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Ergebnis 71 bis 77 von 77
  1. #71

    AW: Mal eine Frage an die CDU-Freunde hier in der Runde...

    Zitat Zitat von ExtraKlaus Beitrag anzeigen
    Ja klar, die Reichen sollen das ganze Geld abgeben und dann sitzen wir dumm rum, weil der Staat kann ja auch "die paar Leute" durchfüttern, sind ja sowieso reich. Und wer arbeiten geht, ist dann ja selbst schuld, warum denn, der Staat muss ja jedem ermöglichen, sich aus dem Erwerbstätigenbereich zurückzuziehen. Und wer die Zeche zahlt, das kann nie jemand erklären der so einen Dummfug vor sich herquasselt.
    Das Geld, das sich auf den Konten der Reichen Jahr für Jahr nur aufsummiert, bewegt gar nix - weder bei ihnen selbst, noch in der Gesellschaft.

    Und das Eigentum oder Reichtum automatisch zu mehr Investitionen führt, war der größte Trugschluss bei den Urvätern des Kapitalismus.

    Es ist logisch, eben weil ALLE ANDEREN auch Gegenleistungen dafür erhalten, dass sie Steuern zahlen.
    Und daran wird sich auch nichts ändern, denn auch in Zukunft werden das Straßennetz aufrecht erhalten, wird der Müll abgeholt, Kunst und Kultur subventioniert, der öffentliche Nahverkehr realisiert, die Bundeswehr bezahlt, die staatliche Ordnung aufrecht erhalten und noch vieles mehr.

    All das wird mit Steuergeldern finanziert, nicht nur Hartz IV.

    Menschen abzusichern, weil sie nicht arbeiten können oder (noch) nicht qualifiziert genug für einen neuen Job sind, soll die Ausnahme sein, nicht die Regel. Jede Forderung ist mit einer Verpflichtung verbunden. So funktioniert die Gesellschaft, alles andere ist asoziales Verhalten.
    Und was ist mit all denen, die zwar arbeiten könnten, aber trotz intensiver Bemühungen keine Arbeit finden?

    Wer sagt, er hat keinen Bock zu arbeiten und die anderen sollen mal für ihn mitzahlen (Was die Konsequenz daraus ist), ist ein asozialer Mensch.
    Davon ab, dass ich asozial anders definiere, solltest du mal so langsam eine Statistik darüber vorlegen, wie viele echte Hartz-IV-Schmarotzer es denn tatsächlich in unserer Gesellschaft gibt und bei wievielen eben mehr dahinter steckt als "Kein Bock".

    Bisher höre ich von dir die ganze Zeit nur "Wer Hartz IV bekommt, ist quasi selbst schuld und per Definition Schmarotzer".

    Du blendest alle anderen einfach aus. Du ignorierst die dramatischen Verschlechterungen gegenüber den schwächeren Teil unserer Gesellschaft in den letzten zwanzig Jahren. Und welche Auswirkungen das auf das Einkommensgefüge in unserer ganzen Gesellschaft hat.

    Ist diese Geisteshaltung das Mantra der letzten "Volkspartei"?
    Ceterum censeo RTLem esse delendam

  2. #72

    AW: Mal eine Frage an die CDU-Freunde hier in der Runde...

    Zitat Zitat von rldml Beitrag anzeigen
    Und das Eigentum oder Reichtum automatisch zu mehr Investitionen führt, war der größte Trugschluss bei den Urvätern des Kapitalismus.
    Was für ein Blödsinn.

