Den Liebsten klonen - bald schon Alltag ?

Auf ARD läuft gerade ein Bericht über das Thema Klonen. Es wird u.a. eine amerikanische Familie (wer hätte das gedacht) gezeigt die ihren verstorbenen Hund haben klonen lassen. SIe zeigen den Hund. Sie zeigen Fotos vom verstorbenen"Original". “LOOK ! He is really IDENTICAL” - ja, herzlichen Glückwunsch zu dieser ethnischen Verirrung in Form einer Kopie.

Aber wie lang dauerts wohl bis man seine verstorbenen Kinder in Korea USA oder sonstwo klonen lassen kann ?
Wie seht ihr das ?

PS: Der Bericht läuft noch und wirkt zum Glück auch eher kritisch. Wobei bei einigen Zuschauern vielleicht schon vemreintliche Hoffnung aufkeimt…

Auch wenn’s dafür gleich wieder Schläge hagelt - mir vollkommen egal.
Klar, man mag jetzt natürlich sagen, lass nicht so das coole Arschloch raushängen und das sollte ich auch nicht.

Wenn man jetzt aber wirklich auf die ethische Ebene zugeht und über Leben und nicht Leben diskutiert, vertrete ich den Standpunkt, dass man noch nicht einmal Kinder zeugen dürfte, da man als Mensch nicht über das Leben eines anderen zu entscheiden hat, egal in welcher Form.
Da es der Großteil aber nunmal tut, jeden Tag wie die Karnickel rumrammelt und teils Herden von Kindern bekommt, sag ich: Geht nicht gibt’s nicht.
Menschen haben imho schon, wenn sie ein Kind auf die Welt bringen keinen Respekt vor dem Leben oder machen sich Gedanken, da ist die Sache auch nur ein weiterer Tropfen auf den Stein.

e/ Außerdem ist das “klonen” auch nur wiederum ein natürlicher Vorgang, künstlich erzeugt.

trotzdem
MfG Forger

Stimme Forger zu, der ethische Aspekt ist mir da vollkommen Latte. Beeindruckend, dass die Wissenschaft schon so weit ist, ich sehe da keinerlei Kritikpunkte.

@ Forger: Dein Beitrag klingt irgendwie ironisch/satirisch.
Das klingt ja fast so als ob klonen besser wäre als normal Kinder zu zeugen :lol:

Ich frag mich, was man davon hat seinen Liebsten zu klonen. Das was da raus kommt ist erst mal ein Baby und hat keinerlei “Erinnerungen”. Der Klon ist also rein Körperlich gleich.

Wie hat ein bekannter Neuroethiker mal gesagt: „Der Mensch, der 1000 Jahre alt wird, lebt schon.“.
Dabei hat er sich natürlich auf die Züchtung von Organen und sonstigen Teilen des Körpers bezogen, die als Ersatzteillager herhalten. Dagegen gibt es nicht viel zu sagen, doch ist es eng verwandt mit der Zucht von Menschen. Da das Thema viel zu weitschweifig ist, um es hier in einigen kurzen Sätzen abhandeln zu können sowie das Meiste davon entweder bisher nicht vollends geklärt ist (z.B. das Entstehen von Bewusstsein, was auch zur Abtreibungsdebatte führt) oder schlicht die jeweilige Moralvorstellung anspricht, die wiederum per Definition nicht als Argument taugt, lasse ich das mal. Darüber zerbrechen sich schon genügend klügere Menschen die Köpfe - und das schon seit Jahrzehnten.

Das klingt ja fast so als ob klonen besser wäre als normal Kinder zu zeugen

Naja… man muss bedenken, wie stark die Mutter was werdende Kind in ihrem Leib durch das, was sie tut, beeinflusst. Theoretisch könnte man durch Klonen und eine perfekte Nährstoffzufuhr wie dem Ausschalten sämtlicher Störfaktoren (Stress, Alkohol, Medikamente, …) dem Kind ein besseres Leben ermöglichen und die Risiken für Mutter und Kind verringern. So gefragt könnte man schon für’s Klonen sein, wenn es jedem nur Vorteile brächte.
Andererseits wäre die Frage, ob das Mitempfinden von Emotionen und Stimmungen der Mama seitens des Embryos nicht bei einem geklonten Lebewesen fehlen und ihn somit weniger „menschlich“ machen würde.

Bei den Haustieren könnte man auch sagen „Ist doch super!“. Allerdings führt das eher zum Verdrängen des Todes, der nunmal Bestandteil des Lebens ist - wobei da wieder die Frage wäre, ob man sich willentlich Schmerzen zufügen muss, wenn es auch anders geht. Soll jeder selbst entscheiden - ich finde es gut, wenn man die Möglichkeit dazu hat.

Klonen ist lediglich für die Stammzellen Forschung interessant.
Ein geklontes Lebewesen ist erstens ein anderes Individuum und zweitens stirbt es sowieso viel früher, da eben viele Umstände künstlich erstellt worden sind. Das fängt mit der leeren Eizelle und fehlenden Pollkörperchen an und endet ihn einer künstlichen Nährstoffversorgung.
Sie sollten lieber mal erforschen wo genau der lethale Fehler entsteht, aber dazu müsste man ja erst weiter in der Genetik forschen.

Das klingt ja fast so als ob klonen besser wäre als normal Kinder zu zeugen :lol:

Gut, da kenne ich mich jetzt zu wenig damit aus, wie sehr man durch „Vorbearbeitung“ der Gene das Kind dann letztlich „verbessern“ oder „optimieren“ kann. Sicherlich aber nicht so sehr wie es sich einige Visionäre wünschen würden.
So gesehen bin ich immer noch für die „herkömmliche“ Weise :wink:

Mein Post (bzw. der letzte Satz) zielte eher darauf ab, dass einige Leute so tun, als ob ein Kamel mit einer Kuh rammeln würde und dann daraus ein geklonter Mensch entsteht. Es ist -wie geschrieben- der gleiche biologische Ablauf nur halt in einem Reagenzglas, also kann man kaum sich darüber aufregen, dass das Klonen biologisch oder wie auch immer verwerflich wäre, oder dass die Anzahl an Missgeburten dadurch erhöht werden würde etc.
Mann kann sich imho höchstens auf der ethischen (moralischen?) Ebene beschweren und das bringt imho nichts, da allein schon das Geborenwerden imho über keine Moral oder Ethik verfügt.

MfG Forger

Einen geliebten Menschen klonen, der frisch verstorben ist. Geile Idee, nur wird der nicht die verstorbene Person ersetzten können. Genetisch gleich hin oder her, Charakter und Erinnerungen kann man nicht klonen. Aber die Wissenschaft findet sicher auch dafür einen Weg, und wenn das Hirn des Toten in den Klon gepflanzt wird.

Naja… man muss bedenken, wie stark die Mutter was werdende Kind in ihrem Leib durch das, was sie tut, beeinflusst. Theoretisch könnte man durch Klonen und eine perfekte Nährstoffzufuhr wie dem Ausschalten sämtlicher Störfaktoren (Stress, Alkohol, Medikamente, …) dem Kind ein besseres Leben ermöglichen und die Risiken für Mutter und Kind verringern.

Moment mal, also so weit ich das verstehe, sind wir nun wirklich noch nicht so weit, eine Eizelle zum Mensch zu machen ohne eine voll funktionsfähige Gebärmutter in einer voll funktionsfähigen Frau.

Wenn überhaupt was geht, könnte man höchstens das Erbmaterial zur Verfügung stellen, damit das Kind vollkommen gleich aussieht (wobei ein Mensch auch nicht so aussieht, wie der andere. Mein Vater ist ein eineiiger Zwilling und sieht meinem Onkel auch nicht vollkommen gleich, weil sie ganz verschiedene Leben geführt haben, gleiche Erbsubstanz bedeutet in keinem Fall gleiches Aussehen, gleiche Lebensweise oder gleiches Verhalten, selbst wenn man die selben Eltern hat).

Ich finde, Menschen, die ernsthaft darüber nachdenken, ihr Kind zu klonen und es quasi als Ersatz für das verstorbene zu sehen, müssen als passende Eltern in Frage gestellt werden. Denn bei denen kann etwas nicht ganz richtig sein. Ein Verhalten wie dieses wird weder dem Kind und seinen individuellen Bedürfnissen gerecht, noch ist es heilsam für die Eltern und ihre Trauerarbeit oder für den Rest der Familie (Geschwister usw).
Und dabei ist mir vollkommen egal, ob es fraglich ist, Gott zu spielen und Leben künstlich zu erzeugen, denn das wird, da bin ich mir sicher, ohnehin irgendwann Folgen haben, die noch nicht vorhersehbar sind.

Es ist einfach nur abnormal, sich so etwas überhaupt für seine Familie zu wünschen und in diesem Sinne höchst fragwürdig.

Mir gings vor allem um den Beweggrund, den ich für moralisch höchst verwerflich finde - Nämlich das Klonen vom Verstorbenen als Ersatzbefriedigung. Die DNA macht noch lange nicht das Individuum. Da spielt ne gehörige Portion Sozialisation mit - die charackterbildenen Gene hingegen sind verschwindend gering.
Ich seh da ne gefährliche Trendrichtung seitens USA auf uns zu schwappen.

Ich meine - stellt euch mal vor das würde tatsächlich legitim und fast Routine, Verstorbene nachzuzüchten aus ihrem Erbgut. - Was wäre das für ein Werteverlust für ein Menschenleben ?

Gegen Organzucht hab ich hingegen nix einzuwenden… ich glaube es gibt keine sichere Erfolgsquote wie beim Transplantieren von Gewebe das den eigenen Blaupausen entsprang - möglicherweise ginge das sogar ohne Medikamente. Bin ich absolut für, dass da weiter geforscht wird. Nahrungsmittel hab ich mir noch kein genaues Urteil gefällt. Aber Tote wieder auferstehen lassen, ums mal altmodisch auszudürcken, das ist blasphemisch und fernab der Menschlichkeit.

@ Forger:

Es ist -wie geschrieben- der gleiche biologische Ablauf nur halt in einem Reagenzglas,[…]

Soso, bei dem biologischen Vorgang der aus der traditionellen Begattung und Befruchtungszeremonie wandert der Zellkern eines bereits existierenden Lebewesens in die leere Eizelle der werdenden Mutter ? Und ich dachte immer da war was mit Meisose der Keimzellen, halber Chromosomensatz und Erbgutvermischung von 2 Eltern, was letztlich zu einem neuen Lebewesen, und nicht zu einer Kopie führt ?! :smt017

Mann kann sich imho höchstens auf der ethischen (moralischen?) Ebene beschweren und das bringt imho nichts, da allein schon das Geborenwerden imho über keine Moral oder Ethik verfügt.

[/quote]
Das musste mir jetzt mal näher erklären. Ich habe absolut keine Ahnung was du meinst.

Es ist einfach nur abnormal, sich so etwas überhaupt für seine Familie zu wünschen und in diesem Sinne höchst fragwürdig.

Wie ich dieses Nichtargument hasse. „Homosexualität ist einfach nur abnormal und in diesem Sinne höchst fragwürdig.“
Trotzdem wie schon gesagt, so ein Klon ist nur vom Körper her gleich und wird sich vermutlich schon allein wegen äußeren Faktoren ganz anders entwickeln.

Ich meine - stellt euch mal vor das würde tatsächlich legitim und fast Routine, Verstorbene nachzuzüchten aus ihrem Erbgut. - Was wäre das für ein Werteverlust für ein Menschenleben ?

Warum sollte es so sein. Bis auf den Körper ist das doch eine Grundverschiedene Person.

Wie ich dieses Nichtargument hasse. „Homosexualität ist einfach nur abnormal und in diesem Sinne höchst fragwürdig.“
Trotzdem wie schon gesagt, so ein Klon ist nur vom Körper her gleich und wird sich vermutlich schon allein wegen äußeren Faktoren ganz anders entwickeln.

Hey, ich hab nix gegen Homosexuelle. Und was erwachsene Homosexuelle miteinander machen, ist auch ganz ihnen überlassen, wenn sie dadurch glücklich werden. Immerhin ist das ihr Leben und sie können damit machen, was sie wollen und sie haben meine herzlichsten Wünsche für ihre Beziehung. Ich hab selbst ein paar Schwule Freunde. Aber sich zur Trauerbefriedigung und um sich mit dem eigenen Konflikt nicht beschäftigen zu müssen, ein Kind zu klonen, das die Stelle des verstorbenen Kindes einnehmen soll und möglichst auch noch genauso sein soll wie das verstorbene Kind, das ist krank und darf nicht unterstützt werden zum Wohl des Kindes. Genauso wenig, wie jegliches andere Elternpaar, das sein Kind in eine Rolle zwingen will, die es sich nicht selbst aussucht, nicht unterstützt werden darf. Denn wir sprechen hier nicht davon, dass zwei Menschen, die was schlimmes durchgemacht haben, sich entscheiden, ein weiteres Kind zu kriegen, wir sprechen hier davon, dass sie sich ihr verstorbenes Kind zurückholen wollen.

Und ich dachte immer da war was mit Meisose der Keimzellen, halber Chromosomensatz und Erbgutvermischung von 2 Eltern, was letztlich zu einem neuen Lebewesen, und nicht zu einer Kopie führt ?! :smt017

Okay, ich gebe zu, das habe ich schlecht formuliert. Ich wollte damit sagen, dass die Geburt immer noch einen natürlichen Verlauf nehmen wird und der Mensch nicht aus Legosteinen zusammengebaut wird.

Das musste mir jetzt mal näher erklären. Ich habe absolut keine Ahnung was du meinst.

Wenn du ein Kind zeugst, dann geschieht das imho (!!!) lediglich aus egoistischen Gründen.
Es gibt absolut keinen guten Grund, wieso eine Spezies verfielfältigt werden sollte, die sowieso schon im Übermaß existiert.
Es gibt die simplen Gründen aus Angst des Artenaussterbens, der (unbewussten) Angst vor später nicht mehr vorhandener familiärer oder allgemeinen Versorgung, oder Kindergeld bla blub.
Dann gibt es Menschen, die aus „edlen“ Gründen Kinder zeugen, die dann solch -für mich Kotzreiz anregenden- Sprüchen bringen, wie: „Mein Kind soll es mal besser haben“.
Absoluter Mist!
Glück ist kein Gefühl, welches es als lebloses Spermium zu erzielen gibt. Das „Glück“, dass man dem Kind gibt, ist das absolut MINDESTE, was für sein späteres (eventuelles/wahrscheinliches) psychisches und/oder physisches Leiden als Gegengewicht in die Waagschale geworfen werden kann!

Kinder werden meiner Ansicht nach aus irgenwelchen kranken/undurchdachten Idealen oder Angst gezeugt. Das sind für mich absolut keine Standpunkte ein Leben in die Welt zu setzen.

Aber ist nur meine (kranke) Meinung zu der Geburt. Vielleicht (hoffentlich) kommen Gegenargumente.

MfG Forger

Hey, ich hab nix gegen Homosexuelle.

Wollt ich auch nur sagen. Nur wurde und wird auch immer noch gesagt, dass man Homosexualität nicht erlauben dürfe weil sie Abartig sei. Das ist kein Argument. Wenn dann musst du schon begründen warum das denn Abartig ist.
Ein Klon ohne eine Möglichkeit das Gedächtnis zu übernehmen ist einfach Sinnlos. Denn ohne daswird der Klon einfach eine ganz andere Persönlichkeit.

Ganz einfach. (ACHTUNG: es folgt extrem Hanebüching bis zum 2. Absatz !)Wenn das Klonen aus dem Grund geschieht, weil man einen geliebten Menschen verloren hat, dann geben sich die Eltern einer verhängnisvollen Illusion hin. Es handelt sich zwar in Wahrheit geistig/mental/soziologisch um einen Anderen, aber er wird mit ziemlicher Sicherheit trotzdem mit den Emotionen des Originals belastet. Es wäre subjektiv eine Wiederbelebung für die Eltern - Ich hege da extreme Zweifel, dass Eltern es psychisch hinbekommen würden, das von einander zu trennen. FÜr Eltern ist es das schlimmste was es gibt, ein Kind zu verlieren. Und ich würd meinen Allerwertesten drauf verwetten, dass das neue Klonkind das verstorbene Original im Kopf immer weiter verdrängt wird. Spätestens dann, wenn der Klon das Alter vom Original erreicht hat und optisch identisch ist. - Was is in dem Kopf des Klons vorgeht - welche seelischen Schäden er wohlmöglich von dieser emotionalen Vorbelastung davon trägt will ich mri gar nicht ausmalen.
Aber jetzt spinnen wir dieses Szenario weiter und übertragen dieses Beispiel auf einen gewissen Prozentsatz der Bevölkerung, die ähnlich mit ihrem Verstorbenen umgegangen sind oder es tun würden. Sagen wir mal eine Mehrheit von 65%. Die anderen 35% werden vom Mainstream als konservativ oder altmodisch abgestempelt. Es wird so sehr zur Routine, dass Ärzte beim Festellen des Todeszeitpunkts eines Menschen eine gewisse Menge an Erbmaterial sicherstellt. So dass die Angehörigen genauso routinemäßig gefragt werden wie zu einer Organspende. Bestattungsinstitute stellen sich ebenfalls auf den neuen Trend ein und es kommt eine Art Gefriersarg mit ins Sortiment - So dass Eltern mit moralischen Zweifeln noch etwas mehr Bedenkzeit haben und das Erbmaterial „jetzt noch länger frisch“ bleibt - wie die Frischmilch im Kühlregal, ca 2 Wochen.
(- Ich muss das soweit stricken, damit die Alltagsszenrie darin deutlich wird)
Dann gebe dieser Entwicklung ein paar Jahre hinten dran und wir sind an nem Zeitpunkt angelangt wo Angehörigen von Komapatienten empfohlen wird die Geräte abzuschalten und einfach einen Klon in die Welt zu setzen. Und nicht nur bei den Komapatienten, auch Menschen die (nicht aufgrund eines GEN-Defekts) so schwer krank geworden sind, dass eh kein Lebenswille mehr da ist, würden wohlmöglich auch schon bald ersetzt durch ihre Kopie. Der Umgang mit dem Tod wäre zunehmend banaler, und schließlich sinkt demzufolge logischerweise auch der Wert des Lebens. Wohlmöglich würde abgeschaffte Unmenschlichkeiten wie Todesstrafe oder Eutanasie wieder eingeführt werden.

