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Cancel Culture

Steht Cancel Culture für Zensur? | Philosophischer Stammtisch | Sternstunde Philosophie

Der link führt zu einer ausgewogenen und differenzierenden Diskussion zum Thema mit klugen Leuten, die eine Stunde lang miteinander reden ohne ständig darum bitten zu müssen, ausreden zu dürfen.
Sehr bereichend auch für Leute mit einer bereits festgelegten Ansicht zu diesem Thema wie zum Beispiel ein gewisser H. Kreymeier, nennen wir Ihn wegen des Datenschutzes lieber Holger K. …

Gruß
Peter B.

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ja, in der Tat eine sehr schöne Sendung. Das unterscheidet eben das Schweizer Fernsehen vom deutschen Fernsehen.
Herr Mangold hat, wie ich finde, eine sehr gute Position dazu. Würdest du ihm denn auch unterstellen, dass er eine „bereits festgelegte Meinung“ hat? Und den beiden Damen ebenso?
ich weiß nicht, was diese abwertende Bemerkung zu meiner Person soll :man_shrugging: wenn du offenbar eine andere Position hast, respektiere ich das ja auch.

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Schöne Diskussion, bei der sich Frau Schutzbach schon alleine deswegen thematisch „demontiert“, da sie „den Pranger“ als probates Mittel zur Durchsetzung von Interessen sieht…

…und spätestens beim Nazi-Vergleich einen richtig sauberen „Godwin“ hinlegt.
Daher erhält sie zurecht:
grafik

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Den Seitenhieb verstehe ich auch nicht…

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Sorry Holger,
ich wollte in erster Linie den Witz mit derAnonymisierung bringen (geklaut von den Simpsons) und nicht dir ersthaft mangelnde Bereitschaft zur differenzierten Auseinandersetzung unterstellen. Du wartst in diesem Moment für mich ein Repräsentant der 50+ Generation, die tendenziell eher ablenend gegenüber den übertriebenen Versuchen der linken Blase zur ultimativen Herstellung von Gerechtigkeit stehen. Dies war meine erste Äußerung in diesem Forum und ich habe nicht das Ungleichgewicht zwischen uns berücksichtigt; als langjähriger MG-Konsument weiß ich viel über Dich, du aber nichts über mich. Daher hätte ich mich natürlich viel ausführlicher erklären müssen, damit die Äußerung nicht mißverstanden wird. Auch wenn ich natürlich nicht alle deine Standpunkte teile, weiß ich deine Arbeit sehr zu schätzen. Ich bitte deshalb noch einmal um Entschuldigung für meine unbedachte Äußerung.

Ich persönlich habe zu dem Thema noch keine abschließende Meinung. Mein Vorteil ist, nicht in der Öffentlichkeit zu stehen und damit auch nicht unter Zugzwang zu stehen, mich zu positionieren. Ich sehe einerseits die jahrelange Ignoranz gegenüber Diskriminierungen aller Art und nun seit einiger Zeit die übertriebenen Gegenreaktionen. Da ich kein Betroffener bin, also weder schwarz, schwul divers u.s.w., fehlt mir die Fähigkeit, mich ausreichend in die Situation einer Minderheit angehörenden Person hineinzuversetzen. Ich kann nicht sagen, ob ich dann Wert auf eine gender-gerechte Sprache legen würde. Damit gehe auch davon aus, dass die vielen links stehenden selbsternannten Anwälte der Minderheiten es ebenfalls nur begrenzt können. Daher sollten meiner Meinung nach mehr die wirklich Betroffenen zu Wort kommen, als die Wächter der Gerechtigkeit und die Sprachpolizisten.

Gruß
Peter B.

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Ijoma Mangold: „Cancel Culture is over.“

Ein halbes Jahr zu früh würde ich mal sagen. :wink:

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