    Zitat Zitat von rldml Beitrag anzeigen
    Und daran wird sich auch nichts ändern, denn auch in Zukunft werden das Straßennetz aufrecht erhalten, wird der Müll abgeholt, Kunst und Kultur subventioniert, der öffentliche Nahverkehr realisiert, die Bundeswehr bezahlt, die staatliche Ordnung aufrecht erhalten und noch vieles mehr.
    Ja, weil alle Menschen dafür ARBEITEN gehen und in dieses System einzahlen, damit vorübergehend oder nicht allein lebensfähige Menschen vom Sozialstaat gestützt werden können. Das ist aber kein Dauerzustand und daher strebt der Staat logischerweise danach, möglichst alle Menschen in Lohn und Brot zu halten. Daher ist die Vollbeschäftigung auch ein wichtiges Ziel, um den Sozialstaat zu entlasten und eben NICHT, noch mehr Geld in ein System reinzupumpen, weil wir "ja so reich sind und das mal gefälligst solidarisch tolerieren sollen", wenn Menschen keine Lust haben, für ihre Leistungen, die sie erhalten, auch eine Gegenleistung zu erbringen. Und diese Gegenleistung ist, dem Geldgeber (also dem Staat) zu zeigen, dass er sich dafür einsetzt, wieder in eine Berufstätigkeit überführt zu werden. Das bedeutet aber auch, Arbeit anzunehmen, die unter "dem eigenen Niveau" liegen könnte. Oder man muss auf die Finanzierung durch den Staat schlicht und einfach verzichten, wenn man das nicht ertragen kann, dass eine Leistung immer mit einer Gegenleistung verbunden ist (und auch verbunden sein muss). Der Staat muss sichergehen, dass die Investition in die Grundsicherung von Menschen keine Geldverschwendung ist, weil diese Menschen Schabernack damit treiben. Wenn du dir Geld von jemanden leihst, um die Stromrechnung zu bezahlen und du kaufst davon einen Luxusgegenstand, aber bezahlst nicht die Rechnung, ist derjenige natürlich sauer, weil das Geld nicht seiner gerechten Verwendung zugute kommt.. Und genauso ist die Grundsicherung nicht zur Selbstentfaltung gedacht, sondern dazu, dass du deinen Lebensunterhalt selbst finanzieren kannst.
    Und wenn man der Meinung ist, der Staat müsste für diese pharisäische Haltung der Art "Ich will mich selbst entfalten, ich will dies, ich will nicht arbeiten, ich will keine Toilletten putzen und ich will, dass alle das tolerieren und solidarisch zu mir sind" aufkommen, dann liegt hier eventuell aber nicht nur eine deutliche Fehleinschätzung des Sozialstaates in einer sozialen Marktwirtschaft vor, sondern auch ein klarer Fall von Asozialität.

    Und damit ist ja nicht gesagt, dass es keine Probleme gibt. Die Agenda 2010 war ein Instrument, um die massive Arbeitslosigkeit in den Griff zu bekommen und das haben wir geschafft. Nun gilt es, mehr sozialversicherungsfähige Arbeitsplätze zu schaffen und die Aushilfs- und Notfallmaßnahmen wieder in den Griff zu bekommen. Das sind Probleme, die sich eben nicht von einem Tag auf den anderen lösen lassen. Es gibt massive Probleme auf dem Arbeitsmarkt, die man aber nicht angehen kann, wenn man sich als Partei, die es selbst mal eingeführt hat, sicher sein konnte, ob die Agenda nun eine tolle oder eine beschissene Sache war und weder Ideen hatte, diese Agenda zu überarbeiten oder aus dem Fenster zu schmeißen.

    Es geht hier aber auch nicht um Arbeitsmarktpolitik oder konkrete Probleme, die bestehen und von NIEMANDEN, wirklich niemanden bestritten werden. Es geht um eine Haltung, die zutiefst unsozial ist, wenn man glaubt, der Staat müsse mir auf jeden Fall und ohne jede Konsequenz jede Fehlentscheidung und Fehlinvestition in meinem Leben abfangen. Man hat hier bei der Argumentation teilweise das Gefühl, dass man sich für keine Situation wirklich selbst (mit-)verantwortlich macht, sondern immer "der Staat" oder "der Kapitalismus" Schuld am eigenen Scheitern oder Schuld an der aktuellen Situation sind.

    Zitat Zitat von rldml Beitrag anzeigen
    Du blendest alle anderen einfach aus. Du ignorierst die dramatischen Verschlechterungen gegenüber den schwächeren Teil unserer Gesellschaft in den letzten zwanzig Jahren. Und welche Auswirkungen das auf das Einkommensgefüge in unserer ganzen Gesellschaft hat.
    Das ist witzig, du forderst Statistiken und stellst dann selbst einfach nur Behauptungen in den Raum. Ich ignoriere die "dramatischen Verschlechterungen", weil sie nicht existieren. Es geht uns in Deutschland so gut wie noch nie. Es geht darum, dass es uns noch besser gehen könnte und daran muss man arbeiten. Aber diese Panikmache und Emotionalisierung zieht nicht und deshalb hat die SPD die Wahl auch verloren. Daraus sollte man mal langsam die Konsequenzen ziehen und dieses peinliche Schlechtreden und nebolösem Gefasel von "sozialer Gerechtigkeit" mal bleiben lassen.

