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  1. #11
    In Deutschland ganz unten Avatar von James87

    Ort
    Freiburg i. Br.

    AW: FKTV: Zukunft und mein Rückblick

    Zitat Zitat von Wahlbrite Beitrag anzeigen
    Mit dem Unterschied, dass man deren Serien nach Ausstrahlung auch einzeln kaufen kann, als DVD. Wenn jemand sich nur für eine Serie auf Prime interessiert, wäre es für den also hirnrissig, das £80-Abo im Jahr zu zahlen, wenn er stattdessen einfach £18 im Jahr auf die DVD der neusten Staffel ausgeben kann.
    Das stimmt leider nicht. Gerade Netflix ist sehr zimperlich, eigene Produktionen als DVD herauszubringen (Stranger Things). Und darum dreht es sich ja. Es geht alles mehr in die Richtung Leihwirtschaft... alles leasen, mieten, leihen, streamen, teilen. Gegipfelt von einer Bargeldabschaffung eines Tages. Aber anderes Thema...
    Wenn die Fehler, die gemacht wurden, nicht gemacht worden wären, wären andere Fehler gemacht worden. - Marianne Birthler

  2. #12

    AW: FKTV: Zukunft und mein Rückblick

    Zitat Zitat von Wahlbrite Beitrag anzeigen
    Wieso ging das früher und jetzt auf ein Mal nicht mehr? Die paar €100 Werbeeinnahmen? Die müssen doch auch am Anfang niedrig(er) gewesen sein, und trotzdem war das für Dich tragbar.
    Mit zunehmender Verbesserung des Angebots steigen auch die Produktionskosten. FKTV war vor der Couch ein Hobby-Projekt, mit der Couch im wesentlichen immer noch eine "One-Man-Show" (Und damit vergleichsweise leicht finanzierbar) und inzwischen (hast du ja selbst erkannt) hängt da ein ganzes Studio dran, verschiedene Formate, Gehälter, und und und...

    Nein; ich sage ja nicht, es soll *alles* kostenlos sein. Auch hätte ich nichts gegen ein Donationware-Modell für FKTV im Zusatz zu der Werbung.
    Ein Donationware-Modell zieht bei ca. 3000 jetzigen (zahlungswilligen) Abonnenten und knapp 50.000 eher weniger zahlungswilligen Free-FKTV-Zuschauern meines Erachtens nicht. Warum sollte urplötzlich jemand, der nicht mal die 7 Euro fürs Abo aufbringen will, plötzlich regelmäßig spenden?

    Das Argument greift einfach nicht.

    Aber nehmen wir nochmal das Studio: An und für sich zieht der Betrieb sicherlich mehr als die Einnahmen für den Eintritt, oder? Strom, Technik, und ich nehme an, der Kameramann muss auch bezahlt werden. Und da liegt für mich beispielsweise eine sinnlose Ausgabe. Man schaut FKTV für den Inhalt, nicht für lustige Deko im Hintergrund.
    FKTV hat sich professionalisiert. Das war ein guter und (im Nachhinein betrachtet) wichtiger Schritt. Zudem ermöglicht das Studio weitere Formate und erschließt so einen potentiell größeren Kreis von möglichen Kunden.

    Sicherlich hätte FKTV auch ohne das Studio noch ne Weile funktioniert. Aber für wie lange?

    Es geht mir nicht darum, dass alles umsonst sein sollte. Ich finde es nur schade, dass FKTV seinen freien, gemeinnützigen Charakter verloren hat.
    FKTV war nie "gemeinnützig" im ureigenen Sinne. Holger hat sich, soweit ich mich erinnern kann, auch nie selbst so definiert.

    Im Endeffekt ist mir da Werbung lieber als eine Paywall, denn Werbung heißt nicht unbedingt Befangenheit zugunsten der Werbenden;
    Wenn du zufällig jemanden kennst, der für eine Werbeeinblendung pro Folge beispielsweise 5000 Euro zahlt, bin ich mir sicher, dass Holger sich das nochmal überlegen würde.

    Letztendlich ist alles eine Frage des Preises...

    Mit dem Unterschied, dass man deren Serien nach Ausstrahlung auch einzeln kaufen kann, als DVD. Wenn jemand sich nur für eine Serie auf Prime interessiert, wäre es für den also hirnrissig, das £80-Abo im Jahr zu zahlen, wenn er stattdessen einfach £18 im Jahr auf die DVD der neusten Staffel ausgeben kann.
    Theoretisch könntest du auch einmal im Jahr FKTV buchen und dir den ganzen Krempel runterladen. Dann zahlst du nur ein Bruchteil der Jahreskosten für ein Abo, siehst dann aber große Teile des Programms eben erst deutllich später als alle anderen.

    Du weinst hier rum für 7 Euro im Monat. Ich würde an deiner Stelle einfach mal einen Kilo Äpfel kaufen und dafür ein paar Tage auf dein 4 Euro-Muffin verzichten . Mit dem Geld kannst du dann Massengeschmack abonnieren und tust deinem Körper auch noch was gutes! =D

    Das ist nun wirklich ein hanebüchener Vergleich. Bei einer Zeitung findet sich immer ein Freund oder Kollege, der Teile will, die man selbst nicht braucht. So wechselt man sich dann beim morgentlichen Zeitungskauf ab.
    Die Verkaufszahlen von Printmedien sinken seit zwei Jahrzehnten kontinuierlich. Wenn deine Ansage stimmt, hast du einen Grund dafür benannt, warum das so ist.

    Gruß Ronny

    edit(s): Lästige Fehlerchen korrigiert...
    Geändert von rldml (08.08.2017 um 11:16 Uhr)
    Ceterum censeo RTLem esse delendam

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