Das meine ich mit geringerer Wertschutzung mit dem Leben.
In dem Moment, wo der Tod an Bedeutung verliert, verliert auch das Leben an Bedeutung - so meinte ich das.

Ein Klon ohne eine Möglichkeit das Gedächtnis zu übernehmen ist einfach Sinnlos. Denn ohne daswird der Klon einfach eine ganz andere Persönlichkeit.

Objektiv ja, subjektiv wäre ich mir da nicht so sicher.

@Forger:
Die Geburt mag biologisch noch den gleichen Verlauf haben. Aber ab dem Moment wo die Eltern die Wiederholung live sehen (ich mag Widersprüche :ugly )muss es doch im Kopf schon PENG! machen. Psychisch läuft hier doch ein komplett anderer Film ab wie bei der Geburt eines „neuen“ Kindes.

Und bezüglich der angeführten Gründe warum div. Päarchen Kinder kriegen (wollen), hast du einen vergessen:
Der schöpferische Grund - der Wunsch aus der gelungenen Zweisamkeit ein Produkt herzustellen, dass die Liebe dieser 2 Menschen symbolisiert.
Das Kind als Lebenswerk der Co-(re)Produktion :wink:

Mal was anderes:

Das Militär könnte eine neue (alte) Ebene erreichen:
Militäreinsätze ohne Moral für die Einsätze der eigenen Soldaten.

Von der puren Menge der Soldaten mal abgesehen.

Die könnten ja dann Argumentieren “es sind ja nur Klone”.

Damit wäre jeder Mensch, der nicht aus einer menschlicheb Geburt (auch Kaiserschnitt) enstammt, einfach kein Mensch.

Das Klonen ist wiedermal so eine technische Neuerung, dessen Tragweite sich der Menschehit nicht bewusst ist, bzw. mit der sie sich noch nicht mit beschäftigt hat. :smt009

Lance… wie schon gesagt, ohne eine funktionsfähige Gebärmutter in einer funktionsfähigen Frau wird es noch lange Zeit nicht möglich sein, einen vollständig entwickelten Menschen zu erschaffen ála Frankenstein.
Der Mensch kann Erbmaterial verändern, er kann ein die Entwicklung des Embryos geringfügig eingreifen, aber noch kann er kein Leben schenken, das tun Mann und Frau durch ihre Stammzellen und insbesondere die Frau durch das Austragen des Kindes.
Wenn wir also Armeen erschaffen wollen, müssten wir eine ganze Menge Frauen in ein Camp einsperren und als Gebärmaschinen einsetzen, denn auf natürlichem Wege, werden Frauen auch in Zukunft nicht mehr Kinder gebären und aufziehen als jetzt schon.

wie schon gesagt, ohne eine funktionsfähige Gebärmutter in einer funktionsfähigen Frau wird es noch lange Zeit nicht möglich sein, einen vollständig entwickelten Menschen zu erschaffen ála Frankenstein.

Ja ach, ob dus glaubst oder nicht, das hab ich schon mitbekommen :roll:

Ich rede hier eigentlich von der Zukunft, wie Klonen allgemein, oder hat schon jederr privat bereits entsprechende Geräte importieren können? Also.

Es wird nicht mehr allzulange dauern, bis die Mutter überflüssig wird - beim Mann ist man ja schon bald soweit -, entschuldigung wenn ich irgendwie den Eindruck erweckte, diesem Thema „Klonarmee“ stünde uns unmittelbar bevor.

Ich möchte eben vorallem duch meinen letzten Satz darauf hinweisen, dass man sich der Tragweite einer technischen Neuerung möglichst früh bewusst sein sollte, am besten bevor es Massenware wird.

Das mit der moralisch bedenkenlosen Klonarmee setzt aber auch einen gewissen Werteverlust heraus.
Ansonsten dürfte ein Klon dieselben Rechte haben wie ein Mensch, denn ihn unterscheidet ja eigentlich auch nichts von einem normal gezeugten Menschen. Er ist auch ein eigenständiges Individuum, und keine “seelenlose” Hülle als bloße Kopie.