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Ergebnis 11 bis 20 von 51
  1. #11
    In Deutschland ganz unten Avatar von James87

    Ort
    Freiburg i. Br.

    AW: FKTV: Zukunft und mein Rückblick

    Zitat Zitat von Wahlbrite Beitrag anzeigen
    Mit dem Unterschied, dass man deren Serien nach Ausstrahlung auch einzeln kaufen kann, als DVD. Wenn jemand sich nur für eine Serie auf Prime interessiert, wäre es für den also hirnrissig, das £80-Abo im Jahr zu zahlen, wenn er stattdessen einfach £18 im Jahr auf die DVD der neusten Staffel ausgeben kann.
    Das stimmt leider nicht. Gerade Netflix ist sehr zimperlich, eigene Produktionen als DVD herauszubringen (Stranger Things). Und darum dreht es sich ja. Es geht alles mehr in die Richtung Leihwirtschaft... alles leasen, mieten, leihen, streamen, teilen. Gegipfelt von einer Bargeldabschaffung eines Tages. Aber anderes Thema...
    Wenn die Fehler, die gemacht wurden, nicht gemacht worden wären, wären andere Fehler gemacht worden. - Marianne Birthler

  2. #12

    AW: FKTV: Zukunft und mein Rückblick

    Zitat Zitat von Wahlbrite Beitrag anzeigen
    Wieso ging das früher und jetzt auf ein Mal nicht mehr? Die paar €100 Werbeeinnahmen? Die müssen doch auch am Anfang niedrig(er) gewesen sein, und trotzdem war das für Dich tragbar.
    Mit zunehmender Verbesserung des Angebots steigen auch die Produktionskosten. FKTV war vor der Couch ein Hobby-Projekt, mit der Couch im wesentlichen immer noch eine "One-Man-Show" (Und damit vergleichsweise leicht finanzierbar) und inzwischen (hast du ja selbst erkannt) hängt da ein ganzes Studio dran, verschiedene Formate, Gehälter, und und und...

    Nein; ich sage ja nicht, es soll *alles* kostenlos sein. Auch hätte ich nichts gegen ein Donationware-Modell für FKTV im Zusatz zu der Werbung.
    Ein Donationware-Modell zieht bei ca. 3000 jetzigen (zahlungswilligen) Abonnenten und knapp 50.000 eher weniger zahlungswilligen Free-FKTV-Zuschauern meines Erachtens nicht. Warum sollte urplötzlich jemand, der nicht mal die 7 Euro fürs Abo aufbringen will, plötzlich regelmäßig spenden?

    Das Argument greift einfach nicht.

    Aber nehmen wir nochmal das Studio: An und für sich zieht der Betrieb sicherlich mehr als die Einnahmen für den Eintritt, oder? Strom, Technik, und ich nehme an, der Kameramann muss auch bezahlt werden. Und da liegt für mich beispielsweise eine sinnlose Ausgabe. Man schaut FKTV für den Inhalt, nicht für lustige Deko im Hintergrund.
    FKTV hat sich professionalisiert. Das war ein guter und (im Nachhinein betrachtet) wichtiger Schritt. Zudem ermöglicht das Studio weitere Formate und erschließt so einen potentiell größeren Kreis von möglichen Kunden.

    Sicherlich hätte FKTV auch ohne das Studio noch ne Weile funktioniert. Aber für wie lange?

    Es geht mir nicht darum, dass alles umsonst sein sollte. Ich finde es nur schade, dass FKTV seinen freien, gemeinnützigen Charakter verloren hat.
    FKTV war nie "gemeinnützig" im ureigenen Sinne. Holger hat sich, soweit ich mich erinnern kann, auch nie selbst so definiert.

    Im Endeffekt ist mir da Werbung lieber als eine Paywall, denn Werbung heißt nicht unbedingt Befangenheit zugunsten der Werbenden;
    Wenn du zufällig jemanden kennst, der für eine Werbeeinblendung pro Folge beispielsweise 5000 Euro zahlt, bin ich mir sicher, dass Holger sich das nochmal überlegen würde.

    Letztendlich ist alles eine Frage des Preises...

    Mit dem Unterschied, dass man deren Serien nach Ausstrahlung auch einzeln kaufen kann, als DVD. Wenn jemand sich nur für eine Serie auf Prime interessiert, wäre es für den also hirnrissig, das £80-Abo im Jahr zu zahlen, wenn er stattdessen einfach £18 im Jahr auf die DVD der neusten Staffel ausgeben kann.
    Theoretisch könntest du auch einmal im Jahr FKTV buchen und dir den ganzen Krempel runterladen. Dann zahlst du nur ein Bruchteil der Jahreskosten für ein Abo, siehst dann aber große Teile des Programms eben erst deutllich später als alle anderen.

    Du weinst hier rum für 7 Euro im Monat. Ich würde an deiner Stelle einfach mal einen Kilo Äpfel kaufen und dafür ein paar Tage auf dein 4 Euro-Muffin verzichten . Mit dem Geld kannst du dann Massengeschmack abonnieren und tust deinem Körper auch noch was gutes! =D

    Das ist nun wirklich ein hanebüchener Vergleich. Bei einer Zeitung findet sich immer ein Freund oder Kollege, der Teile will, die man selbst nicht braucht. So wechselt man sich dann beim morgentlichen Zeitungskauf ab.
    Die Verkaufszahlen von Printmedien sinken seit zwei Jahrzehnten kontinuierlich. Wenn deine Ansage stimmt, hast du einen Grund dafür benannt, warum das so ist.

    Gruß Ronny

    edit(s): Lästige Fehlerchen korrigiert...
    Geändert von rldml (08.08.2017 um 11:16 Uhr)
    Ceterum censeo RTLem esse delendam

  3. #13

    AW: FKTV: Zukunft und mein Rückblick

    Mich würde ja mal interessieren, ob Holgers Rechnung "aufgegangen" ist, also mehr Einnahmen durch Paywall.

  4. #14

    AW: FKTV: Zukunft und mein Rückblick

    RTL und Co. dürften gejubelt haben als die Paywall kam. Jetzt ist die Kritik nicht mehr öffentlich, sondern nur für einen kleinen Kreis unbedeutener Leute zugänglich.
    Und darin sehe ich das Hauptproblem an der Geschichte. Kritik ist sinnlos wenn sie niemand erreicht.

  5. #15

    AW: FKTV: Zukunft und mein Rückblick

    Dass FK-TV seinen Charakter so deutlich verändert hat, ist schade.

    Vielleicht ist das kommerziell so notwendig, obwohl die Umstellung ja nun augenscheinlich so viel ja auch nicht so viel gebracht hat. Dass von mehreren Zehntausend Free-Usern gerade mal Zwei-oder Dreihundert ein Abo anmeldeten, ist jedenfalls ein eher bescheidener Erfolg - wobei ich glaube, dass die Probleme da zum Teil auch hausgemacht sind (s.u.).
    Aber sei's drum - wie ich immer wieder schon in der Vergangenheit geschrieben hatte, ist das Holgers Entscheidung, und die muss man respektieren.

    Zwei Dinge haben mich allerdings enttäuscht: Die erste - und eher milde - Sache war, dass auch die alten Folgen (die teils Jahre alt sind!) nicht mehr frei zugänglich sind. Das scheint mir dann doch irgendwo unkulant zu sein.
    (Nur nebenbei: Ich hatte bei Diskussionen auf anderen Seiten immer mal wieder Beiträge von FK-TV verlinkt. Und ich habe dabei nach Möglichkeit nicht Youtube-Videos, sondern die entsprechenden Beiträge von der FK-TV-Seite verlinkt. Das ist jetzt alles unbrauchbar.)

