Den Liebsten klonen - bald schon Alltag ?

Für eine Klonarmee müsste man es auch irgendwie schaffen, den Verstand der Klonsoldaten zu formen. Was wenn die meisten Klonsoldaten garkeinen Bock auf Krieg haben und Pazifisten werden? Und wenn so ein Klonsoldat erfährt, dass man ihn nur zum Krieg erschaffen hat, na dann viel spaß, da muss man schon sehr manipulativ sein, dass die kein Problem damit haben, anstelle eines “natürlich gezeugten” Menschens zu sterben.

Klonarmee… Bin ich der einzige der da unweigerlich an Star wars denken muss :smiley:
Gebär-Maschinen innen Camp, Ein Camp, wo sie zu Soldaten rangezogen werden.
Ich bin mir nicht wirklich sicher, ob die kosten in irgendeine Form wieder reinrasseln, die man
für ca. 20-30 Jahre ausgibt, bis das Subjekt einsatzbereit ist.
Bzw. wie irgendein Land das geheim halten will, ohne dass sich die UNO/sonstige Staaten einmischt etc.
(Wenn das Kind nichts anderes kennt, als das Soldaten leben, wird es dauern bis wer rebelliert.)
Von daher eine Verschwörische Zukunfstvision, die sehr weit in der Zukunft liegt.

Zum Privaten gebrauch:
und wie so oft genannt ist das Klonen eines bestimmten Menschen
nur mit Leid verbunden, als das irgendetwas bringen würde.
(Z.b der Sohn stirbt mit 12 an einer Krankheit. Wird geklont: Stirbt wieder mit 12 :>)
Von daher schätze ich, dass Moralaposteln da eher ein Riegel vorschieben werden.

Schokokeks: Bei genetischen Defekten mag das möglicherweise stimmen. Aber es können auch eine Reihe von Einflüssen dran Schuld gewesen sein, dass dieses Kind sterben musste - postnatale Einflüsse. Das kann dann von Autounfällen etc. zu irgendwelchen unglücklichen Verkettungen von Handlungen führen, aber dein Argument zieht nur, wenn das Kind einen genetischen Defekt hat - und dann wird es meist erst gar nicht wieder geklont. Oder aber man versucht dann, diesen Defekt auszubügeln.

Was soll das bringen? Der Klon wäre eh nie identisch. Man übersieht sachen wie RNA interferase, das überkreuzen von Chromosomen usw. Abgesehn von den Umwelteinflüssen und defekten die beim kopieren nie ganza usbleiben (sogar beim heiligen pcr).

Im Klonen seh ich auch ein paar Probleme.

  1. Ist der Klon ein eigenständiges Wesen?
  2. Wenn es eine 1:1 Kopie ist, wie kann man dann noch die Chance aus 1:10 Mio. sein oder ist der kleine die Bedrohung der Einzigartigkeit des Individuums?
  3. Ist es nicht verwerflich wenn ein geklontes Lebewesen weniger Wert ist als das eines Menschen?
  4. Ist der Prometheuswille bei der ganzen Sache nicht eine Bestrafung des göttlichen Willens? Oder Schicksalmanipulation indem der Mensch sich auf eine höhe Begibt die für ihn nicht geschaffen ist?
  5. Wann ist ein Klon ein Klon? Wenn die Persönlichkeitsmerkmale des Originals auch erscheinen oder nur alleine schon durch die 100% Übereinstimmung?
  6. Was ist mit den psychischen Belastungen der Eltern durch die erneute Geburts(ersatz)phase?

Wie hier schon erwähnt wurde, sind Klone 1:1 Kopien eines Menschen. Allerdings nicht von der Psyche her. Sich also ein gestorbenes Kind klonen zu lassen bringt nicht wirklich was, weil das Kind nicht das selbe ist.
Menschen zu klonen, um den Klon als Ersatzorganlager zu verwenden halte ich auch für schwachsinn: Würde die Politik mal Stammzellenforschung etwa mehr unterstützen, könnten wir aus Stammzellen geklonte Organe im Reagenzglas züchten. Das ist denk ich mal viel biliger als sich nen Klon zu halten. Warum sollten wir also Menschen klonen?

Und eins noch:

  1. Wann ist ein Klon ein Klon? Wenn die Persönlichkeitsmerkmale des Originals auch erscheinen oder nur alleine schon durch die 100% Übereinstimmung?

Wenn er durch klonen zu stande kam :wink: