Auschwitz, der Film

Habe mir es mal angetan , denn Film zu Betrachten und zu ertragen.

Leider Mehr als Enttäuschend und weder Kontrovers noch Infoarmtief .
Nur langweilig und Dumm !!

Es gibt echt sehr gute Filme zu Diesem Thema , die auch das Komplexe wessen , der Zeit und Auffassung widerspiegelt!

Denke da an : " Aus einem deutschen Leben (1977)" mit Götz George.

Ihr hättet den , wenigstens mal als Alternative benennen können, oder einen anderen ?

Mc

Ich würde mir ebenfalls eine Rezension zu “Aus einem deutschen Leben” wünschen. Gar nicht mal als Gegensatz zum Boll-Film, ich hab ihn nicht gesehen und hab mir daher bislang kein Urteil bilden können, aber der genannte Film ist einfach sehr beeindruckend, und hat es verdient einem größeren Publikum bekannt zu werden.

Boll-Bashing zum 293749. mal… :roll: Ich verstehe nicht wie man sich so an ihn aufgeilen kan…

Ich würde Holger und Mario unbedingt empfehlen sich mal folgende Boll Filme anzuschauen:
Siegburg
Darfur
Rampage
,

gerade bei Siegburg und Rampage aber unbedingt auf uncut achten.

Einfach mal um zu sehen das Boll schon vor Auschwitz ganz andere Filme gemacht hat, und das ganze Bashing längst lächerliche züge annimmt.

Außerdem hat er doch schon x mal erwähnt das er die ganzen Videospielverfilmungen rein aus Kommerziellen gründen gemacht hat um eben diese persönlicheren Filme finanzieren zu können.

Ich würde Holger und Mario unbedingt empfehlen sich mal folgende Boll Filme anzuschauen:
Siegburg
Darfur
Rampage
,

Würde noch 1968 Tunnel Rats hinzufügen. :wink:

Ich bin ja der Meinung, dass man Boll nicht mal bashen sollte. Vielmehr sollte man endlich aufhören, die Filme als ernstgemeinte Auseinandersetzung mit einem Thema anzusehen und sie stattdessen als das nehmen was sie sind: Exploitationfilme, die ihr Kapital nur daraus schlagen, dass ein bekanntes Thema in den Filmen aufgegriffen wird. Eine Videospielverfilmung trifft auf genug Leute, die sich das wenigstens mal anschauen wollen, um spätestens im Verleih die Produktionskosten rauszuholen. Die waren obendrein noch alle mit Stupid German Money finanziert, so dass die sich schon alleine als Steuersparprojekte gerechnet haben müssten. Mittlerweile ist diese Quelle versiegt und wahrscheinlich liegt es daran, dass Boll sich nun dem kalkulierten Tabubruch verschrieben hat. Bei einer Geschichte über Foltermord, Krieg oder Holocaust muss man nicht mal Lizenzgebühren abdrücken und das “I can’t believe they made a movie out of this”-Interesse ist genauso geweckt. Dazu kommt ein bisschen hingerotzter Bildungsanspruch, ein wohlgepflegtes Ed Wood-Image und der gelegentliche Pressestunt (etwa als Boll die Berlinale verklagen wollte). Letztendlich weiß der Mann ganz genau was für eine Scheiße er da produziert und sogar die Leute, die sich die Filme nur zu drüber lachen anschauen, spielen ihm voll in die Karten. Das ist schade im Falle der Computerspiele, die er verhunzt, aber wenn es um den größten Massenmord der Menschheitsgeschichte geht ist das einfach nur erschreckend zynisch und daher völlig inakzeptabel.

Größter Massenmord der Menschheitsgeschichte? Ich wusste garnicht das der Uwe einen Film über die christliche Inquisition gemacht hat… Da muss ich nochmal nachschauen…

Sue me on that one, mein Punkt bleibt bestehen: Uwe Boll hat kein Interesse daran einen guten Film zu machen.

Ich fand’ Postal einen guten Film. 8) BloodRayne ist auch ein Film zum angucken. Ein zweites Mal ist nicht notwendig, aber ich fand das kein rausgeschmissenes Geld. Und solange Leute die Filme gucken und es dementsprechend einen Markt dafür gibt, wieso nicht? Sich überlegen moralisch hinstellen und über mangelnde Filmkunst meckern?

aber wenn es um den größten Massenmord der Menschheitsgeschichte geht ist das einfach nur erschreckend zynisch und daher völlig inakzeptabel.
Politische Korrektheit?

Ich hingegen fand Postal noch schlechter als alle anderen Machwerke von Boll, die ich bis dahin gesehen hatte. Mit Seed hat er es dann noch geschafft, dass noch ein ganzes Stück zu unterbieten. Der Film war einfach nur unglaublich lanweilig und sinnbefreit. Alone in the Dark fand ich einigermaßen ansehbar. Das wars aber auch.

Und so wie Boll das Recht hat weiter mit scheiße Geld zu verdienen weil ein Markt dafür da ist, haben auch die, die das Scheiße finden das Recht das zu kritisieren.

@BondedByBeer: Wenn ein Regisseur glaubt, etwas künstlerisch beitragen zu können zu solch heiklen Themen, dann her damit. Und wenn er damit auf ganzer Linie scheitert, dann kann man sich darüber auslassen und aufregen; fair enough. Aber ich bin der letzte der sagt “Darüber darf man keinen Film machen und wenn dann muss er die Betroffenheitsmühlen mahlen! Alles andere ist politisch nicht korrekt!”, versteh mich da bitte nicht falsch.

Vielmehr habe ich im Falle von Uwe Boll eben das Gefühl, dass es diesem nun wirklich zu allerletzt darum geht, ein Thema zu bearbeiten und einen guten Film darüber zu machen. Die Themen sind genau so gewählt, dass sich maximal viele Leute fragen, wie das wohl als Film aussieht. Und wenn man dann den Film schaut, um “sich selbst ein Bild zu machen”, hat man sein Geld schon gezahlt und Uwe Boll schon gewonnen. Um nichts anderes geht es ihm in meinen Augen.

Und wer auf dem Rücken Millionen Toter so eine Cashmaschine aufzieht, den kann ich nur – pardon my french – ein zynisches Arschloch nennen.

Uwe Boll hat kein Interesse daran einen guten Film zu machen.

Schlimmer noch, selbst wenn er es wollte. Der kann es nicht mal, der besitzt die Fähigkeiten einfach nicht

Hach…eines meiner Lieblingsthemen wird wieder exumiert! :mrgreen:

Warum regen sich immer wieder noch Leute über die Filme vom guten Uwe auf? Niemand wird dazu gezwungen sie sich anzusehen. Seine Fans wissen was sie an ihm haben und schätzen ihn für seine Art des Filmens. Wem das nicht gefällt und wer keinen Zugang zu derlei gepflegter B-Ware hat, der soll Boll halt gepflegt ignorieren.

Es ist eben wie immer eine reine Geschmacksfrage.

Also ich reg mich nicht auf. Ich nutze nur mein Recht meine Meinung über die Machwerke vom Herrn Boll Kund zu tun. Warum regen sich denn seine Fans immer so darüber auf wenn dies jemand tut? :smiley:

Weil es einfach NERVT! Ich meine, ich gehe doch jetzt auch nicht in den Threads von Regisseuren die ihr gut findet und flame dort grundlos rum. Uwe Boll ist halt ein Künstler. Und wie immer in der Kunst: es gibt Menschen die haben den Zugang dazu und es gibt Menschen die haben es nicht. Sich überlegen hinstellen und zu sagen: das ist so und so und nun habt gefälligst alle meiner Meinung zu sein ist doof. Warum wird uns Fans immer und immer wieder der Spaß an seinen Filmen von Euch Miesepetern versucht kapuut zu machen? Ich verstehe das echt nicht! Warum könnt ihr es nicht einfach ignorieren? Aber wehe ich komme mal in nem Filmthread und lästere gepflegt über so ne Hollywoodkacke a la Shindlers Liste ab. Na dann würde was losgehen… :smt011

Aber wehe ich komme mal in nem Filmthread und lästere gepflegt über so ne Hollywoodkacke a la Shindlers Liste ab. Na dann würde was losgehen… :smt011

Ach was?

Nee, wah?

Uwe Boll ist halt ein Künstler.

Ja, das finde ich eben nicht. Ich komme nicht umhin ihn als jemanden wahrzunehmen, der mit einer ganz durchschaubaren Masche Kohle scheffeln will. Und das ist mir so lange egal, solange er nur irgendwelche Videospiel-Franchises versaut. Aber wenn das auf dem Rücken von Millionen Toten geschieht, finde ich das nicht künstlerisch scheiße. Ich finde das menschlich scheiße.

Leute, habt euch wieder lieb, respektiert die Meinungen des Anderen und gebt euch einen sozialistischen Bruderkuss! :mrgreen:

Ich gebe dir recht, dass es daneben ist wenn man in Fanforen oder Fanthreads anfängt über das jeweilige Thema zu lästern. Nur ist hier weder das eine noch das andere. Hier geht es um die allgemeine Diskusion über das Review und den Film und da darf jeder loben oder kritisieren wie es ihm passt. Zumindest so lange es nicht persönlich oder beleidigend wird.
Bei Schindlers Liste ist dir schon einer zuvor gekommen. :smiley:
EDIT: und jetzt kommt Greggy mir zuvor.

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