    Enttäuschender finde ich die Haltung, die Holger den (einstigen) Free-Usern gegenüber einnimmt. Oder genauer gesagt: Die Haltung, die er den Free-Usern gegenüber unverblümt an den Tag legt. Es mag mir erlaubt sein, dass ich an dieser Stelle meine persönliche Perspektive einbringe, obwohl das vermutlich dazu führen wird, dass mich manche des "Rumjammerns" bezichtigen werden. Immerhin wird man angesichts von über acht Jahren Mitgliedschaft und über 900 Beiträgen in diesem Forum nicht sagen können, dass ich mich hier nur angemeldet hätte, um die Umstellung (bzw. ihr "Wie" ) zu kritisieren.

    Ich war ein Free-User, was auch damit zu tun hatte, dass mich imgrunde nur FK-TV interessiert hatte, und vielleicht noch "das Studio". Das soll keine Herabsetzung anderer Formate sein, die sicher auch gut sind. Bisher hatte mir aber einfach das Interesse gefehlt - vielleicht hätte es sich auch noch entwickelt, wer weiß.

    Aus diesem Grund hatte ich bisher noch kein Abo. Allerdings hatte ich mehrfach gespendet, und es dürften insgesamt nicht viel weniger als hundert Euro gewesen sein. (Hätte jeder das getan, dann wäre Holger heute mehrfacher Millionär.) Ich spendete u.a. auch in einer Situation, als bei FK-TV große Not am Mann war, obwohl ich damals selbst ziemlich knapp bei Kasse war.
    Das schreibe ich nicht, um mich nun in ein besonders positives Licht zu rücken oder gar irgendwelche "Ansprüche" anzumelden; keineswegs. Ich sage das nur, damit nicht den Eindruck entsteht, dass ich MG einfach nur "ausnutze". (Denn man könnte mitunter den Eindruck haben, dass dieser Verdacht inzwischen jedem (ehemaligen) Free-User entgegenschlägt.) Die einzigen "Ansprüche", die ich erhebe, sind wenn schon die, die m.E. jeder Free-User erheben kann: Dass ein Umgang stattfindet, der allgemein anerkannten Regeln der Billigkeit und des Respekts Genüge tut.

    Ich hatte mich gefragt, wie ich dies in Zukunft halte und mir zuerst überlegt, dass ich 40 Euro pro Jahr spende. Dies schien mir fair zu sein, wenn man bedenkt, dass ich allein ein Format sehe. Ich hatte mich dann aber vor einiger Zeit doch entschlossen, wohl ein Jahres-Abo abzuschließen. Dies zum einen auch aus Solidarität und zum anderen, weil mir speziell "Das Studio" gut gefällt. Ich hätte dann also 84 Euro für ein Format und ein paar Schnipsel gezahlt.

    Die Art und Weise, wie plötzlich und ohne Vorankündigung die Seite mit den freien Folgen einfach verschwand, fand ich dann ziemlich ärgerlich, und dazu auch ziemlich unprofessionell. (Wohlgemerkt nicht so sehr die Umstellung an sich.) Ärgerlich fand ich zudem, dass Holger auf entsprechende Nachfragen im Forum, was denn nun los sei, erst einmal jede Auskunft verweigerte. Das hätte ich aber letztlich wohl noch hingenommen, obwohl ein solches Verhalten keine besondere Wertschätzung gegenüber (bisherigen) Free-Usern gegenüber nahelegt.
    Der Punkt, an dem es dann aber bei mir zu kippen anfing, war erreicht, als Holger dann in der ersten FK-TV-Folge nach der Umstellung sich unwidersprochenen Berichten zufolge freute, dass jetzt die Abonnenten endlich unter sich seien. Mag witzig gemeint sein oder nicht - ich kann mich darüber nicht erheitern. Und es mag an sich eine Kleinigkeit sein - aber es gibt ja den sprichwörtlichen Tropfen und das Fass.

    Gegenüber einem anderen Mitglied hatte ich seinerzeit dann geäußert, dass ich noch sehen möchte, ob Holger irgendein positives Signal in Richtung (bisheriger) Free-User aussendet, und dass ich mir dazu MG Direkt ansehen will.
    Ein "Signal" kam dann in der Tat in einer MG-Folge direkt darauf. Auf die Frage, ob es nicht gut wäre, sich auf der FK-TV-Seite zu erklären, kam sinngemäß diese Antwort von Holger: Ganz hart gesagt habe er gegenüber Nicht-Kunden keinerlei Verpflichtungen.

    Mit anderen Worten: Wer die Erklärung im Forum nicht findet, der bleibt im Zweifelsfall eben ohne Erklärung. Sich gegenüber Free-Usern zu erklären, hält Holger offenbar für unnötig, weshalb er es nur im Nachhinein tat und auch nur dort, wo viele es nicht gesehen haben werden. Dass er sich überhaupt erklärt, scheint in seinen Augen ein Akt unverdienter Kulanz zu sein, auf den die Free-User keinen (moralischen) Anspruch haben.

    Man stelle sich einmal vor, eine Firma würde (beispielsweise aus PR-Zwecken) Holger und Massengeschmack jahrelang einen Service kostenfrei und nur gegen Werbung zur Verfügung stellen, und dabei auch mehrfach beteuern, dass sie dies auch in Zukunft so halten werde. Von einem Tag auf den anderen - ohne jedwede Ankündigung und Erklärung - wird der Service dann gestrichen. Auf Nachfrage von Holger bzw. Massengeschmack würde diese andere Firma dann noch sagen, dass man sich gegenüber Nicht-Kunden in keinster Weise verpflichtet fühle. Wie würde man das wohl finden?

    Dabei ist die Analogie mit der Firma nicht mal ganz passend, denn FK-TV war mal "familiärer", hatte mal mehr den Charakter einer Community.

    Holgers Einstellung zeigt sich wohl auch darin, dass er bei einem Format (ich erinnere mich nicht mehr bei welchem) mehrere Folgen als freie Folgen angekündigt hatte, dann auf einmal aber nach weniger Folgen die Bezahlschranke einführte. Kein großes Ding an sich - aber man könnte wenigstens floskelhaft um Verständnis bitten, dass man es jetzt eben doch anders macht. Stattdessen sagte er auch damals schon, dass er gegenüber Nicht-Kunden keine Verpflichtungen habe. (Die konkrete Nachfrage an Holger war zwar etwas unhöflich, aber man sollte bedenken, dass der "Empfänger" der Rückantwort ja nicht nur der einzelne User ist, sondern jeder, der sich entsprechende Fragen stellt.)

    Natürlich ist (bzw. war) Holger nicht-zahlenden Zuschauern gegenüber zu nichts verpflichtet, wenn es um die Bereitstellung von Content geht. Er scheint aber zu glauben, dass Free-Usern in gar keiner Form verpflichtet sei - also auch nicht dazu, mit ihnen so umzugehen, dass von einem fairen, respektvollen und transparenten Umgang die Rede sein könnte. Was stattdessen vermittelt wird, ist in der Essenz dies: Solange Du kein Kunde bist, bringe ich Dir weder Wertschätzung noch Interesse entgegen - nicht einmal im Kleinen. Nicht einmal so viel, dass ich es Dir auch nur ankündigen oder erklären müsste, wenn ich das freie FK-TV von einem Tag auf den anderen abstelle, nachdem es seit Jahren gesendet wurde. Nicht einmal so viel, dass ich mich auch nur bemühe, Versprechen Dir gegenüber einzuhalten oder mich bei Nicht-Einhaltung zumindest der Form halber erkläre. Nicht einmal so viel, dass ich zumindest davon absehe, Dir offen ins Gesicht zu sagen, dass ich mich Dir gegenüber in keiner Weise verpflichtet fühle.

    Mich stört noch nicht mal so sehr diese Einstellung an sich, obwohl sie keine sympathische ist. Wahrscheinlich denken viele Leute so, auch viele Geschäftsleute. Aber man demonstriert eine solche Geisteshaltung dann wenigstens nicht so offen. Man hält wenigstens gewisse Formen ein - das gehört m.E. einfach auch zur Professionalität.

    Es hat seinen Grund, dass professionelle Unternehmen auch gegenüber (Noch-)Nicht-Kunden freundlich auftreten. Man wird lieber dort Kunde, wo man sich auch als Nicht-Kunde gut behandelt fühlt, als dort, wo man sich als Nicht-Kunde eher despektierlich behandelt fühlt. Was beispielsweise ein Verkäufer in einem Laden von mir persönlich denken mag, ist seine Sache. Aber ich erwarte - so lange ich mich korrekt verhalte - dennoch eine gewisse Höflichkeit. Und dazu gehört auch, dass mir der Händler nicht ganz offen zu verstehen gibt, dass ich ihn bis genau zu dem Zeitpunkt, an dem ich etwas kaufe, erst mal überhaupt nicht interessiere. Würde er beispielsweise - ohne entsprechenden Anlass - auf eine sachliche und berechtigte Frage meinerseits hin erklären, dass ich ja noch nichts gekauft habe und er sich mir daher überhaupt nicht verpflichtet fühlt, so würde ich das Geschäft verlassen und nicht mehr so schnell wiederkommen.

    Ich hatte mich FK-TV/MG immer verbunden gefühlt (und ich habe es auch nicht beim Fühlen belassen). So habe ich jedoch den Eindruck bekommen, dass man sich umgekehrt mir und den anderen Free-Usern nicht nur überhaupt nicht verbunden fühlte, solange wir noch keine Kunden waren, sondern dass man sich noch nicht einmal der Form wegen die Mühe macht, diesen Umstand wenigstens nicht allzu offensichtlich werden zu lassen.

    Wie gesagt habe ich diesen Beitrag von meinen Gedanken und Empfindungen her geschrieben, und man kann mir natürlich entgegenhalten, dass ich erst mal nur eine Person bin. Das stimmt. Und es stimmt auch, dass man nicht seriös quantifizieren kann, wie viele Leute ähnlich denken mögen.
    Immerhin aber hatten sich damals im Forum etliche Leute so oder so ähnlich geäußert wie ich (teils in weit derberen Worten). Tatsächlich taten das sogar mehrere Abonnenten, die die ganze Sache ja eigentlich gar nicht betrifft.
    Teilweise taten sie das auch per PN, aber zum größten Teil offen im Forum, transparent und für jeden einsehbar. Und es ist wohl keine allzu weit hergeholte Spekulation, dass auf jeden, der im Forum etwas schreibt, auch andere Leute kommen, die ähnlich empfinden, aber eben nicht schreiben.

    Und man kann natürlich nur Mutmaßungen anstellen, aber ich bin mir recht sicher: Hätte man bei der Umstellung versucht, die Leute mitzunehmen (indem man sie informiert hätte, indem man sich erklärt hätte, indem man um sie geworben hätte), anstatt sie vor den Kopf zu stoßen (indem man sie urplötzlich vor eine (Bezahl)-Wand setzte und noch Tage jede Erklärung verweigerte), so hätte man deutlich mehr bisherige Free-User dazu gewinnen können, ein Abo abgeschlossen.

  6. #16

    AW: FKTV: Zukunft und mein Rückblick

    Zitat Zitat von Brotnascher Beitrag anzeigen
    RTL und Co. dürften gejubelt haben als die Paywall kam. Jetzt ist die Kritik nicht mehr öffentlich, sondern nur für einen kleinen Kreis unbedeutener Leute zugänglich.
    Und darin sehe ich das Hauptproblem an der Geschichte. Kritik ist sinnlos wenn sie niemand erreicht.
    Es wurde hier bereits mehrfach erläutert, dass das so nicht zutrifft.