    #hatersgonnahate
    The only thing worth writing about is the human heart in conflict with itself.

  3. #73

    AW: Mal eine Frage an die CDU-Freunde hier in der Runde...

    Zitat Zitat von ExtraKlaus Beitrag anzeigen
    Ich ignoriere die "dramatischen Verschlechterungen", weil sie nicht existieren. Es geht uns in Deutschland so gut wie noch nie. Es geht darum, dass es uns noch besser gehen könnte und daran muss man arbeiten. Aber diese Panikmache und Emotionalisierung zieht nicht und deshalb hat die SPD die Wahl auch verloren. Daraus sollte man mal langsam die Konsequenzen ziehen und dieses peinliche Schlechtreden und nebolösem Gefasel von "sozialer Gerechtigkeit" mal bleiben lassen.#hatersgonnahate
    Hoffentlich kommst du nie unverschuldet in den Genuss unseres Sozialsystems. Nicht, dass du deinen Standpunkt eventuell mal überdenken müsstest.

    Ich sehe hier keinen Diskussionsbedarf mehr, du bist ganz offensichtlich der größte Sturrkopf - und außer "Schwachsinn!" rufen kam von dir nicht einmal etwas handfestes.

    Wenn alle in der CDU so denken wie du, kann ich inzwischen wenigstens nachvollziehen, warum Deutschland mit jedem Tag Schwarz-Irgendwas ein weiteres kleines Stück vor die Hunde geht.

    Gruß Ronny
    Ceterum censeo RTLem esse delendam

  4. #74

    AW: Mal eine Frage an die CDU-Freunde hier in der Runde...

    Der Beitrag war ein kleines Stück länger aber schon okay, deine argumentative Kapitulation sei akzeptiert :*
    The only thing worth writing about is the human heart in conflict with itself.

  5. #75

    AW: Mal eine Frage an die CDU-Freunde hier in der Runde...

    Das ist Kapitulation vor deiner Borniertheit.
    Kann ich absolut nachvollziehen.

    Zitat Zitat von rldml
    Wenn alle in der CDU so denken wie du, kann ich inzwischen wenigstens nachvollziehen, warum Deutschland mit jedem Tag Schwarz-Irgendwas ein weiteres kleines Stück vor die Hunde geht.
    Das ist ja das Gruselige. Klaus ist tatsächlich nicht die Ausnahme in der VolksArbeitgeberpartei.
    Diese Leute regieren dieses Land!
    "Nobody exists on purpose. Nobody belongs anywhere. We're all going to die. Come watch TV."

  6. #76

    AW: Mal eine Frage an die CDU-Freunde hier in der Runde...

    Ich glaube an die Sinnhaftigkeit des Sozialstaates und zahle bereitwillig in die Gemeinschaftskassen ein, in dem Vertrauen, dass mein Nachbar für mich das Gleiche tun würde! Solidarität ist keine Einbahnstraße.

    Wer sich auf Kosten anderer selbst verwirklichen will, sehe sich bitte woanders um.
    Ich kann nicht verstehen, wie „fromme“ Leute fürchten um die Existenz Gottes, weil die Menschen seine Spuren mit Schwert und schändlichen Taten verfolgen. […] Fürchten bloß muss man um die Existenz der Menschen, weil sie sich von ihm abwenden, der ihr Leben ist. - Sophie Scholl

    Labsal für die Seele: http://www.juedische-allgemeine.de/a.../view/id/16025

  7. #77

    AW: Mal eine Frage an die CDU-Freunde hier in der Runde...

    Siehste?!
    Das passt einfach nicht in deren Köpfe rein!
    "Nobody exists on purpose. Nobody belongs anywhere. We're all going to die. Come watch TV."

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