Adventskalender Folge 2. Hier kann darüber diskutiert werden!
Zum dritten Mal präsentiert Volker innerhalb des Adventskalenders die Plattenküche. Und nachdem er bereits einmal ein Jahr aus den 70ern und eines aus den 80ern nahm, sind diesmal die 90er dran - genauer gesagt: das Jahr 1992. Den größten Hit des Jahres lieferte Whitney Houston. Vor allem war das Jahr aber die Geburt des Eurodance, dessen Erfolg gut drei Jahre lang anhielt.
Hey, wehe das war wirklich die letzte Folge. Der Anfang der 2000er Jahre hat mich sehr geprägt durch meinen Musikunterricht. Das ist definitiv auch noch ne Folge wert (so bis 2005).
Ich freue mich aber, dass ich einen Großteil der Musik kannte, aber immer wieder begeistert bin, weil ich die Musikvideos dazu noch nicht kenne, die jetzt wieder präsentiert wurden. Die Musik kenne ich aus dem Radio, aber die Videos liefen in den 2000ern nicht mehr bei VIVA / MTV und ich hab auch nie danach aktiv gesucht.
Also tolles Türchen und danke @Mcbern, dass du das finanziert hast.
Waaas, letzte Folge? Wieso??? 2000er, 2010er, 2020er…da wäre doch noch so viel Luft. Und aus meiner Sicht gräbt das auch Max’ Format nicht das Wasser ab, sondern ergänzt sich eher gut.
Allerdings waren die 90er im Chart-Mainstream ein ganz furchtbares Jahrzehnt. Mit Eurodance kann man mich jagen… Immerhin haben mich Pearl Jam, Soundgarden und Radiohead durch dieses Jahrzehnt gerettet.
Aber ein bisschen Klugschiss: da haben sich leider ein, zwei Fehler gleich in die ersten zehn Minuten eingeschlichen. Die beiden Alben von Springsteen hießen „Lucky Town“ und „Human Touch“, nicht „Better Days“ (das ist einfach ein Song auf Lucky Town). 1995 hat er übrigens mit „Ghost of Tom Joad“ sein lyrisch vielleicht bestes Album nach „Nebraska“ herausgebracht, aber leider ohne kommerziellen Erfolg.
Und Dolly Partons Originalversion von „I will always love you“ ist von 1974, das war schon auf „Jolene“ drauf. Die Version aus „Best Little Whorehouse in Texas“ ist nur ein Re-Recording.
Wow, ein wirklich tolles Finale dieses kleinen, aber sehr feinen Formats innerhalb des Adventskalenders.
Besonders gefreut hat mich, dass das vollkommen unterbewertete Musikprojekt Electronic hier thematisiert wurde, ein wirklich tolles Cross-Over-Projekt zwischen The Smiths, Pet Shop Boys und New Order, eigentlich hätte man die als Superband feiern müssen. ““Getting away with it” ist mein ganz persönlicher Favorit von ihnen und ging mir schon damals als Teenager richtig unter die Haut.
Auch “Instant Karma” von John Lennon weckt bei mir schöne Erinnerungen an damals, hatte ich schon fast vergessen.
Danke für die tolle Ausgabe an Volker und die edlen Spender!
Volker ist ein Typ der sich sehr gerne bitten lässt. Ich finde auch er sollte das Format weitermachen, sein wissen ist sehr fundiert, auch wenn ich seinen Musikgeschmack überhaupt nicht teile.
Irgendwie werd ich eher das miese Gefühl nicht los, dass Volker nächstes Jahr keine Plattenküche mehr machen wird, weil er plant, sich bis dahin wohl endgültig aus dem MG-Kosmos (zumindest vor der Kamera) zurückgezogen zu haben… (Deshalb macht mir auch die große 500 beim Pantoffelkino aus Volkers Atelier etwas Angst - aber ich hoffe, dass ich da falsch liege )
Solche Kommentare sind es,die einem die Lust,so etwas in seiner Freizeit zu machen ,sicherlich immer ein Stück weiter nehmen. Volker lässt sich gerne bitten? Woher nimmst du diese Annahme?
Er ist ausserdem kein Angestellter der MG-Community, der macht,was du findest,was er machen sollte.
Ich jedenfalls stelle keine Anforderungen an ihn ,sondern bin für jeden Beitrag,den er zum MG-Programm leistet,dankbar.
Ich schätze Volker sehr für seine Expertise,seinen klugen und originellen Blick auf die Inhalte ,seinen Humor und seine Fähigkeit ,Dinge unschwafelhaft auf den Punkt zu bringen oder Gedanken anzuregen.
Hm, 1992 war musikalisch nicht mein Jahr, merk ich. Auch wenn da das erste Album einer meiner Lieblingsbands (Gotthard) rauskam, aber selbst die hab ich erst einige Jahre später für mich entdeckt.
Eurodance ist für mich quasi durch die Bank zum Weglaufen, mit Grunge wurde ich nie so richtig warm (bis auf vereinzelte Sachen). Während der Moderationen lief im Hintergrund witzigerweise mehr Zeug, dass ich selber gehört hab als tatsächlich vorgestellt wurde (waren aber auch alles Sachen, die später rauskamen und deswegen nicht reingepasst hätten).
Und trotzdem - oder gerade deswegen? - war es eine wieder eine sehr spannende und unterhaltsame Sendung, in der es viel zu entdecken gab. Selber kann ich’s auch nicht besser sagen, deswegen: