mal wieder was positives zeigen in der Sendung.

Ich zumindest war doch sehr zufrieden mit der Sendung (habe sie zum ersten mal gesehen).

bin mal auf eure Meinung gespannt und haut mal schön in die :smt024

MFG hugo-03
[video]http://www.youtube.com/watch?v=6No8W6p0FsU&feature=player_profilepage[/video]

Heuchelei bis zum bittersten und sowieso alles von den Amis kopiert.
Wer sich so etwas antut, ist nur zu bemitleiden.

Schlimmer find ich das es kaum wirklich gute Deutsche Filme gibt, die sich mit einem Thema beschäftigen.
Nein, man muss immer mehr Publikum ansprechen und bringt deshalb mit Klischeeüberfüllte Filme auf den Markt die kaum was reißen, weil sie zu langweilig oder sich zu weit von der eigentlichen Thematik entfernen dank der Streuung auf eine möglichst große Publikumsgruppe.
Dadurch verlieren die Filme an Potenzial und wenn das auch noch intern von der Branche bedankt wird aufgrund von Quoten von Fernsehfilmen oder Zuschauerzahlen…

Wenn ich doch ein Werk loben will dann für das was es ist, nicht für das nach außen hin scheint.
Bully hat ja bei Lissi und der Wilde Kaiser massiv potenzial verspielt indem er es nicht mit seiner Sissi-Rolle aus der Bullyparade gemacht hat. Stattdessen, lahmer, halbgarer, überzogener Humor der einfach nicht in Fahrt kommt.

Bei Wickie hab ich genau dasselbe Gefühl.

Vor allem das sie Kategorien eingestampft haben die wichtig sind wie bester Kurzfilm oder bester Problemfilm, kann ich nicht verstehen. Zum einen isses gut für den Nachwuchs, aber auf den wird eh geschissen.

Vor allem sollten sie auch mal wegkommen von den Bezeichnungen wie Nebendarsteller. Im englischen heißts Supporting Act und das ist besser und eindeutiger als Nebendarsteller, was ja auch im grunde ein Komparse sein kann, aber ein Supporting Act spielt mit den Hauptdarstellern und ist wichtig für den Transport der Geschichte.

Fehlt auch noch bestes VFX mit Spezialpreis für “Hindenburg”.
Die VFX werden wenigstens bei den Oscars gewürdigt, aber in Deutschland. Nein… So ne scheiße tu ich mir nicht an.