    Die wichtigsten, provokanten und aufsehenerregenden Beiträge werden, ganz oder teilweise auch auf You Tube veröffentlicht und erreichen dort deutlich mehr Leute als vorher auf der frei zugänglichen Webseite von Fernsehkritik-TV.
    Es gibt also wenig Anlass für Jubel bei RTL & Co.

  7. #17

    AW: FKTV: Zukunft und mein Rückblick

    Zitat Zitat von Enio Beitrag anzeigen
    Dass von mehreren Zehntausend Free-Usern gerade mal Zwei-oder Dreihundert ein Abo anmeldeten
    Du meinst Zwei- bis dreitausend

    Zitat Zitat von Enio Beitrag anzeigen
    ls Holger dann in der ersten FK-TV-Folge nach der Umstellung sich unwidersprochenen Berichten zufolge freute, dass jetzt die Abonnenten endlich unter sich seien
    Das war in der Tat ein extremer Griff ins Klo, der im Forum schon mehrfach - auch von mir - hart kritisiert wurde. Wäre ich an dieser Stelle nicht schon Abonnent gewesen, hätte ich gesagt "Fickt euch doch - Tschüss!" Ich war ernsthaft geschockt von der Aussage und konnte es nicht glauben, selbst wenn es lustig gemeint war ist es immer noch ein Schlag in die Magengrube der zu diesem Zeitpunkt ohnehin angespannten Freeuser.


    Das Problem an der Sache scheint auch zu sein, dass Holger eigentlich schon immer extrem transparent mit allem umging, was in diesem Fall leider nicht auf Anhieb geschah - da bleibt dem gewohnten User natürlich erst mal die Pizza quer im Halse stecken.

    Zitat Zitat von Brotnascher Beitrag anzeigen
    Jetzt ist die Kritik nicht mehr öffentlich, sondern nur für einen kleinen Kreis unbedeutener Leute zugänglich.
    Außerdem wird im Forum gerade über die kritischen Beiträge viel dieskutiert, was auch öffentlich und über Suchmaschinen auffindbar ist.
    Geändert von SMESH (23.08.2017 um 18:45 Uhr) Grund: letztes Zitat der richtigen Person zugeordnet

  8. #18

    AW: FKTV: Zukunft und mein Rückblick

    @ SMESH:

    Du meinst Zwei- bis dreitausend
    Tatsächlich? Ich meinte, dass die Zahn noch gut im vierstelligen Bereich gewesen sei. (Zweitweise was sie ja bei 100.000.) Mag aber sein, dass ich mich irre.

    Jetzt ist die Kritik nicht mehr öffentlich, sondern nur für einen kleinen Kreis unbedeutener Leute zugänglich.
    Dieser Satz, mit dem Du mich zitierst, stammt von Brotnascher, nicht von mir.

    Das war in der Tat ein extremer Griff ins Klo...
    Wobei die Aussage, dass die Abonnenten jetzt endlich unter sich seien (was äquivalent dazu ist, dass die Free-User jetzt endlich weg sind) für mich eher noch an zweiter Stelle kommt. Man kann das vielleicht noch als Humor verstehen, auch wenn ich persönlich diese Bemerkung alles andere als gelungen finde - vor allem vor dem Hintergrund der damaligen Ereignisse nicht.
    Aber dass man die Free-User zuerst ohne jedwede Vorankündigung und ohne jedwede zeitnahe Erklärung vor die Türe setzt (und das gegen mehrere nachdrückliche Zusagen), und (!!) das dann auch noch lapidar damit rechtfertigt, dass man den Free-Usern gegenüber ja eh zu nichts verpflichtet sei, das war dann (für mich) zu viel. Für mich heißt diese Aussage im Klartext: Solange Du Free-User bist, kannst Du mich gerne haben, und ich behandle Dich so, wie ich gerade lustig bin.

    Ich möchte das wie gesagt gar nicht mal "menschlich" groß kritisieren. Es gab (gibt?) zweifellos auch Fans, die jenseits aller sachlichen Wertschätzung eine starke emotionale Verbundenheit mit dem ganzen Projekt und auch mit Holger als Person empfinden. Dass es da immer wieder zu Verwerfungen kam, dürfte zumindest in manchen Fällen auch (wenn auch keinesfalls allein!!) damit zu tun haben, dass Holger eben keine auch nur vergleichbare emotionale Bindung an seine Fans erkennen ließ (oder zumindest nicht in meiner Wahrnehmung). Aber dies kann man auch nicht unbedingt erwarten, und ich persönlich bin auch zu lange hier, als dass ich so etwas erwartet hätte. Was ich nur erwartet hätte wäre eben das, was ich als "professionellen Umgang mit Dritten und insbesondere mit potentiellen Kunden" umschreiben würde. Wenn man potentiellen Kunden offensiv vermittelt, dass sie selbst und ihre Befindlichkeiten einem bis zu exakt dem Zeitpunkt, da sie Kunden geworden sind, komplett egal sind, dann hilft das nicht dabei, potentielle in aktuelle Kunden umzuwandeln.

    Holger ist vom idealistischen Kämpfer gegen die Windmühlen schlechten Fernsehens, der von einer idealistischen Community getragen wurde, zum kommerziellen Unternehmer geworden, der Content gegen Bezahlung bereitstellt. Wie schon gesagt will ich das überhaupt nicht kritisieren, und vielleicht war es ohnehin unvermeidlich. Nur: Wenn man ein professioneller Unternehmer sein will, dann sollte man auch bestimmte Gepflogenheiten respektieren - etwa im Hinblick auf Kommunikation und Umgangsformen.

  9. #19

    AW: FKTV: Zukunft und mein Rückblick

    Zitat Zitat von Enio Beitrag anzeigen
    Dass von mehreren Zehntausend Free-Usern gerade mal Zwei-oder Dreihundert ein Abo anmeldeten, ist jedenfalls ein eher bescheidener Erfolg
    Zitat Zitat von SMESH Beitrag anzeigen
    Du meinst Zwei- bis dreitausend
    Zitat Zitat von Enio Beitrag anzeigen
    @ SMESH:
    Tatsächlich? Ich meinte, dass die Zahn noch gut im vierstelligen Bereich gewesen sei. (Zweitweise was sie ja bei 100.000.) Mag aber sein, dass ich mich irre.
    Ihr redet da mit den Zahlen gerade etwas aneinander vorbei, aber keine Sorge, ich versteh Euch Beide (hoffe ich jedenfalls)

    Also: Enio spricht von den nach der Umstellung neu hinzugekomenen Abonennten nicht von der Gesamtzahl, meint also tatsächlich zwei - bis dreihundert.

    SMESH bezieht sich dann auf die Gesamtzahl der MG-Abonnenten und Enio denkt, er meint damit die Free-User auf der alten FK-TV-Seite ("zeitweise 100.000").

    Richtig?


    Zu Enios grundsätzlichen Ausführungen:
    Mal angenommen es wäre tatsächlich und nicht nur gefühlt so, dass hier von Seiten MGs den vormaligen Free-Usern so gar kein Respekt und Anerkennung entgegengebracht. Dann wäre das gar nicht mal soo schlimm und Du könntest sogar damit leben, wenn man diesen Respekt dann zumindest profesionell vorgeben, sprich heucheln würde? Obwohl er eventuell gar nicht vorhanden ist?

    Das kann ich irgendwie nicht nachvollziehen, was an solch" professionellem Verhalten" besser wäre als die eigene Einstellung offen und ehrlich darzulegen.
    Also unternehmerisch klüger wäre das ja vielleicht, aber doch nicht sympathischer.

  10. #20

    AW: FKTV: Zukunft und mein Rückblick

    Stimmt, ich bezog mich dabei tatsächlich auf alle Voll-Abonnenten zusammen, deren Zahl ja nicht erst durch das Schließen der freien FK-Version zustande kam.

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